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Management (Subject) / Unternehmensmanagment (Lesson)

Inhalte des Unternehmensmanagments

This lesson was created by Brain1982.

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  • Was bedeutet Liquiditätsmanagement? Was sind die Folgen von Unterdeckung und Überdeckung? Regelmäßige Überwachung und Gegenüberstellung der (in nächster Zeit) fälligen Einnahmen und Ausgaben. Unterdeckung: Kontokorrentkredit in Anspruch nehmen Vereinbahrung längerer Zahlungsziele bei Rechnungen Skonto anbieten für Kunden Rechnungen prompt Schreiben Zahlungsziele für Kunden verkürzen Factoring ( Forderungsverkauf ) Vorauszahlungen für Kunden anbieten Verzehrkonto einrichten Überdeckung Überschüssige finanzielle Mittel für die entbehrliche Zeit verzinslich aber sicher anlegen
  • Definieren sie Einzelkosten! Nennen Sie hierzu ein Beispiel! Kosten, die nach dem Kostenverursachungsprinzip den Einzelnen betrieblichen Leistungen eindeutig zugeordet werden können Beispiel: Wareneinsatzkosten
  • Definieren Sie Gemeinkosten! Nennen Sie hierzu ein Beispiel! Kosten, die nach dem Kostenverursachungsprinzip den einzelnen Betrieblichen Leistungen nicht direkt und eindeutig zugeordet werden können. Beispiel: Verwaltungskosten  
  • Was versteht man unter Vollkostenrechnung? Errechnung der Einzel- und Gemeinkosten z.B. mit Hilfe der Handlungskalkulation  
  • Was Versteht man unter Teilkostenrechnung? Errechnung der Einzelkosten, die Verteilung der übergreifenden Kosten entfällt, z.B. durch Deckungsbeitragsrechnung
  • Was versteht man unter Ökonomie (Wirtschaftswissenschaften) ?   Betriebswirtschaftslehre (BWL) => Betrachtungsgegenstand Funktionsweise eines Unternehmens Volkswirtschaftslehre (VWL) => Betrachtungsgegenstand ökonomischen Zusammenhänge einer Volkswirtschaft Mikroökonomie = Betrachtung des Verhaltens einzelne Akteure der VW Makroökonomie =  Betrachtung des Verhaltens einer Wirtschaft insgesamt
  • Was Unterscheidet man beim Ökonomisches Prinzip?   Minimalprinzip => gegebenes Ziel mit minimalem Aufwand erreichen Beispiel: 100 Neukunden mit möglichst geringen Kosten werben   Maximalprinzip => Mit gegebenen Mitteln ein Maximalen Ertrag erreichenBeispiel: Mit 5.000 € soviele Kunden wie möglich werben              
  • Nennen Sie Formel der BWL! Umsatz – Koste = Gewinn (vor Steuern) – Steuern = Versteuerter Gewinn (Gewinn nach Steuern)
  • Nennen Sie die drei Wirtschaftssubjekte und beschreiben Sie diese! Haushalte: Organisation ohne direkte / primäre Erwerbsabsichten Private und Öffentliche Haushalte Unternehmen: Planmäßig orientierte Einzelwirtschaften, in denen Güter/Dienstleistungen beschaffen, verwertet, verwaltet und abgesetzt werden Staat: Bestimmt die Rahmenbedingungen, tritt aber auch in anderer Rolle auf dem Markt auf.
  • Nennen Sie die drei Marktformen und beschreiben Sie diese! Monopol => Ein Anbieter oder Nachfrager Oligopol => Wenige Anbieter oder Nachfrager Polypol => Viele Anbieter und Nachfrager
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  • Was sind die Grundannahmen der Preistheorie? Homo öconomicus Rational denkender und handelnder Marktteilnehmer Maximierung des persönlichen Nutzens bestimmt sein Handeln Vollkommener Markt Atomistische Marktstruktur (Polypol) Homogenität der Güter Keine Präferenzen der Nachfrager gegenüber bestimmten Anbietern Vollständige Markttransparenz für Anbieter und Nachfrager Unbegrenzte Mobilität aller Produktionsfaktoren Unendliche Reaktionsgeschwindigkeit Ausschließlich freiwillige Austauschbeziehungen
  • Beschreiben Sie die drei wichtigen Begriffe (Angebot, Nachfrage, Markt) zur Preistheorie Angebot: Menge an Leistungen, die auf einem bestimmten Markt zu einem bestimmten Preis, verfügbar sind. Variablen: Preis und Menge (je höher der Preis, desto mehr wird angeboten) Nachfrage: Menge an Leistungen, die  auf einem bestimmten Markt zu einem bestimmten Preis, verlangt werden. Variablen: Preis und Menge (je höher der Preis, desto weniger wird nachgefragt) Markt: Teil eines Wirtschaftssystems,  auf dem Austauschbeziehungen zwischen Angebot und Nachfrage erfolgen.
