Meta-Analyse
aussagekräftigste Form wissenschaftlicher Studien. In einer Meta-Analyse werden die Ergebnisse mehrerer seriöser wissenschaftlicher Studien ausgewertet
Metabolit
allgemeine Bezeichnung für eine Substanz im Zwischenstoffwechsel
Metabolisches Syndrom
Krankheitsbild, bei dem mindestens zwei der folgenden vier Dispositionen zu diagnostizieren sind: Übergewicht, Bluthochdruck, Dyslipoporteinämie, Insulinresistenz
Metabolismus
Synonym für Stoffwechsel
mittelkettige Triglyzeride (MCT-Fette)
Fette mit Fettsäuren mit einer Kettenlänge von 8-12 Kohlenstoffatomen
Morbidität
Wahrscheinlichkeit der Erkrankung eines Individuums bezogen auf eine bestimmte Population
Mortalität
Sterberate / Sterblichkeitsrate; Zahl der Toten innerhalb eines bestimmten Zeitraumes von 1 Jahr bezogen auf 1000 Einwohner
Neurotransmitter
Substanz, die im Körper an der Auslöung bzw. Leitung von Nervenreizen beteiligt ist.
Neuropeptid Y (NPY)
dem Peptid Y ähnliches Funktionsprotein im zentralen Nervensystem mit appetitsteigernder Wirkung. Gehemmt wird das NPY z.B. durch Leptin aus dem Fettgewebe.
Noradrenalin
Vorstufe des Adrenalins mit vergleichbarer Wirkung
Pankreas
Bauchspeicheldrüse
Parasympathikus
Gegenspieler des sympatischen Nervensystems
Peptid
Verbindung mehrerer Aminosäuren; kleines Protein
Pfortader
verbindende Ader zwischen dem Gefäßsystem des Darms und der Leber
Phenylketonurie
häufigste angeborene Stoffwechselstörung. Die Aminosäure Phenylalanin kann nicht vollständig abgebaut werden, toxische Produkte häufen sich an (veraltet: "Brenztraubensäureschwachsinn")
(Blut-)Plasma
flüssiger zellfreier Teil des Blutes
Polydextrose
synthetische Verbindung aus Glukose, Sorbit und Zitronensäure. Das kettenförmige zuckerähnliche Molekül kann nicht verdaut werden
Population
untersuchte Anzahl von Individuen, die Grundgesamtheit
postresorptiv
im Anschluss an die Absorption der Nährstoffe
postnatal
im Anschluss an die Geburt
PPARalpha
Proliferator activated receptor alpha; spezieller Rezeptor, dessen aktivierte Regulationen auf den Fettstoffwechsl und die Ausprägung des Fettgewebes wirken
Prävalenz
Krankheitshäufigkeit
Probanden
Teilnehmer einer wissenschaftlichen Untersuchung
Progesteron
weibliches Geschlechtshormon, das in den Eierstöcken gebildet wird und Einfluss auf die Menstruation und die Schwangerschaft nimmt.
Public Health Nutrition
Teilgebiet der öffentlichen Gesundheitspolitik zur Förderung der allgemeinen Gesundheit der Bevölkerung mit Hilfe ubiquitär wirksamer Ernährungsmaßnahmen
Randomisierung
zufälliges Herausgreifen von Elementen einer statistischen Grundgesamtheit; Zufallsstichprobe
Serotonin
Substanz, welche im Gehirn als Neurotransmitter, im Körper als Gewebshormon fungiert. Es stimuliert die Gefäßerweiterung, die Darmperistaltik, wirkt antidepressiv und beruhigend; "Glückshormon"
subkutan
unter der Haut
Sympathikus
Teil des vegetativen Nervensystems; Antagonist des Parasympathikus
Synergismus
Verstärkung einer Wirkung über den kummulativen Grad hinaus
Tachykardie
erhöhte Herzfrequenz; dauerhafte Pulsbeschleunigung auf über 100 Schläge pro Minute
Taille-Hüft-Quotient
biometrische Größe; Verhältnis von Taillen- zu Hüftumfang zur Bestimmung des Fettverteilungstyps
Thermodynamik
Wärmelehre; Teilgebiet der Physik
Testosteron
männliches Steroid- und Geschlechtshormon
Triglyzerid
Neutralfett; typische Form der Nahrungs- und Speicherfette aufgebaut aus Glyzerol und drei Fettsäuren
Tyrosin
Aminosäure
Triglyzeridsynthese
biochemischer Prozess der Bildung von Triglyzeriden
vaskularisiert
mit Blutgefäßen durchzogen
viszeral
abdominal; im Innenbauchbereich befindlich
Wachstumshormon
Hormon, das im Gehirn gebildet und über die Hinrangangdrüse (Hypophyse) abgegeben wird; stimuliert u.a. die Lipolyse (Fettverbrennung), die Proteinsynthese und das Knochenwachstum
Xylitol
Zuckeralkohol, der als Zuckeraustauschstoff verwendet wird