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Klinische Psychologie & Psychotherapie (Subject) / Modulabschlussprüfung (Lesson)

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  • Generalisierte Angststörung (GA) (ICD 10: F41.1) Kernsymptom: ängstliche Erwartung („frei flottierende Angst“) Zusätzlich: u. a. allgemeine Reizbarkeit, Angstanfälle, Schwindel, sekundär phobisches Ver-meidungsverhalten (DSM-IV) Anspannung, Besorgnis und Befürchtungen in Bezug auf alltägliche Ereignisse & Probleme (ICD-10) > DSM-IV: Fokus auf „Sorgen“; > ICD-10: Fokus auf den physiologischen Symptomen Dauer: 6 Monate vorherrschend Häufig verdeckte bzw. offene Vermeidung potenziell bedrohlicher Gedanken bzw. SituationenHäufig auch sog. Rückversicherungsverhalten > kurzzeitig beruhigende Wirkung
  • Generalisierte Angststörung (GA) ICD-10 ICD 10: F41.1 Kriterien nach ICD-10: 1. Befürchtungen 2. motorische Spannung 3. vegetative Übererregbarkeit Auschluss: Neurasthenie (F48.0)
  • Spezifische Phobie (ICD-10: F40.2) = isolierte bzw. einfache Phobie Spezifische Phobie: Ausgeprägte, dauerhafte, unangemessene & intensive Furcht vor bzw. Vermeidung von spezifischen Objekten und/oder Situationen (eindeutiges Kennzeichen), u. a. Tiere, Höhen, enge Räume, Flugzeuge, Blut/Verletzungen, Spritzen theoretisch kann aber jede Situation und jedes Objekt Angst auslösen Im Allgemeinen kommen eine phylogenetische Disposition und eine individuelle Lerngenese zusammen > begründen eine stabile phobische Reaktion ICD-10: Ausmaß der Furcht vor dem spezifischen Objekt wechselt nicht! Obergruppen der spezifischen Phobien: Tierphobien,  situationale Phobien, Phobien vor Naturereignissen,  Verletzungsphobien  
  • Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) (ICD-10: F43.1) Diagnose ist gebunden an ein auslösendes „traumatisches“ Ereignis - ICD-10: PTBS als „Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigen Ausmaßes (kurz- oder langanhaltend), die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde“ entscheidende Kriterien: Betroffene erleben nach der Konfrontation mit einem traumatischen Stressor Aspekte des Ereignisses immer wieder ungewollt und unter großer Belastung vermeiden internale & externale Reize, die der Traumatisierung ähneln, oder fühlen sich emotional taub zeigen Anzeichen einer chronisch überhöhten psychophysiologischen Übererregung  
  • Zwangsstörung (ICD-10: F42) grundsätzlich zu unterscheiden sind Zwangshandlungen und Zwangsgedanken aktives Vermeidungsverhalten charakteristisch für Zwangsstörungen unter dem Gesichtspunkt der Klassifikation ist es bedeutsam, darauf hinzuweisen, dass die bei Zwangsstörungen relevante Emotion nicht unbedingt Angst, sondern eher Unruhe, Anspannung, Ekel usw. („adverse mood“) beinhaltet
  • undifferenzierte somatoforme Störung Auftreten eines klinisch relevanten somatoformen Syndroms über ein halbes Jahr
  • Schmerzstörung mehrere Regionen von Schmerzen betroffen → ICD-10 erlaubt folgende Differenzierung: anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F45.40) vs. chronische Schmerzstörung (F45.41) erhöhte Muskelspannung mit chronischen Schmerzen assoziiert!
  • Hypochondrie charakteristische Angst oder Überzeugung, an einer schweren Krankheit zu leiden Resultat perzeptueller & kognitiver Anomalien > Kernstück: die sog. somatosensorische Verstärkung als störungsspezifischer Wahrnehmungsstil
  • Körperdysmorphe Störung hier leiden die Betroffenen unter der Beschäftigung mit einem geringfügigen oder eingebildeten Mangel in ihrer äußeren Erscheinung
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