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Anästhesie/Intensivmedizin (Subject) / Anästhesie/Intensiv 1 (Lesson)
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- M. biceps femoris Oberschenkelbeuger U.: Caput longum:Tuber ischiadicum, Caput breve: Femurrückseite A.: Caput fibulae
- M. sartorius "Schneidermuskel"U.: Spina iliaca anterior superior A.: Pes anserinus superficialis Beuger im Hüft- und Kniegelenk; Außenrotation und Abduktion der Hüfte und Innenrotation des Knies.
- M. rectus femoris vorderer Kopf des M. quadriceps femoris U.: Spina iliaca anterior inferior A.: Patella, Tuberositas tibiae Kniestrecker und Hüftbeuger
- Der M. quadriceps femoris besteht aus M. rectus femoris, M. vastus medialis, M. vastus intermedius, M. vastus lateralis. Mm. vasti entspingen am Femur, M. rectus femoris am unteren Darmbeistachel; Ansatz über Patella an der Tuberositas tibiae Kniestrecker, rectus auch Hüftbeuger
- Therapie bei Nachweis von ESBL - beachte: Carbapeneme, Tigecyclin, Fosfomycin in Kombi. alle Cephalosporine und Penicilline auch bei positiver Resistenztestung potentiell unwirksam. Rücksprache mit Mikrobiologie
- mutierte Beta-Lactamasen vom Typ AmpC können unter Therapie auftreten, wenn ... mit ... therapiert werden wenn Enterobacteriaceae, insbesondere E. coli und Klebsiella pneumoniae in Monotherapie mit Cephalsosporinen Grp. III und Acylaminopenicillinen therapiert werden. Ceftriaxon, Piperacillin ohne Tazobactam
- wogegen werden E. coli zunehmend resistent? gg. Fluorchinolone außerdem zunehmend ESBL-Bildner/gg. Beta-Lactame
- Acinetobacter baumannii macht: hauptsächlich beatmungsassoziierte Pneumonien mit erhöhter Letalität, Blutstrominfektionen durch invasive Katheter und schwere Wundinfektionen. gel. auch Menigitis
- Therapie bei Nachweis von Acinetobacter baumannii Ampicillin/Sulbactam, Carbapeneme, Tigecyclin, Colistin
- Colistin ist ... nephrotoxisch, Verwendung nicht als Monotherapeutikum
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- 7 pseudomonaswirksame Antibiotika Piperacillin in ausreichender Dosierung, - Ceftazidim, Cefepim, - Carbapeneme, - Fluorchinolone (Ciprofloxacin, Levofloxacin, nicht Moxifloxacin), - Fosfomycin in Kombi, - Colistin in Kombi. - nicht Tigecyclin
- Levofloxacin Tavanic Fluorchinolon der 3. Gen. Dos. nicht unter 2 x 500 mg
- Moxifloxacin Avalox Fluorchinolon der 4. Gen. nicht gg Pseudomonas, aber gg Anaerobier, Atypische, Grampos. und Gramneg. breiter als Cipro/Levo
- Aspirationspneumonie u. a. durch Anaerobier (in Mischinfektion) häufig Bacteroides fragilis (Bacteroides- und Prevotella-spp)
- Antibiotika mit Wirkung auf Anaerobier (6) Metronidazol, Penicilline, Carbapeneme, Clindamycin, Tigecyclin, Moxifloxacin nicht: Cephalosporine
- welche Betalactamantibiotika wirken nicht gg Anaerobier? Cephalosporine
- Beta-Lactam-Antibiotika Penicilline, Cephalosporine, Beta-Lactamase-Inhibitoren, Carbapeneme, Monobactame
- Triazole hemmen die Ergosterinsynthese und damit das Pilzwachstum. 3 Substanzen: Fluconazol, Voriconazol, Itraconazol, Posaconazol
- Echinocandine hemmen die Glucansynthese und wirken so auf Candida-Spezies fungizid, auf Aspergillen fungistatisch. 3 Substanzen: Anidulafungin, Caspofungin, Micafungin
- Eine Candidapneumonie ist eine Rarität!
- Candida ist ein ... Aspergillus ist ein ... Candida: Sproßpilz, Hefe Aspergillus: Schimmelpilz
- Aspergillus-Infektionen bei Intensivpatienten sind v. a. assoziert mit COPD + Steroidtherapie Leberzirrhose
- Galactomannane sind Polysaccharide u. a. in der Zellwand von Aspergillus. Bei invasiver Aspergillose im Blut nachweisbar Galactomannan-Test (Serum und BAL), --> CT-Diagnostik!
