266
Morphologie (Subject) / Morpho Dedinitionen (Lesson)
Definitionen und Erklärungen von Fachbegriffen
This lesson was created by Muna.
This lesson is not released for learning.
Advertisement
- Achäne Schließfrucht; Sonderform der Nussfrucht, bei der die Samenschale mit dem Endokarp der Fruchtwand verwachsen ist und die aus einem unterständigen Fruchtknoten entsteht, z. B., bei Asteraceae
- Adventivwurzel "Hilfswurzel"; spross- oder blattbürtige Wurzeln, die die eigentlichen Wurzeln ergänzen oder ersetzen (z.B. bei Stecklingsbewurzelung).
- Ähre monopodialer Blütenstand mit ungestielten Einzelblüten an der Hauptachse.
- aktiver Transport Trasport, der unter Energieaufwand (direkter oder indirekter ATP-Verbrauch) abläuft und auch gegen einen Konzentrationsgradienten erfolgen kann.
- Allorhizie Primärwurzel des Keimling wird zur langlebigen Hauptwurzel, von der untergeordnete Seitenwurzeln abzweigen können; Bewurzelungssystem vieler dicotyler Pflanzen, Bsp: Möhre.
- Analogie Funktionseiheit; Übereinstimmung von Organen in der Funktion, aber morphologisch ungleicher Ursprung.
- anatrope Samenanlage Samenanlage, die sich um 180 Grad in Relation zum Funiculus gedreht hat, so dass die Mikropyle nach unten zeigt.
- Androeceum Gesamtheit aller Staubblätter einer Blüte
- Androeceum Gesamtheit aller Staubblätter einer Blüte.
- Anemophilie Windbestäubung; Pollen wird duch Luftströmungen auf die Narben der Blüten übertragen.
- Advertisement
- ansiocytisch Spaltöffnungstyp; bei dem meist drei ungleiche Nebenzellen die Schließzellen umgeben.
- Ansiophyllie ungleich große Blätter sitzen an einem Nodium.
- anomocytisch Spaltöffnungstyp; bei dem die Nebenzellen von den übrigen Epidermiszellen optisch nicht unterschieden werden können.
- Anthere Staubbeutel; fertiler Teil des Staubblatts, bestehend aus zwei Theken mit je zwei Pollensäcken, in denen Pollen gebildet werden.
- Antikline/ perikline Zellteilung Zellteilung senkrecht bzw, parallel zur Oberfläche des Pflanzenkörpers.
- Antipoden 3 Zellen, die im befruchtungsfähigen Embryosack der Eizelle und den Synergiden gegenüber liegen.
- Apoplast Bereich außerhalb der Plasmamembranen der Zellen, meist freier Diffusionsraum der Zellwandbereiche.
- äquifaciales Laubblatt gleichseitiges Laubblatt; in der Regel grenzt Palisadenparenchym an die obere und untere Epidermis; im Zentrum Schwammparenchym.
- Archespor Gewebe im Pollensack zur Bildung von Pollenmutterzellen.
- atrope Samenanlage aufrecht auf dem Funiculus stehende Samenanlage, Mikropyle zeigt in den Fruchtknoten
- Balgfrucht Öffnungsfrucht aus einem Fruchtblatt, die sich bei Reife an einer Naht öffnet; z. B. bei Ranunculaceae.
- Balgfrucht Öffnungsfrucht aus einem Fruchtblatt, die sich bei Reife an einer Naht öffnet; z. B. bei Ranunculaceae.
- Bast Sek. Rinde; alle beim sekundären Dickenwachstum vom Kambium nach außen abgegebene Gewebeschichten.
- Bastfaser langgestreckte, englumige, dickwandige, sklerenchymatische, tote Faserzellen vom Kambium nach außen, d. h. im Bastteil liegend.
- Baststrahlen Im Bastteil verlaufenden "Mark"strahlen; radiär verlaufende Zellreihen parenchymatischer Zellen, meist ein bis mehrere Zellen breit, mehrere Zellen hoch.
- Beere Schließfrucht, bei der die gesamte Fruchtwand fleischig oder häutig ist. (z. B. Gurke, Tomate, Tollkirsche).
