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Architektur (Subject) / Wohnbau (Lesson)

WOhnbau fragenkatalog

This lesson was created by Hansshe.

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  • G41 Die Mindestabmessung der Grundfläche eines Fahrkorbes beträgt laut OIB-Richtlinie 4? 110x140cm
  • G42 Die Mindestabmessung der Grundfläche eines Fahrkorbes für Aufzüge mit Übereckbeladung beträgt laut OIB-Richtlinie 4? 150x150cm
  • G43 Mindestens zwei Personenaufzüge müssen bei Gebäuden mit folgendem Fluchtniveau errichtet werden? bei einem Fluchtniveau von mehr als 32m
  • G44 Der Bodenfläche vor Aufzugsschachttüren muss eine Bewegungsfläche mit folgendem Durchmesser eingeschrieben werden können? 150cm
  • G45 Dem Raum, in dem die Kochgelegenheit vorgesehen ist, muss ein Kreis mit folgendem Durchmesser eingeschrieben werden können? 200cm
  • G46 Dem Raum, in dem die Badegelegenheit vorgesehen ist, muss ein Kreis mit folgendem Durchmesser eingeschrieben werden können? 180cm
  • G47 Dem Raum nach der Wohnungseingangstür muss nahe dieser Tür und im Zuge jeder Richtungsänderung eine Bewegungsfläche mit folgendem Durchmesser eingeschrieben werden können? 100cm
  • G48 Bei Garagen beträgt die Mindestbreite der Zu- und Abfahrten? 3m
  • G49 In Garagen ist für die Zu- und Abfahrt eine eigene Fahrspur anzuordnen wenn die Nutzfläche folgenden Wert übersteigt? 1600m²
  • G50 Bei Tiefgaragen beträgt die maximale Neigung von nicht überdeckten Rampen? 15%
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  • G51 Bei Tiefgaragen beträgt die maximale Neigung von überdeckten Rampen? 18%
  • G52 Im Bereich von 5,0 m ab der öffentlichen Verkehrsfläche darf die Neigung einer in eine Garage führenden Rampe folgenden Wert nicht überschreiten? 5%
  • G53 Wie groß ist der Bereich ab der öffentlichen Verkehrsfläche, bei dem die Neigung einer in eine Garage führenden Rampe nicht mehr als 5% betragen darf? 5m
  • G54 In Garagen beträgt die lichte Höhe der Stellplätze, Fahrwege und Rampen mindestens? 2,10m
  • G55 Die Stellplatzgröße für PKW ist bei Senkrechtaufstellung und einer Fahrgassenbreite von 6,5 m? 2,3x4,8m
  • G56 Die Stellplatzgröße für PKW ist bei Senkrechtaufstellung und einer Fahrgassenbreite von 6,0m? 2,5x4,8m
  • G57 Die Stellplatzgröße für PKW ist bei Schrägaufstellung 60°? 2,5x4,8m
  • G58 Die Stellplatzgröße für PKW ist bei Schrägaufstellung 45°? 2,5x4,8m
  • G59 Die Stellplatzgröße für PKW ist bei Längsaufstellung? 2,3x6m
  • G60 Die Stellplatzgröße für PKW für Menschen mit Behinderung ist bei Senkrechtaufstellung? 3,5x4,8m
  • G61 Die Stellplatzgröße für PKW für Menschen mit Behinderung ist bei Schrägaufstellung 60°? 3,5x4,8m
  • G63 Die Stellplatzgröße für PKW für Menschen mit Behinderung ist bei Längsaufstellung? 3,5x4,8m
  • G64 Bei KfZ-Stellplätzen beträgt die Fahrgassenbreite bei Senkrechtaufstellung? 6-6,5m
  • G65 Bei KfZ-Stellplätzen beträgt die Fahrgassenbreite bei Schrägaufstellung 60°? 4,5m
  • G66 Bei KfZ-Stellplätzen beträgt die Fahrgassenbreite bei Schrägaufstellung 45°? 3,5m
  • G67 Bei KfZ-Stellplätzen beträgt die Fahrgassenbreite bei Längsaufstellung? 3m
  • G68 Die Nutzfläche einer Wohnung muss mindestens wie groß sein? 30m²
  • G69 Räume zum Abstellen von Kinderwägen müssen wie zugänglich sein? Räume zum Abstellen von Kinderwägen müssen vom Inneren des Gebäudes zugänglich sein.
