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Politik (Subject) / neu (Lesson)
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- merkmale ethnischer Gruppen nach michael E. brown Eigener Name Glauben an eine gemeinsame Abstammung Gemeinsame historische Erfahrungen Gemeinsame Kultur, Sprache, Religion, Recht, Bräuche Gruppenbewusstsein
- Ursachen ethnischer Konflikte. Zwei Schulen? Primordialisten vs. Instrumentalisten.
- Primordialisten Ethnizität weitgehend statisch, beruht auf ursprünglichen Verbindungen durch Relgion, Sprache, Tradition, Herkunft Konflikte hervorgerufen durch jahrhundertelange Gegensätze, die oftmals neu ausbrechen zentrale bedeutung: erinnerungskulturen Deterministisch/ unabänderlich? Lösungsstrategie: Ethnische Segregation durch Sezession und Gebietstausch?
- Instrumentalisten Identitäten wandeln sich nicht deterministisch Konstruktion ethnischer Konflikte zwecks Instrumentalisierung durch politische Eliten Bedeuung hist. Wurzeln und Ausmaß an Identitätswandel variieren
- Sicherheitsdilemma? Schutzlosigkeit --> Unsicherheit --_> Selbsthilfe ...> GEwaltspirale
- Sezessionismus Abspaltung. Muss nicht immer ethnisch sein (US Bürgerkrieg) zwei Stufen: 1) territoriale Abspaltung 2) Anerkunng von Patrimonialstaat und der int. Gemeinschaft. im KK nur eine erfolgreiche Sezession mit Anerkennung: Bangladesh 1971 Seit Ende des KK Zunahme: SU und Jugoslawien 1991 Kosovo 2008 Schottland 2014???
- Paradigmenwechsel durch Sezession? Ja: Deutliche Verschiebung der Staatenpraxis// KK Ausnahme//Normenwandel hin zu Menschenrechten und Selbstbestimmung Nein: Post- sozialistischer Raum// Kein Wandel im Völkerrecht Offene Entwicklung: Trend?
- Irredentismus albanische Frage zwei wege: staat kann neu entstehen (italien) territorium kann sich mutterstaat anschließen (Österreich) 1938 kaum zunahme der Fälle
- Lösungsansätze für ethnische Probleme? Autonomie/ Föderalismus Orientierung an Leitlinien für Minderheitenregime Dialogbereitschaft und Gewaltverzicht oft verzögernd und nicht konflktlösend
- Mary Kaldor: Alte kriege Im Zentrum stand Staatenkrieg (Clausewitz) mit klar definerbarem politischen Ziel. Resultat war Abgrenzung von: Öffentlichem und privatem innen und außen ökonomischen und politischen zivilem und militärischen
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- Neue kriege. Zentrale Charakteristika nach Mary Kaldor: Überwölbender Kontext: Globalisierung Neue Ziele: Politik der Identität Neue Art der Kriegsführung: Privatisierung der Gewalt Finanzierung: Kriegsökonomien
- Globalisierung nach Kaldor? Globalisierung als qualtitativ neues Phänomen --> führt zu integration und fragmentierung schafft kulturelle kluft zwischen global und lokal orientierten akteuren neue kriege engen spielraum für kosmopolitisch denkende Kräfte stark ein
- Identitätskonflikte nach Kaldor? Bewegungen, die ihre Gefolgschaft auf der Grundlage etnischer, rassischer oder religiöser Identität mobilisieren, und zwar zum Zwecke der Erlangung staatlicher Macht. Nostalgische Verklärung und Rekonstruktion heroischer Vergangenheiten, Erinnerung an reales oder eingebildetes Unrecht