- Befruchtung Verschmelzung je eines männlichen und weiblichen Gameten (meist n = haploid) zu einer Zygote (n = diploid). Bei Angiospermen kommt es durch zusätzliche Verschmelzung einer Spermazelle mit der diploiden sekundären Embryosackzelle zu einer doppelten Befruchtung.
- Bestäubung Übertragung von Pollen auf die Narbe einer Blüte (bei Angiospermen) bzw. auf die Mikropyle der Samenanlage (bei Gynospermen).
- Bifaciales Laubblatt Laubblatt, dei dem Unter- und Oberseite morphologisch deutlisch unterschieden werden können, z. B. durch Lage Palisaden- und Schwammparenchym.
- Bikollaterales Leitbündel Xylemstang wird meist beidseitig von Phloemsträngen begleitet ("Hamburger"); Xylem und Phloem sind durch ein Kambiumring voneinander getrennt.
- Advertisement
- Blattdornen duch Reduktion der Blttspreite und Sklerenchymatisierung entstandene spitze Fortsätze.
- Blattgrund Ansatzstelle des Blattes/Blattstiels an der Spross; vom Unterblatt gebildet.
- Blattnervatur (Blattaderung) Verlauf der Huptleitbündel in der Blattspreite, z.B. Netznervatur, Parallelnervatur.
- Blattprimordien Meristematische Zellen, aus denen ein Blatt entsteht.
- Blattspreite =Lamina; meist flächiges Photosyntheseorgan des Blatts, entstanden aus der Oberblattanlage.
- Blütenstandsboden bei Pseudanthien, verdickter Teil der Sproßachse, auf der die Einzelblüten sitzen.
- Borke aus toten Zellen bestehendes Abschlußgewebe außerhalb des innersten Korkkambiums (Phellogens); besteht aus Elementen des Periderms, der primären Rinde, evtl. der Epidermis und evtl. des älteren Basts. Sie löst sich teilweise ab, z. B. als Ringelborke, Schuppenborke, Streifenborke.
- Calyx/ Kaix Kelch; äußerster Blattkreis der Blüte aus meist grünen freien oder verwachsenen Kelchblättern.
- Carnivore "Fleichfressende Pflanze"; autotrophe Pflanzen, die Mechanismen zum Fangen und Verdauen von Tieren entwickelt haben.
- Caspary'scher Streifen Zellwandversieglung (durch Cellulose, Lignin, Suberin)der Radialwände der Endodermiszellenzur Unterbrechung des unkontrolliereten apoplastischen Transports zwischen Rindenparenchym und Zentralzylinder.
- Chalaza Basis der beiden Integumente und des Nucellus in der Samenanlage.
- Chorikarper (=apokarper) Fruchtknoten Gynoeceum aus einzelnen, nicht miteinander verwachsenen Fruchtblättern.
- Choripetale Blüte Blüte mit frei stehenden, nicht miteinander verwachsenen Fruchtblättern (Petalen).
- Coenokarper Fruchtknoten Fruchtknoten aus mehreren miteinander verwachsenen Kronblättern.
- Corolla Blütenkrone; innerer Kreis der Perianths aus meist farbig gestalteten Kronblätern (Petalen).
- Cortex Rinde; im primären Sross Bereich zwischen Epidermin und Leitbündelring, in der primären Wurzel Bereich zwischen Rhizo-/Hypo-/Exodermis und Zentralzylinder. Achtung! Abweichende Definition von Cotex-Drogen!
- Cortex-Droge: Rindendroge; enthält außerhalb des Kambiums liegende Bereiche der sekundär verdickten Sprossachsen oder Wurzeln.
- Cuticula Wasserdurchlässige Schicht aus Cutin, die an Luftgrenzende Zellen (Epidermiszellen) aufgelagert ist.
- Cutin Hydrophobes Polymerisat aus oxygenierten Fettsäuren.
- Cyathium Blütenstand bei Euphorbia; 5 Hochblätter-5 Wickel aus männlichen Blüten, die aus nur je einem Staubblatt bestehen-1 weibliche Blüte aus einem 3-fächrigem Fruchtknoten.