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EWS Pluralität (Subject) / Geisteswissenschaftliche Pädagogik (Lesson)
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- Geisteswissenschaften -gründung Dilthey als bewusste abgrenzung zu den Naturwissenschaften -Einflüsse von Kant (kritik der reinen Vernunft) und dem dt. Idealismus -Sammelbegriff aller Wissensch. die den Geist des Menschen erfor. -Geist untersch. Mensch von Tier 1. freiheit von rein kausalen Bezügen 2.Entscheidungsfähigkeit 3. Gestaltung des Daseins 4. Orientierung an Werthaftem z.B. Theologie Psychologie Soziologie Rechtswissenschaften Pädagogik etc.
- Geistes vs Naturwissenschaften Naturwissenschaften -Forschungsgegenstand - allgm. Gesetzmäßigkeiten -relevante Merkmale des Forschungsgegenstandes : quantitative Merkmale -Techniken: Messen Zählen Wiegen etc - Zielsetzung: Erklären von Kausalzusammenhängen
- Geistes vs Naturwissenschaften Geisteswissenschaften -Forschungsgegenstand: gesch. antropholog Grundstrukturen - qualitative Merkmale (sinn wert Schönheit) -Techniken : Hinschauen Beobachten Beschreiben Deuten - Zielsetzung : Verstehen von sinnzusammenhängen
- Gesteswissenschaftl Pädagogik -Abkehr von der normativen, ahistorischen Pädagogik -Fokus auf Erziehungswirklichkei und Theorie-Praxis-Verhältnis -erstmals Anspruch der Päd. als eigenständige wiss. Disziplin -Anwendung des geisteswiss. Methodenspektrums -Hermeneutik: keine Zielformolierung - Pänomenologie: Wesenserfassende Beschreibung - Dialektik: Denken mit Gegensätzen
- Geisteswissenschaftliche Pädagogik Vertreter Dilthey Nohl Litt Spranger Frischeisen-Köhler Flitner Weniger
- Erziehungswirklichkeit Dithley -> Ganzheit und Strukur des persönlcihen und des gesch.-kultur.gesellschaftl. Lebenszusammenhangs 1. Geschichtlichkeit der Erziehungssituation -> Prägung der Bildungs-/Erziehungsziele durch Menschenbilder und Werte der jeweiligen Kultur 2. Geschichtlichkeit des Menschen -> eingebundenheit in gesell. und historische Umwelt 3.Einmaligkeit der Erziehungssituation -> jede Erziehungssituation steht in einem einzigartigen gesll. und historischen Kontext -> Theorie Praxis Verhältnis 4. Ganzheit des Menschne -> EInheit von Denken, Fühlen und Wollen -> Teleolohie des Seelenlebens unzureichend
- Theorie Praxis Verhältnis Annahme der geisteswiss. Pädagogik -Die Praxis (erziehungswirklichkeit) gibt der Theorie ihre Wirklichkeuten und gesetzmäßigkeiten als Tatsache vor. -Theoretisch erschlossene Strukturen als Grundlage erzieherischen Handlens müssen also in der Praxis selbst begründet sein -> Ablehnung einer nicht pädag. motivierten Einflussnahme auf das Individuum - Ablehnung der normativen Pädagogik , deren Ziel meist die Vermittlung eines rein theoretisch ahistorisch begründeten Mensc´henbildes war -> Neues verhältnis eines Wechselseitigen Verhältnisses zwschen Theorie und Praxis --pädagogik als stellvertrendene Besinnung, als Läuterung der in der Praxis angelegten Theorien, als bewusste Vorbesinnung und bewusste nachträgliche Klärung
- Der Erziehungsbegriff in Geisteswissenschaft Planmäßig aber nicht Zweckmäßig Erziehung ist die planmäßige Führung, die die erwachsene Generation der Heranwachsenden bei ihrer Auseinandersetzung mit der überkommenen Kultur angedeihen lässt -Verhältns zwischen denen, die Hilfe benötigen, und denen , die sie geben als Grundlage von pädagogik -Erziehung geschieht bewusst und verantwortlich auf der Basus eines personalen Vertrauensverhältnisses -Erziehung ist die Ausenandersetzung mit Kultur , nicht ihre bloße Reproduktion
- Der Bldungsbegriff Bildung ist die durch Kultureinflüsse erworbene, einheitliche und gegliederte, entwicklungsfähige Wesensformung des Individuums, die es zu objektiv wertvollen Kulturleistungen befähgt und ür Kulturwerte erlebnisfähigmacht 1. Bewirken einer nachhaltigen Veränderung des Individuums 2. Innere Konsistenz 3. Vielseitigkeit 4. Fähigkeit zur stetigen Weiterentwicklung 5. Verstehen und Erleben von Kultureinflüssen 6. Eigenständiges Schaffen neuer Kulturwerte 7. Entstehen von "geformter Individulität" bzw einer "voll gebildeten Persönlichkeit"
- Methode des Verstehens Hermeneutik Hermeneutische Herangehensweisen: 1. Verstehen einer unbekannten Erscheinung mithilfe seines eigenen Vorberständnisses 2. Versthen einer gesamterscheinung in der wechselnden Bezugnahme auf die Gesamtheit und deren einzelheiten Hermeneutischer Zirkel <vorverständnis> textverständnis>erweitertes vorverständnis> erweitertes Textverständnis >usw. > usw,
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- Problem der fehlenden Objektivität -Geschichtlichkeit der Geisteswissenschaft -der Verstehende bzw. sein Vorverständnis geht in jeden Verstehensprozess mit ein, Erkenntnis ist ein Akt der Gesamtperson -d.h. Subjekte und Objekte von Wissenschaft gehören derselben historischen Wirklichkeit an -> Problem: Geisteswissenschaft kann folglich nicht objektiv sein! - > Lösungsansatz: Annäherung an Objektivitt durch Reflexion des Einflusses historischer Wirklichkeit (Z.B Menschenbilder, Werte) auf die Wissenschaft -Keine objektiven Ergebnisse
- Geisteswissenschftl Medien Reflexion philosophische Grundlagen in Abhängigkeit von Weltanschauung; welt und Menschenbild -> Vorraussetzung für --> Wissenschaftstheorie --> Vorraussetzung für--> Forschungsmethode <-- Vorraussetzung für --> Wissenschaft