- Neutropenie (500 / mm3) bedeutet hohes Risiko für invasive Aspergillose
- Therapie von Candida non-albicans Echinocandine
- Therapie von Aspergillus Voriconazol Echinocandine wirken nur fungistatisch
- Koagulase-negative Staphylokokken und Enterokokken machen nicht: Pneumonien
- Bei lebensbedrohlichen Infektionen ist ein Betalactam zu kombinieren mit im Zweifelsfall ein Carbapenem mit einem Chinolon (Cipro/Levo) oder Fosfomycin (zweifache Pseudomonaswirkung, bei Nachweis ein wirksames AB belassen, das andere absetzen)
- Beta-Lactamasen sind Enzyme, die den Beta-Lactam-Ring bestimmter Beta-Lactam-AB spalten
- ESBL-Keime inaktivieren: alle Penicilline, Monobactame und Cephalosporine
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- ESBL-Therapie - (beachte:) Carbapeneme, Tigecyclin, Fosfomycin in Kombination alle Cephalosporine und Penicilline auch bei positiver Resistenztestung potentiell unwirksam. Rücksprache mit Mikrobiologie
- Fosfomycin: wesentliche UAW DANI, Dosisreduktion bei eingeschränkter Nierenfunktion macht Hypernatriämie durch die hohe Na-Einfuhr, konsekutiv Hypokaliämie durch vermehrte K-Ausscheidung
- ESBL sind: nur gramnegative Enterobacteriaceae hauptsächlich E. coli und Klebsiella pneumoniae
- Steigerung der extended spektrum Lactamasen: Therapie? Carbapenemasen, inaktivieren alle Carbapeneme einzige Therapieoption: Tigecyclin
- MRSA: durch die Integration des mecA-Gens in das Genom des Staph. aureus entsteht: ein modifiziertes Penicillin-Bindungs-Protein (PBP), an dem Beta-Lactam-AB nicht mehr binden können
- Tigecyclin - Lücke Pseudomonas, Proteus sonst breit gramnegativ und komplett grampositiv, keine DANI!
- Linezolid: bevorzugt anzuwenden bei: MRSA - Pneumonie keine wesentliche DANI erf.
- Fosfomycin - Wirkspektrum, - Nachteil sehr gut grampositiv incl. MRSA und breit gramnegativ incl. Pseudomonas bakterizid, keine Monotherapie, schnelle Resistenzentwicklung. Reserve! nicht Morganella, Bacteroides
- Clostridien sind ... und bilden ... grampositive, anaerobe Sporenbildner C. diff. macht zytotoxische Toxine A und B.
- Clostridium difficile macht Diarrhoe und Darmwandentzündung / clostridium difficile associated disease (CDAD) im Extremfall Pseudomembranöse Colitis, bis zum Toxischen Megacolon
- Toxic shock syndrome klassisch durch zu lange belassenes Tampon Toxine von Staph. aureus oder, bedrohlicher: Streptokokken Typ A (STSS) Streptococcus pyogenes
- Therapie der CDAD (C. diff. - assoziierte Diarrhoe) Metronidazol 3 x 500 mg oder 4 x 250 mg p.o. oder MS - oder: Metronidazol bis 4 x 500 mg i.v. Vancomycin 4 x 125 mg p.o. oder MS oder 4 x 500 mg via Darmrohr Vancomycin nicht i.v., schlechte Gewebegängigkeit
- welche Antibiotika können das Risiko einer Clostridium-difficile-assoziierten-Diarrhoe besonders erhöhen? Clindamycin, Fluorchinolone, Cephalosporine "Antibiotikatherapie verursacht Kollateralschäden an der Darmflora" außerdem erhöhen Protonenpumpeninhibitoren und H2-Blocker das CDAD-Risiko
- Abnahme einer Blutkultur 2 x 2 Flaschen, jew. aerob und anaerob, jew. 8 - 10 ml Blut, die Sensitivität der Untersuchung steigt durch das höhere Blutvolumen! Wechsel von der Abnahmekanüle auf die Kanüle zum Beimpfen der Flaschen. Lagerung bei 37°, Bebrütung bis zu 7 Tage (Pilze)
- Sputumproben müssen sofort transportiert werden, wenn Lagerung, dann bei 4°C und Verarbeitung innert 24 h besser als Sputum ist Trachealsekret / BAL / geschützte Bürste, sofort transportiert, bzw. max. 24 h gelagert bei 4°C.
- besser als ein intraabdomineller Abstrich ist immer: Aspirat oder infizierte Gewebeprobe (aber nicht in Formalin!!!)
- Die T>MHK, die Zeit, in der die Plasmakonzentration eines Antibiotikums über der minimalen Hemmkonzentration liegt, ist relevant für: zeitabhängige Antibiotika, Beta-Lactam-Antibiotika, zb Carbapeneme
- konzentrationsabhängige Antibiotika Aminoglykoside, Daptomycin "hit hard, get to the point"
- Erhöhtes Verteilungsvolumen führt zu Verdünnungseffekten hydrophiler Antibiotika / Unterdosierung /verminderter Wirksamkeit. Das Verteilungsvolumen kann erhöht sein durch: Vasodilatation, Kapillarleck, Pleuraergüsse, Aszites, chir. Drainagen, Flüssigkeitstherapie
- hydrophile Antibiotika sind / verteilen sich ... Beta-Lactam-Antibiotika (Penicilline, Cephalosporine, Carbapeneme), Lipopeptide (Daptomycin), Glykopeptide (Vancomycin, Teicoplanin), Aminoglykoside (Gentamicin, Tobramycin) verteilen sich im Plasma und EZF, können Membranen nicht aktiv passieren, nicht aktiv gg intrazelluläre (atypische) Erreger