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Morphologie (Fach) / Morpho Dedinitionen (Lektion)

Definitionen und Erklärungen von Fachbegriffen

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  • Achäne Schließfrucht; Sonderform der Nussfrucht, bei der die Samenschale mit dem Endokarp der Fruchtwand verwachsen ist und die aus einem unterständigen Fruchtknoten entsteht, z. B., bei Asteraceae
  • Adventivwurzel "Hilfswurzel"; spross- oder blattbürtige Wurzeln, die die eigentlichen Wurzeln ergänzen oder ersetzen (z.B. bei Stecklingsbewurzelung).
  • Ähre monopodialer Blütenstand mit ungestielten Einzelblüten an der Hauptachse.
  • aktiver Transport Trasport, der unter Energieaufwand (direkter oder indirekter ATP-Verbrauch) abläuft und auch gegen einen Konzentrationsgradienten erfolgen kann.
  • Allorhizie Primärwurzel des Keimling wird zur langlebigen Hauptwurzel, von der untergeordnete Seitenwurzeln abzweigen können; Bewurzelungssystem vieler dicotyler Pflanzen, Bsp: Möhre.
  • Analogie Funktionseiheit; Übereinstimmung von Organen in der Funktion, aber morphologisch ungleicher Ursprung.
  • anatrope Samenanlage Samenanlage, die sich um 180 Grad in Relation zum Funiculus gedreht hat, so dass die Mikropyle nach unten zeigt.
  • Androeceum Gesamtheit aller Staubblätter einer Blüte
  • Androeceum Gesamtheit aller Staubblätter einer Blüte.  
  • Anemophilie Windbestäubung; Pollen wird duch Luftströmungen auf die Narben der Blüten übertragen.
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  • ansiocytisch Spaltöffnungstyp; bei dem meist drei ungleiche Nebenzellen die Schließzellen umgeben.
  • Ansiophyllie ungleich große Blätter sitzen an einem Nodium.
  • anomocytisch Spaltöffnungstyp; bei dem die Nebenzellen von den übrigen Epidermiszellen optisch nicht unterschieden werden können.
  • Anthere Staubbeutel; fertiler Teil des Staubblatts, bestehend aus zwei Theken mit je zwei Pollensäcken, in denen Pollen gebildet werden.
  • Antikline/ perikline Zellteilung Zellteilung senkrecht bzw, parallel zur Oberfläche des Pflanzenkörpers.
  • Antipoden 3 Zellen, die im befruchtungsfähigen Embryosack der Eizelle und den Synergiden gegenüber liegen.
  • Apoplast Bereich außerhalb der Plasmamembranen der Zellen, meist freier Diffusionsraum der Zellwandbereiche.
  • äquifaciales Laubblatt gleichseitiges Laubblatt; in der Regel grenzt Palisadenparenchym an die obere und untere Epidermis; im Zentrum Schwammparenchym.
  • Archespor Gewebe im Pollensack zur Bildung von Pollenmutterzellen.
  • atrope Samenanlage aufrecht auf dem Funiculus stehende Samenanlage, Mikropyle zeigt in den Fruchtknoten
  • Balgfrucht Öffnungsfrucht aus einem Fruchtblatt, die sich bei Reife an einer Naht öffnet; z. B. bei Ranunculaceae.
  • Balgfrucht Öffnungsfrucht aus einem Fruchtblatt, die sich bei Reife an einer Naht öffnet; z. B. bei Ranunculaceae.
  • Bast Sek. Rinde; alle beim sekundären Dickenwachstum vom Kambium nach außen abgegebene Gewebeschichten.
  • Bastfaser langgestreckte, englumige, dickwandige, sklerenchymatische, tote Faserzellen vom Kambium nach außen, d. h. im Bastteil liegend.
  • Baststrahlen Im Bastteil verlaufenden "Mark"strahlen; radiär verlaufende Zellreihen parenchymatischer Zellen, meist ein bis mehrere Zellen breit, mehrere Zellen hoch.
  • Beere Schließfrucht, bei der die gesamte Fruchtwand fleischig oder häutig ist. (z. B. Gurke, Tomate, Tollkirsche).
