93

Medizin (Subject) / klinik III (Lesson)

mkdir

This lesson was created by Voluptas.

Learn lesson

Advertisement
  • 114. Was versteht man unter „Zwangsspektrumsstörungen“ Das Konzept des „Zwangsspektrums“ postuliert, dass sich gewisse Erkrankungen, die zumeist anderen Kategorien zugeordnet werden, aufgrund ihrer Charakteristika auch als Ausprägungen eines Spektrums von zwangsähnlichen Erkrankungen angesehen werden können.
  • 115. Welche Aussage trifft am wenigsten zu? Zwangsgedanken und Zwangshandlungen schließen einander aus
  • 116. Welche Hirngebiete weisen bei Zwangspatienten pathologische Aktivierungsmuster auf? die Basalganglien
  • 117. Welche Faktoren unterscheidet das Modell der Zwangsentstehung von Salkovskis? Bewertung (oder Angst) und Neutralisierung (oder: aufdringliche vs. automatische Gedanken)
  • 118. Zwangsverhalten kann beschrieben werden als negative Verstärkung (könnte aber sicher auch was anderes sein?!)
  • 119. Welches Störungsbild gehört nicht zu den somatoformen Störungen? Somatisierungsstörung hypochondrische Störung dissoziative Amnesie Schmerzstörung dissoziative Amnesie
  • 120. Das Konzept der „Somatosensory Amplification“ besagt, dass Patienten mit Somatisierungsstörungen? Neigung, körperliche Empfindungen als intensiv, schädlich und beeinträchtigend zu erleben; unangenehme Empfindungen besonders zu beachten; sie eher als pathologisch denn als normal anzusehen.Ergänzung: Annahme nach Barsky (verhaltenstherapeutischer Erklärungsansatz)
  • 121. Welche der folgenden Aussagen ist nicht Bestandteil des Konzepts der „Somatosensory Amplification“? körperliche Veränderungen werden durch genetische und Stressfaktoren ausgelöst körperliche Veränderungen werden als bedrohlich interpretiert f körperliche Veränderungen werden durch genetische und Stressfaktoren ausgelöst
  • 122. Das Störungsbild der Konversionsstörung entspricht dem Krankheitsbild, das früher wie bezeichnet wurde? Hysterie
  • 123. Welches Argument kann als Hinweis gegen die Existenz der dissoziativen Identitätsstörung angesehen werden? dass die Störung nur von bestimmten Ärzten oder Psychologen diagnostiziert wird (???)Anmerkung: Keine Ahnung, wo die Antwort herkommt und ob dies stimmt.
  • Advertisement
  • 124. Die „Opponent-Process-Theroy of Acquired Motivation“ postuliert welchen Lernmechanismus für die Entwicklung von Abhängigkeiten? negative Verstärkung
  • 124. Die „Opponent-Process-Theroy of Acquired Motivation“ postuliert welchen Lernmechanismus für die Entwicklung von Abhängigkeiten? negative Verstärkung
  • 125. Welcher Typus gehört nach Jellinek zu den süchtigen Alkoholikern? DeltaErgänzung: auch Gamma und Epsilon sind süchtige Alkis
  • 126. Welches Kriterium ist nicht typisch für eine Alkoholabhängigkeit? Wiederholte körperliche GefährdungAußerdem noch (die folgenden Kriterien gelten alle für Substanz(Alkohol)-Missbrauch):Wiederholtes Versagen bei der Erfüllung wichtiger VerpflichtungenWiederholte Probleme mit dem Gesetz (z. B. Verhaftungen)Fortgesetzter Gebrauch trotz wiederholter sozialer und interpersoneller Probleme
  • 127. Welches Kriterium ist nicht typisch für den schädlichen Alkoholmissbrauch? Entzugssymptome! Außerdem noch (die folgenden Kriterien gelten alle für die Substanz(Alkohol)-Abhängigkeit):ToleranzHäufige Einnahme in größeren Mengen oder längeren Zeiträumen als beabsichtigtAnhaltender Wunsch/erfolglose Versuche den Gebrauch zu verringern bzw. zu kontrollierenHoher Zeitbedarf für Substanzbeschaffung, Konsum und Erholung von den FolgenAufgabe/Einschränkung wichtiger Aktivitäten (Beruf, Freizeit, Kontakte)Fortgesetzter Gebrauch trotz Kenntnis vorliegender negativer psychischer und physischer AuswirkungenAchtung! Unterschied zwischen Substanzabhängigkeit und Substanzmissbrauch! → Lehrbuch S. 701 (Tabelle 33.2)
  • 128. Warum kommt es bei der Anorexia nervosa zur Amenorrhoe? weil aufgrund der Unterernährung die Aktivität der Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse zurückgehtAnmerkung: verminderte Östrogenproduktion führt zum Ausbleiben der Monatsblutung