  • G70 Ein Kleinkinderspielplatz (bis 6 Jahren) ist bei Wohngebäuden mit wie vielen Wohnungen zu errichten? bei mehr als 15 Wohnungen
  • G71 Ein Kinderspielplatz (6-12 Jahren) ist bei Wohngebäuden mit wie vielen Wohnungen zu errichten? bei mehr als 50 Wohnungen
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  • G72 Türen von Toiletten dürfen nicht nach innen öffnend ausgeführt sein, wenn die Raumgröße unter welchem Maß liegt? 1,80m²
  • G73 Laut Wr.Garagengesetz dürfen für 10% der zu schaffenden Stellplätze je KFZ-Stellplatz Stellplätze für wie viele Fahrräder geschaffen werden? 6 Fahrradabstellplätze für einen KFZ-Stellplatz
  • H01 Nennen Sie einen in der Vorlesung gezeigten Wohnbau mit nutzungsneutralen Räumen? Helmut Wimmer, Wohnhaus Grieshofgasse, 1120 Wien 
  • H02 Nennen Sie einen in der Vorlesung gezeigten Wohnbau mit linearer Grundrisstruktur? Riegler Riewe: Wohnhaus Straßgang, Graz
  • H03 Nennen Sie einen in der Vorlesung gezeigten Wohnbau mit flexibler Grundrisstruktur? Querkraft: Wohnhaus LEE, 1030 Wien
  • H04 Nennen Sie einen in der Vorlesung gezeigten Wohnbau mit den Sanitäreinheiten an der Fassade? Yves Lion und Francois Leclercq: Domus demain, Paris
  • H05 Renzo Piano, Wohnhaus rue de Meaux, Paris: Wo sehen Sie die Qualitäten/ Besonderheiten? Skelettsystem – freie Grundrissgestaltung; Durchgesteckter Wohnraum, Orientierung meist nach zwei Seiten, zentraler und gut erreichbarer Sanitärbereich, abgegrenzt gruppierte Schlafräume; großzügige Freiräume, natürliche Belichtung der Erschließungsbereiche, großzügiger und abgegrenzter, auch horizontal belichteter Inenhof. Typologie schafft offenen, freien Raum in sonst dichter Bebauungsstruktur
  • H06 Querkraft, Wohnhaus Leebgasse, Wien: Wo sehen Sie die Qualitäten/ Besonderheiten? Nasskerne punktuell, zentral und kompakt; flexible Orientierung und Grundrisseinteilung; Bewegungsfreiheit des Benutzers; zuschaltbare Räume – dadruch auch durchgestreckte Orientierung möglich; Vollverglasung; sehr gute Belichtung durch angehobene Balkone; Terrassen straßen und hofseitig über die ganze Breite.
  • H07 Delugan Meissl, Wohnhaus Paltramplatz, Wien 10: Wo sehen Sie die Qualitäten/ Besonderheiten? Versetzte Loggien für hohen Anspruch an Privatheit; neue Definition von Loggia – verglaste Vitrine, Vitrinenoptik vergrößert den Wohnraum; zweiseitige Orientierung aller Wohnungen durch stiegenhaus im Eck; Sanitär und Küche zentral und kompakt; Große Auswahl an Grundrissen; Veränderung der Raumgestaltung innerhalb der Wohnung. Gemeinschafts-Dachterrasse mit Sauna und Ruheraum.
  • H08 Riegler Riewe, Wohnhaus Straßgang, Graz: Wo sehen Sie die Qualitäten/ Besonderheiten? Minimierung der Materialien und Kosten, freie Nutzung des Innenraums – geringe Vorbestimmung durch breite Schiebetüren und Falttüren; Grundriss in 3 Streifen geteilt – Nasszelle und Küche zentralisiert, zweiseitige Orientierung; Fenster reichen vom Boden zur Decke – durch Öffnen um 180° Loggia; Schiebetüren an Außenfassade für Sonnenschutz
  • H09 Helmut Wimmer, Wohnhaus Grieshofgasse, Wien: Wo sehen Sie die Qualitäten/ Besonderheiten? Flexible, nutzungsneutrale Grundrissgestaltung durch vier gleichwertige und gleichgroße Räume, die um einen zentralen Verteilerraum gruppiert sind, durch Trennwände kann jeder Raum getrennt werden oder es können beliebeige Kombinationen durchgeführt werden. Die Raumaußenwand wird in die Inszenierung mitgezogen und wird zu einer Virtrine, sie ist vom Bewohner durch Schiebetafeln individuell gestaltbar, welcher auch entscheiden kann ob er sich nach außen öffnet oder abschließt; zweiseitige Orientierung.
