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Einführung WiPäd (Subject) / Zusammenfassung (Lesson)

mögliche Fragen

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  • Eckpunkte wirtschaftspädagogischer Studiengänge   Polyvalenz der Ausbildung Vorbereitung auf vielfältige Berufsfelder (Schule, Betrieb, Verwaltung, Bildungsträger, Bildungsverwaltung, Bildungsmanagement, Bildungspolitik) "Wirtschafts- und Berufspädagogen beschäftigen sich mit allen pädagogischen Fragen, die im Wirtschafts- und Beschäftigungssystem auftreten" gelten als eine der 3 wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen (VWL, BLW, WiPäd) gleichzeitig aber auch als erziehugnswissenschaftliche Teildisziplin  
  • Ziel des Studiums der Wirtschaftspädagogik   Erwerb von Kenntnissen und Kompetenzen im Hinblick auf: Die Ziel- und Inhaltsbestimmung von Bildungsgängen (Curriculumentwicklung=Lehrplan)  Input-Output-Steuerung (Was soll jemand nach 3 Jahren HAK können?) Entscheidung liegt somit beim Lehrer; Bildungsverständnis     wichtig. (Aufgabe der Didaktik) Die Gestaltung von Unterricht und Unterweisung sowie die Ermöglichung von Lern- und Bildungsprozessen in schulischen und außerschulischen Feldern großes und kleines Schulpraktikum Die Ermittlung und Beurteilung personaler Lern- und Bildungsvoraussetzungen, der individuellen Lernergebnisse sowie die damit zusammenhängende Berufs- und Bildungsberatung Prüfung, wieder Fokus auf "Outcome-Können" Die Entwicklung der Rahmenbedingungen für die berufliche Bildung (Schul- und Organisationsentwicklung, Lernortkooperation, Ordnungsmittel, Zertifikations- und Prüfungswesen) Zusammenfassend: Lehrplan-Entwicklung Gestaltung der Bildung Das individuelle Lernen und Beraten für Bildung und Beruf Rahmenbedingungen  
  • Wirtschaftspädagogische Professionalität Was ist das laut Basiscurriculum? die Fähigkeit und Bereitschaft zu einem theoriegeleitet-reflexiven, erfahrungsoffenen und verantwortlichen Handeln im pädagogischen Handlungsfeld Berufsbildung Darüber hinaus bedeutet es auch die Bereitschaft zur ständigen Weiterentwicklung des Wissens Professionalität in 3 Dimensionen: in differenziertem Wissen und Können in Bezug auf pädagogisch relevante Bedingungs- und Entscheidungsfelder in einer (selbst-) kritischen Handlung und Bereitschaft zu reflexiver Praxis in einem pädagogischen Ethos und balancierender Identität Um diese 3 Dimensionen zu entwickeln, bedarf es nicht nur der Erarbeitung von Wissen und Können, das sich unmittelbar auf eine pädagogische Praxis bezieht, sondern auch einer Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Theorien
  • Geschichte der Wirtschaftspädagogik Phase I: Gründung der Handelshochschulen -> Entstehung des Bedarf an Lehrern für kfm. Fortbildungsschulen (Handelsschulpädagogik)           1846 Leipzig  höhere Handelsschule        1857 Wien  1. Handelsakademie     1919 Gründung der heutigen WU Wien (damals Hochschule für Welthandel Wien) Phase II: Etablierung Hochschulgemeinschaft, Wirtschaft als Kultursachbereich, Terminologie. Was ist wirtschaftliche Erziehung ihrem Wesen nach? -> Wissenschaftssystematik   1928: erstmalige Erwähnung des Begriffs "Wirtschaftspädagogik" durch F. Feld durch den Nationalsozialismus kommt es zu einer Erstarrung 1941: erster Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik -> Friedrich Schlieper (war bis in die 70er Jahre der Mann für Wirtschaftspädagogik in GER und unterrichtete in der sogenannten "Denkschule" unter anderem Krasenky, erster Prof für WiPäd in Österreich) Köln = "Wiege der WiPäd" Denkerperspektiven: Wie betrachtet man Lehrengpässe?  --> Systematik: der Erziehung (Was ist wissenschaftliche Erziehung ihrem Wesen nach?)   Phase III: Kritik Diskussion um Forschungsmethoden und Selbstverständnis als erziehungswissenschaftliche Teildisziplin 1962: empirische Wende durch einen Aufsatz von H. Roth -> Erziehungswissenschaft muss in den Unterricht, in die Praxis!" Heute:   Verschiedene Forschungsmethoden - Selbstverständnis als Teildisziplin Wie muss unterrichtliche Didaktik sein        
  • Reformpädagogik (Bewegung zwischen 1895-1933) als Kritik an den Modellen der Erziehung und Bildung im 19. Jahrhundert Damals: gab es nur Schulen für Buben Landbevölkerung Trillschulen wenig Transportmittel katholische Kirche = Schulträger Reformpädagogin: Maria Montessori Die Reformpädagogik in ihrer Zeit (Bewegungen, Merkmale) Ideen Frauenbewegung Arbeiterfrage, Proletarisierung (Arbeiterbewegung) Jugendbewegung (Wanderveranstaltungen, z.B. "Wandervogel", "Jugend" als eigene Lebensphase zwischen Kind und Erwachsenem) Sitten/Denken des viktoranischen und wilhelminischen Zeitalters Kulturkritik Entstehung einer modernen Gesellschaft Spannungsfeld: Mensch-Natur Bewegung der Volksschullehrer -> eigene Karte Industrialisierung Funktionalistischer Stil der Architektur (Wright, Cropius)
