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Architektur (Subject) / Wohnbau (Lesson)

WOhnbau fragenkatalog

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  • K06 Ben van Berkel / UN Studio, Moebius Haus, Amsterdam: Wo sehen Sie die Qualitäten/ Besonderheiten? Zweifach umschlungener Torus als Basisstruktur; Konstruktionsidee der Schleife als Entsprechung der Bewegung durch fließendes Ineinander von beruflichen und privaten Lebensbereichen (somit Raumanordnungen) entsprechend dem Tagesablauf der Familie; unterschiedliche Abläufe des Alltags werden durch die Schleife miteinander verwoben wodurch Räume entstehen, aber auch wieder getrennt; Raumprogramm, Erschließung und Struktur gehen nahtlos ineinander über, stützenfreie Räume; Materialen (Holz, Glas, Beton) und Anordnung je nach Verwendung der Räume, Landschaft erfahr- und erwanderbar
  • K07 Rüdiger Lainer, Umbau Wohnhaus Hermanngasse, Wien 7: Wo sehen Sie die Qualitäten/ Besonderheiten? Sanierung eines denkmalgeschützten Bidermeierhauses und Einbau von 13 Wohnungen; Aufgrund der schwierigen Ausgangslage (fehlende Installationen, nicht ausreichende Erschließung, Belichtungsprobleme) mussten die Wohnungen in einer Art dreidimensionalem Puzzle in den Bestand eingefügt werden, was in einenn Vorteil gewendet wurde und sich nun an der episodischen, fast kurzlebigen Struktur der Ein- und Umbauten abzeichnet; Leichte Einbauten (Stiegen, Galerien, gestützte Räume) aus Metall, Holz, Kunststoff, Glas die eher wie Möbel als Einbauten wirken;
  • K08 Delugan Meissl, City Lofts, Wienerberg , Wien 12: Wo sehen Sie die Qualitäten/ Besonderheiten? Nutzungsneutraler Lofttypus; Verschmelzung zweier Höhentypen, die wiederum durch unterschiedliche Breiten eine Vielzahl von Wohnungsvarianten (insgesamt 47 Typen) ermöglichte; auf der Südseite beträgt die Raumhöhe 3,38m, auf der Nordseite 2,38m; Effekt ist eine bessere Belichtung der dienenden Mittelzone und eine mäandrierende bis verwinkelte Wegeführung durch die niveaudifferierenden Apartments selbst. Die kleinen verwinkelten Fenster an der Nordseite ergeben sich durch die Nähe des Nachbarhauses um Einblicke zu vermeiden.
  • K09 Adolf Loos und der Raumplan: Nennen Sie ein in der Vorlesung gezeigtes Einfamilienhaus? Haus Moller, 1180 Wien
  • K10 Mies van der Rohe, Farnsworth House, Plano/Illinois: Wo sehen Sie die Qualitäten/ Besonderheiten? Folgt dem plan libre, daher Transparenz, Purismus, Minimalismus; Gebäude ist (u.a. wegen Hochwassergefahr) 1,6m vom Erdboden abgehoben und vermittelt dadurch einen schwebenden Eindruck; bis auf einen in der Mitte gelegenen Block mit den benötigten Installationen wie Küchenzeile und Bad ist das Haus frei von Konstruktion und Trennwänden und ermöglicht somit einen durchgehenden Umgang um das Haus; Die Konstruktion ist auf das notwendigste reduziert; Außenwände völlig aus Glas; ermöglichen einen direkten Bezug und zur Natur und ein Erleben dieser.
  • L01 Helmut Wimmer, Wohnhaus Koppstraße, Wien: Wo sehen Sie die Qualitäten? Gleichförmige Grundstruktur, „Wohnregal“ aus Betonfertigteilen; individuelle anpassbare Fassade durch die Bewohner; zentrale kompakte Nasszellen; individuell anpassbare Raumeinteilung; breite Balkone auf einer Seite, breite Laubengänge auf der anderen Erschließungsseite; im Bereich des Laubengangs sorgen die kleinen Vorgärten, offene Vorzimmer und Loggien für die Mischung von privat und öffentlich
  • L02 Geiswinkler & Geiswinkler, Wohnhaus „Am Hofgartl“, Wien 11: Wo sehen Sie die Qualitäten/ Besonderheiten? Trotz relativ hoher Dichte ist der Geschoßwohnbau so gestaltet, dass jede Wohnung, sowohl EG als auch OG durch den Abstand zwischen den Gebäudezeilen abgeschirmte, bepflanzbare Freiräume und durch die Verjüngung der oberen Reihenhäusern jedes Traktes optimierte Besonnungs- und Sichtverhältnisse hat; die Verjüngung verringert optisch die Bauhöhe und sorgt für Sichtschutz der oberen Wohnungen; helle, überdachte, gartenseitige Laubengänge; mehrstöckige Wohnungen; Flexibilität durch eigens entwickelte Schiebeelemente.
