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Medizin (Subject) / Psychiatrie (Lesson)

allgemeine und spezielle Krankheitslehre, Facharztprüfung

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  • BPS, Epidemiologie LP ca 3%, Geschlechterverhältnis, gleich Frauen aber mehr in Therapie Stichprobe in München: 20% der Kinder und Jugendichen mit BPS 6% der 15-jährigen Mädchen SSV, 8% SV 20% der Gesamtkosten von stationärer psychiatrischer Behandlung durch BPS 0,1% erhalten leitliniengerechte Therapie! (DBT, Schematherapie, Übertragungsfokussierte PT, mentalisierungsbasierte PT)
  • BPS, Psychopathologie Störung der Affektreguation (hohe Grundspannung, klinee Reize reichen für eie überschießende Reaktion, hält lange an/ keine Emotionsdifferenzierung, Dissoziationen) Störung der Identität Störung der sozialen Interaktion (ausgeprägte Angst vorm Verassenwerden, Unfähigkeit alleine zu sein, gleichzeitig Instabilität, Angst vor Nähe, Unwohlsein bei realer Nähe) Störung der Impulskontrolle
  • Clozapin, Krampfschwelle Dosisabhängig, bei >600 mg in 4,4%  bei anderen Neuroleptika 0,5-0,9% ggf Dosisreduktion oder Zugabe von Valproat
  • Zentrales Serotonin Syndrom Kopfschmerzen ! Schwitzen! Fieber! Hyperreflexie, Faszikulationen, Erregung/Unruhe! Übelkeit, hypertonie, tachykardie  Trias aus Fieber, neuromuskulären Sympromen und kognitiven Veränderungen, entwickelt sich schnell
  • Schwangerschaft AP: am besten (auch untersucht) Halden und olanzapin, nicht: promethazin, Perazin, fluphenazin, Clozapin benzos clonazepam, tavor AD: nicht ssri, besser TZA außer amitryptili , am besten nortryptilin 
  • Teratogenität Lithium: etwas erhöht, v.a. kardiale Malformationen ( Ebstein-Anomalien ) VPA, CBZ: stark erhöht, v.a. Spina bifida SSRIs, evtl. erhöhte Rate speziefischer Fehlbildungen
  • denkfehler nach A. T Beck Übergeneralisieruung, Dichotomie, Katastrophisieren, Personalisieren
  • Ursachen von Demenz neurodegenerativ, zerebrovaskuläär,kardiovaskulär, metabolisch, toxisch, endokrinologisch, malnutritiv,
  • Alzheimer, typsiche Defizite Gedächtnis, Sprache, visuell-räuliches Denken
  • Delir, auslösende Medis TZA Anticholinergika (Biperiden) AP (Clozapin) Antibiotika Kortison Analgetika (Opiate) Antiparkinsonmittel Antikonvulsiva Digitalis Antihypertensiva
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  • Distra, NW Abhängigkeit, Hypotonien, Atmendepression, bronchiale Hypersekretion
  • Naloxon - Naltrexon Naloxon: kurzwirksam, zur akuten Behanding von Opiatintixokationen Naltrexon: lange HWZ, zur Abstinenztherapie
  • Kokainintoxikation, Symptome Kokain wirkt i.v. innerhalb von 10 Sekunden, Wirkung hält 5-10 Minuten, beim Schnupfen hält Wirkung ca. 1 Stunde, Kokain verengt die Blutgefäß, Im Gegensatz zu Amphetamin, das eine vermehrte Freisetzung der Botenstoffe Noradrenalin und Dopamin im Gehirn bewirkt, verhindert Kokain die Wiederaufnahme dieser Botenstoffe in die Nervenzellen.  Hypertermie, Fieber Übelkeit, Erbrechen Dyskinesien, Dystonien Mydriasis, Kopfschmerzen, Tremor, zerebrale Krampfanfälle Taychykardie, Hypertonie, Arrhythmie, Angina pectoris, Vasospasmen Arhöhung der Atemfrequenz, Atemstillstand CAVE: "Kokainschock": direkt nach Einnahme: Hypotonie, Bradykardie,Koma, extreme Unruhe/Angst! Akut lebensbedrohlich
  • Schizophrenie Risikofaktoren - genetische Belastung - umweltassoziierte Faktoren, 2 Gruppen: Störung der fetalen Hiernreifung(Infetion in SS, Hypoxie...) und Noxen, im Jugendalter (Drogen, psychosozialer Stress)
