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Kognition/ Sensorik und kognitive Psychologie (Subject) / Seminar sprache Gegenstandsbereich Sprache (Lesson)
Sprache als Artspecifiku,
Sprachspezifisches Wissen
Sprachpsychologie
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- Welche Vorraussetzungen müssen gegeben sein um sich mit anderen auf der Basis von Sprache zu verständigen? Was sind Anatomische vorraussetzungen? Sprachapperat Sprache Social Settings Sprachzentren Soziales Bewustsein (erwartungen)
- Welche acht Funktionen von Sprache gibt es nach Crystal? Austausch von Fakten und Ansichten Emotionaler Ausdruck Soziale Interaktion Macht des Klanges Kontrolle über die Realität Aufzeichnen von Fakten Werkzeug des Denkens Ausdruck von Identität
- Welche Wissenschaften befassen sich mit Sprache? Linguistik neuro Psychologie Anatomie psycholinguistik
- In welche Ebenen ist Sprache gegliedert? Semantik Syntax Morphologie Pragmatik Phonologie Phonetik Morpheme
- Welche zwei Sprachzentren gibt es? Funktionen? Broka Arela: Syntax Wernika Areal: Verstehen
- Denfinition von Aphasie, und welche arten gibt es? Ausfall der Sprachfähigkeit Sensorische Aphasie: Wernika-Arela; Das Verstehen ist beeinträchtigt, das Sprechen ist flüssig. Motorische Aphasie: Broka-Areal; langsame Wort formung, die Gramatik ist verlohren, das verstehen der Sprache funktioniert noch
- 4 Arten der Kommunikation? Mitteilung Expression Aufforderung Handlungsvollzug (durch das Sprechen selbst die Handlung durckführen, bsp. Hochzeit)
- Definition von Sprache P { margin-bottom: 0.21cm; es gibt keine einheitliche Definition von Sprache, da zu viele unterschiedliche Sprachsysteme und Formen der Kommunikation existieren
- Teile/Ebenen der Sprache P { margin-bottom: 0.21cm; } Phonologie (Lehre von den Geräuschen innerhalb der Sprache) Phonetik (Lautlehre) Semantik (Lehre von der Bedeutung) Pragmatik (Beschreibung von Kontext-abhängigen Bedeutungen) Syntax (Wortstellung im Satz) Morphologie (Lehre von der Struktur von Wörtern)
- Morphologie (Unterteilung) Inflektionelle Morphologie (Veränderung eines Wortes, wobei die Bedeutung gleich bleibt) derivationelle Morphologie (Veränderung zu einem Wort, das eine andere Bedeutung erhält)
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- Wie gelingen der Umgang und die Verständnis der Sprache? P { margin-bottom: 0.21mithilfe unseres "gedanklichen" bzw. "mentalen Lexikons" beinhaltet alle Wörter (Wortschatz) Klang und Aussprache syntaktische Zusammenhänge
- Daten/Theorie/Modell/Hypothese P { margin-bottom: 0.21cm; }Daten: Ergebnisse eines Experimentes oder einer Studie Theorie: Ein System von Aussagen, um die Realität zu beschreiben/erklären und Prognosen für die Zukunft zu stellen Modell: Hilfsmittel, um Vorgänge oder Theorien (meist abstrakt) zu erklären Hypothese: Eine Vermutung, die überprüft werden kann.
