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TP Seminar (Subject) / TP Seminar (Lesson)

ausgewählte Fragen

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  • Konzepte im Zentrum des psychoanalytischen Modells der Symptomentstehung Konflikt und Abwehr
  • genetische Deutung Inhalt führt auf frühe Erfahrungen zurück DD Inhaltsdeutungen im Hier und Jetzt (z.B. Chef...)
  • Stufenmodell Erikson 1.1 Stadium 1: Ur-Vertrauen vs. Ur-Misstrauen (1. Lebensjahr) 1.2 Stadium 2: Autonomie vs. Scham und Zweifel (2. bis 3. Lebensjahr) 1.3 Stadium 3: Initiative vs. Schuldgefühl (4. bis 6. Lebensjahr) 1.4 Stadium 4: Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühl (6. Lebensjahr bis Pubertät) 1.5 Stadium 5: Identität vs. Identitätsdiffusion und Ablehnung (Jugendalter) 1.6 Stadium 6: Intimität und Solidarität vs. Isolierung (frühes Erwachsenenalter) 1.7 Stadium 7: Generativität vs. Stagnation und Selbstabsorption (Erwachsenenalter) 1.8 Stadium 8: Integrität vs. Verzweiflung (reifes Erwachsenenalter)
  • Reaktionsbildung und Integrationsniveau gutes Niveau
  • Fokaltherapie spezifische Form der Kurztherapie, in der Pat. und Th gemeinsam einen bewusstseinsfähigen neurotischen Konfliktkern erarbeiten und definieren, der gedeutet werden muss
  • projektive Identifikation und Niveau unreifer Abwehrmechanismus
  • Containing (Bion) Aushalten und therapeutisches Verarbeiten der durch projektive Identifizierung des Patienten ausgelösten Affekte durch den Therapeuten Th nimmt für den Pat. nicht erträgliche Affekte zunächst ohne sofortige affektive Gegenreaktion in sich auf, um sie innerlich zu verarbeiten und dann dem Pat in quasi "verdauter" oder "entgifteter" Form wieder zur Verfügung zu stellen.
  • Biographische Anamnese nach Dührssen teilstrukturierendes Interview mit teilnehmender Beobachtung seitens des Therapeuten hat hypothesenformulierende und diagnostische Funktion Ziel: Gesamtbild des Gegenwartskonflikts und seiner Vorgeschichte zu erhalten  
  • Neutralität nach Anna Freud Bemühen des Th zu Es/Ich/Überich gleichmäßigen Abstand zu halten
  • Mentalisierungsfähigkeit Mentalisierung bedeutet in der Psychologie und Psychoanalyse die „Fähigkeit, das eigene Verhalten oder das Verhalten anderer Menschen durch Zuschreibung mentaler Zustände zu interpretieren.“[1] Hierbei wird also nicht nur auf das Verhalten des Gegenübers eingegangen, sondern auf die eigenen Vorstellungen über dessen Überzeugungen, Gefühle, Einstellungen, Wünsche etc., die dem Verhalten zugrunde liegen. Mentalisierung bedeutet gewissermaßen am Verhalten „ablesen zu können, was in den Köpfen anderer vorgeht“. So ist es auch möglich, das eigene Erleben und Handeln reflexiv zu erfassen. Das Mentalisierungskonzept ist an die Theory-of-Mind-Forschung angelehnt, es wurde von Peter Fonagy und Mary Target geprägt. Mentalisierung setzt ein Verständnis der Natur des Mentalen voraus. Dies umfasst das Wissen, dass die Realität im Geist lediglich repräsentiert (abgebildet) wird – die Gedanken der realen Welt im Allgemeinen aber nicht exakt entsprechen. Die Fähigkeit zur Mentalisierung wird ab den ersten Lebensmonaten entwickelt: In einer sicheren Bindungsbeziehung mit den Hauptbezugspersonen geschieht sozialer Austausch. Dieser ermöglicht dem Kind, zunehmend Affekte zu unterscheiden, zu verstehen und zu kontrollieren sowie die eigene Aufmerksamkeit zu steuern. Die grundlegende Fähigkeit zu mentalisieren ist häufig ab dem vierten Lebensjahr ausgeprägt.
