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Psychologie (Subject) / Kognitionswissenschaftliches Paradigma (Lesson)
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- Interdisziplinäres kognitionswissenschaftliche Paradigma: Welche Bereiche? Psychologie Linguistik Informatik Philosophie Neurowissenschaften
- Paul Thagards Computerprogrammanalogie CRUM ComputationalRepresentationalUnderstanding ofMind Grundlegende Hypothese der Kognitionswissenschaft Denken wird mit einem aktiven Computerprogramm verglichen. Computer: Auf Datenstrukturen wendet er Algorithmen an Datenstrukturen + Algorithmen = aktive Programme Denken: Datenstrukturen: Entsprechen mentalen Repräsentationen. Algorithmen: Entsprechen mentalen Verarbeitungsprozessen. (oder "computaionalen Prozessen") Mentale Repräsentationen + computationale Prozesse = Denken
- Gegensatz zum Behaviorismus In der kognitiven Psychologie werden gerade interne mentale Prozesse beleuchtet. Gundlegende kognitive Funktionen wie Wahrnehmen, Erkennen, Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Denken und Sprache stehen im Fokus
- Bezug zu den unterschiedlichen Teildisziplinen der Psychologie Insbesonderes starker Bezug zur Allgemeinen Psychologie aber auch zur: Sozialpsychologie (z.B. soziale Kognition) Differentiellen Psychologie (kognitive Stile dieser Disziplin) Entwicklungspsychologie (wie entwickeln und differenzieren sich kognitive Funktionen im Laufe des Lebens)
- Algorithmen entsprechen... computationalen Prozessen.
- Wichtige Wegbereiter 1956: Symposium on Information Theory am MIT Allen Newell Herbert Simon Marvin Minsky Noam Chomsky weitere Wegbereiter: Alan Turing, George Kelly (Psychologe)
- Welches sind die Grundannahmen des Kognitivismus, welcher Modelle und Analogien wird sich bedient? Geist als Computermodell Hardware: Gehirn Software: Geist Mensch als informationsverarbeitendes System: es gibt Rezeptoren, Effektoren, das Gedächtnis als Speicher und unterschiedliche, grundlegende informationsverarbeitende Prozesse. Kognition: Gesamtheit der informationsverarbeitenden Prozesse Strukturen eines intelligenten Systems: Unabhängig vom materiellen Substrat.
- Chinesisches-Zimmer-Argument (Searle) Gedankenexperiment sollte beweisen, dass der Turing Test kein hinreichender Maßstab für die Existenz von Bewußtsein von Computerprogrammen sein kann. Antworten erfolgen rein mechanisch nach einem Anleitungschemata, der Antwortende versteht gar nicht was er da tut. Syntax kann korrekt ausgeführt werden, Semantik wird nicht verstanden. Analogie: Ein Mensch in einem Zimmer mit Chinesischen Schriftzeichen, die er nicht versteht, die er aber nach einer Anleitung in korrekter Weise zusammensatzen kann. Nur diese Werke gelangen nach draussen. Vom Output her kann es so ausschauen, als könne dieser Mensch Chinesich.
- Was ist das Kognitive Sechseck? Kognitionswissenschaft als Neue Interdisziplin aus den Ausgangswissenschaften: PhilosophiePsychologieKünstliche Intelligenz (Informatik)LinguistikKognitive AnthropologieNeurowissenschaften Kognitives Sechseck
- Hauptfragestellungen Die Funktionsweise des Geistes wird untersucht Wie funktionieren Wissenserwerb und Wissensnutzung? Intelligente Leistungen und Prozesse Mentale Repräsentationen Eine Allgemeine Theorie der Intelligenz ist ein wichtiges Ziel der KW: Dabei geht es sowohl um natürlicheals auch um künstliche Intelligenz. (KI) (Abstraktion, weg von dem Gedanken, das Intelligenz an ein bestimmtes materielles Substrat gebunden ist)
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- Frage nach dem Wie Wie bringt unser Gehirn einfach und komplexe Leistungen zustande? Wie werden Informationen verarbeitet?
- Verhalten nach CRUM erklärt: Warum zeigen Menschen intelligentes Verhalten? Menschen wenden beim Denken algorithmische Verfahren an, die mit internen mentalen Repräsentationen arbeiten. Das algorithmische Verfahren wird also angewendet auf die Repräsentationen und produziert so das Verhalten.
- Wie stellt man sich in CRUM die mentalen Repräsentationen vor? Repräsentiert wird durch Symbole und auf höherer Ebene konnektionistisch, also jew. durch Netzwerke die Muster von Verbindungen bilden.
- Was ist wissenschaftstheoretisch besonders neu und anders bei CRUM, wenn empirische Phänomene erklärt werden? Empirischer Phänomene werden im CRUM Modell durch die siegenerativen Systemen und die darin ablaufenden Prozessen erklärt. - Anstatt sie anhand von Auftretensbedingungen zu betrachten -
- Wie arbeiten konnektionistische Modelle Arbeitsweise konnektionistischer Modelle Informationen als Muster von Aktivierungen von Knoten eines künstlichen neuronalen Netzwerks. Information als spezifisches Muster aktiver Neuronen. Ein Konzept, z.B. "Pferd", ist ein Aktivierungsmustermiteinander vernetzter Knoten und nicht ein einzelner Knoten.
- Symbolorientierte Modelle Symbole (z.B. Wörter) und Symbolstrukturen (z.b. Sätze, Geschichten)repräsentieren Information
- Schemata/Konzepte Schemata sind abstrahierte Wissensstrukturen. Sie repräsentieren einen Teil eines Stimulusgebiets in Form von aufeinander bezogenen Kategorien. Diese Kategorien sind wiederum Klassen von Stimuli mit bestimmten gleichen MerkmalenEine Kategorie dient als Informations- oder Leerstelle, in die bestimmte Stimuli mehr oder weniger passen können. Bsp.: Ein Hund Kategorien Hierarchisch aufgebaut mit Vorteil für schnellere Infoverarbeitung Eine Art von Tier: Säugetier, 4 Beine, Fell, bellt Arten von Hunden: Rassen, Größen...Beispiele: Fiffi, Waldi Verschiedene Schemata, die bestimmte Stimuli repräsentieren, sind aktivierbar u. stehen zur Verfügung Schemata übertragen ihre Aktivierung weiter auf andere möglicherweise passende Schemata. Einge passende werden ausgewählt welche mit den Stimulusbedingungen am besten übereinstimmen. System macht mit Hilfe der aktivierten Schemata Aussagen über das Stimulusgebiet.
- Datenstrukturen entsprechen Mentalen Repräsentationen
- Als Kognitive Funktionen betrachtet werden insbesondere Wahrnehmen, Erkennen, Gedächtnis, Aufmerksamkeit
- Top-down Prozesse Reize werden in Bezug auf das aktive Schemata interpretiert und ergänzt.
- Bottom Up Prozesse Basale Sinneseindrücke werden unterschieden. Reize aktivieren ein Schema. Reizgesteuerte Informationsverarbeitung.
- Computertheorien des Geistes und Sprache Computertheorien des Geistes sind stark von formalen Sprachtheorien beeinflusst, Geistiges ist ein Programm als syntaktische Struktur.