  • 129. Was versteht man unter dem kompensatorischen Verhalten bei der Bulimia nervosa? Maßnahmen zur GewichtsreduktionErgänzung: wie z. B. selbst provoziertes Erbrechen oder exzessive sportliche Aktivitäten
  • 130. Was ist der Unterschied zwischen Binge-Eating-Störung und Bulimia nervosa? bei der Binge-Eating-Störung gibt es die Essanfälle, aber es fehlt das ErbrechenErgänzung: im Lehrbuch steht: „Der wesentliche Unterschied (…) besteht darin, dass bei der Binge-Eating-Störung keine regelmäßigen, einer Gewichtszunahme gegensteuernden Maßnahmen ergriffen werden.“
  • 129. Was versteht man unter dem kompensatorischen Verhalten bei der Bulimia nervosa? Maßnahmen zur GewichtsreduktionErgänzung: wie z. B. selbst provoziertes Erbrechen oder exzessive sportliche Aktivitäten
  • 131. Was versteht man unter der „schwarzen Liste“ bei der Therapie der Essstörungen? eine Liste von Nahrungsmitteln, die die Patienten als dick-machend vermeidenErgänzung: Sehr häufig führen Betroffene eine „Schwarze Liste“ mit verbotenen Speisen, die als sehr kalorienhaltig gelten.
  • 132. Was ist nicht Merkmal der histrionischen Persönlichkeitsstörung? Überzeugung der Großartigkeit (ist ein Merkmal der narzisstischen Persönlichkeitsstörung)Ergänzung: Merkmale der histrionischen Persönlichkeitsstörung sind übermäßige Emotionalität oder Streben nach Aufmerksamkeit, theatralisches Verhalten, andauerndes Verhalten nach Anerkennung, Aufregung
  • 133. In welchem Bereich liegt die Prävalenzrate für alle Persönlichkeitsstörungen in der Allgemeinbevölkerung? 5-10%Ergänzung (aus dem Lehrbuch):In den Feldstudien sind die Störungsbilder mit den höchsten Prävalenzraten die schizotypische (2–6%), die dependente (2–7%) und die zwanghafte (2–6%) Persönlichkeitsstörung. Jeweils unter 1% finden sich die narzisstische, paranoide und schizoide Persönlichkeitsstörung (ausführlich dazu Fiedler, 2007).
  • 134. chronisches Krankheitsverhalten ist gekennzeichnet durch: Ergänzung: chronisches Krankheitsverhalten ist gekennzeichnet durch (s. Vorlesung Verhaltensmedizin und Gesundheitspsychologie): Zunehmende Passivität und Hilflosigkeit Schonungs- und Vermeidungsverhalten Intensive Inanspruchnahme medizinischer Maßnahmen keine ! nachlassende Inanspruchnahme medizinischer Maßnahmen
  • 135. endokrine Veränderungen Alarmreaktion Freisetzung Noradrenalin und NoradrenalinFreisetzung von Glucocorticoiden (Cortisol) und Sexualhormonen (Testosteron, Östrogen)?Anmerkung: Bin mir hierbei nicht sicher, aber scheinbar ist mit endokrinen Veränderungen die Freisetzung von Cortisol und Sexualhormonen (Östrogen und Testosteron) durch die Nebennierenrinde gemeint. Die Freisetzung von Adrenalin und Noradrenalin durch das Nebennierenmark wird als Teil des sympathischen Nervensystems betrachtet (steht zumindest so im Diplomerskript. Für mich sind eigentlich beide endokrine Prozesse.)
  • 136. Erschöpfungsphase des allgemeinen Adaptationssyndromes Versagung der Anpassungsmechanismen (bei langer Dauer der Stressreaktion)
  • 137. „Life Events“ positive und negative Lebensereignisse mit Einfluss auf Stressreaktion
  • 138. Welche Stufe zählt nicht zum Bewertungsprozess nach Lazarus/Folkman? primary reappraisalErgänzung: die Schritte sindprimary appraisal (Bewertung der Situation)secondary appraisal (Bewertung der eigenen Bewältigungsfähigkeiten, sind sie ausreichend)(cognitive) reappraisal (Neubewertung der Situation)
  • 139. Welche Aussage ist richtig? Hypertoniker reagierten auch schon vor der Manifestation der essentiellen Hypertonie auf Stressreize häufiger und intensiver mit Blutdruckerhöhungen als Normotoniker Anmerkung: Siehe Lehrbuch Seite 296-298 139. Welche Aussage ist richtig?Hypertoniker reagierten auch schon vor der Manifestation der essentiellen Hypertonie auf Stressreize häufiger und intensiver mit Blutdruckerhöhungen als NormotonikerAnmerkung: Siehe Lehrbuch Seite 296-298
  • 140. Was Alexithymie nicht bei Alexithymen werden Emotionen auch nicht unterschwellig verarbeitet