  • L03 Geiswinkler & Geiswinkler, „Vertikales Gartenhaus“, Wien 10: Wo sehen Sie die Qualitäten/ Besonderheiten? Zweigeschoßige Wohnungen; jede mit Vertikalgarten – zwei Meter Tiefe Loggia im unteren Geschoß welche sich horizontal über die gesamte Wohnungsbreite erstreckt und die eine Hälfte sich vertikal zewigeschoßig erstreckt; dadruch auch palstischer Rhythmus der Fassade; EG wohnungsfrei mit Kinderspielraum, Werkstatt, Hobbyraum etc; Gemeinschaftlicher Dachgarten
  • L04 Günter Lautner, Wohnhaus Wienerberg, Wien 10: Wo sehen Sie die Qualitäten/ Besonderheiten? Zwei unterschiedlich strukturierte Wohnformen: im Gebäudesockel eingeschossige Laubengangwohnungen mit Gärten im EG und auskragenden verglaste Veranden in den OG; das Luftgeschoss („Hängende Gärten“) als großer gemeinschaftlicher Dachgarten mit großartigem Ausblick. Durch die oberen auf Stützen verdreht stehenden Blöcke komplexe Innen- und Außenräume die immer neue und spannende raumkonfigurationen schaffen, skulpturale Form mit Höfen, Durchblicken, Aussichtspunkten und Gärten, sowie offene und überdachte Bereiche des Gartens erzeugen die vielfältige Lichtsituationen und Nutzungsmöglichkeiten schaffen: Rosengarten, Mieterbeete, spielwiese, verschiedene Bepflanzungen – Mieter können sich den Garten aneignen, pflegen und gestalten. Einziges, räumlich großzügig formuliertes Stiegenhaus als Fokus der Wege und primärer Treffpunkt der Bewohner, Gemeinschaftsräume sind an diesen Hauptwegen angeordnet und dienen als Erweiterung des Wohenns. In den Grundrissen räumliche Verschmelzung von Freizeit und Arbeit, jede Wohnung neutralen Bereich als Arbeitsraum; zusätzlich in Sockelgeschoßen Büros angedockt die gemietet werden können. Wohnungen im Sockel zusammenlegbar und verbindbar – Mehrgenerationenwohnungen und Wohngemeinschaften möglich. Im Erdgeschoß Servicebereich, wo kleinere Reperaturen und Arbeiten wie Putzen, Bügeln für die Bewohner erledigt werden.
  • L05 Gmür & Steib, Wohnhaus Paul-Clairmont-Straße, Zürich: Wo sehen Sie die Qualitäten/ Besonderheiten? Zweigeschoßiger Außenraum der Wohnungen, durch geschoßweise zuneinander versetzten herausgestülpten boxenartigen Betonkuben enstehen für jede Wohnung Terrassen, welche durch ihre boxenartige Ausführung eine Art kleinen Innenhof bilden, und dadurch einen Außenraum bilden der fast geschloßen ist. Die Viereinhalb- bis Sechseinhalbzimmerwohnungen sind großzügig. Durch die Boxen und auf der Rückfassade des Gebäudes befindlichen andockbaren Zweizimmerboxen kann wird der Wohnraum noch vergößert. Es gibt nur einen gemeinsamen Haupteingang am Kopf des Gebäudes der zu einer breiten inneren Promenade führt, die auf der eienn Seite durch einen Wechsel von Eingängen zu von den Wohnungen getrennten mietbaren Studios (die als Büro oder Atelier genutz werden können) und Fensteröffnungen zum Innenhof sehr gut belcihtet wird und auf der anderen Seite die Wohnungen erschließt. Die Promenade dient auch als Gemeinschaftsbereich und Treffpunkt. Stufenweiser Übergang zwischen Privatheit und Öffentlichkeit. Verschiedene Wohnungstypen. Die Grundrisse sind in verschiedene Zonen aufgeteilt: Tag-Nachtzone und Privat-Gemeinschaftsbereich. Neutrale Zimmer mit und raumbreite und –hohe Verglasungen die gute Ausblicke bieten. Genau mittig axial zum Zugang auf die Terrasse erschließt man den großen Gemeinschaftsraum mit offener Küche. Hochwertige und elegante Materialien innen und außen.