  • Befruchtung Verschmelzung je eines männlichen und weiblichen Gameten (meist n = haploid) zu einer Zygote (n = diploid). Bei Angiospermen kommt es durch zusätzliche Verschmelzung einer Spermazelle mit der diploiden sekundären Embryosackzelle zu einer doppelten Befruchtung.
  • Bestäubung Übertragung von Pollen auf die Narbe einer Blüte (bei Angiospermen) bzw. auf die Mikropyle der Samenanlage (bei Gynospermen).
  • Bifaciales Laubblatt Laubblatt, dei dem Unter- und Oberseite morphologisch deutlisch unterschieden werden können, z. B. durch Lage Palisaden- und Schwammparenchym.
  • Bikollaterales Leitbündel Xylemstang wird meist beidseitig von Phloemsträngen begleitet ("Hamburger"); Xylem und Phloem sind durch ein Kambiumring voneinander getrennt.
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  • Blattdornen duch Reduktion der Blttspreite und Sklerenchymatisierung entstandene spitze Fortsätze.
  • Blattgrund Ansatzstelle des Blattes/Blattstiels an der Spross; vom Unterblatt gebildet.
  • Blattnervatur (Blattaderung) Verlauf der Huptleitbündel in der Blattspreite, z.B. Netznervatur, Parallelnervatur.
  • Blattprimordien Meristematische Zellen, aus denen ein Blatt entsteht.
  • Blattspreite =Lamina; meist flächiges Photosyntheseorgan des Blatts, entstanden aus der Oberblattanlage.
  • Blütenstandsboden bei Pseudanthien, verdickter Teil der Sproßachse, auf der die Einzelblüten sitzen.
  • Borke aus toten Zellen bestehendes Abschlußgewebe außerhalb des innersten Korkkambiums (Phellogens); besteht aus Elementen des Periderms, der primären Rinde, evtl. der Epidermis und evtl. des älteren Basts. Sie löst sich teilweise ab, z. B. als Ringelborke, Schuppenborke, Streifenborke.
  • Calyx/ Kaix Kelch; äußerster Blattkreis der Blüte aus meist grünen freien oder verwachsenen Kelchblättern.
  • Carnivore "Fleichfressende Pflanze"; autotrophe Pflanzen, die Mechanismen zum Fangen und Verdauen von Tieren entwickelt haben.
  • Caspary'scher Streifen Zellwandversieglung (durch Cellulose, Lignin, Suberin)der Radialwände der Endodermiszellenzur Unterbrechung des unkontrolliereten apoplastischen Transports zwischen Rindenparenchym und Zentralzylinder.
  • Chalaza Basis der beiden Integumente und des Nucellus in der Samenanlage.
  • Chorikarper (=apokarper) Fruchtknoten Gynoeceum aus einzelnen, nicht miteinander verwachsenen Fruchtblättern.
  • Choripetale Blüte Blüte mit frei stehenden, nicht miteinander verwachsenen Fruchtblättern (Petalen).
  • Coenokarper Fruchtknoten Fruchtknoten aus mehreren miteinander verwachsenen Kronblättern.
  • Corolla Blütenkrone; innerer Kreis der Perianths aus meist farbig gestalteten Kronblätern (Petalen).
  • Cortex Rinde; im primären Sross Bereich zwischen Epidermin und Leitbündelring, in der primären Wurzel Bereich zwischen Rhizo-/Hypo-/Exodermis und Zentralzylinder. Achtung! Abweichende Definition von Cotex-Drogen!
  • Cortex-Droge: Rindendroge; enthält außerhalb des Kambiums liegende Bereiche der sekundär verdickten Sprossachsen oder Wurzeln.
  • Cuticula Wasserdurchlässige Schicht aus Cutin, die an Luftgrenzende Zellen (Epidermiszellen) aufgelagert ist.
  • Cutin Hydrophobes Polymerisat aus oxygenierten Fettsäuren.
  • Cyathium Blütenstand bei Euphorbia; 5 Hochblätter-5 Wickel aus männlichen Blüten, die aus nur je einem Staubblatt bestehen-1 weibliche Blüte aus einem 3-fächrigem Fruchtknoten.