- Sprachzentren im Gehirn Broca-Areal: Syntax; motorische Aspekte der Sprachproduktion Läsionen führen zu motorischen Aphasien (Das Sprechen ist mühsam, langsam, stockend; Grammatikalität geht verloren; allerdings ist das Sprechverstehen gar nicht bis wenig gestört) Wernicke-Areal: Verstehen von Sprache Läsionen führen zu sensorischen Aphasien (Sprachproduktion erfolgt problemlos; allerdings schwere Ausfälle der Sprachrezeption --> Mangel an der Entschlüsselung der Sprachbedeutung
- Charakteristika der sprachlichen Kommunikation Generativität (wir sind produktiv und können Sätze sagen, die wir noch nie gehört haben; Bildung von unendlich vielen neuen Sätzen, da der Satzbau in allen Sprachen grammatischen Regularitäten unterliegt) Systematizität (Sprachliche Regularitäten haben Charakter von Restriktionen) Semantische Restriktion: Lassen Sätze unter üblichen Kommunikationsbedingungen seltsam erscheinen [Sätze haben sehr wohl Sinn, wirken aber anders] Syntaktische Restriktion: definieren korrekten Satzbau [grammatisch richtig] Situationsunabhängigkeit (von Dingen reden, die nicht gegenwärtig sind oder nicht existieren
- Arten der Kommunikation P { margin-bottom: 0.21cm; }Mitteilung (anderen etwas berichten oder erzählen unter Berücksichtigung des Adressaten und des kulturellen Hintergrundes) --> was und wie wir etwas sagen Aufforderung ( indirekt Handeln, indem wir andere Personen zum Handeln bewegen, durch Bitten, Befehlen oder der Formulierung eines Wunsches --> im Sinne unserer Ziele) Expression (Ausdruck der Befindlichkeit, Gefühle/ beeinflusst unmittelbar emotionale Beziehung) --> z.B.: "Ich habe Durst!" Handlungsvollzug (formelhafte Äußerung wie Taufe oder Schwur)
- Sprachspezifisches und allgemeines Wissen Das sprachspezifische Wissen lexikalisches Wissen (Wortschatz) grammatikalisches Wissen pragmatisches Wissen Das allgemeine Wissen begriffliches Wissen (Bedeutung von Wörtern) Weltwissen/ Hintergrundwissen (allgemeines und bereichsspezifisches Wissen)
- Kompetenz und Performanz P { margin-bottom: 0.21cm; }Kompetenz: Sprache verarbeiten (zuhören), verstehen, sprechen, unterhalten, Äußerungen beurteilen --> Sprachfähigkeit Performanz: Empirische Realität (sprachliches Verhalten realer Personen oder: was wir fähig sind zu leisten)
- Welche Theorien gibt es zur Sprachentstehung? Völlig spekulative Annahmen (es stehen keinerlei Beweise zur Verfügung) Sprache entwickelte sich durch Nachahmung P { margin-bottom: 0.21cm; }Entwicklung vollzog sich durch vorteilhafte Anpassung Darwins Evolutionstheorie Sprache entwickelte sich als Nebenwirkung der Evolution Protosprache (Bickerton)
- Sprache entwickelte sich durch Nachahmung „ding-dong“, „heave-ho“, „bow-wow“ - Theorien Basierend auf Imitation von Lauten (z.B. „au“) Kritik: kann nur auf wenige Wörter eine Ähnlichkeit/ Gleichheit zurückgeführt werden (Sprache ist sehr viel komplexer)
- Entwicklung vollzog sich durch vorteilhafte Anpassung Durch natürliche Selektion Kritik: es gab keine Beweise umstritten später durch Darwin bestätigt
- Darwins Evolutionstheorie Der einzige gute, generell verstandene Mechanismus Natürliche Selektion als Basis der Evolution Darwin bewies, dass in der Evolution genügend Zeit für eine grammatikalische Entwicklung war kognitive Repräsentation (Widergabe des Denkens) konnte sich entwickeln Großer evolutionärer Vorteil gegenüber anderen Spezies
- Sprache entwickelte sich als Nebenwirkung der Evolution Größe des Schädels und des Gehirns veränderte sich Vergrößerung der allgemeinen Intelligenz Kritik: dafür sei zu wenig Zeit gewesen widerlegt von Darwin
