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Psychologie (Subject) / Gestaltpsychologie (Lesson)

Karten zum Kapitel Gestaltpsychologie

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  • Ist jeder Reiz ist ein Systemreiz? Ja. Nach Metzger ist in der Gestalttheorie jeder Reiz ein Systemreiz Denn alle psych.Eigenschaften seien nur im Rahmen eines Bezugssystems sinnvoll. Gestalttheorie der BezugssystemeUrteils-und Wahrnehmungsrelations Theorie
  • Prägnanzprinzip Formuliert den Grundsatz eines Gestaltoptimums. Die prägnante Gestalt wird wahrgenommen. Auch: "Gesetz der Einfachheit". Prägnanz hat die Merkmale: Symmetrie, Regelmäßigkeit und Einfachheit. Z.b. sieht man auf einer Zeichnung auch dann noch "ein Dreieck hinter einem Rechteck" (Ecken stehen hervor) wenn nur die Außenkonturlinien aufgezeichnet sind. (Man könnte ja theoretisch auch eine neue, komplexere Form sehen)
  • Bezugssystem Nach Metzger sind seelische Eigenschaften nur im Rahmen eines Bezugssystems sinnvoll.Jeder Reiz ist ein Systemreiz der nur im Rahmen eines Bezugsystems sinnvoll verarbeitet werden kann. Bezug zwischen den Teilen eines ganzen, den Mitgliedern einer Gruppe, den Bezug von zwei benachbarten Ganzen zueinander. Nur durch die Herstellung des Bezugs / durch "in Relation setzen" würde Wahrgenommenes erfassbar. Die Festigkeit des Bezugssystems (ein Gebiet, ein Eingenschaftssystem) sei etwa entscheidend, um Orte und Größen festzumachen, nicht umgekehrt.
  • Karl Duncker 1903-1940 Karl Duncker 1903-1940 Arbeiten zum produktiven Denken und zu schöpferischen Problemlösungsprozessen (Wie bekommt man eine Kerze an die Wand montiert wenn man nur diese und eine Schachtel Streichhölzer hat?) Schüler und Mitarbeiter von Max Wertheimer, Wolfgang Köhler und Kurt Koffka (Berliner Schule der Gestaltpsychologie)   Merkbar mit: "Kerze im Dunckeln"
  • Wie werden Probleme in der Gestalttheorie beschrieben? Als offene, unvollständige Gestalten oder als strukturelle Fixierung, gegen deren Kräfte gegengewirkt werden muss, um eine Lösung zu finden (wie beim 9 Punkte Problem) Problemlösen mittels produktivem Denken (beschrieben in Arbeiten von Karl Duncker und Max Werthheimer)
  • Wer sind die großen Vier der Frankfurter/Berliner Schule der Gestaltpsychologie? Max Wertheimer,  Wolfgang Köhler, Kurt Koffka, Kurt Lewin
  • Der Restorff-Effekt  Psychologin Hedwig von Restorff, 1906−1962 (Lern- und Gedächtnispsychologie: Erinnern als Schließen von Lücken im „Spurenfeld“) An die sich von der Umgebung unterscheidenden Gestalten / Inhalte kann sich besser erinnern werden. Lernen einer Buchstabenreihe mit Zahlen als Ausreißer / Ausnahme: Es wird sich besser an die Zahlen erinnert. Minoritäten sind auffällig und bleiben stärker im Gedächtnis.
  • Isomorphieprinzip Von Wolfgang Köhler: Das Isomorphieprinzip besagt, dass sich physiologische und psychische Prozesse entsprechen: Die Struktur einer solchen Gestalt sei eins zu eins im Gehirn abgebildet. Wurde kritisiert und wird heute in der Form nicht mehr vertreten  
  • Alexius Meinong Ritter von Handschuchsheim 1853 - 1920 Alexius Meinong Ritter von Handschuchsheim 1853 - 1920Österreichischer Philosoph und Psychologe Wegbereiter der Gestaltpsychologie. Gegenstandstheorie Kerngedanke: Wahrnehmungsakte und  Erleben sind intentional. Ihr Inhalt ist auf etwas gerichtet, nimmt auf einen Gegenstand Bezug. Die Gegenstandstheorie ist geprägt durch die Gedanken von Franz Brentano, Lehrer von Alexius Meinong.
  • Environmentalismus Umweltverhältnisse kontrollieren und determinieren den Organismus, der Behaviorismus macht wenig Angaben zu angeborenen Faktoren
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  • Was bedeutet das Gesetz der Ähnlichkeit? Elemente, die sich ähneln, werden als zusammengehörig empfunden
  • Gesetz der Nähe Die Elemente mit geringem Abstand zueinander werden jew. als zusammengehörig empfunden.
  • Gesetz der Kontinuität Reize, die als eine Fortsetzung vorangegangener Reize erkannt werden können, werden als zusammengehörig empfunden.
  • Gesetz der fortgesetzt durchgehenden Linie Sich kreuzende Linien werden eben nicht als zwei geknickte Linien gesehen sondern als gerade fortgesetzte Linien.
  • Gesetz der gemeinsamen Bewegung Als zusammengehörig empfunden werden Elemente, die sich gemeinsam in eine Richtung bewegen.
  • Gesetz der Geschlossenheit Elemente, die durch einen Umriss umschlossen sind (entweder als gemeinsame Form oder als Elemente innerhalb eines Umrisses) werden als zusammengehörig empfunden. Ist der Umriss nicht umschlossen oder nur angedeutet, wird trotzdem auf eine zusammengehörige Form geschlossen, bspw. ein Quadrat, auch wenn nur Stücke des Umrisses vorhanden sind.