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Psychologie (Subject) / Instruktionspsychologie (Lesson)

Vorlesung Prof. Rindermann, SS14

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  • Das Zentralabitur .. (Baumert und Watermann) sichereeinen Mindeststandard schulsicher Fähigkeiten reduziere Leistungsstreuung verringere Angst sicherethematische Breite der Prüfung justiere strengere Bewertungsmaßstäbe entlaste Arbeit der Schullehrer bedeute Motiavtionsschub
  • Was könnte gegen Zentralprüfungen sprechen? Leistung nur punktuell gemessen schränken individuelle Freiheit von Lehrern ein setze lehrer unter Legitimationsdruck Arbeit für Schulämter steigt nicht für alle Unterrichtsinhalte geeignet
  • Optimale Form von Feedback Beginn mit Stärken Fortsetzung mit Schwächen Note/ Leistungsurteil Hinweise zur erklärung der Leistung konkrete Hinweise zur verbesserung der Leistung
  • Anforderungen eines pädagogischen Berufs Inhalte beherrschen Didaktik mit Menschen umgehen sich selbst steuern könne
  • Allgemeine Kompetenzen von Lehrenden Fachliche Kompetenz Didaktische Kompetenzen Soziale Kompetenzen emotionale Kompetenzen greifen ineinader, Defizite in einem Bereich durch die anderen nur begrenz kompensierbar
  • Kompetenzen für Hoschullehre (Webler, 2004) Selbstkompetenz Sozialkompetenz didaktische Kompetenz Fähigkeit zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses daneben Betonung von an ethischen Orientierungen angebundenen Einstellungen
  • Veränderbarkeit von Kompetenzen Studierende sollten dazu nicht nur die Studienanforderungen erfüllen, sonddern auch das Ziel verfolgen, sich selbst in den beschriebenen Kompetenzen zu verbessern (Selbstsozialisation) Lehr- oder Unterrichtskompetenz ist eine erlernbare Fähigkeit
  • Mastery Learning Zielerreichendes Lernen Grundlage: Modell schulischen Lernens (Carroll) Annahmen: Normalverteilte Leistung als Endergebnis bei exakt denselben Instruktionen Mehrheit der Lernenden meistert das Unterrichtsfach bei Instruktionsqualität und Lernzeit, die an die Merkmale jedes Lernenden angepasst sind Lernen = f (tatsächliche Lernzeit / erforderliche Lernzeit)
  • Methode des Mastery Learning Fähigkeit Unterrichtsqualität Motivation Verfügbare Lernzeit als Variablen, auf denen Lernerfolg basiert
  • Lehrzieltaxonomie (Bloom) Kognitive Lernziele: Hauptkategorien Wissen, Kenntnis Verständnis Anwendung Analyse Synthese Bewertung
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  • ARCS-Modell Strategiekomponenten zur Motivierung des Lernenden: Attention strategies (Aufmerksamkeit) Relevance strategies (Bedeutsamkeit) Confidence strategies (Erfolgszuversicht) Satisfaction strategies (Zufriedenheit)
  • Methoden der direkten Instruktion klar strukturierte Lernerfahrung kleine Schritte, flottes Tempo detallierte Erklärungen viele Fragen und Aufgaben viele Rückmeldungen kurze Stillarbeitsphasen Lernerfolg durch Überlernen Lehrziel: jedem Kind so viel beibringen wie möglich
  • Kritik am konventionellen Unterricht sture Lehrplanerfüllung zu wenig Übung immer die selben Schüler fehler nicht sorgfältig korrigiert einmalige Darbietung des Stoffs Stillarbeitsphasen zu lange
  • Kritik an der direkten Instruktion übermäßige Lenkung durch Lehrer Effektivitätsdenken passive Methode des Unterrichts
  • Cognitive Apprenticeship Aspekte problemorientierter Lernumgebungen (Collins, Brown, Newman) Inhalte Methoden Sequenzierung Soziologie
  • Aptitude- Treatment- Interaktion Wechselwirkungen zwischen Schülereigenschaften und Merkmalen der Instruktion optimale Lehrmethode abhängig von Merkmalen des einzelnen Lernenden Notwendigkeit zu Adaption
  • Adaptive Instruktion (Leutner, 2006) Adaptiv ist ein Unterricht dann, wenn die instruktionalen Interventionen an die individuellen Eigenschaften der lernenden so gut angepasst werden, dass für jeden einzelnen Lernenden möglichst gute Lernbedingungen entstehen
