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Management (Subject) / Unternehmensmanagment (Lesson)
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- Nennen Sie 3 Beispiele für Werkzeuge des Controllins? • Kennzahlen• Rentabilitätsprognose• Break-even-Point Berechnung
- Was versteht man unter Handlungskostenzuschlagsatz ? • Handelskalkulation = Vollkostenrechnung > Berücksichtigung der Gemeinkosten > Berücksichtigung erfolgt über den Handlungskostenzuschlagsatz• Handlungskosten -> Gemeinkosten im Handel• Über den Handlungskostenzuschlagsatz erfolgt eine Umlage der Gemeinkosten auf die Einzelkosten > (Gemeinkosten/Einzelkosten) x 100
- Was bedeutet die Deckungsbeitragsrechnung? • Als Deckungsbeitrag bezeichnet man den Betrag, der vom Umsatz einer bestimmten Leistung nach Abzug der dieser Leistung direkt zurechenbaren Kosten (Einzelkosten) übrig bleibt, um den restlichen Kostenblock (Gemeinkosten) zu decken. • Man unterscheidet zwischen Deckungsbeitrag I und II I = Teilumsatz –direkt zurechenbare variable Kosten (z.B. Wareneinsatz, Material) II = Deckungsbeitrag I – direkt zurechenbaren fixen Kosten ( z.B. Miete, Abschreibungen)
- Was versteht man unter Investitionen und Finanzierung? Finanzbereich von enormer Wichtigkeit für Unternehmen Gestaltung des Finanzbereiches wird als Investitionen und Finanzierung bezeichnet Investitionen = Verwendung finanzieller Mittel Finanzierung = Bereitstellung finanzieller Mittel Die Finanzierung besorgt die finanziellen Mittel zur Tätigung von Investitionen Investition und Finanzierung stehen in einem engen Verhalten zu einander =>Investitionen planen >> Finanzierung planen >> Finanzierung umsetzen >> Investitionen umsetzen
- Wie lautet die Definition für Leasing? Leasing => Anmietung von Gütern des Anlagevermögens (z.B. Gerätepark oder Geschäftswagen) von einer Leasinggesellschaft
- Nennen Sie Vor- und Nachteile des Leasings! Vorteile: Schonung der Kreditlinien bei der Bank Schutz vor Überalterung Unter Umständen Wartung inbegriffen Leasingrate, auch Anzahlung können als Aufwand geltend gemacht werden Nachteile: Dreiecksgeschäft Unter Umständen hohe Anzahlungen Leasinggut wir nicht Eigentum des Unternehmens
- Wie lautet die Definition für Finanzierung? Aufnahme eines Kredites bei der Bank zur Finanzierung (Kauf) eines Gutes des Anlagevermögens (Tilgung + Zins)
- Nennen Sie Vor- und Nachteile der Finanzierung! Vorteile: Anlagegut wird Eigentum und kann bilanziert werden Zinsen können als Aufwand geltend gemacht werden, aber Tilgung nicht, dafür die Abschreibung (Kosten) Nachteile: Belastung der Kreditlinien bei der Bank Bindung von Kapital Kein Schutz vor Überalterung
- Wie lauten die drei Funktionen des Rechts? Ordnungsfunktion (z.B. StVO) Sicherheitsfunktion (z.B. StGB) Ausgleichsfunktion (z.B. Schadensersatz)
- Was ist das Ziel des Rechts? Zusammenleben in einer Gemeinschaft für alle mit bindender Wirkung regeln. Einhaltung dieser Regeln wird notfalls mit Zwang durchgesetzt.
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- Was sind die Rechtssubjekte und was sind deren Eigenschaften? Rechtssubjekte sind Natürliche und Juristische Personen. Diese sind rechtsfähig, handlungsfähig und herrschen über Rechtsobjekte.
- Wie lauten die Eigenschaften der Rechtsfähigkeit einer natürlichen Person? Beginnt mit der Geburt (§1 BGB) und endet mit dem Tod Kann nicht aberkannt, Durch ein Rechtsgeschäft übertragen oder Eine Verzichtserklärung aufgegeben werden.