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  • L06 Henke & Schreieck, Wohnhaus Frauenfelderstraße, Wien 17: Wo sehen Sie die Qualitäten/Besonderheiten? bestehend aus zwei Trakten eienr mit Geschoßwohnungen, einer mit gestapelten Maisonetten und kleinen EG-Wohnungen – verschiedene Wohntypen; Eingang ist ein offener schluchtartiger Raum an der Ecke der beiden Teile, der hinauf zu einem begrünten Dach einer Halle im Hof. Großes Dachgeschoß mit attraktiven Wohnungen, dass die beiden Trakte über dem Eingang wieder verbindet. Im Westen große Fensterwände und Loggien; Fassade sparsam instrumentiert, verschiebbare Jalousieelemente vor den Loggien; klar organisierte Grundrisse mit angenehmen Wohnklima;
  • L08 Edouard Francois, Wohnhaus Montpellier, Frankreich: Wo sehen Sie die Qualitäten/ Besonderheiten? xperimentelles Wohnen; Die Essenz des Projektes sind die teilw. weit herausstehenden Balkone und Terrassen bzw. Gärten die zum gemeinschaftlichen Essen dienen und ermöglichen die umliegenden Baumkronen und Natur zu beobachten. Die organische, bepflanzte und bewässerte Steinfassade bildet in den Zwischenräumen Platz für das Wachsen von Moß, Kräutern und anderen Pflanzen und wird somit zum lebendigen Ökosystem, was sich mit der umliegenden Natur verbindet und diese einbezieht. Nur einseitig orientierte Wohnungen.
  • L09 Wie heißt der Dachgeschoßausbau in Wien von Eichinger oder Knechtl? Monocoque
  • M01-Was wissen sie über die Frankfurter Küche von Schütte-Lihotzky Die Frankfurter Küche wurde 1926 von der Wiener Architektin Margarete Schütte-Lihotzky im Auftrag des damaligen Frankfurter Siedlungsdezernenten Ernst May entworfen, um die Handlungsabläufe in der Küche zu rationalisieren, optimieren und das Arbeiten zu vereinfachen. Die engenPlatzverhältnisse der kleinen Wohnungen des Geschosswohnungsbaus der 1920er Jahreließen keine konventionellen, also einzeln stehenden Küchenmöbel zu, wie sie in Einzelhäusern jener Zeit üblich waren. Die Küchen waren für ganze Gebäude einheitliche Maßanfertigungen. Es sollte die gesamte Funktionalität einer „großen“ Küche auf minimalem Raum konzentriert werden, ohne dabei die Effizienz derRaumminimierung unterzuordnen. Die Frankfurter Küche sollte wie ein industrieller Arbeitsplatz gestaltet sein: Alle wichtigen Dinge sollten mit einem Handgriff erreichbar sein und eine Vielzahl von Gerätschaften soll Arbeitsgänge verkürzen. Um die Forderung der schnellen Erreichbarkeit zu erfüllen, ist sie sehr kompakt gehalten, was den Erfordernissen des gerade im Entstehen begriffenen Massenwohnungsbaus sehr entgegenkam. Die Küche ist konsequent als Arbeitsplatz für eine Person und für Arbeiter- und Angestelltenwohnungen konzipiert. Die einzelnen Arbeitszentren sind so angeordnet, dass unnötige Bewegungen und Handgriffe vermieden werden. Küchenarbeitsplatz nach ergonomischen und praktischen Erwägungen gestaltet, ohne die Bezahlbarkeit für breite Schichten außer Acht zu lassen. Die Frau sollte weniger Zeit in der Küche verbringen müssen, um mehr Zeit mit der Familie verbringen zu können. Zur Kostenreduktion wurde die Frankfurter Küche als standardisiertes Modulsystem konzipiert, das in großer Auflage in Fabriken hergestellt werden konnte und von den Tischlern nur noch in der Küche verankert werden musste – industrielle Massenanfertigung. Die Kosten der Küche wurden auf die Miete aufgeschlagen. Es ist die Standardisierung der Module und die Möglichkeit der industriellen Fertigung, die die Frankfurter Küche zum Vorbild der heutigen Einbauküchen macht. 