  • Manie, Kriterien Stimmung “situationsinadäquat” gehoben, “kann zwischen sorgloser Heiterkeit und fast unkontrollierbarer Erregung schwanken” Antriebssteigerung,ÜberaktivitätRededrangvermindertes SchlafbedürfnisVerlust üblicher sozialer Hemmungenerhebliche Defizite in der Aufmerksamkeit mit starker Ablenkbarkeitstarke Selbstüberschätzung, Grössenideen und massloser Optimismusleichtsinniges Geldausgeben, Durchführung überspannter Projekte, FehleinschätzungenAggressivität, Verliebtheit oder Scherzhaftigkeit in falschen Situationenbesondere Beeindruckbarkeit durch Geräusche, Farben oder Oberflächenstrukturen, alles wird intensiver erlebt Anstatt einer euphorischen und gehobenen Stimmung kann auch Gereiztheit und Misstrauen vorherrschen. Das Ausmass geht deutlich über das bei der Hypomanie hinaus, die berufliche und soziale Funktionstüchtigkeit wird durch die Störung mehr oder weniger vollständig unterbrochen! Die Dauer beträgt wenigstens 1 Woche
  • Zwang, Pathophysiologie Dysbalance zwischen direkten und indirekter Schleife im kortikostriatalen System, zugunsten der direkten Schleife mit exzitatorischer Wirkung auf den Thalamus. Dadurch kommt es zu einer verminderten Filterfunktion der Basalganglien gegenüber kortiaklen Informationen und damit zu unflexibeln, repetetiven und automatisierten Gedanken und Verhaltensmustern
  • Dissoziativ - Somatoform Dissoziativ: Störungen in Bereichen, die der Willkürmotorik unterliegen oder Sinnerwahrnehmungen Somatoform: vegetatives System!
  • Californian bomb Elontril, Mirtazapin, Trevilor
  • Alkohol Abstinenz, Medis Acamprosat, Antabus, Naltrexon, (Baclofen wird aktuell viel beforscht)
  • Delir, Pathophysiologie Typ I: Alkohol/Benzos, Nikotin): Ungleichgewicht ziwschen exzitatorischen (Glutamat) und inhibitorischen (GABA) Systemen Typ II (alle anderen): Mangel an Ach und Überfluss an Dopamin
  • schizotype PS nicht wie Schizophrenie typische Ich-Strg., Wahn, Hallus, aber insb. unter Stress Beziehungserleben, ungewöhnliche Glaubensinhalte und Wahrnehmungen, Misstrauen evtl. niedrig dosiert AP
  • Schizoidie Begriff von Bleuler, schizophrene Spektrumsdiagnose mit Charaktereigenschaften bis hin zur vollen Schizophrenie. Dann DSM III: Teilung in schizotyp und schizoid
  • AMDP, Auffassung und Gedächtnis Auffassung (Sprichwort, Fabel, Vgl.) Konzentration/Aufmerksamkeit (Rechnen, Monatsnamen rückwärts) Merkfähigkeit (3 Begriffe, <10 min) Gedächtnis (>10 Minuten) Konfabulationen (die selbe Frage nach >15 Min. nochmal) Paramnesien (Erinnerungsverfälschungen oder -täuschungen)0
  • AMDP, formale Denkstörungen Denkhemmung Denkverlangsamung Umständliches Denken (Wesentliches nicht von Nebensächlichkeiten getrennt, inhalltlicher Zusammenhang bleibt aber) Eingeengtes Denken oder Gedankenarmut (kommt immer wieder auf "sein" Thema Perseveration (Haftenbleiben an zuvor gemachten Angaben oder Worten) Grübeln Gedankendrängen (assoziativ gelockert oder auch von extern beeinflussbar) Ideenflucht bzw. Gedankenflucht (manchmal Ideen nicht zu Ende, kein roter Fade, übergeordnetes Ziel, aber insgesamt die Gedankengänge noch nachvollziehbar) Vorbeireden Gedankenabreißen und Gesperrtes Denken Inkohärentes oder zerfahrenes Denken Neologismen
  • AMDP, Zwänge, Phobien, Ängste, Misstrauen hypochondrische Befürchtungen Phobien ZwangsgedankenZwangsideenZwangshandlungen
  • Wahneinfall - Wahngedanke Eingebung: plötzlich neu aufgetretene wahnhafte orstellung und Überzeugung Gedanken: Aus Wahnwahrnehmungen und -einfällen hervorgegangene wahnhafte Überzeugung
  • Affektlabilität - Affektinkontinenz Affektlabilität oder affektive Labilität (auch Stimmungslabilität) ist die Bezeichnung für einen psychischen Zustand, bei dem durch geringfügige Reize rasche und starke Schwankungen der Grundstimmung auftreten. Im Gegensatz zur Affektinkontinenz ist die Stimmungsschwankung dem Betroffenen zwar bewusst, wird von diesem aber nicht als peinlich oder krankhaft erlebt Als Affektinkontinenz wird die verminderte Steuerungsfähigkeit von Gefühlsäußerungen bezeichnet. Diese springen rasch an, sind übermäßig stark und können vom Patienten nicht beherrscht werden. Affektinkontinenz wird von der Affektlabilität abgegrenzt.
