Selbstkonzept
Das Wissen einer Person über ihre persönlichen Eigenschaften
Selbstwertgefühl
Die Bewertung der eigenen Person
Quellen des Wissens über die eigene Person
eigenes Verhalten eigene Gedanken und Gefühle Reaktionen anderer (the looking-glass self) Soziale Vergleichsprozesse
Akteur-Beobachter-Verzerrung
wir tendieren zu der Annahme, daß wir handeln weil die äußeren Umstände es erzwingen, während andere so handeln wie sie es wollen eigenes Verhalten wird öfter durch äußere Umstände begründet als das Verhalten anderer
Multiple Selves
je nach Rolle, SItuation und Kultur sind unterschiedliche Selbstaspekte zugänglich (dynamisches Selbstkonzept)
Selbstkomplexität
Anzahl und Unterschiedlichkeit der Selbstaspekte, die eine Person für verschiedene Rollen, Aktivitäten und Beziehungen entwickelt
Kohärenz des Selbst -> Wie fügen Personen ihre Selbstaspekte zu einem konsistenten Ganzen zusammen?
begrenzte Zugänglichkeit: es sind nicht immer alle Selbstaspekte zugänglich selektive Erinnerung: "Ich war schon immer derselbe" Attribution: situative Erklärungen erklären Unterschiede im Verhalten Fokus auf wenige Schlüsselmerkmale: selektive Verarbeitung schemarelevanter Information
Entstehung von positiven Verzerrungen bei der Bewertung eigener Gefahren
Auswahl geeigneter Situationen und Beziehungen selektive Wahrnehmung und Erinnerung eigener positiver Beiträge
Schlüsselstudie: Selbstkomplexität als Puffer für Erfahrungen
der Einfluss positiver und negativer Erfahrungen auf den allgemeinen Selbstwert ist umso größer, je weniger komplex das Selbst einer Person ist
soziale Vergleiche
Nähe zur Vergleichsperson und Bedeutsamkeit der Eigenschaft sind entscheidend Gute Leistungen einer nahestehenden Person führen zu... - Stolz und positivem Selbstwert, wenn mir die Eigenschaft selbst unwichtig ist - Neid und negativem Selbstwert, wenn mir die Eigenschaft wichtig ist
gezielte Vergleiche (z.B. Silbermedaille etc.)
wenn möglich, vermeiden wir Aufwärts-Vergleiche und streben Abwärts-Vergleiche an -> Selbstwerterhöhung
Ideal Self
wie ich gerne sein will
Ought self
wie ich glaube, sein zu sollen
Actual self
wie ich glaube, tatsächlich zu sein
Selbstreferenz-Effekt
Selbst-relevante Informationen sind salienter (subjektiv) und werden besser erinnert sowie gespeichert
Promotion goals
eigene Erwartungen/Ziele (ideal self)
Prevention goals
Erwartungen anderer/Dinge die man vermeiden sollte (ought self)
Selbstregulation
sich für Widerstand selbst belohnen Kapazität kann erschöpfen kurzfristige negative Konsequenzen im Sinne seiner langfristigen Ziele repräsentieren
Experiment: Induktion von Selbstdiskrepanzen
katholische Studentinnen -> Text über sexuelle Fantasien -> Papst-Bild -> Selbstbewertung
Selbst-Ausdruck
das Motiv, durch Handeln mein Selbstkonzept öffentlich auszudrücken
Selbstpräsentation
das Motiv, mich so zu verhalten, dass andere einen positiven oder erwünschten Eindruck von mir gewinnen kann auch auf die handelnde Person zurückwirken und das Selbstkonzept verändern
Self-Monitoring
Personen mit niedrigen Self-Monitoring-Werten handeln so, wie sie sich selbst wahrnehmen Personen mit hohen Werten handeln so, wie es die soziale Situation erfordert