  • M03 Wäre die „Frankfurter Küche“ mit ihren Abmessungen heute noch möglich? Nein, denn dem Raum, in dem die Kochgelegenheit vorgesehen ist, muss ein Kreis mit einem Durchmesser von 200cm eingeschrieben werden können.
  • M04 Was wissen Sie über Hanna Löv und die „Münchner Küche“? Die Münchner Küche ist eine in den 1920er Jahren entwickelte Form der Küche, die unter ergonomischen und soziologischen Gesichtspunkten entworfen wurde. Sie war im Zuge des Neuen Bauens als bereits beim Einzug vorbereiteter Einbau in Neubauten konzipiert und wurde erstmals in München realisiert. Die Münchner Küche stellt einen Kompromiss zwischen der Frankfurter Küche als reinem Arbeitsraum und der traditionellen Wohnküche dar und sollte die Vorteile beider Küchenformen vereinen. Die Einrichtung war nach ergonomischen Gesichtspunkten entworfen und angeordnet - besonders gelobt wurde der Holzrahmen für die emaillierte Spüle, der den Geschirrbruch reduzierte und der freie Raum unter der Spüle, der ein Arbeiten im Sitzen ermöglichte. Die Münchner Küche war jedoch kein eigener, streng von den Wohnräumen abgegrenzter Arbeitsraum wie die Frankfurter Küche; bei ihr war der etwa sechs Quadratmeter große quadratische Arbeitsbereich nur durch eine hölzerne Abtrennwand vom Essbereich der Wohnküche abgetrennt – ab etwa ein Meter Höhe war diese Abtrennung verglast, so dass die Kinder im Blickfeld der arbeitenden Mutter blieben. Der Durchgang zum Essbereich war nicht durch eine Tür geschlossen, erreichte jedoch mit zwei Metern Höhe nicht die Zimmerdecke, so dass ein Geruchsschutz in der Art einer festen Rauchschürze entstand und die Kinder dennoch hörbar und schnell erreichbar blieben. Der Geschirrschrank sollte im 19 Quadratmeter großen Essbereich stehen - ein weiteres Zugeständnis an traditionelle Wohnformen. Im Zuge der Planung der Postversuchssiedlung entwarf Hanna Löv, die mit der Einrichtung von Musterwohnungen in der Siedlung betraut war, in Zusammenarbeit mit Walther Schmidt die Münchner Küche auf der Grundlage von Meyers Vorschlägen; die Küche wurde in den Versuchswohnungen der Siedlung eingebaut. Das Konzept erreichte allerdings nicht den Erfolg der Frankfurter Küche, die sich spätestens nach dem Zweiten Weltkrieg durchsetzen konnte. Die Münchner Küche findet sich bis heute in mindestens einer Wohnung der Postversuchssiedlung.
  • M05 Warum wurde das Lloyd Hotel (MVRDV/Atelier van Lieshout) in der Vorlesung gezeigt? Das Hotel zeichnet sich hinter der Fassade von 1921 durch eine Vielzahl verschiedenster Stile aus. Angefangen bei minimalistischen Ein-Stern-Zimmern im Zellencharakter, die an die zwischenzeitliche Nutzung des Lloyds als Gefängnis erinnern. Überraschend zeigen sich hingegen die etwas größeren Zwei-Sterne-Zimmer mit traditioneller Einrichtung und – als Steigerung zum Ein-Stern-Zimmer – mit eigenem Bad. Bemerkenswert sind die Drei-Sterne- Zimmer mit Design-Highlights und Kuriositäten wie Bädern mitten im Raum, Geheimtüren oder gar ausklappbare Badzonen. Außergewöhnlich präsentieren sich die großzügigen Vier- Sterne-Zimmer, wo sich Betten in Schränken finden und die deckenhohen französischen Fenster für eine atmosphärische Beleuchtung sorgen. Den Höhepunkt bilden schließlich die phantasievollen Fünf-Sterne-Zimmer, in denen die Designer ihre absurdesten Ideen verwirklichten, mit Styroporbädern, einem „Rockbandzimmer“ mit Acht-Personen-Bett oder inem Zimmer, das mit der Haupthalle im Zentrum verbunden ist und so eine interessante Interaktion zwischen gemeinschaftlichem und privatem Raum hervorruft. Egal, welches der Zimmer der Gast nun besucht, es ist gesichert, dass es für ihn zu einem einmaligen, unvergesslichen Erlebnis wird. 