  • Was ist die Konjunktur? Gesamtwirscthaftliche Situation einer Volkswirtschaft: Wird durch wiederkehrende Zyklen gekennzeichnet  Gravierende Abweichungen sind oft von einzelnen Ereignissen wie Spekulationskrisen etc gekennzeichnet Übliche Phasen einer Konjunktur sind: Aufschwung (Expansion) Hochkonjunktur (Boom) Abschwung (Rezession) Depression
  • Was versteht man unter Inflation? Wie äußert sich diese und welcher Effekt entsteht dabei? Aufschwellen bzw. sich aufblasen Preisindex steigt Bzw. Kaufkraft sinkt Effekt: Man bekommt für das gleiche Geld weniger Güter und / oder Dienstleistungen
  • Wie entsteht eine Inflation Es kommt eine höhere Geldmenge in Umlauf Das Vertrauen der Bürger in die Währung sinkt bzw. ist von Anfang an nicht da (z.B. durch schlechte Zukunftsprognosen) Flucht in Sachgüter Zum Teil sogar in Substitutionswährung z. B. Zigarettenwährung
  • Was versteht man unter Konjunkturpolitik? Es wird versucht, auf die konjunkturellbedingten Wirtschaftschwankungen einzuwirken durch: Geldpolitik (EZB) Fiskalpolitik (Staat)
  • Was versteht man unter Geldpolitik? Nennen Sie die Instrumente der Geldpolitik! Das Bestreben der EZB, die im Umlauf befindliche Geldmenge  zur Stabilisierung der Konjunktur zu steuern. Instrumente der Geldpolitik: Mindestreservepolitik Ständige Fazilitäten Hauptrefinanzierungsgeschäfte
  • Was versteht man unter Fiskalpolitik? Nennen Sie die Instrumente der Fiskalpolitik! Das Bestreben des Staates, die im Umlauf befindliche Geldmenge zur Stabilisierung der Konjunktur zu steuern. Instrumente der Fiskalpolitik: Steuern Sozialleistungen Subventionen Abschreibungen Öffentliche Aufträge Defizit-Ausgaben
  • Benennen Sie das magische Viereck! Vollbeschäftigung Preisstabilität Wirtschaftliche Wachstum Außenwirtschaftliche Gleichgewicht
  • Nennen Sie die Volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren! Arbeit Boden Kapital
  • Nennen Sie die Betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren! Dispositive Arbeit Ausführende Arbeit Betriebsmittel Werkstoff
  • Nennen Sie die konstitutive Entscheidungen der BWL! Standortwahl Unternehmensformen / -zusammenschlüsse Organisation
  • Welche Unternehmensformen kennen Sie? Einzelunternehmen (EU)   Gesellschaften Personengesellschaften GbR OHG KG Kapitalgesellschaften GmbH AG    
  • Was versteht man unter Einzelunternehmen (EU)? - Gesellschafterzahl: Beschäftigung einer natürlichen Person- Mindestkapital: Nicht erforderlich- Haftung: uneingeschränkt- Gründung: Formlose, einfache Gründung. Kosten 25,- bis 400,- €- Sonstiges: Sehr häufig bei KMU (Kleinmittelunternehmen)  
  • Was versteht man unter Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)? - Gesellschafterzahl: Vertraglicher Zusammenschluss mind. 2 natürlicher oder juristischer Personen - Mindestkapital: Nicht erforderlich - Haftung: uneingeschränkte sowie gesamtschuldnerische Haftung - Gründung: Formlose, einfache Gründung. Gründungskapital ca. 25,- bis 400,- € - Sonstiges: „GbR“ Namensbestandteil. Nichtkaufmännische Gesellschaft. Beim Erreichen der Kaufmannseigenschaft -> OHG ( > 500.000 € Umsatz / > 50.000 € Gewinn)
  • Was versteht man unter Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)? - Gesellschafterzahl: Mind. 1 natürliche oder juristische Person - Mindestkapital: 25.000 € - Haftung: mit Gesellschaftsvermögen - Gründung: Aufwändige, komplizierte Gründung. Notariell beglaubigter Gesellschaftsvertrag erforderlich. Eintrag ins Handelsregister erforderlich. Gründungskosten ca. 1.500 – 3.000 € - Sonstiges: vor Eintrag ins HR -> GmbH i. G.
