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Therapiearten (Subject) / Verhaltenstherapie (Lesson)

Komplementäre Beziehungsgestaltung

This lesson was created by AnjaTemplin1.

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  • Verfahren der VT Konfrontationsverfahren → Hauptartikel: Konfrontationstherapie In der Konfrontationstherapie werden Verfahren angewendet, die auf dem Modell der klassischen Konditionierung aufbauen mit dem Ziel eine Extinktion, Gegenkonditionierung oder Habituation zu erreichen. Expositionsverfahren können zum einen in massierter oder graduierter Form und in in-vivo oder in-sensu angewandt werden. Zudem können die Dauer (kontinuierlich) und das Ausmaß des Selbstmanagement (Selbst-Exposition) variiert werden. Diese Verfahren werden vorwiegend bei Phobien, Panik- und Zwangsstörungen eingesetzt. Systematische Desensibilisierung: Exposition mit hierarchisch abgestuften aversiven Stimuli, zunächst in sensu, dann in vivo, gekoppelt mit Entspannung Flooding (Reizüberflutung): Unmittelbare Konfrontation mit Stimuli in höchster Intensität Aversionstherapie Reaktionsverhinderung Screen-Technik Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) nach Francine Shapiro Extinktions (Habituations)-Training (graduierte Löschung): In vivo Konfrontation mit abgestuften aversiven Stimuli Implosion (aus tiefenpsychologischer Tradition): Konfrontation mit Angststimuli in der Vorstellung Paradoxe Intervention: Anweisungen, die den Erwartungen entgegenlaufen (besonders in der Systemischen Therapie) Angstbewältigungstraining: Kombination verschiedener Expositions-Verfahren mit anderen Bewältigungsstrategien Operante Verfahren Operante Verfahren basieren auf dem Modell der operanten Konditionierung. Dabei wird das Verhalten mittels Verstärkung (Erhöhung der Häufigkeit (Wahrscheinlichkeit) eines Verhaltens) oder Bestrafung (Reduzierung der Verhaltenshäufigkeit) modifiziert (Verhaltensmodifikation). Positive Verstärkung geschieht durch Zuführung von angenehmen Reizen, negative Verstärkung durch Wegnahme von unangenehmen Reizen. Direkte Bestrafung geschieht durch Zuführung von unangenehmen Reizen, indirekte Bestrafung durch Wegnahme von angenehmen Reizen, z. B. Time-Out-Technik. Prinzipien beim Aufbau von Verhalten sind: Verhaltensformung (Shaping), Verhaltenskettung (Chaining), Prompting, Differentielle Verstärkung, Diskrimination, Fading und Generalisierung und für den Abbau von Verhalten: Löschung, Bestrafung und Vergessen. Biofeedback nach Miller Token-System (Token economy) Response-Cost Kontingenzverträge: Zielverhalten und Verstärker werden genau (schriftlich) festgelegt Dialektisch-behaviorale Therapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung nach Marsha M. Linehan Training sozialer Kompetenzen (Social Skills Training), z. B. das Assertiveness Training Programme nach Ullrich & Ullrich de Muynck; das Gruppentraining Sozialer Kompetenzen nach Hinsch & Pfingsten oder das Personal Effectiveness Training nach Libermann. In der verwandten Form des Trainings zwischenmenschlicher Fertigkeiten ist es ein wesentlicher Bestandteil der Dialektisch-behavioralen Therapie (DBT) nach Marsha M. Linehan Habit-Reversal-Training nach Azrin & Nunn Rollenspiel Kommunikationstraining Training von Entspannungstechniken (v. a. Progressive Muskelentspannung und Autogenes Training) Euthyme Therapie (Genusstherapie) Kognitive Ansätze → Hauptartikel: Kognitive Verhaltenstherapie Kognitive Ansätze der VT basieren auf kognitiven Theorien des Verhaltens. Ein Individuum interpretiert und transformiert aktiv Informationen (Umgebungsreize) und strukturiert die Erfahrungen (Ordnen und Bewerten der Realität). Kognitionen beeinflussen als transformierte Reize das Verhalten. Verhaltensprobleme sind das Ergebnis falscher Annahmen, unvollständiger Schlüsse, inadäquater Selbstinstruktionen und unzureichender Problemlösefähigkeiten. Kognitive