- Protosprache (Bickerton) Kein Wissen bzw. Belege dieser Theorie Gruppenbildung sozialer Aufbau es wurde wichtig sich auszudrücken
- Wann könnte sich Sprache entwickelt haben? Als sich der Homosapiens von anderen Spezies differenzierte (vor 2Mio. -300.000 Jahren) Broca-Areal bereits vor 2Mio. Jahren präsent gewesen Form des menschlichen Schädels veränderte sich ermöglichte bessere Kontrolle des Sprechapparates (Kontrolle der Zunge) Sprechapparat ist seit der letzten 60.000 Jahre unverändert
- Welche Bedeutung hat das FOX P2-Gen für die Sprachforschung bzw. für den Darwinismus? Das Forkhead-Box-Protein P2 (FOXP2) ist ein Transkriptionsfaktor, welches beim Spracherwerb, einschließlich grammatikalischer Fähigkeiten, eine große Rolle spielt Popularisiert unter der Bezeichnung als „Sprachgen“ Einschließlich bei mehreren Wirbeltieren präsent (verantwortlich für komplexe Bewegungen) Entstand durch Mutation vor ca. 100.000 Jahren führte zu einer besseren Entwicklung des Broca-Areals rasante Verbreitung der Mutation wegen einer Verbesserung der allgemeinen Fitness, auf der Grundlage der Selektion Wird verantwortlich gemacht für die Blütezeit der menschlichen Kultur, Kunst und Technologie vor 40.000 Jahren
- Was haben Gesten mit der Entwicklung der Sprache zu tun? Welche Rolle spielen die Spiegelneuronen? Ein Spiegelneuron ist eine Nervenzelle im Gehirn, die beim Betrachten eines Vorgangs (z.B. fremder Handlungen) eine neuronale Resonanz hervorruft, bei der man die gesehene Handlung intuitiv nachvollzieht und imitiert Es werden dabei Gefühle freigesetzt, die dieselbe Handlung des Beobachteten hervorrufen (z.B. Gähnen) Möglicherweise bildet diese Fähigkeit sogar das Fundament von Mitgefühl, Sprache und Denken
- Prozess der Sprachentwicklung (kind) Ohne große Mühe Ohne syntaktische Regeln der Sprache erlernen zu müssen Aber: Kinder lernen nicht von allein das Sprechen Sprachdefizite nur sehr schwer aufholbar (genetische Bereitschaft zeitlich begrenzt)
- Phasen der Sprachentwicklung des Kindes (0-10Monate) Ab dem 6. Schwangerschaftsmonat Der Fötus kann Laute wahrnehmen Ab dem 8. Schwangerschaftsmonat Der Fötus kann Laute unterscheiden In den ersten Wochen nach der Geburt Silbenunterscheidung Informationen heraushören Im Alter von etwa 6 Monaten Plappern in Silben vor sich hin „Lall-Phase“ Können Pausen, Betonungen (Lautmelodie) und Satzgrenzen erkennen Im Alter von 8 Monaten Wortgrenzen Erlernen erster Worte Können Phoneme zu Morphemen zusammensetzten Im Alter von 10 Monaten Passiver Wortschatz von ca. 60 Wörtern
- Phasen der Sprachentwicklung des Kindes (1-3 Jahre) P { margin-bottom: 0.21cm; } Im Alter von einem Jahr Ein-Wort-Phase Produzieren einzelne Wörter Im Alter von anderthalb Jahren Verstehen Syntax Aktiver Wortschatz von 30-60 Wörtern Im Alter von zwei Jahren Zwei-Wort-Sätze Im Alter von drei Jahren Wortschatz von 1000 Wörtern Ganze Sätze
- Untersuchungsmöglichkeiten des Spracherwerbs bei Kindern (Babies) Messung Herzschlagfrequenz bei Föten (ca. ab 6. Schwangerschaftsmonat) in Abhängigkeit präsenter Laute Messung der Saugfrequenz (Spielt man Baby die gleiche Silbe immer und immer wieder vor, verlangsamt sich die Saugfrequenz aufgrund zunehmender Gewöhnung plötzlich neue Silbe vorspielen Beschleunigung Saugfrequenz Blickpräferenzmethode (Fixierung eines richtigen Sachverhaltes auf einem Bildschirm)