  • 141. Welche Faktoren bilden die Resilienz-Skala von Leppert ab? „Persönliche Kompetenz“ und „Akzeptanz des Selbst und des Lebens“
  • Advertisement
  • 142. Wodurch Non-Compliance Wissens- oder Kompetenzdefizit des Patienten Ergänzung: Laut Wiki „ungenügende Information oder ungenügendes Verstehen der Krankheit“ (passt ja zur oben stehenden Antwort). Möglich wäre auch noch Vergesslichkeit des Patienten.In der Vorlesung auch noch: Motivationsdefizit
  • 143. Was hilft nicht zur Verbesserung Compliance Ausschluss des Patienten von therapiebezogenen Entscheidungsprozessen
  • 144. Anwendungsbeispiel für Vasokonstriktionsfeedback Anmerkung: Ich plädiere für Migräne, da eine Verengung der Blutgefäße meines Erachtens nach keinen Sinn macht, um Bluthochdruck zu reduzieren.Bei Bluthochdruck macht ein Vasodilatationsfeedback mehr Sinn (siehe Vorlesung Verhaltensmedizin).
  • 145. Wie viel % der Gesamtvarianz für Entstehung koronarer Herzkrankheiten erklären medizinische Risikofaktoren? 50%Ergänzung: 7 auf den Körper bezogene Faktoren klären zusammen etwas mehr als 50 % der Varianz auf. Diese sind:Alter,Geschlecht,rauchen,erhöhter Blutdruck,erhöhter Cholesterinspiegel,Vergrößerung des linken Herzmuskels,Diabetes Mellitus
  • 146. Welcher Faktor begünstigt Entstehen koronaler Herzkrankheit nicht Somatisierungsstörung (bin mir nicht sicher)
  • 147. Ab welchen Blutdruckwerten beginnt laut WHO ein Bluthochdruck? Systolisch: 140-159, diastolisch: 90-99 (leichte Hypertonie, Schweregrad 1)148.
  • 148. Franz Alexander: Was verantwortlich für Entstehung essentieller Hypertonie? unterdrückte Aggression Ergänzung aus dem Diplomerskript: Für den chronischen emotionalen Zustand, der zur Hypertonie führen kann, macht Alexander unterdrückte aggressive Impulse verantwortlich, die eine Überaktivität des sympathischen Nervensystems auslösen sollen.
  • 149. typischer Arbeitsbereich für Psychologen in Psychiatrie Durchführung von SelbstsicherheitsgruppenAnmerkung: gibt aber noch weitaus mehr ;-)
  • 150. Zweck tagesklinischer Versorgung verbindet Vorteile stationärer Behandlung (intensive Behandlung) mit den Vorteilen ambulanter Behandlung (Patient bleibt überwiegend in seinem sozialen Setting)
  • 151. Welche Störungen am häufigsten in psychosomatischen Kliniken behandelt? affektive StörungenErgänzung aus den Vorlesungsfolien:In psychiatrischen Kliniken: Störungen im Zusammenhang mit psychotropen Substanzen.In der Rehabilitation: Angst- und somatoforme Störungen
  • 152. Welche Theorie als Beispiel für biologisches Paradigma in der klinischen Psychologie Theorie von Emil Kraepelin
  • 153. Was ist kein Abwehrprozess nach Freud? Verdrehung
  • 154. Was keine Annahme des humanistisch-existenziellen Paradigmas? die menschliche Existenz wird durch ihre biologischen Anlagen determiniert und begrenzt
  • 155. Was nicht „epidemiologisches Trias“ PopulationErgänzung: Epidemiologisches Trias sind:Person (= die von einer Krankheit betroffene Person)Schädlicher Einfluss (= eine auf den Wirt einwirkende akute oder chronische Belastung, psychischer oder sozialer Natur)Umwelt
  • 156. Behandlungsprävalenz? Häufigkeit einer Erkrankung bei Personen, die in Kontakt mit Behandlungseinrichtungen sindErgänzung: In den Vorlesungsfolien heißt es:Erfasst (im Gegensatz zur „wahren Prävalenz“) nur die Fälle, die in Kontakt mit Behandlungseinrichtungen sind.
  • 157. Rangfolge Lebenszeitprävalenz Angststörungen > unipolare Depression > Schizophrenie > EssstörungenAnmerkung: Bin mir nicht ganz sicher, in der VL hatten wir teilweise nur 12-Monatsprävalenzen
  • 158. Welches Untersuchungsdesign nicht in der Epidemiologie Einzelfallstudie
  • 158. Welches Untersuchungsdesign nicht in der Epidemiologie Einzelfallstudie
  • 159. Welcher Faktor hat keinen nennenswerten Einfluss auf Auftretenswahrscheinlichkeit psychischer Störungen? Rassenzugehörigkeit
  • 160. DSM-IV: auf welcher Achse geistige Behinderungen Achse IIErgänzung: neben Persönlichkeitsstörungen