Therapie nach Aaron T. Beck Rational-Emotive Verhaltenstherapie (REVT), vormals verkürzt Rational-Emotive Therapie (RET) genannt, nach Albert Ellis Ärgermanagement nach Raymond W. Novaco Stressmanagement bzw. Stressimpfungstraining nach Donald Meichenbaum Selbstverbalisation bzw. Selbstinstruktionstraining nach Donald Meichenbaum Problemlösetraining nach D’Zurilla & Goldfried Attributionstherapie (Seligman, Bandura) Schmerzmanagement nach Turk Selbstmanagement-Therapie nach Frederick Kanfer Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion nach Jon Kabat-Zinn Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) nach Steven C. Hayes Kognitive Umstrukturierung Schematherapie nach Jeffrey E. Young Sonstige Verfahren Multimodale Therapie (BASIC-ID) nach Arnold A. Lazarus Siehe auch: Stressmodell von Lazarus (1974)
  • Euthyme Therapie Aufmerksamkeitsfokussierung auf positive Stimuli Einüben basaler Verhaltensweisen im Umgang mit positiven Stimuli Vermittlung hedonistischer, Genuss bejahender Regeln  
  • Selbstwirksamkeitstheorie Bandura Self-efficacy Welche 2 Typen von Erwartungen einer Person spielen eine wesentliche Rolle? Erwartung, durch das eigene Verhalten ein bestimmtes Ergebnis erreichen zu können. (Werde ich durch dieses Verhalten meine Prüfung schaffen). Erwartung der Verhaltens-Effektivität. Erwartung, ein bestimmtes Verhalten in einer Situation zeigen zu können/die nötigen Fähigkeiten zu besitzen.(Erwartung der Selbsteffizienz)   Veränderung geschieht weniger im Sinne vom Umsetzen konkreter Verhaltensweisen, denn im verändern von Erwartungen. Die Erwartungen determinieren die Stabilität von Verhaltensmustern.
  • Selbstkontrollmethoden Indikation: Zwang, Sucht, Impulskontrollstörungen, Modifikation von Schmerzwahrnehmung, depressive Kognitionen   Methoden: Stimuluskontrolle, Vertragsbildung, Operante Techniken der Selbstverstärkung und Bestrafung, Kognitive Methoden: verdeckte Konditionierungsprozesse: Sensibilisierung, Verstärkung, Löschung, Modelllernen; Kognitive Umstrukturierung   Ein Emotionsregulationstraining gehört zu den Methoden der Selbstkontrolle.
  • Reaktivität Tendenz, dass Verhalten während einer Selbstbeobachtung zu verändern.
  • Zwangsprozesse -Entstehung -Aufrechterhaltung Rahmenbedingungen von Partnerschaft u. Familie beeinflussen die psychische Gesundheit Einzelner. Der Zwangsprozess ist ein kognitiv behaviorales Modell beim dem Partner A versucht das Verhalten von B zu verändern. Geht B nicht darauf ein, spricht A das Bedürnis nicht mehr direkt an, sondern will die Intention mit Anklagen, Vorwürfen durchsetzen. B kann die eigentliche Botschaft nicht mehr erkennen und geht zum Gegenangriff über, ein Teufelskreis beginnt. Lenkt B ein verstärkt er allerdings das Verhalten von A und A wird in Zukunft weiterhin aversive Mittel zur Befriedigung seine Bedürfnisse einsetzen. Zwangsprozesse werden durch negative Verstärkung aufrechterhalten.
  • Balancemodell nach Gottman Triadische Balance: Zusammenhang von Kommunikation/Interaktion, Wahrnehmung und physiologischer Aktivierung. Negative Interaktion geht mit hoher aversiver Erregung einher, das wird als unangenehm empfunden und führt zu emotionaler Überschwemmung. Die Partner beginnen dann ihre Beziehungsgeschichte negativ zu interpretieren, was Trennung wahrscheinlicher macht. Beziehungen gelten als stabil, wenn die positiven Verhaltensweisen im Verhältnis 5:1 zu den negativen Verhaltensweisen stehen. Bei instabilen Beziehungn besteht zwischen Positivität und Negativität ein Verhältnis von 0,8:1
  • Schlafhygiene Verhaltenstherapeutische Methode, durch die eine Schlaf-Wach-Rhythmus-Strukturierung erfolgen soll.
  • Sensorische Reize setzen anstelle der Ausführung dysfunktionalen Verhaltens. Bei: Dissoziationen im Rahmen einer PTBS Selbstverletzenden Verhaltensweisen im Rahmen einer Borderlinestörung
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