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Psychologie (Subject) / Neurowissenschaft und Verhalten (Lesson)

Kapitel 2

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  • 1. Woraus besteht das zentrale Nervensystem und was ist seine Aufgabe? [Abschn. 2.2.2] Das zentrale Nervensystem (ZNS) besteht aus allen Neuronen in Gehirn und Rückenmark. Seine Aufgabe ist, alle Körperfunktionen zu integrieren und zu koordinieren, indem es alle eintreffenden und auszusendenden Botschaften verarbeitet.
  • 2. Was gehört zum peripheren Nervensystem? [Abschn. 2.2.1] Das periphere Nervensystem (PNS) ist das Netzwerk der sensorischen und motorischen Neuronen, die die Verbindung zwischen dem zentralen Nervensystem und der Körperoberfläche bilden. Das periphere Nervensystem besteht seinerseits aus 2 Bestandteilen, die von unterschiedlichen Strukturen im Gehirn gesteuert werden: dem somatischen und dem autonomen Nervensystem. 
  • 3. Welche Aufgaben haben das somatische und das autonome Nervensystem? [Abschn. 2.2.1] Das somatische Nervensystem untersteht willentlicher Kontrolle. Es kontrolliert die Skelettmuskeln des Körpers ("Mache eine Faust; nun lass’ die Hand locker").  Das autonome (vegetative) Nervensystem regelt Körperaktivitäten, welche normalerweise nicht der direkten Kontrolle des Individuums unterstehen. Es muss auch dann arbeiten, wenn das Individuum schläft, und sorgt für die Aufrechterhaltung lebenswichtiger Prozesse unter Narkose und im Koma
  • 4. Zwei Abteilungen des autonomen Nervensystems arbeiten zusammen: der Sympatikus und der Parasympatikus. Welches sind ihre Aufgaben? [Abschn. 2.2.1] Der Sympathikus kann als eine Art Störungssucher betrachtet werden: Angesichts eines Notfalls oder einer stresserzeugenden Herausforderung stellt er die Aktivierung des Gehirns und die Verhaltensreaktionen des Körpers sicher. Die Verdauung wird unterbrochen, das Blut fließt aus den inneren Organen in die Muskeln, der Sauerstofftransport wird verstärkt, die Herzfrequenz steigt, und das endokrine System wird angeregt, um eine ganze Reihe von motorischen Reaktionen zu erleichtern.  Ist die Gefahr überwunden, übernimmt der Parasympathikus die Aufgabe, diese Prozesse zu verlangsamen, so daß man sich entspannen und beruhigen kann. Die Verdauung setzt wieder ein, der Herzschlag verlangsamt sich, die Atmung ist entspannt usw. Der Parasympathikus ist hauptsächlich für den Körperhaushalt zuständig, wie für die Ausscheidung von überflüssigen Stoffen, den Schutz des visuellen Apparates (durch Tränen und Pupillenkontraktion) und die Langzeitspeicherung von Körperenergie. 
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