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Psychologie (Subject) / Testtheorie und Testpraxis (Lesson)
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- Reliabilität des WMT2 Retest- Reliabilität = 0.67 (6-8 Wochen) 2006 (N= 290) Split-Half-Reliabilität = 0.816 2002 (N= 2494) Innere Konsistenz = 0.82 2008 (N= 660)
- Validität des WMT2 Konvergente Validität • SPM: r = .92 (N= 120) • IST: r = .85 (N= 115) Diskriminante Validität (N= nicht vorliegend) • ZVT:r=.29 • 3DW:r=.69 Kriteriumsvalidität: im Manual nicht genannt SPM: Standard Progressive Matrices IST: Intelligenz- Struktur- Test ZVT: Zahlenverbindungstest 3DW: Dreidimensionaler Würfeltest
- Normierung des WMT2 • 14-18- jährige österreichische Jugendliche, 2007 (N= 1340) • Österreichische Erwachsene im Altersbereich von 19 bis 64Jahre, 2006-2007 (N=1154) • 14 bis 25- jährige Jugendliche/ junge Erwachsene aus Berlin, 2008, dabei keine Gymasialschülerinnen enthalten (N=660)
- Fazit zum WMT2 Sprachfreier Intelligenztest zur Erfassung des schlussfolgernden Denkens Aufbauend auf dem Rasch- Modell 18 Items Extrem ökonomischer Kurztest, der mit wenig Aufwand verbunden ist
- Theorie des WIE Definition Intelligenz: Fähigkeit desIndividuums„zweckvoll zu handeln, vernünftig zu denken und sich mit seiner Umgebung wirkungsvoll auseinanderzusetzen“ (Wechsler, 1956) Drei verschiedene IQ-Werte (urspürnglcihe Theorie) Handlungs- IQ Verbal- IQ Gesamt- IQ Vier verschiedene Index-Werte (aktuelle Forschung) Sprachliches Verständnis Wahrnehmungsorganisation Arbeitsgedächtnis Arbeitsgeschwindigkeit
- Anwendungsbereiche des WIE • Individualtest zur Untersuchung von kognitiven Fähigkeiten Hauptzweck: klinische Einzelfalldiagnose • Untersuchung schwerer Lernstörungen • Diagnose neuropsychologischer Behinderungen • Hochbegabungsdiagnostik
- Aufbau des WIE 14 Untertests, jeweils 7 für Handlungs bzw Verbal- IQ Zuordnung auch zu Indexwerten
- Objektivität des WIE Durchführungsobjektivität: größtenteils gegeben + Standardisierte Vorgaben zu Rahmenbedingungen und Durchführung + Genaue Instruktionen für Nachfragen, Nicht-Antworten usw. - Einschränkung durch Interaktion zwischen Testleiter und Testperson Auswertungsobjektivität: teilweise gegeben + Instruktionen detailliert und genau auf Item-Ebene + Instruktionen für den Fall, dass ein Untertest nicht durchgeführt werden kann - teils keine Beschränkung des Reaktionsraumes der Testperson - Notizen des Versuchsleiters fehleranfällig Interpretationsobjektivität: teilweise gegeben + Grundlegende Interpretation der IQ-Werte aufbauend auf Normstichprobe - Keine expliziten Vorgaben für qualitative Rückmeldung bei Index- Werten und Untertestergebnissen
- Reliabilität des WIE Testhalbierungsmethode: Werte in allen Bereichen > .90 (sehr gut) Retest-Reliabilität (nur für WAIS-III) • Stichprobengröße nicht angegeben • Zeitabstand 2 bis 12 Wochen (34, 6 Tage im Durchschnitt) o Untertests: .48 bis .93 o Gesamt-IQ: .96
- Validität des WIE Inhaltsvalidität • Neuerungen auf Grundlage der Kritiken zum Original • Änderungen von Experten diskutiert • Neuerungen im Handlungsteil äquivalent zu WAIS-III • im Verbalteil einiges aus HAWIE-R übernommen Konstruktvalidität • Keine Angaben zu konvergenter oder diskriminanter Validität Untertestinterkorrelationen N = 1897 Annahme: Jeder Untertest korreliert am höchsten mit zugehörigem IQ-Teil und Index-Wert Faktorielle Validität • N = 1897 • Konfirmatorische Faktorenanalyse o Unterteilung in vier Index-Werte gerechtfertigt? (Figurenlegen ausgenommen) Ergebnisse bestätigen 4-Faktoren-Ansatz Kriteriumsvalidität • Keine Untersuchungen zu Hochbegabung • KeineprognostischenAussagen