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- Spracherwerb; Imitation auch: Nachahmung, ist eine Handlung, mit der absichtlich oder unabsichtlich eine vorher beobachtete Handlung eines Vorbilds (Modells) ausgeführt wird (Modellernen) spielt eine große, nicht zu verachtende Rolle in der Sprachentwicklung ist bei weitem jedoch nicht ausreichend beim Erlernen von Sprache Kinder machen Fehler beim Imitieren (aber Sprache ist generativ Kinder sind fähig zur Satzneubildung; produzieren nie zuvor gehörte Sätze)
- Spracherwerb, Konditionierung Unter Konditionierung versteht man in der behavioristischen Lernpsychologie das Erlernen von Reiz-Reaktions-Mustern (Stimulus-Response) Prinzip der Verstärkung (richtige Äußerungen werden verstärkt z.B. durch Loben) falsche Äußerungen fallen durch ausbleibende Wiederholung weg Löschung werden durch richtige ersetzt Kinder lernen Objekten richtige Wörter zuzuordnen, indem man sie auf ihre korrekte oder falsche Zuordnungen hinweist
- Reichen Imitation und Konditionierung für den vollständigen Spracherwerb? Es ist ein wichtiger Bestandteil des Spracherlernens aber es reicht nicht aus (Chomsky)
- Spracherwerb, Chomsky Jedes Kind könnte jede Sprache erwerben ( universelles Grundgerüst) Sprache ist zu komplex, als dass Imitation und Konditionierung reichen Jedes Kind ist geboren mit einem „innate language acquisition device“ angeborener Spracherwerb-Apparat Kritik Es gibt keine universelle Grammatik, weil es zu viele Unterschiede zwischen den Sprachen gibt Chomsky sagt nur, dass Sprache angeboren sei, aber erklärt keine Details
- Aphasie Definition: erworbene Sprachstörung → wird hervorgerufen durch ischämische (blutarme) Ereignisse (Infarkte), Traumata, Tumore, entzündliche Prozesse (Enzephalitis)
- Unterarten Aphasie Broca-Aphasie (nicht flüssige Sprachstörung) Störung der Sprachproduktion Wörter bekannt, Wiedergabe nicht möglich Läsion (Schädigung) im Gehirn führt dazu, dass der Sprachapparat nicht kontrolliert werden kann starke Probleme bei Artikulation verwenden daher stark verkürzte und grammatisch vereinfachteSätze Wernicke-Aphasie (flüssige Sprachstörung) Störung des Sprachverständnisses Wortschatz wird nicht aufgebaut; Bedeutung und Wissen überWörter fehlt Läsion führt dazu, dass Patienten nicht auf ihr mentales Lexikonzugreifen können starke Probleme beim Erlernen neuer Wörter produzieren eine unverständliche Sprache, wobei einzelnePhoneme (artikulierte Silben) nicht korrekt zu Wörtern zusammen gesetzt werden
- Lateralisierung Aufbau des Gehirns: (Bild von Gehirn von oben) Gehirn aufgeteilt in zwei symmetrische Hälften (Hemisphären) aus Test ließ sich schließen, dass Fähigkeiten in einer Hemisphäre stärkerveranlagt sein können, als in der anderen Untersuchungen haben ergeben, dass Läsionen in der linken Hemisphärehäufiger zu Sprachstörungen führen als Läsionen in der rechten
- Der WADA-Test: Fragestellung: Welche Hirnhälfte ist dominant bei der Sprachproduktion?
- Der WADA-Test (Versuchsaufbau) Probanden wird ein hemmendes Gift mit vorübergehender Wirkung in die rechte und zu einem späteren Zeitpunkt in die linke Halsschlagader injiziert. Dann wird die Sprachkompetenz des Probanden überprüft.
- Der WADA-Test (Auswertung) Ergebnis: 95% aller Rechtshänder zeigen Probleme beim Sprechen, wenn die linke Hemisphäre zeitweilig ausfällt. Bei Linkshändern ist dies in 70% der Fälle zutreffend. Auswertung: Die linke Hemisphäre scheint hauptsächlich für die Sprachproduktion zuständig zu sein. Zu beachten ist dabei jedoch auch, dass das Gehirn Störungen, (nicht nur der Sprachproduktion) durch Ausbildung neuer neuronaler Verbindungen andererorts, ausgleichen oder revidieren kann (neuronale Plastizität).