  • Nennen Sie die beiden Organisationformen und beschreiben Sie diese! - Aufbauorganisation: Regelt die formelle Struktur (Zuständigkeit, Hierarchie- und Berichtswege) - Ablauforganisation: Regelt den Ablauf der verschiedenen Unternehmensprozesse
  • Was versteht man unter Steuern? Steuern sind dem Bürger auferlegte Zwangsabgaben in Form von Geldleistungen ohne Anspruch auf eine besondere Gegenleistung.
  • Welche Betriebliche Steuern kennen sie? - Ertragssteuern Einkommenssteuer Körperschaftssteuer Gewerbeertragssteuer Kapitalertragssteuer - Substanzsteuern Vermögenssteuer Grundsteuer Gewerbekapitalsteuer Erbschaft- und Schenkungssteuer - Verkehrssteuern Umsatzsteuer  Grundgewerbesteuer Versicherungssteuer Kraftfahrzeugsteuer Wechselsteuer Kapitalverkehrssteuer - Verbrauchssteuer Mineralölsteuer Tabaksteuer Sektsteuer Vergnügungssteuer Kaffeesteuer
  • Was verstehen Sie unter Umsatzsteuer (§1 steuerbare Umsätze UStG)? Umsatzsteuer unterliegen Lieferungen und sonstige Leistungen, die ein Unternehmer im Inland gegen Entgelt im Rahmen seines Unternehmens aufführt. Regelsteuersatz 19%- Verbandsmittel- Fitnesstraining- Solarium - Brillen- Autos- Getränke Ermäßigter Steuersatz 7%- Bücher / Zeitschriften- Lebensmittel- Vitamine- Rollstühle- Menschliche Prothesen- Sauna- Hotel (ohne Frühstück)
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  • Was unterscheidet man bei Mehrwertsteuer? - Umsatzsteuer (Unternehmen verkauft) - Vorsteuer (Unternehmen kauft)
  • Beschreiben Sie die Umsatzsteuervoranmeldung! Einnahmen (brutto) – USt. = Einnahmen (netto)Ausgaben (brutto) – VSt. = Ausgaben (netto) USt – VSt = Zahllast (o. Erstattung) zwischen Unternehmen & Finanzamt
  • Wie lauten die 7 Einkunftsarten? - Gewinneinkünfte 1. Einkünfte aus selbstständiger Arbeit2. Einkünfte aus Gewerbebetrieb3. Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft - Überschusseinkünfte 4. Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit5. Einkünfte aus Kapitalvermögen6. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung7. Sonstige Einkünfte
  • Wie lauten die Vorteile und Nachteile des Einliniensystems? Vorteile: • Klare Abgrenzung der Zuständigkeit und Befugnisse• Einfache und durchsichtige Organisationsstruktur• Schnelle Umsetzungsentscheidung Nachteile: • Erschwerter Teamprozess unter den Mitarbeitern• Ggf. demotivierende Wirkung• Starke hierarchische Gliederung und unkommunikative        Organisation
  • Wie lauten die Vorteile und Nachteile des Mehrliniensystems? Vorteile: • Direkte und schnelle Weisungs- und Informationswege• Betonung der Fachautorität• Produktivität sachlicher Konflikte• Erschwerte Informationsfilterung• Einzelweisungen durch kompetenten Vorgesetzten Nachteile: • Probleme der Abgrenzung von Zuständigkeiten , Weisungen• Persönliche Konflikte den Vorgesetzten• Schwierige Fehlerzurechnung• Schwierigkeit der einheitlichen Umsetzung der Unternehmensziele
  • Wie lauten die Vorteile und Nachteile des Matrixsystems? Vorteile: • Hierarchieabbau• Förderung der Teamarbeit• Förderung der Kommunikation im Team Nachteile: • Verlangsamung der Entscheidungsfindung• Erhöhter Koordinationsaufwand
  • Wie lauten die Vorteile und Nachteile des Stabsliniensystems? Vorteile: • Entlastung der Leitungsinstanzen• Professionalisierung der Entscheidungen ( Stabstellen sind in der   Regel mit Experten und Spezialisten besetzt) Nachteile: • Unter Umständen Vermischung von Stabsstelle und Linie durch   Doppelbesetzung• Fehlende Weisungsbefugnis der Stabsstellen• Gefahr der Demotivation der Stabsstellen,  wenn ihre Vorschläge   nicht berücksichtigt werden
  • Welche Konten werden bei der Bilanzierung aufgeführt? Nennen Sie Beispiele! Bestandskonten • Auf der Aktiva: Anlagevermögen und Umlaufvermögen• Auf der Passiva: Eigenkapital und Fremdkapital
  • Welche Jahresabschlussmöglichkeiten kennen Sie? Beschreiben Sie diese! • Einfache Buchführung: EinnahmenÜberschussRechnung => Umsatz – Kosten = Gewinn v.St =>Zeitraumbetrachtung • Doppelte Buchführung: GuV-Rechnung und Bilanz => Zeitraum- und Zeitpunktbetrachtung
  • Welche Konten werden bei der GuV aufgeführt? Nennen Sie Beispiele! Erfolgskonten • Auf der Aktiva: Aufwendungen • Auf der Passiva: Erträge
  • Wie lautet Definition für Kosten? Bewerteter Verzehr von Gütern und DL, der durch die betriebliche Leistungserstellung verursacht wird.