- Wie lauten die Eigenschaften der Rechtsfähigkeit einer juristischen Person? Beginnt mit der Eintragung und Endet mit der Auflösung
- Was versteht man unter Handlungsfähigkeit? Geschäfts- und Deliktfähigkeit
- Welche Personen sind Geschäftsunfähig? Geschäftsunfähig sind alle natürlichen Personen, die das siebte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder dauerhaft geistesgestört sind. Rechtsfolge: Geschäfte mit geschäftsunfähigen sind nichtig Sonderfall: Bei dauerhaft geistesgestörten Personen Geschäfte des täglichen Lebens
- Welche Personen sind beschränkt geschäftsfähig? Beschränkt geschäftsfähig sind alle natürlichen Personen, die das siebente Lebensjahr vollendet haben aber noch nicht volljährig sind. Rechtsfolge: Geschäfte mit beschränkt Geschäftsfähigen sind schwebend unwirksam, bis sie durch den gesetzlichen Vertreter genehmigt werden. Sonderfall: Taschengeldparagraph
- Welche Personen sind voll geschäftsfähig? Natürliche Personen werden mit der Vollendung des achtzehnen Lebensjahres voll geschäftsfähig, sofern nicht die Einschränkungen des § 104 ff. zutreffen Juristische Personen werden durch voll geschäftsfähige natürliche Personen vertreten, z.B. Geschäftsführer einer GmbH
- Welche Eigenschaften besitzt ein Vertrag? Abschlussfreiheit Inhaltsfreiheit Formfreiheit
- Was sagt der Begriff „Schuldrecht“ aus? Schuldverhältnisse => ist die Rechtsbeziehung zwischen mind. 2 Personen, die durch ein Rechtsgeschäft oder Kraft Gesetz zustande kommt.
- Was sagt der Begriff „Sachrecht“ aus? Rechtsbeziehungen zwischen Rechtssubjekten und Rechtsobjekten i.S.v. Sachen sind im Sachrecht geregelt. Abgrenzung: Besitz => tatsächliche Gewalt oder Herrschaft Eigentum => Rechtlich Macht über eine Sache
- Was ist die Rechtsgrundlage für Handelsrecht und was regelt diese? Rechtsgrundlage =>Handelsgesetzbuch Regelung der Verhältnisse zwischen Kaufleuten Kaufmannseigenschaft Namensrechte (Handelsfirma) Stellvertretung
- Was versteht man unter dem Begriff Gewerbe? Als Gewerbe wird jede wirtschaftliche Tätigkeit bezeichnet, die Äußerlich erkennbar, Selbstständig Auf gewisse Dauer und Zum Zweck der Gewinnerzielung ausgeübt wird und Kein „Freier Beruf“ ist
- Wer besitzt die Kaufmannseigenschaften? Beschreiben Sie diese! Gemäß § 1 I HGB ist Kaufmann im Sinne des HGB, wer ein Handelsgewerbe betreibt = Ist-Kaufmann => Handelsgewerbe ist jeder Gewerbebetrieb, sofern er einen „in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb“ erfordert. Gemäß § 6HGB gilt die Kaufmannseigenschaft auch für Handelsgesellschaften wie z.B. OHG, KG, AG, GmbH = Form-Kaufmann Weitere Eintragung ins Handelsregister = Kann-Kaufmann
- Was versteht man unter dem Begriff Firma? Bezeichnung / Name unter der der Kaufmann tätig wird (§ 17 I HGB)
- Nenne die Grundsätze des Firmenrechts! Rechtsformgrundsatz Grundsatz der Firmenwahrheit Grundsatz der Firmenausschließlichkeit Grundsatz der Firmenklarheit
- Was versteht man unter Handelsregister? Das Handelsregister ist ein: Vom Amtsgericht geführtes, Öffentliches Register In das für Handelsverkehr bedeutsame Informationen, Alle Kaufleute und Handelsgesellschaften eingetragen sind. Abteilung A Einzelkaufleute und Personalgesellschaften ( OHG, KG, GmbH & CoKG) Abteilung B Kapitalgesellschaften (AG, GmbH, KGaA) Veröffentlichung durch den Bundesanzeiger Information der Öffentlichkeit über Neueintragungen, Änderungen und Löschungen
- Was versteht man unter Stellvertretung – Vollmacht? Vollmacht befähigt zur Abgabe und Annahme von WE im fremden Namen und für fremde Rechnungen. Man unterscheidet zwischen Handlungsvollmacht und Prokura! Handlungsvollmacht ist auf branchentypische oder gewöhnliche Geschäfte beschränkt Prokura ist nicht auf branchentypische oder gewöhnliche Geschäfte beschränkt. Hierbei ist eine Eintragung ins Handelsregister notwendig.