- Wernicke-Geschwindt-Modell : Weg vom gesehenen/gehörtem Wort zum gesprochenen Wort Aufnahme im primären visuellen Cortex (siehe Abb. 1.1) beim gelesenen Wort werden die Signale in den Gyrus Angularis weiter gegeben, der das Signal konvertiert um es an das Wernicke Areal weiterzuleiten (beim gehörten Wort fällt dies weg) von visuell-orthographisch in auditorische Form im Wernicke Areal sind die auditorischen und phonologischen Wortbilder gespeichert über den Fasciculus Arcuatus weitergeleitet in das Broca-Areal, wo die phonologischen Signale zu koordinierenden und artikulativen Signalen umgewandelt werden diese gelangen in den motorischen Cortex, von wo die Nervenimpulse die Artikulation des Sprachapparates koordinieren
- Wernicke-Geschwindt-Modell (pro; contra) Pro: Erklärung für Aphasien und daraus resultierende andere Sprachstörungen Contra: neuronale Plastizität (Gehirnhälfte kann Funktionen der anderen übernehmen) spricht dagegen (siehe WADA-Test) Gehirn besitzt komplexere „mentale Architektur“ wird nicht unterstützt durch funktionell-bildgebende Methoden
- Untersuchungsmethoden zu neuronalen Abläufen Funktionelle Methoden: fMRT PET Strukturelle Methoden: MRT 3D Aufnahmen vom ganzen Körper durch Magnetfelder, Schichtweise Bilder, langsam CT 3D Aufnahmen nur vom Gehirn möglich m.H.v. Röntgenstrahlen, schnell EEG
- Dimensionen der Sprachverarbeitung: Horizontal: Ort der Satzanalyse & Ausmaß der Inkrementalität Vertikal: Reihenfolge der Analyseebenen & Interaktion der Analyseebenen Verarbeitungsbreite: Ausmaß der Analysealternativen
- Shadowing-Experiment (Marslen-Wilson und Tyler, 1980 VPs veränderten beim Nachsprechen eines Textes Wörter in welche die besser in den Kontext passten
- Visual-World-Paradigma (Kamide, Scheepers u. Altmann, 2003) Die Probanden fixierten, ab dem Verb, das zum! Satzkontext plausibelste Satzende, bevor sie es hörten.
- Left-corner-Parsing: Mischform zwischen top-down und bottom-up Top-down: Vom der Satzstruktur wird auf den möglichen Satz geschlossen. Botto-up: Die Satzstruktur wird von den Wörtern aus am ende des Satzes gebildet Input-gesteuertes, inkrementelles Parsing, welches der menschlichen Verarbeitung am Ähnlichsten ist.
- Ambiguitäten Das Auftreten von mehreren Arten einen Satz oder Wort zu verstehen (Mehrdeutigkeit) z.B.: Semantische Ambiguität: mehrere mögliche semantische Deutungen, daraus resultiert meist Strukturelle Ambiguität: mehrere mögliche syntaktische Alternativen einen Satz zu verstehen Anbindungsambiguität: alternative Anbindung eines Relativsatzes an verschiedene Nominalphrasen
- Holzweg-Phänomen: Ambiguitäten veranlassen das menschliche Sprachsystem dazu aus teilweise mehreren Tausend Lesarten, eine Lesart auszuwählen. Auswahl der Lesart findet frühzeitig statt. Wurde die falsche Lesart ausgewählt, man befindet sich auf dem „Holzweg“ so löst sich die Ambiguität nicht auf.
- Ambiguitäten auflösen: Holzweg-Theorie: Radikale Form eines inkrementellen, seriellen und modularen Verarbeitungssystems. Galt lange als Maß aller Dinge Stellte sich als nicht universell für alle Sprachen heraus! minimal-attachment: Die Anzahl von Satzknoten möglichst klein halten. late-closure: Die Konstituente immer an die letzte verarbeitete Phrase!anhängen Durch minimal-attachment und late-closure wird einminimalerSpeicheraufwand und eine maximale Inkrementalität gewährleistet.