  • Wie lautet Definition für Kostenarten? Gleichartige Kosten werden zusammengefasst. „Welche Kosten sind angefallen?“ z.B. Personalkosten, Wareneinsatz, Energiekosten
  • Wie lautet Definition für Kostenstellen? Die Kosten werden den unterschiedlichen Betriebsbereichen zugeordnet. „Wo sind die Kosten angefallen?“ z.B. Therapiebereich, Trainingsbereich, Theke
  • Wie lautet Definition für Kostenträger? Die Kosten einer einzelnen Leistung (Produkt /DL) werden festgestellt. „Wofür sind die Kosten angefallen?“ z.B. 1 Massage, 1 Ernährungsberatung
  • Erklären Sie die Kostenart „Abschreibungen“! Zeitabschreibung: Verteilung der Anschaffungs- und Herstellkosten (AHK)eines Gutes des Anlagevermögens auf dessen betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und Berücksichtigung des Teilbetrages als Kosten in der jeweiligen Periode • Güter des Anlagevermögens: Dinge, die für die Leistungserstellung  langfristig genutzt werden (Unterschied: Einkauf / Verkauf)• Der Werteverlust wird erfasst• Ziel ist die periodengerechte Gewinnermittlung
  • Wie lautet Definition für Lineare Abschreibung?   Die Anschaffungs- und Herstellkosten (AHK) werden gleichmäßig auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (ND) verteilt. Es wird über die gesamte Nutzungsdauer (ND) in jeder Periode immer der gleiche Geldbetrag abgeschrieben. • AHK : ND = Abschreibungsbetrag
  • Wie lautet Definition für Degressive Abschreibung?   Es wird in jedem Jahr der gleiche Prozentsatz des Restbuchwertes des Gutes abgeschrieben und damit in jedem Jahrein anderer (geringerer) Betrag in der Jeweiligen Periode den Kosten zugerechnet. • Wechsel von der degressiven in die lineare Abschreibung einmalig   möglich• Derzeit (seit 01.01.2011) steuerlich nicht zulässig• 2,5-fache der Linearen Abschreibung, maximal 25%
  • Was sind GWG und welche Möglichkeiten der der Abschreibung kennen Sie?   Geringwertige Wirtschaftsgüter: • Wachstumsbeschleunigungsgesetz vom 22.12.2009 > ab dem 01.01.2010 Wahlrecht zwischen zwei Alternativen: 1. Regelung gemäß Gültigkeit 2008/2009> GWG bis 150 €. Abschreibung als ein Sammelposten (zwischen 150 € und 1.000 €) Linear auf 5 Jahre2. Regelung gemäß Gültigkeit bis 2007>GWG bis 410 € durch sofortige Abschreibung • Regelung muss einheitlich für alle Wirtschaftsgüter eines Jahres getroffen werden.
  • Was bedeutet Controlling?   Betriebswirtschaftliche Steuerung eines Unternehmens zum Zweck der Zielerreichung (Zielgerichtete Unternehmensführung)
  • Wie lauten die Ziele des Controllings? • Handlung (Kurskorrektur) => stark ergebnisbezogen • Mit möglichst wenig Zahlen und Aufwand effektiv steuern zu können => „So viele Zahlen wie nötig, so wenige wie möglich“