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Verbraucherpolitik (Subject) / alles (Lesson)

alles

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  • Verbraucherpolitik Definition 1 Verbraucherpolitik ist die Gesamtheit der Ziele von Personen und Definitionen die in organisierter Form Maßnahmen planen und durchsetzen sp das Mitglieder privater Haushalte zu wirkkungsvolleren Transformationen ihrer knappen Ressourcen, entweder über Kommunikation oder durch Setzen von Restriktionen befähigt und veranlagt werden
  • Verbraucherpolitik Definition 2a im engeren Sinne d.h. alle für die Verbraucher relevanten Rechts-, Sicherheits- und Wirtschaftsfragen,(Gesundheitliche Fragen und Ernährung + Verbraucherforschung, -information, -bildung) um die strukturbedingte Schwäche der Verbraucherseite bei Informationsbeschaffung und Interessenvertretrung auszugleichen und die Marktbalance zwischen den Marktteilnehmer herzustellen bzw zu wahren
  • Verbraucherpolitik Definition 2b im weiteren Sinne d.h. die Berücksichtigung von Verbraucherinteressen in anderen Politikbereichen (Umwelt- und Sozialpolitik) sowie die Wahrung und Förderung von öffentlichen Gütern
  • Verbraucherpolitik Definition 2b Markbezogen Setzung des Rahmens von Rechtssicherheit, Wettbewerbssicherung, Transparenz und klarer Verantwortungszuweisung innerhalb dessen marktvermittelte Konsumgüter und Dienstleistungen bereitgestellt werden
  • Verbraucherpolitik Definition 2 c Öffentliche Verbraucherpoltitik d.h. die Förderung und Überwachung der Bereitstellung von Gütern in wettbewerblichen Ausnahmebereichen (natürliche Monopole) in denen öffentliche Alleinanbieter den Markt versorgen
  • Externe Effekte Definition Externe Effekte liegen vor, wenn der Konsum oder die Erstellung eines privaten Gutes das Wohl (Nutzen/Gewinn) eines anderen Wirtschaftssubjektes beeinflusst, ohne dass hierfür eine (entsprechnende) Gegenleistung erbraucht oder empfangen wird.
  • Coase-Theorem Voraussetzungen und Ergebnis Vorraussetzungen: Endeitige Festlegung der Eigentumsrechte an dem Medium der externen EffekteKeine Transaktionskostenvollständige Information gegeben Effizienzhypothese: private Verhandlungen ziwschen Erzeuger und Geschädigten unter obigen Annahmen führen zu einem pareto-optimalen Ergebnis Invarianzhypothese Verteilung der Eigentumsrechte spielt für die optimale Lösung keine Rolle, wohl aber für die Verteilungseffekte
  • demeritorisches Gut private Nachfrage übersteigt das gesellschaftlich gewünschte Maß(Bsp.: Autofahren führt zu schlechter Luft, Passivrauchen) Verbraucherpolitische Maßnahmen:- Mineralölsteuer- Auflagen Rauchverbot
  • meritorisches Gut private Nachfrage bleibt hinter dem gesellschaftlich gewünschtem Maß zurück(Bsp.: Impfung) Verbraucherpolitische Maßnahmen-gesundheitlich Aufklärung-Komsumgebote (Versicherungspflicht)
  • Kategorisierung von Gütern Rivalität im Konsum Nicht Rivalität impliziert, dass bei jedem beliebigen Produktionsniveau die Grenzkosten bei der Bereitstellung des gutes für einen zusätzlichen Konsumenten gleich null oder zumindest sehr gering sind
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  • Kategorisierung von Gütern Ausschließbarkeit des Konsums - Nicht Ausschließbarkeit impliziert, dass der Verbraucher nicht vom Konsum des Gutes ausgeschlossen werden kann - Unmöglichkeit des Ausschlusses kann technisch-natürliche oder auch ethische Gründe haben
  • Kriterien für die Beurteilung der Eignung eines verbraucherpolitischen Instrumentes -Wirksamkeit -ordungspolitische Zulässigkeit -politische Durchsetzbarkeit .ökonomische Effizienz (Gegeüberstellung der Kosten mit potentiellen Schäden)-> positiver gesamtgesellschaftlicher Wohlfahrtseffekt
  • Leitbild: Konsumentensouverenität Konsument kann frei gemäß seiner Präferenzstruktur entscheiden Ziel -> Nutzenmaximierung die Beurteilung des Nutzenniveaus obliegt den Individuen selbst bezeichnet somit die Freiheit von Konsumenten, allein zu entscheiden, wie sie ihre individuellen Bedürfnisse befriedigen wollen