  • F00-F09 organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen F00: Alzheimer-Demenz F01: vaskuläre Demenz F02: Demenz bei anderorts klassifizierten KH F03: n.n.b. Demenz F04: organisch amnestisches Syndrom (nicht duch Alk oder andere psychotrope Substanzen) F05: Delir (nicht Alk...) F06: andere psychische Störungen F07 Persönlichkeits- oder Verhaltensstörungen aufgrund einer KH, Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns
  • Alzheimer, ICD 10 1. Vorliegen einer Demenz 2. Schleichender Beginnn und langsame Progredienz 3. Fehlen anderer Ursachen 4. Fehlen eines apoplektiformen Beginns oder neurologischen Herdzeichen DD: Delir, andere Form der Demenz, organisch amnestisches Syndrom, sekundäre Demenzen, Intelligenzminderung
  • vaskuläre Demenz, ICD-10 Vorliegen einer Demenz, plötzlicher BEginn mit schrittweiser Verschlechterung, neurologische Herdsymptomatik, kardiovaskuläre RF, cerebrale Mikroangiopathie/Multiinfarkte  
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  • M. Pick, ICD 10 1. Vorliegen einer Demenz 2. Frontalhirnsymptom 3. Verhaltensauffälligkeiten im Allgemein vor offensichtlichen Gedächtnisstörungen
  • Delir, F05, ICD-10 Für eine eindeutige Diagnse mid. leichte Strg. in allen Bereichen: 1. Strg. des Bewußtseins und der Aufmerksamkeit 2. Globale Strg. der Kognitionen, Wahrnehmungsstörungen, Illusionen, opt. Halluzinationen, Gedächtnis, Auffassung, Desorientiertheit 3. psychomotorische Strg 4. Strg. des Schlaf-/Wachrhythmus 5. Strg. der Affekte Beginn akut, im Tagesverlauf wechselnd, insgesamt nicht länger als 6 Monate
  • psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen (F10-F19) Fxx.0: akute Intox Fxx.1 schädlicher GEbrauch Fxx.2 Abhängigkeit Fxx.3 Entzugssyndrom Fxx.4 Entzug mirt Delir Fxx.5 psychotische Strg. (inkl. Alkoholhalluzinose, alkoholischer Eifersuchtswahn) Fxx.6 amnestisches Syndrom (Korsakow) Fxx.7 Restzustand und verzögerte Verhaltensstörungen
  • Amphetamine (Speed, Ecstasy), Wirkung Die physiologische Wirkung ähnelt der des Hormons Adrenalin, der Blutdruck wird erhöht, das Herz schlägt schneller, die Darmbewegungen werden gehemmt und die Bronchien erweitert. Im zentralen Nervensystem kommt es zur Ausschüttung der Neurotransmitter Noradrenalin und Dopamin.
  • Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen (F20-29) F20.x: Schizophrenie (F20.x: Typ, F20.xx: Verlaufsform) F21.x: schizotype Störung F22.x: anhaltende wahnhafte Störung F23.x akute vorübergehende schizophrenieforme Strg. F24.x: induzierte wahnhafte Störung F25.x schizoaffektive Störung
  • Schizophrenie, ICD-10 mind. ein eindeutiges Kriterium aus 1. Gedankenlautwerdden, -entzug, -eingebung, oder -ausbreitung 2. dialogisierende oder kommentierende Stimmen, die über Pat. oder sien Verhalten sprechen oder andere Stimmen, die aus einem Körperteil kommen 3. Kontroll- oder Beeinflussungswahn mit Gefühl des Gemachten, bezogen auf Körperbewegungen oder Gedanken, Tätigkeiten oder Empfindungen 4. bizarrer und kulturell unangemessener Wahn oder mind. 2 aus folgenden Gruppen 5. anhaltende Halluzinationen jeder Sinnesmodalität, begleitet von flüchtigen wehangedanken oder überwertigen Ideen 6. Gedankenabreißen oder -einschieben in den Gedankenfluss, was zu Zerfahrenheit, Neologismen oder Danebenreden führt 7. Katatone Symptome wie Erregung, Stereotypien, Mutismus, Negativismus, Stupor 8. "negative" Symptome wie auffällige Apathie, Sprachverarmung, verflachte oder inadäquate Affekte, zumeist mit sozialem Rückzug und Leistungsabfall (nicht durch Medis oder Depression erklärbar) an den meisten Tagen während > einem Monat
  • Affektive Störungen, F30-F39 F30.- Manische EpisodeF31.- Bipolare affektive Störung F32.- Depressive EpisodeF33.- Rezidivierende depressive StörungF34.- Anhaltende affektive StörungenF38.- Andere affektive StörungenF39 Nicht näher bezeichnete affektive Störung
  • Hypomanie F30.1  anhaltende, leicht gehobene Stimmung, gesteigerten Antrieb und Aktivität und in der Regel auch ein auffallendes Gefühl von Wohlbefinden und körperlicher und seelischer Leistungsfähigkeit. Gesteigerte Geselligkeit, Gesprächigkeit, übermäßige Vertraulichkeit, gesteigerte Libido und vermindertes Schlafbedürfnis sind häufig vorhanden, aber nicht in dem Ausmaß, dass sie zu einem Abbruch der Berufstätigkeit oder zu sozialer Ablehnung führen. Reizbarkeit, Selbstüberschätzung und flegelhaftes Verhalten können an die Stelle der häufigen euphorischen Geselligkeit treten. Die Störungen der Stimmung und des Verhaltens werden nicht von Halluzinationen oder Wahn begleitet.  
  • Manie ohne psychotische Symptome Die Stimmung ist situationsinadäquat gehoben und kann zwischen sorgloser Heiterkeit und fast unkontrollierbarer Erregung schwanken. Die gehobene Stimmung ist mit vermehrtem Antrieb verbunden, dies führt zu Überaktivität, Rededrang und vermindertem Schlafbedürfnis. Die Aufmerksamkeit kann nicht mehr aufrechterhalten werden, es kommt oft zu starker Ablenkbarkeit. Die Selbsteinschätzung ist mit Größenideen oder übertriebenem Optimismus häufig weit überhöht. Der Verlust normaler sozialer Hemmungen kann zu einem leichtsinnigen, rücksichtslosen oder in Bezug auf die Umstände unpassenden und persönlichkeitsfremden Verhalten führen.   Mindestens eine Woche und schwer genug, um berufliche oder soziale Funktionen mehr oder weniger vollständig zu unterbrechen.
  • Wahn bei Depression Verarmungs-, Versündigungswahn, Wahn einer bevorstehenden Katastrophe an der Pat. schuld ist, akustische Halluzinationen oft anklagende oder diffamierende Stimmen, olfaktorische Halluzinationen in Form von Fäulnis oder verwesendem Fleisch
  • Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen F50-F59 F50Eßstörungen  F50.0 Anorexia nervosa  F50.1 Atypische Anorexia nervosa   F50.2 Bulimia nervosaF50.3Atypische Bulimia nervosa  F50.4 Eßattacken bei anderen psychischen Störungen F50.5 Erbrechen bei anderen psychischen Störungen F50.8 Sonstige Eßstörungen F50.9Eßstörung, nicht näher bezeichnet F51Nichtorganische Schlafstörungen F51.0 Nichtorganische InsomnieF51.1 Nichtorganische Hypersomnie F51.2Nichtorganische Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus  F51.3Schlafwandeln [Somnambulismus] F51.4Pavor nocturnus F51.5Alpträume [Angstträume] F51.8 Sonstige nichtorganische Schlafstörungen F51.9Nichtorganische Schlafstörung, nicht näher bezeichnet F52Sexuelle Funktionsstörungen, nicht verursacht durch eine organische Störung oder Krankheit F52.0Mangel oder Verlust von sexuellem Verlangen F52.1Sexuelle Aversion und mangelnde sexuelle Befriedigung F52.2Versagen genitaler Reaktionen F52.3Orgasmusstörung  F52.4Ejaculatio praecox F52.5Nichtorganischer Vaginismus F52.6Nichtorganische Dyspareunie  F52.7Gesteigertes sexuelles Verlangen F53 Psychische oder Verhaltensstörungen im Wochenbett, anderenorts nicht klassifiziert   F54 Psychologische Faktoren oder Verhaltensfaktoren bei anderenorts klassifizierten Krankheiten F55 Schädlicher Gebrauch von nichtabhängigkeitserzeugenden Substanzen  
