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Psychologie (Subject) / Einführung in die Beratungspsychologie (Lesson)
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- Was ist Beratung? • Beratung als eine Sonderform zwischenmenschlicher Kommunikation• Beratung als ein soziales System mit besonderen Rollen (BeraterInnen vs. Ratsuchende/KlientInnen) und einem spezifischen Setting• Beratung als Beitrag zur Verbesserung von Entscheidungsprozessen (Informationen)• Beratung als Prozess zur Unterstützung und Realisierung von Handlungen bzw. Entscheidungen in einer spezifischen Lebenssituation
- Ziele der Beratung (5Stück) Lösungsansätze Wissenserweiterung Information Überweisungskompetenz Verhaltensänderung Verhaltenseffizienz Verhaltensstabilisierung Bewusstsein für Risikofaktoren Motivation Zielsetzung Erkenntnis Selbstmanagement Hilfe zur Selbsthilfe
- Definition Beratung • „Der Begriff ‚Beratung‘ umfasst die Arbeit mit Einzelpersonen und Beziehungen, zu deren Aufgaben Entwicklung, Unterstützung bei Krisen, Psychotherapie, Anleitung, oder Problemlösungen gehören können ... Die Aufgabe einer Beratung liegt darin, den Klienten Gelegenheit zu geben, Wege zu erforschen, zu entdecken und zu präzisieren, wie sie ihr Leben befriedigender und ausgefüllter gestalten können „ (BAC, 1984). • „...Eine Beratung soll dazu beitragen, dass Klienten ihre Einstellungen bezüglich ihres Lebensraumes verstehen und klären und ihre selbst bestimmten Ziele durch sinnvolle und gut informierte Wahlprozesse und durch das Lösen von Problemen emotionaler und interpersonaler Art erreichen können“ (Burks & Stefflre, 1979).
- Doppelverortung von Beratung • Handlungsfeldspezifisches Wissen- Professionelle Beratungsprozesse verlangen Fachwissen zur jeweiligen Problemlage, zur Fragestellung, gesetzlicher Grundlagen etc. (z.B. Unterschiede in der Drogen-, Erziehungs-, Berufs-, Organisationsberatung) • Beratungs- und Interaktionswissen (feldunspezifische Kompetenz)- BeraterInnen müssen wissen, wie sie Gespräche mit Einzelnen, Gruppen, Organisationen anlegen, wie sie eine konstruktive Arbeitsbeziehung aufbauen (unterstützen, konfrontieren, aktivieren, mit Widerständen und Konflikten umgehen, Veränderungen initiieren und evaluieren etc.)
- Diskrepante Erfahrungen (was ist dabei wichtig?) Wichtig hierbei ist, dass: • die KlientInnen vom Wohlwollen der BeraterInnen überzeugt sind• die KlientInnen den BeraterInnen Fachwissen und Erfahrung zuschreiben• sich die KlientInnen in ihrer Individualität und mit ihrem konkreten Anliegen wahrgenommen fühlen • Glaubwürdigkeit der BeraterInnen • wird Eigeninteresse oder Dogmatismus der BeraterInnen vermuteterfolgt eher Rückzug
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