- Nennen Sie die 3 Planungsarten, beschreiben Sie diese! Was sind die Vor- bzw. Nachteile dieser? Retrograde Planung (Top-Down-Planung) Teilpläne werden aus dem Gesamtplan abgeleitet Vorteile : Schrittweise Konkretisierung der Planung Interesse des Gesamtunternehmens im Vordergrund Nachteile: Starke Vorgaben „von oben“ . Motivation- und Identifikationsprobleme Progressive Planung (Bottom-Up-Planung) Gesamtplan wird aus Teilplänen abgeleitet Vorteile: Realistische Zielsetzung und Planung Hohe Identifikation und Motivation der Mitarbeiter Nachteile: Probleme bei Integration im Gesamtplan Ziele nicht „ehrgeizig“ genug formuliert Gegenstromplanung (Top-Down / Botton-Up-Planung) Vorläufiger Rahmenplan->Teilpläne->endgültiger Gesamtplan Vorteile: Nachteile anderer Planungsarten werden vermieden Neue Lösungen durch Informationsaustausch Nachteile: Sehr Zeitaufwändig Hoher Abstimmungsbedarf
- Nennen Sie die 4 Planungsinstrumente! Szenariotechnik Portfolio-Analyse Produktlebenszyklusanalyse Benchmarking
- Beschreiben Sie das Planungsinstrument Szenariotechnik! Methode zur Analyse möglicher zukünftiger Entwicklungen Anwendungsbereiche: Vorbereitung von Entscheidungen Strategieentwicklung und – überprüfung Risikoreduktion Abgrenzung Szenariotechnik und klassische Planung: Planung geht nur vom bestehenden IST-Zustand unter stabilen Rahmenbedingungen aus Szenariotechnik berücksichtigt positive, negative und stabile Rahmenbedingungen Phasen: Aufgaben- und Problemanalyse Einflussanalyse Bewertung und Interpretation
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- Beschreiben Sie das Planungsinstrument Portfolio-Analyse! Dient zur Beurteilung und Steuerung von strategischen Geschäftseinheiten (SGE) Nach Marktanteils-Marktwachstums-Portfolio von Boston Consulting Group = Vier Felder Matrix (Y-Achse „ Marktwachstum“ / X-Achse “Relativer Marktanteil“): „Question Mark“ => Investitions- oder Desinvestitionsstrategie „Stars“ => Investitionsstrategie „Cash Cow“ => Abschöpfungsstrategie „Poor Dogs“ => Desinvestitionsstrategie Nach Marktattraktivitäts-Wettbewerbs-Portfolio von McKinsey SGE werden als Kreise dargestellt. Durchmesser der Kreise = Umsatzanteil der SGE am Gesamtanteil
- Beschreiben Sie das Planungsinstrument Produktlebenszyklus-Analyse! Annahme, dass jedes Produkt einen Produktlebenszyklus durchläuft Ausprägung und Dauer einzelnen Phasensind aber unterschiedlich Produktlebenszyklus wiest idealtypisch einen glockenförmigen Verlauf auf
- Beschreiben Sie das Planungsinstrument Benchmarking! Systematische Vergleich mit Best-Praktiken im eigenen Unternehmen, der Branche und insbesondere auch branchenfremden Unternehmen, um die eigene Leistungsfähigkeit zu verbessern Ein Instrument zur Identifizierung von Verbesserungspotenzial in den eigenen Produkten, Dienstleistungen und Prozessen durch den Vergleich mit Mitbewerbern, Branchenstandards oder führenden Unternehmen außerhalb der Branche.
- Was bedeutet Risikomanagement? Ziel: Sicherung der Existens und des Erfolges. Minimierung der Risikokosten Aufgaben der Unternehmensführung: Risikofrüherkennung Risikoanalyse, -bewertung, -dokumentation Ableitung geeigneter Entscheidungen und Maßnahmen
- Wie lautet der Risikomanagementprozess? Risikoidentifikation (Suche nach Risiken) Risikobewertung (Qualitative Bewertung) Risikosteuerung (Vermeidungsstrategie) Risikoüberwachung (Aufbau von Frühwarnsystemen)