  • M06 Wie groß ist eine Standardbadewanne? 70x170cm
  • M07 Körperhygiene zur Gründerzeit. Beschreiben Sie die Situation? WC am Gang, kein fließend Wasser, Waschen in Badehäusern
  • M08 Was ist eine „Vorsatzschale“? Sind Bauelemente die einem anderen meist tragenden Bauteil vorgesetzt sind, mit diesem verbunden sind und somit eine zweite Haut/Schale darstellen. Meist als zweischalige Fassade wo sich die Vorsatzschle als Sichtfassade vor einer tragenden Wand befindet und mittels Ankern verbunden wird, dazwischen befindet sich meist noch eine Wärmedämmung.
  • M09 Wie viel Laufmeter Schrank sollte ein Schlafzimmer mindestens fassen? 3m
  • M10 Wie viel Laufmeter Küchenschränke sollte eine Küche mindestens fassen können? 6-8m
  • M11 Wie groß ist ein Doppelbett? 180x200cm
  • M12 Wann würden Sie den Beginn der Standardisierung der Küchenelemente ansetzen? 1920er Jahre
  • 13 Otl Aicher befasste sich in einem Buch speziell mit welchem Raum? Mit der Küche
  • N01 Warum sorgte das von Adolf Loos geplante Haus am Michaelerplatz, Wien 01 am Beginn des letzten Jahrhunderts für Aufregung? Noch mitten in der Zeit des Historismus und neben klassischen Fassaden am Michaelerplatz wurde dieses Gebäude im modernen Stil ohne Ornamentik oder plastischen Dekor (Fenstergiebel usw.) gebaut, vor allem ab dem Scokel handelt es sich um eine weiße flache und lineare Fläche, was bei vielen Wienern Empörung auslöste und es als geschmacklos bezeichnet wurde.
  • N02 Nennen Sie ein in der Vorlesung gezeigtes Wohngebäude mit einer Lochfassade? Theiss & Jaksch, Hochhaus Herrengasse
  • N03 Nennen Sie ein in der Vorlesung gezeigtes Wohngebäude mit Fensterbändern? BKK 3, Miss Sargfabrik, Wien 14 
  • N04 Nennen Sie ein in der Vorlesung gezeigtes Wohngebäude mit geschoßhohen Verglasungen? Mies van der Rohe, Lake Shore Drive Apartments, Chicago
  • N05 Beschreiben Sie das von Herzog de Meuron geplante Wohngebäude in der rue de Suisses, Paris? Die drei Teilgebäude befinden sich inmitten von typischen klassischen Pariser Wohnhäusern in zwei Baulücken und einem Innenhof. Die beiden straßenseitigen Gebäude haben eine schwarze mit Metallstreifen (Schienen) horizontal gegliederte, aus horizontal verschiebbaren Rolläden bestehende Fassade die die mit den umliegenden Fassaden – durch die Verschiebbarkeit und dem Zusammenfügen der Rolläden vertikal geliedert wird – in der Vertikalen harmoniert. Das größte Gebäude im Hof, welches direkt an der Feuermauer von einem Straßengebäude errichtet wurde, ist im Kontrast zu den umliegenden Gebäuden nur dreigeschoßig ausgebildet um in jeden Geschoß Bezug zur Natur zu haben. Es hat eine mittels Stahlprofilen gebogene und geschwungene Fassade, zwischen den Profilen befinden sich Rolläden die die Bewohner rauf- und runter schieben können. Somit ändert sich das Erscheinungsbild. Entlang der längsseitigen Hofseite befinden sich mit Abstand durch einen öffentlichen Durchgang, eingeschoßige hüttenänliche Gebäude für die Küchen und Schlafzimmer. Alle Teile haben eine gute Belichtung und gute Ausblicke in den Innenhof.
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  • N06 Beschreiben Sie das Konzept, das die Architekten S333, im Wohnbau Ciboga, Groningen verwirklicht haben? Es handelt sich um einen Masterplan für ein industrielles Terrain in der Nähe des Stadtzentrums. Er basiert auf 5 Prinzipien: dem verschmutzten Areal unterirdische Parkplätze unterzubauen; industrielle Gebäude für öffentliche Nutzung umzuwandeln; einen Mix von Leben- und Arbeits- Wohneinheiten; die Wohnunterkünfte mit Geschäften und sozialen Funktionen zu unterstützen; eine starke und klare Identität für Landschaft und öffentliche Plätze.