  • Ansatzpunkte adaptiver Instruktionen (Salomon, 1972) Fördermodell: Beseitigung individueller Defizite des Lerners Kompensationsmodell: Ausgleich von Lerndefiziten Präferenzmodell: gezielte Nutzung spezifischer Stärken des Lerners
  • Transfer Ziel pädagogisch-psychologischer Interventionsmaßnahmen: Übertragung des Gelernten auf Anforderungen und Situationen außerhalb des Interventionskontextes Problem: Transfer bleibt oft aus, mögliche Erklärungen Metaprozesserklärungen Strukturdefiziterklärungen Situiertheitserklärungen
  • Taxonomie von Transfereffekten und Transferdistanzen (Barnett und Ceci, 2002) Inhalt: gelernte Fähigkeit, Leistungsveränderung, Gedächtnisanforderungen Kontext: Wissensdomäne, physikalisch, zeitlich, funktional, sozialer Kontext, Modalität der Informationsverarbeitung
  • Anchored Instruction Ausgangspunkt: semantisch reichhaltige Anker (anchors) setzen, die Problemlösesituationen veranschaulichen zB Jasper Projekt
  • Designprinzipien der Jasper Adventure Series Videobasiertes Format Abenteuergeschichte mit realistischer Problemstellung Generatives Lernen Eingebettete Daten Problemkomplexität Paare aufeinander bezogener Abenteuer Verknüpfungen über das Curriculum hinaus
  • Warum kooperatives Lernen? Motivationale Perspektive Neopiagetsche Perspektive Neovygotskische Perspektive Perspektive der kognitiven Elaboration und Metakognition Förderung sozialer Kompetenzen
  • Ansätze zur Strukturierung von Kooperationen (Renkl, 2008) Motivationale Perspektive Neopiagetsche Perspektive Neovygotskische Perspektive Perspektive der kognitiven Elaboration und Metakognition
  • Cognitive Load Theory Strukturen und Funktionen der menschlichen kognitiven Architektur Arbeitsgedächtnis Langzeitgedächtnis Schemaaneignung Ziel: unnötige Belastung des Arbeitsgedächtnisses reduzieren, um Erwerb und Automatisierung von Schemata zu fördern
  • Atrten von kognitiver Belastung (Sweller, 1988) Intrinsic Cognitive Load Extraneous Cognitive Load Germane Cognitive Load
  • Auswahl instruktionaler Gestaltungsmaßnahmen - Reduktion von Extraneus Cognitive Load worked out examples Vermeidung split-attention-effect modality effect Vermeidung redundany-effect - Steigerung von Germane Cognitive Load variability- effect
  • Neue Medien (Mayer, 2001) Multimediales Lernen =Lernen aus Worten und Bildern Multimedia- Prinzip: Annahme, dass man mit aufeinander bezogenen verbalen und bildlichen Informationen besser lernt als mit verbalen Informationen allein Problem der kognitiven Belastung
  • Annahmen zur Informationsverarbeitung beim multimedialen Lernen dual channel limited capacity active processing
  • Anforderungen an die kognitive Verarbeitung beim multimedialen Lernen essential processing incidental processing representational holding
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  • Gestaltungsempfehlungen für multimediales Lernen off loading segmenting aligning eliminiating redundancy
  • Kompetenztests figuraler Matrizentest nach Raven Kognitiver Fähigkeitstest nach Heller PISA
  • Kinderkrippenbesuch in Deutschland durch einen Kinderkrippenbesuch steigt die Wahrscheinlichkeit eines späteren Gymnasialbesuchs, dies insbesondere bei Kindern, die aus bildungsfernen Schichten stammen
  • Kindergartenbesuch und Migrationsstaus in Deutschland höhere Intelligenz bessere Deutschkenntnisse höhere Konzentrationsfähigkeit seltener Rückstellung bei der Einschulung
  • Ergebnisse im Kindergartenalter Krippenbesuch fördert Entwicklung Krippenbesuch fördert die kognitive, sozioemotionale, motorische Entwicklung, aber aus Sicht der Erzieherinnen nicht die soziale Effekte halten mittelfristig an
  • Ergebnisse im Grundschulalter Krippenbesuch fördert mit Einschränkungen die Entwicklung Krippenbesuch fördert die kognitive Entwicklung Effekte schwächen sich mittel-7 langfristig ab Krippenbesuch hat positiven Effekt auf Gymnasialempfehlung
  • Kindergartenqualität Montessorikindergärten weisen höhere Qualität auf Kindergärten privater Träger weisen höhere Qualität auf -> Besuch nicht abhängig vom Einkommen, aber von elterlicher Bildung