  • H10 Mies van der Rohe, Wohnhaus Weißenhofsiedlung: Wo sehen Sie dieQualitäten/ Besonderheiten? Zweiseitige Orientierung jeder Wohnung; keine Gänge – nur ein Verteilerraum; flexibler Grundriss, teilweise nutzungsneutrale Räume durch Schiebewände und Schiebebetten
  • H11 Splitterwerk, Wohnhaus „Schwarzer Laubfrosch“, Bad Waltersdorf: Wo sehen Sie die Qualitäten/Besonderheiten? Organische Fassade die gleichzeitig als Wärmeschutz dient; Balkone zur Erschließung; Nutzungsneutraler Grundriss – Komplette Wohnfunktion komprimiert auf einen 22m² Raum durch Zu-und Aufklappen/Schieben der verschiedenen Wohnfunktion wird der Aufenthalt immer anders – verschiedene Licht- und Raumerlebnisse; ungewöhnliche inszenatorische Architektur
  • H12 Was ist das Konzept des Projektes „Domus demain“ von Lion / Leclercq? Technische Funktionen wie Küche und Bad werden an die Fassade gebracht, um diese als active Layer zu präsentieren.
  • H13 Was versteht man im Wiener Wohnbau unter „Smart Housing“? Eine hohe Alltagstauglichkeit bei gleichzeitig sehr günstigen Eigenmitteln und Mieten der Wohnungen im Vordergrund. Wohnungen sind sehr kompakt, bieten aber dennoch ein großzügiges Raumerlebnis. Varianten bei Raumaufteilung, Ausstattung sowie bei den Freiräumen ermöglichen zusätzlichen Raum und Mehrwert für die Bewohner.
  • K01 Wie definieren Sie den Begriff „Raumplan“ Gestaltungs- und Entwurfskonzept nach Adolf Loos? Bei diesem „Raumplan” weisen die in verschiedenen Niveaus liegenden, aber an kein durchgehendes Stockwerk gebundenen Räume eines Hauses je nach Zweck und Größe unterschiedliche Höhen auf. Innerhalb des auf das äußerste genutzten Baukörpers ergeben sich dadurch variationsreiche Raumerlebnisse. Dazu verschachtelte er sie teilweise mehrgeschossig ineinander und näherte das Gebäude äußerlich der Kubusform an; laut Loos stehen Räume als untrennbares Ganzes in Beziehung.
  • K02 Wie definieren Sie den Begriff „Plan libre“ Der Plan libre wurde in der Zeit der Moderne entwickelt. Bekannt wurde das Konzept durch Le Corbusier, der es 1914 im Konstruktionsschema für das „Dom-ino“ Wohnhaus einsetzte. Hier lösen sich die raumbegrenzenden Bauteile wie Wand, Decke und Fassade konstruktiv voneinander, womit in der Grundrissgestaltung eine wesentlich höhere Gestaltungsfreiheit in Richtung offener Grundriss ermöglicht wird –> freier Grundriss
  • K03 Herman Hertzberger, Diagoon Häuser, Delft: Wie beschreiben Sie das Konzept? Das Prinzip ist die Idee eines „unkompletten Gebäudes“ womit viel Interpretation der Benutzer und wenig Vorbestimmung gemeint ist. Frei wählbar sind: Anzahl, Nutzung und Orientierung der Räume. Es gibt zwei fixe Kerne welche das Stiegenhaus und das Bad auf verschiedenen Ebenen beinhalten – die Geschoße rundherum sind als Halbgeschoße ausgeführt und offen zum Stigenhaus hin, somit gibt es Blickkontakt zwischen den Halbgeschoßen. Es gibt 4 Geschoße, das letze ist eine Dachterrasse, wobei die Nutzung der kompletten Geschoße frei wählbar ist.
  • K04 Rem Koolhaas, Villa Floriac, Bordeaux: Wo sehen Sie die Qualitäten/Besonderheiten? Behindertengerechtes, unkonventionelles Wohnkonzept; Bühnenidee; Plattform (durch Hydraulik- Kolben bewegt) ist Büro des Hausherren das durch eine Steuerung vertikal auf und abfährt und den Behinderten so durch die 3 Geschoße bringt; Wand hinter der Plattform über die ganze Förderhöhe als Bücherregal ausgebildet; großflächige Verglasung ermöglicht gute Belichtung und Beziehung zum Freiraum; Wechseln der 3 Geschoße zwischen transparent und opak: das untere (Eingang) ist in den Berg eingeschnitten/eingehöhlt, das mittlere (Wohnraum) am meisten transparent (komplett raumhoch verglast) mit großer Terrasse, das obere (Schlafbereich) massiv geschlossen nur durch einseitige raumhohe Verglasung sonst durch kleine Fensterlöcher belichtet. Viele Bereiche simulieren eine Höhlenartige Atmosphäre.
  • K05 MVRDV, B.Mastenbroek: Villa KBWW, Utrecht: Wo sehen Sie die Qualitäten/ Besonderheiten? Gemeinsames Haus, bei dem die Individualität der beiden Parteien gewahrt werden sollte: Verzahnung der einzelnen Geschosse; fließendes Raumgefüge zeichnet sich in der Hausfassade ab; Variation von Raumgrößen, -höhen und –formen und davon abhängig auch die Materialien.