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PT Chirurgie/ Traumatologie (Subject) / Grundlagen (Lesson)

Einführung

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  • 5 Stadien einer Entzündung Schwellung, Rötung, Wärme, Funktionsstörung, Schmerz
  • Ziele der Wundheilung pathologische Situation beenden verletztes Gewebe entfernen Regeneration fördern Homöostase wiederherstellen
  • Welche Phasen der Wundheilung gibt es? 1. Entzündungsphase: Vaskuläre Phase und Zelluläre Phase 2. Proliferationsphase 3. Remodellierung und Maturation 4.Organisations- und Umbauphase
  • Wie unterteilt sich die Entzündungsphase? 1. Vaskuläre Phase Stoppen der Blutung : neurogene Mediatoren (Schmerz) chemische Mediatoren (Hypomobilität) Bildung eines Bluttropfens innerhalb von 5 Minuten Einwanderung von Schmerz und Entzündungsmediatoren Leuko- und Monozyten Makrophagen Enzyme 2. Zelluläre Phase Ausdehnung der Arteriolen(=Schwellung, Erwärmung, Rötung) entzündungsbedingte Hyperthermie oberflächlich messbar Ausmaß der Hyperthermie kann als Ausmaß der Entzündung angesehen werden physiologische Hyperthermie bei verschiedenen Phatologien bis zu 18 Wochen Akute Gewebeverletzungen: Temperaturunterschied zur nicht betroffenen Seite 2-4°
  • Welche Maßnahmen kommen in der Entzündungphase zur Anwendung? Hauttemperaturmessung Kälteanwändung Kompression Immobilisierung dosierte Ruhr mit Elevation (=langsame Steigerung) AUFKLÄRUNG!
  • Wodurch ist die Proliferationsphase gekennzeichnet? = quantitative Phase Durchblutungserhöhung Umbau der Fasern in ursprünglich Funktion Ansammlung von Makrophagen und BG Zellen Wiederherstellung des kapillaren Netzwerkes Fibroblasten und Myofibroblastenaktivität 1. Kollagenart im Granulationsgewebe: Kollagen Typ 3 Umwandlung zu Kollagen Typ 1 (Zugbelastung) oder Typ 2 (Kompression und Scherkräfte) in ca. 10-12 Tagen Stabilität des gewebe beträgt ca. 15-20 % des gesunden Gewebes → noch nicht Belastungsstabil
  • Was sind Myofibroblasten? Zelltyp, der histologisch eine Zwischenform zwischen einem Fibroblast und einer glatten Muskelzelle repräsentiert enthalten kontraktile Aktin- und Myosinfilamente und sind in der Lage eine Große Menge an Kollagenen zu produzieren vorrangig an den Wundrändern angelagert sind elastischer als Fibroblasten (mehr Mobilität nach Abheilung)
  • Welche Therapie ist in der Proliferationsphase von besonderer Bedeutung? frühzeitige kontrollierte spezifische und progressive Mobilisation unter Schmerzrespektion Automobilisation Sensomotorisches Training Aerobe Trainingsmethoden
  • Vorderes Kreuzband lat. Name und Lage Lig. cruciatum anterior (LCA) entspringt an den dorsalen Innenflächen des Condylus lateralis femoris und zieht nach distal, ventral, medial zur Area intercondylaristibiae anterior nach distal wird es breiter
  • Welche zwei Faserbündel unterscheidet man bei den Kreuzbändern? antero-mediales Bündel ( größte Spannung in Extension) posterior-laterales Bündel, ventrale Faseranteile sind mit dem Lig. meniscotibiale anterius des Innenmeniskus verbunden
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  • Welche zwei wichtigsten Hauptfunktionen bildet das LCA? 1. Limitierung von Bewegung, -das anterio-mediale Bündel ist in Knieextension gespannt und wird gegen das knöcherne Dach der fossa untercondylaris gepresst - bei zunehmender Flexion verwringen sich die Faserbündel ( Posterio-laterale Bündel wird nach ventral verschoben und gerät dadurch unter Spannung) 2. Stabilisation -das LCA verhindert die Subluxationder Tibia nach ventral bzw. ein Dorsalgleitendes Femurs auf der Tibia bei fixiertem Unterschenkel
  • Meniskusverletzungen Äthiologie/Pathogenese isolierte Verletzungen oder in Kombination mit Weichteilverletzungen bei akuten VKB-Rupturen häufiger Außenmeniskus Verletzungen des Hinterhorns am häufigsten häufigste Verletzungsmechanismus für isolierte Meniskusrisse: femorale Rotation bei fixiertem Fuß unter Gewichtsbelastung Begleitverletzungen können sich durch eine Einblutung als positiv auf den Heilungsprozess auswirken
  • 4 häufigsten Verletzungen 1. Korbenhenkelriss: Längsriss mitten im Meniskusgewebe oder an der Kapselanheftungsstelle ; ggf. mit Verlagerung von Meniskusgewebe, das einklemmen und somit zu schmerzhaften Gelenkblockierungen führen kann 2. Radiärriss (Vorderhornriss, Hinterhornriss): vom freien Meniskusrand zur Meniskusbasis 3. Lappenriss: eine kombination aus Längs- und Querriss 4. Horizontalriss: horizontaler Einriss, so dass sich eine Pber- und Unterlippe bildet