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- Normierung des WIE • Stichprobe o Zwischen 1999 und 2005 erhoben o In Deutschland, Österreich und Schweiz Keine Angaben zur Auswahl, Kontaktierung, etc. der Probanden Keine Angaben, ob es sich um eine klinische Stichprobe handelt
- Fazit zum WIE Wechslers Intelligenzdefinition Verbal IQ + Handlungs IQ = Gesamt IQ vier Indexwerte Objektivität vor allem aufgrund des Einflusses des Testleiters nur teilweise in allen Bereichen gegeben. Reliabilität allgemein ausreichend, aber keine Retest-Reliabilität berechnet. Validität ist nur mangelhaft geprüft, aufgrund fehlender aktueller theoretischer Grundlage und Untersuchungen
- Theorie des d2-R Einordnung in mehrere Konzepte:•Allgemeine Leistungsfähigkeit („allgemeine Leistungstests“)•Konzentration•Aufmerksamkeit (selektive/konzentrierte)•Mental Speed•Wahrnehmungsgeschwindigkeit (Mustererkennung)•Bearbeitungsgeschwindigkeit (figural)
- Aufbau des d2-R 789 Zeichen, besteht aus„d“oder„p“und 1-4 StrichenInsgesamt 13 verschiedene Zeichen, davon dreiZielobjekteIn 14 Zeilen mit je 57 Zeichen angeordnetvier Blöcke die sich wiederholen
- Anwendungsbereiche des d2-R 1.) Verkehrspsychologie2)Pädagogische Psychologie3.) Klinische und Medizinische Psychologie4.) Neuropsychologie5.) Arbeits und Organisationspsychologie
- Objektivität des d2-R Durchführungsobjektivität•bei Kindern kleine Einschränkungen denkbar, daAbweichung der Instruktionen möglich•Auswertungsobjektivität•Durchschreibebogen•Studie zur Auswertungsobjektivität: •Interpretationsobjektivitäta)Rohwerte→ SW transformiert und mit Altersnormverglichen→ eindeutige Aussage über Leistung möglichb) Durch Interpretationshinweise wird klar, welcheFähigkeiten mit den Kennwerten erfasst werden und wiediese verbalisiert werden
- Reliabilität des ds-R Cronbachsalphaim sehr hohen Bereich•BZO:.96•KL:.96•F%:87 Split-Half Reliabilität (erste vs. zweite Testhälfte)•BZO:.94•KL:94•F%:85Variation der Leistung im Bezug auf die Fehlerwerte(Erklärungsversuch): Übungsgewinn /Ermüdungserscheinungenniedrigere Reliabilitätswerte
- Validität des ds-R Inhaltliche Validität•Selektives Beachten von Informationen im Alltagerforderlich (z.B. Prüfung, Lesen)•Anforderungen im d2-R ähnlichInterkorrelation der Kennwerte•BZO und F% korrelieren nur gering miteinander(r =.02-.22)•KL und BZO (r= .68-.88); KL und F% (r=-.45--.55)Arbeitstempo größeren Einfluss auf KL alsGenauigkeit Konvergente Validität•VieleValiditätsbelegebeziehen sich auf den d2 und wurdenvon den Autoren einfach auf den d2-R übertragen Diskriminante Validität•KL-Wert korreliert umr= .30 mit Intelligenz•Geringe Korrelationen mit Leistungsmotivation Kriteriumsvalidität•Beziehen sich größtenteils auf Befunde aus dem d2•NEU:•Korrelation mit Schulleistungen•Besonders im Bereich Mathematik: gute Noten gehenmit langsameren Arbeiten im d2-R und höherer Sorgfalt(kleinere Fehlerrate) einher
