4
Wirtschaftliche Grundlagen (Subject) / 4.1. Volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren (Lesson)
In der Volkswirtschaft spricht man von Kapital als einem abgeleiteten (derivativen) Produktionsfaktor, denn er entsteht erst durch den Einsatz der beiden ursprünglichen (originären) Produktionsfaktoren Boden und Arbeit.
This lesson was created by Rundkugel65.
This lesson is not released for learning.
- 4.1. Volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren (3) Arbeit Boden Kapital
- 4.1.1. ursprüngliche (originäre) Volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren (2) - -Boden- Boden ist wirtschaftlich genutzte Natur (z.B. als Forstwald). Er ist "absolut knapp", d.h. er ist nicht vermehrbar. Seine Bedeutung als Produktionsfaktor ergibt sich daraus, dass er Ressourcen für Rohstoffe und Energie (Kohle > Strom; Erze > Stahl) enthält Voraussetzung für den Anbau von Pflanzen ist Standort für Unternehmen und Haushalte ist
- 4.1.1. ursprüngliche (originäre) Volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren (2) - Arbeit- Arbeit: Erst durch Einwirkung der menschlichen Arbeitskraft (geistig und körperlich) auf die Bestandteile der Natur, entstehen an einem bestimmten Ort Güter in dem benötigten Zustand. Unter Arbeit wird hier eine Erwerbstätigkeit verstanden, die sowohl ausführend (körperlich oder geistig) als auch leitend sein kann.
- 4.1.2. abgeleitete (derivativen) Volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren -Kapital- Kapital: Unter "Kapital" sind hier nicht nur Geldmittel zu verstehen, sondern auch alle Werkzeuge und Werkstoffe, die sich der Mensch zunutze macht, um seine Arbeit ergiebiger und einfacher zu machen (Gebäude, Maschinen, Werkzeuge, Roh- und Hilfsstoffe). Der Produktionsfaktor Kapital entsteht erst durch Zusammenwirken der ursprünglichen Faktoren und wird deshalb als abgeleiteter (derivativer) Faktor bezeichnet. Ein Beispiel für einen abgeleiteten Produktionsfaktor ist der Erwerb bzw. die Vermittlung von Know-how (also Bildung). Diese bedeutet zunächst eine Investition in einen ursprünglichen Produktionsfaktor (Arbeitskraft), um letztendlich mit weniger Aufwand ein größeres Bedürfnisbefriedigungspotenzial zu erhalten und so also wirtschaftlicher zu arbeiten.
Advertisement