  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen (F60-F69) F60.- Spezifische PersönlichkeitsstörungenF61 Kombinierte und andere PersönlichkeitsstörungenF62.- Andauernde Persönlichkeitsänderungen, nicht Folge einer Schädigung oder Krankheit des GehirnsF63.- Abnorme Gewohnheiten und Störungen der ImpulskontrolleF64.- Störungen der GeschlechtsidentitätF65.- Störungen der SexualpräferenzF66.- Psychische und Verhaltensstörungen in Verbindung mit der sexuellen Entwicklung und OrientierungF68.- Andere Persönlichkeits- und VerhaltensstörungenF69 Nicht näher bezeichnete Persönlichkeits- und Verhaltensstörung
  • Antidepressiva, NW kardiale NW (Bradykardie bei TZA, QTc bei Citalopram, Escitalopram, TZA, orthostatische Hypotensionen (MAO), hypertensive Krisen) Thrombofunktionsstörung bei allen SRI (ggf. Antazida, Umstellung) Krampfanfälle bei TZA und Bupropion, andere eher protektiv sex. Funktionsstörungen Osteoporose insb. SSRIs Absetzsyndrome bei AM mit geringer HWZ SIADHS v.a. ersten 2-4 Wochen, v.a. ältere Frauen Suizidalität          
  • Antidepressiva, Dosierungsempfehlungen TZA und MAOH schrittweise über 3-7 Tage eindosieren, SSRI und andere neue AD: Startdosis meist = Zieldosis (Teil)Remission sollte in 4-6 Wochen erreicht sein, i d ersten 2 Wochen sollte aber schon eine 20% Remission zu sehen sien, sonst überdenken! Erhaltungstherapie: 6-9 Monate in selber Dosis Rezidivprophylaxe: 3 Jahre, bei rez. (>3) mehrere Jahre, ggf. lebenslang, selbe Dosis Beendigung nachg Erhaltungstherapie kann bei 1. Episode erwogen werden, oder wenn eine frühere leichte mehr als 5 Jahre zurückliegt.
  • Antidepressiva, Kurzinfo Agomelatin (25-50mg): Transaminasen+++, Kontrolle 3.,6.,12.,24. Woche, KI: Alter >75J und Transaminasen 3-fache Norm Amitriptylin (150mg): sehr sedierend, stark anticholinerg, auch für Schmerzbehandlung Bupropion (150-300mg): Krampfschwelle erniedrigt, fehlende Gewichtszunahme, Raucherentwöhnung Citalopram/Escitalopram: Qtc+++ (dosisabhängig) Clomipramin (75-150mg): Zwang!, sehr anticholinerg Doxepin (150-300mg): sedierend und anticholinerg, Gewicht++ Duloxetin: (60-120mg): GAS, Schmerzen bei PNP, in USA Zulassung bei Fibromyalgie Fluoxetin (60mg): HWZ+++, hohes INzeraktionspotential, Bulimie, Fluvoxamin, vmt.geringste Rate an sex. Störungenk, aber hohes Interaktionspotential Mirtazapin (30-45mg): in niedriger Dosis (bis 30mg) schlafanstoßend Moclobemid (300-600mg): reversibler MAOH vom A-Typ Nortripltylin (100-150mg): nicht sedierend, wenig anticholinerg Paroxetin (20-50mg): mehr Gewicht++, mehr sex- STörungebn als andere SSRIs, CAVE in SS, hohes INteraktionspotential (Tamoxifen!), im Vgl. eher ungünstig Sertralin (150-200mg): häufiger Diarrhöe, Tranylcyopromin (50-60mg): irreversibel, MAOH vom A+B-Typ, RR-Krisen, Diät Venlafaxin Insgesamt Hinweise auf Wiksamkeitsvorteile von Mirtazapin, Escitalopram, Sertralin und Venlafaxin gegenüber anderen AD  
  • Dosierung AP Amisulprid 400-600 (1200) Clozapin 100-400 (600-900) haldol 6-8 (40) olanzapin 10-20 (40) quetiapin 300-450 (1800) risperdal 4-6 (8)
  • Einnahme quetiapin 1 h VOR den Mahlzeiten 
  • Methadon Dosis 1 ml = 10 mg anfangen mit 20 mg, dann titrieren bis Entzug besser Faustregel: mg heroin/30 ( zB 1,5 g heroin = 50 mg Methadon ) erst 3 x Tag , innerhalb einer Woche auf einmalgabe  Polamidon teurer, 10ml Methadon = 5 ml Pola (Pola ist das wirksame Enaziomer)
  • Pathomechanismus - Ätiologie  Der mit naturwissenschaftlichen Methoden erfassbare Ablauf eines Krankheitsprozesses wird auch als Pathomechanismus bezeichnet. Die Ursachen einer Erkrankung hingegen werden in der Ätiologie abgehandelt.