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  • Übertragungsbeziehung, Realbeziehung, Arbeitsbeziehung (Formen des Arbeitsbündnisses) Unterscheidung nach Greenson (1981) Arbeitsbündnis: gesamte Beziehung zwischen Pat. und Therapeut   Übertragungsbeziehung: unbewusste neurotische Konfliktmuster des Pat. färben die Wahrnehmung des Therapueten durch den Pat.   Realbeziehung: weitgehend unverzerrte Wahrnehmung der Person des Therapeuten durch den Pat.   Arbeitsbeziehung: Absprache und Zusammenarbeit zwischen Pat. und Therapeut
  • primärer Krankheitsgewinn Entlastung, die Individuen erfahren, wenn durch neurotische Symptome innere Konflikte vom Bewusstsein ferngehalten werden
  • Argelander Erstinterview: 3 Arten von Infos objektive, subjektive, szenische
  • zentrale Prozesse Traumarbeit nach Freud Verdichtung und Verschiebung
  • Indikation strukturelle Störungen Begrenzung der Regression, z.B. durch aktivere / haltende Technik, Face2Face...
  • Prozess der Einsichtsvermittlung im "Triangle of Insight" frühere Beziehungen, aktuelle Beziehungen, Übertragungsbeziehungen
  • Identifikation vs. Introjektion Identifikation gilt als eher reife Form von Verinnerlichung, Introjektion als vergleichsweise unreiferer Mechanismus
  • Prozess der Einsicht mit möglichst vielen Gefühlen einhergehende Erfahrungsbildung Verstehen von bislang unbewussten inneren Konflikten NICHT: Rationalisierung!
  • Therapiekonzept TP Hier und Jetzt, Begrenzung Reg nicht: "psychisch erledigt" durch Konfrontation mit eigener Bio
  • konkordante Gegenübertragung im Th tauchen die Gefühle auf, die auch der Pat. erlebt. Er ist quasi mit dem Aspekt der Persönlichkeit des Pat. identifiziert
  • Alexithymie Defizite Unterscheidung Emotionen und körperliche Sensationen, im konkreten und Gegenständlichen verhafteter Sprachstil, Reduzierte imaginative Fähigkeitn und Phantasiearmut, Defizite beim Erkennen und Ausdruck von Emotionen
  • Formen des Widerstands Pat. scheut sich, Gefühlseinstellungen ggü. Th zuzulassen hält an relativen Vorteilen fest lebt agierend ausserhalb TH aus (z.B. Alkohol) wehrt sich unbewusst gegen Gefühle, Bedürfnisse
  • Therapieverfahren, bei dem Ontrospektionsfähigkeit größte Bedeutung hat Psychoanalyse
  • Deutung von Trauminhalten Subjektstufe (Bezug zum Träumenden) vs. Objektstufe (Träume wörtlich nehmen)
  • Affektsomatisierung unterdrückter Affekt --> somatische Ebene psychovegetative Symptome als Affektkorrelate auf Körperebene stattfindende Symptomatik rückt ins Zentrum der Wahrnehmung Ablenkung vom Erleben intensiver Gemütsbewegungen --> Entlastung vom Affekterleben  
  • Autonomie und Abhängigkeit Thema Bindung! Also alle Fallbeispiele wo dies zentral erscheint
  • Funktion Abwehr Nichtwahrnehmen von Konflikten Schutz des Selbstwertgefühls (weil Funktion des Ich)
  • Beispiel streng gläubige Prostituierte - welcher Abwehrmechanismus? Spaltung
  • Ängste Zwangsstörungen Folgen eigener aggressiver Regungen Fragmentierung des Selbst
  • Affektisolierung Als Affektisolierung bzw. Isolierung vom Affekt wird ein Abwehrmechanismus bezeichnet. Der Vorgang besagt, dass ein Erlebnis oder ein Verhalten zwar nicht vergessen wird, aber durch Verdrängung seinen Gefühlsgehalt bzw. seine assoziative Verbindungen mit anderen Gedanken oder mit der übrigen Existenz des Individuums verliert. So kann in ähnlicher Weise auch der Affektgehalt einer Vorstellung usw. eingebüßt werden, welcher der Verdrängung anheimfällt.[1] [2]