  • Leitbild: Konsumfreiheit 1. Freiheit aus mehreren angebotenen Alternativen auszuwählen (im Rahmen finanzieller Mittel) 2. Freiheit, auf Selbst- und Mitbestimmung auch im Konsumbereich setzt auf Wettbewerb, aber berücksichtigt Beschränkungen der Konsumfreiheit Wechselspiel zwischen Verbraucherbedürfnissen und Herstellerinteressen BESCHRÄNKUNGENäußere (Monopole, Kartelle und Informationsasymmetrien)innere (begrenzte Fähigkeiten des Konsumenten seine eigenen Bedürfnisse zu erkennen und Informationen verarbeiten zu können)
  • Leitbild: Produkzentensouverenität unterlegene Stellung der Konsumenten in der marktwirtschaftl Ordnung Schaffung künstl Bedürfnisse durch Werbung Ökonomische Macht und finanzielle Potenz der Produzenten FORDERUNGBeteiligung der Verbraucher an den Produktionsentscheidungen durch Verbraucherräte
  • konstruktive präferenz werden erst in der entscheidungssituation gebildet kontextabhängig kurzfristig wandelbar leicht beeinflussbar
  • inhärente präferenzen sind unabhängig von der entscheidungssituation kontextunabhängig längerfristig stabil beruhen auf erworbenen oder genetisch vorgegebenen dispositionen
  • Homo oeconomicus Bezeichnet einen fiktiven Akteur, der eigenineressiert und rational handelt d.h. seinen eigenen Nutzen maximiert, auf Restriktionen reagiert, feststehende Präferenzen hat und über vollständige Information verfügt
  • systematische emotionale Entscheidungsfehler Menschen schätzen die Auswirkungen bestimmter objektiver Veränderungen auf das eigene Nutzenniveau oftmals ex ante falsch ein Entscheidungsnutzen und Erfahrungsnutzen fallen auseinander Menschen unterschätzen die Anpassungsfähigkeit an sich verändernde Situationen
  • Was ist eine verbraucherpolitische Konzeption? System von Zielen, Grundsätzen und Methoden Orientierungsrahmen für Entscheidungen BASIS FÜR POLITISCHES HANDELN
  • Leitbild: Nachhaltiger Konsum Zeitperspektiven der Nachhaltigkeitintragenerativintergenerativ Dimensionen der NachhaltigkeitÖkologieÖkonomieSoziales->Ausgleich der drei Dimensionen->Zielkonflikt
  • Was sind die 4 Stufen der Risikobewertung? 1. Gefahrenermittlung: Agenzien identifizieren 2. Gefahrenbeschreibung: Eigenart und Schweregrad werden quantitativ und qualitativ bestimmt. Verhältnis Menge und Wirkung 3. Abschätzung des Risikos: Wahrscheinlichkeit mit dem Agens in Berührung zu kommen 4. Risiobeschreibung: Schätzung der umwelt- oder gesundheitsscädigenden WirkungenVorsichtsprinzip
  • Schemata mentale Strukturen, die zur Strukturierung und Organisation des Wissens genutzt werden steuern Wahrnehmung und Verarbeitung von Informationen basieren auf Erfahrungen persistent
  • Liberaler Paternalismus Maßnahmen, die Individuen dabei helfen, Entscheidungen zu treffen, die für sie selbst besser sind als solche, die sie ohne paternalistische Hilfe treffen würden Randbedingungen von Entscheidungen systematisch so gestalten, dass ein Anschubsen in die vom paternalistischen Planers als richtig erkannte Richtung erfolgt Förderung der Wohlergehens des Entscheidungsträgers
  • Verbraucherleitbild in der deutschen Politik Sicherheit selbstbestimmtes Verbraucherhandeln Verbraucherinformation und -bildung nachhaltiger Konsum
  • pekuinäre externalität normale Folge von Marktberziehungen Angebots- und Nachfrageentscheidungen verändern Knappheitsrelationen für alle Marktteilnehmer und damit Marktpreise mit verteilungspolitischen Effekten KEIN MARKTVERSAGEN
  • technologische externalitäten direketer Zusammenhang zwischen den Produktions- oder Nutzenfunktionen mehrer Akteuere besteht, der nicht in der Marktpreisbildung erfasst wird Marktpreise bewerten die Externalitäten nicht private grenznutzen oder -kosten weichen von den gesellschaftlichen ab MARKTVERSAGEN
  • öffentliche Güter müssen allen betroffenden Konsumenten im selben Ausmaß zur Verfügung gestellt werden nur mit staatl Eingriff möglich Fixkosten hochGrenzkosten (fast) nullFixkosten übersteigen den Nutzen für den einzelnen Nutzer Free Rider Problem weil sich nicht alle beteiligen wollen Staat muss Gut bereitstellen und finanziert die Kosten über Steuerneffizient, wenn GRENZNUTZEN=GRENZKOSTEN