- Privatisierung der Gewalt nach Kaldor? Scheiternden Staaten entgleitet das Gewaltmonopol. Abwärtsspirale: sinkende staatseinnahmen// verlust der kontrolle über territorium// legitimitätsverlust des staates// ausbreitung von unsicherheit und selbsthilfe ---> endet in privatisierung der gewalt Entstehung einer vielzahl staatlicher, halbstaatlicher und privater gewaltakteure. fünf haupttypen: reguläre streitkräfte, paramilit. Gruppen (warlords), Selbstverteidigungseinheiten, int. interventionsgruppen Waffenzufuhr: geplünderte arsenale, suche nach neuen absatzmärkten der waffenindustrie Gewaltmuster knüpfen an erfahrung des guerillakampfes im 2. wk an. Dezentrale, zerstreute milit. aktivitäten
- Traditionelle Kriegswirtschaft nach Kaldor? Hauptziel: Entfaltung größtmöglicher milit. Gewalt Zentralisierte Verwaltung Mobilisierung so vieler wie möglich
- Neue kriege das kaldor mit dem aspekt der globalisierten kriegswirtschaft? ökon. Niedergang Finanzierung des krieges: im land durch Plünderungen, Schmuggel, Schutzgelder von außen durch ausl. Regierungen, Diasporas Entstehung informeller Schattenwirtschaft (Kriegsökonomien) Fortgesetzte Gewalt sichert finanziellen Zuföiss Handfeste politische und ökonomische Interessen an Fortfrührung des kriegens (Kriegslogik) Eigendynamik Nachbarländer unmittelbar betroffen
- Herfried Münkler: Staatszerfallskrieg übernimmt Kaldors Unterscheidung: alt- neu parastaatliche akteure kapern staaten
- zentrale charakteristika nach münkler: Entstaatlichung /Privatisierung von Gewalt Ökonomisierung des krieges Dauerhaftigkeit Entrechtlichung Entgrenzung Transnationalisierung Neue Elemente: Medialisierung des krieges und Asymmetire der AKteure und der Kriegführung
- Int. Terrorismus nach Mpnkler Zielt auf indirekte, psychische gewalt Vermeidung direkter konfrontation Entgrenzung der gewalt mediale verstärkugn
- das neue nach münkler Eingebundenheit in den prozess der wirtsch. globalisierung bzw. der schattenglobasieurng herausbildung von interessenkonstellationen, die nicht an der beendigung des kriegens sondern seiner endlosen weiterführung orienteier sind
- Effekte der globaiserung erosion des staatl. Gewaltmonopols. Bedeutung ökonomisch-sozialer fakotrien
- was ist neu an den kriegen? überschätzung des scheidepunktes 89/90 (viele konflikte überdauern ende des KK (südsudan, irland), manche beginnen neu (Jugoslawien) Binnendifferienziueng neuer kriege: Drogenkrieg Kampf gegen piraterie Anti-regime konflikte Ethni-nation. konflikte --> neue sensibilott für mensch. dimension
- Deutlichste Neuerungen: Trendwende Zahl neuer Konflikte seit etwa 1994 Zunahme int. Militäreinsätze neuer Terrorismus und GWT v.a. seit 9 /11 wegen datenmangels zu alten kriegn ist schlüssiger vergleich evtl. gar nicht möglich
- kriegsopfer Tod, Vergewaltigung, Folter, Gefangenschaft, etc. psychosoziale und demographische folgen
- Globalisierungseffekte Globalisierung schon vor 1989, aber deutliche Rückwirung auf Konfliktaustrag heute: Mediale Verbreitung und Inszenierung Transnationalisierung durch Verbindung mit OK Selbsttragende Kriegsökonomien
- Wandel von Staatlichkeit Staatsbildung Staatszerfall Annexion und Re-Integration Regimewechsel Elitenwechsel Verschiebung innerstaatlicher, regionaler und internationaer Polarität Bosnien nach Dayton : Rekonstituierung der bosnischen Staatlichkeit, Anerkennung durch BRJ und KRO, territoriale Neugliederung (Entitäten), neue Verfassung mit Power - Sharing, verzögerter Elitenwechsel, innerstaatliche Machtbalance kodifiziert (49/51)