- Normierung des d2-R Normierung•Ende 2007–Mitte 2008; N = 4024•Geschlechterverhältnis: 50,7 % M, 49,4% W•Aufteilung in 7Altersgruppen Probanden aus 6 Bundesländern (52,8% aus Berlin)•Sämtliche Schulformen abgedecktWeiterführende Schulen vorwiegend GymnasiastenSchulabgänger vorwiegend Realschulabschluss•Viele Berufsgruppen abgedeckt
- Fazit zum d2-R Take Home MessageD2-R:•erfasst Konzentration & Aufmerksamkeit•Breiter Anwendungsbereich•Sehr ökonomischer Test mit ausreichender Normierung•Testgütekriterien sind weitestgehend eingehalten•„Fakingbad“ gut erkennbar
- Theorie des KLT-R Konzept der Koordination„[..]zu einer Gesamttätigkeit geordnete Zusammenwirken derEinzeltätigkeiten, die zur Erreichung eines bestimmtenZwecks erforderlich sind.“(Düker,1949)Einzeltätigkeiten:AuffassenRechnenMerkenRegelabrufEntscheiden
- Aufbau des KLT-R 9 Aufgabenblöcke mit jeweils 20 Rechenaufgaben•Bearbeitungszeit je Block 2 Minuten•2 SchwierigkeitsstufenKLT-R 4-6leichteTestformKLT-R 6-13schwereTestform
- Anwendungsgebiete des KLT-R Schulpsychologie:Ursachenanalyse vonSchulleistungen undSchulleistungsproblem•Betriebspsychologie:Berufsberatung,Eignungsvorhersage•Verkehrspsychologie,Pharmakopsychologie
- Objektivität des KLT-R Leichte Einschränkung der Durchführungsobjektivität Auswertungsobjektivität &Interpretationsobjektivität•durch Schablonen & Normtabellen gegeben
- Objektivität des KLT-R Leichte Einschränkung der Durchführungsobjektivität Auswertungsobjektivität &Interpretationsobjektivität•durch Schablonen & Normtabellen gegeben
- Reliabilität des KLT-R Retest- Reliabilität und Testhalbierungs•Keine neuen Befunde für KLT-R Interne Konsistenz -Messgenauigkeit fürRWrsehr gut, fürRWfzufriedenstellend-Keine Reliabilitätsschätzungen für Indikatoren GL, F%,SBr
- Validität des KLT-R KonstruktvaliditätKonvergente ValiditätKLT-R 4-6 & d2•Korrelation zwischen Indikatoren der Leistungsmenge:r= .46-.57•zwischen Indikatoren der Fehlerwerte:r= .18-.12(N=253)KLT-R 6-13 & d2•Korrelation zwischen Indikatoren der Leistungsmenger= .27•zwischen Indikatoren der Fehlerwerte:r= .37N=127) KonstruktvaliditätKonvergente ValiditätKLT-R 6-13 & PSB(Prüfsystem für Schul-undBildungsberatung) 9•Korrelation zwischen Indikatoren der Leistungsmenge:r= .51-.58KLT-R 6-13 & PSB(Prüfsystem für Schul-undBildungsberatung) 10•Korrelation zwischen Indikatoren der Leistungsmenge:r= .25-.79 KonstruktvaliditätDivergente ValiditätRechenfertigkeit:•Vergleich KLT-R 4-6 mit RT 4-6:Anzahl richtig gelöster Aufgaben: r= .33-.57Anzahl falsch gelöster Aufgaben: r= .22-.45(N= 80,95,78)•Vermutung: auch bei KLT-R 6-13 ähnlicheZusammenhänge zwischen Rechenleistung &Konzentration KonstruktvaliditätDivergente ValiditätIntelligenz:Vergleich KLT-R zuSubtestPSB (Prüfsystem für Schul-und Bildungsberatung) :Korrelation zur Leistungsmenge: r= .36-.49Korrelation zu Fehlerwert: r= .11 bis-.32(N= 80) Kriteriumsvalidität•wenig Befunde
- Normierung des KLT-R KLT-R 4-6 (860)KLT-R 6-13 (2600)•Unterteilung nach Jahrgängen•Unterteilung nach Schulart( Grundschule,Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Real-undWirtschaftsschule, Berufsschule und FOS)•Normierung Erwachsene (ab 18. Jahre)
- Fazit zum KLT-R KLT-R:•erfasst Konzentration mit komplexeren Aufgaben alsDurchstreichtests•Hauptanwendungsbereich: schulpsychologischeDiagnostik•Zusammenhang mit Intelligenz & Rechenfertigkeit