  • Bewegung der Volksschullehrer Hauptansatzpunkte: das Autoritätsverhältnis zw. Der erziehenden Generation und der Jugend muss in Kameradschaftlichkeit umgewandelt werden (Beziehung Erziehende- Kinder) Entwicklung einer Jugendkunde, Jugend als entwicklungspsychologische Lebensphase, Jugendkultur Forderung einer lebensnahen Schule Abwendung von alten Lehrmethoden (insb. Herbartianische Unterrichtsweise (= Richtung in der Pädagogik, die stark von der Reformpädagogik, des späten 19. Jahrhunderts) Forderung von selbständigen Lernens – freie, geistige Schularbeit Anfechtung der Lehrinhalte des klassischen, humanistischen Gymnasiums (tote Sprache, Grammatik, ciceronische Beredsamkeit) Ablehnung des neuhumanistischen Bildungsideals Einbezug nationaler Motive Aufhebung der Trennung von Allgemeinbildung und Berufsbildung = Idee von Georg Kerschensteiner: Mädchenbildung - Haushaltsschulen Ablehnung des vorherrschenden Religionsunterrichts (Katechismus, dogmatischer Protestantismus), Kampf gegen die geistliche Schulaufsicht →Schulen und Klöster waren zusammengeschlossen – Staat soll mehr Einfluss bekommen! Autorität des Lehrers als Grund für den deutschen Untertanengeist Erneuerung des real-weltmännischen Ideals (vgl. ua. Rousseau, Pestalozzi) Trotzdem Rückbesinnung auf die Notwendigkeit einer kontemplativen Bildung („dritter Humanismus“). Neuromantische- neuklassische Bewegung um die Jahrhundertwende → philosophisch = Ausgleich zw. aktiven Tun und Nachdenken/ Besinnen Reformpädagogik als internationale Bewegung Prägung durch Ideen aus der Praxis ideologischer Hintergrund: Kulturkritik „Pädagogik von Kinde aus“ als zentrale Ausgangsposition Verschiedenste Bewegungen: Berthold Otto uns seine Konzeption von Gesamtunterricht als Konkretisierung der Pädagogik vom Kinde aus (Unterricht durch Gesprächsführung, „Tischgespräche“ - Diskussionen, kindgemäße Sprache/ Altersmund, „Hauslehrerschule“ - Gesamtunterricht) Landeserziehungsheimbewegung (Hermann Lietz; Vorbild: englische Gentleman- Erziehung, naturgemäße Lebensweise, moderne Hygiene, soziale und philanthropische Gesinnung) Kunsterziehungsbewegung (Alfred Lichtwark, Kunsterziehung als unentbehrlich für das Leben, ethische Dimension der Kunsterziehung, Kunsterziehung als Basis der Geisterziehung, das Kind als Künstler von Geburt an – Ausdruck von Gefühlen) Arbeitsschulbewegung (Kerschensteiner, Gaudig) Einheitschulbewegung (Weimarer Republik) Gründung innovativer Schultypen (Bsp. Waldorferschule, Jenaplanschulen) Sozialpädagogische Bewegung, Volksbildungsbewegung Entstehung einer Erziehungswissenschaft, die stark auf Persönlichkeit konzentriert ist. 
  • Hans Krasensky   Erster österreichischer Wipäd-Lehrstuhl an der WU Wien (1951)  Leitete mehr als 20 Jahre den Wipäd-Lehrstuhl (1951-1971) an der WU Wien parallel mit dem Lehrstuhl für Bankbetriebslehre (1951-1973). Perspektive: Enge Verbindung zwischen Wirtschaftspädagogik und Betriebswirtschaftslehre Bedeutsame Werke zur BWL, speziell auch zur Bankbetriebslehre Für die Wipäd: Grundzüge der Wirtschaftspädagogik, entwickelt aus dem Objekt der Betriebswirtschaftslehre (1935) oder Betriebspädagogik – Die erzieherische Gestaltung der zwischenmenschlichen Beziehungen im Betrieb, Wien, 1952. Krasensky gilt auch als Begründer der Betriebspädagogik. Enge Verbindung zu Friedrich Schlieper/Alfons Dörschel in Köln, kulturpädagogische Wurzeln (Spranger/Litt) Wirtschaftspädagogik als Sozialwissenschaft (aber: Unterscheidung zu Schlieper‘s Auffassung über die Verbindung Wipäd-Sozialpädagogik – ‚sozial‘ wird interpretiert als eine Kontaktnahmen zwischen zwei oder mehreren Menschen, nicht wie bei Schlieper unter sozialerzieherischem Aspekt) Sein ehem. Assistent, em. o. Univ.-Prof. Dr. Winfried Schneider übernahm den Wipäd- Lehrstuhl 1968 (Seit 2005: Univ.-Prof. Dr. Josef Aff) 
  • Ebenenmodell (Professionalität)   Metatheoretische Ebene („Wettbewerb der Theorien“) Theorieebene: Aussagensysteme (Erkenntnisse) über die Praxisebene (festgehalten in Texten, Modellen, Systematiken...) Reflexion, Gestaltungsvorschläge   Praxisebene: Sachverhalte, Vorgänge,  Wenn man sich mit wirtschaftspädagogischer Fragestellungen befasst, hat dieses Modell einen Ansatz in unterschiedlichen Denk- und Argumentationsebenen 
  • Was kennzeichnet WiPäd als wissenschaftliche Disziplin? Die Wirtschaftspädagogik ist eine Wissenschaft zwischen Erziehungs- und Wirtschaftswissenschaften. Laut Scientific Community gehört die Wirtschaftspädagogik eher zum Kreis der Erziehungswissenschaften.  Zusammenfassend: Früher Erziehungswissenschaften im Vordergrund Alle zwei Jahre gibt es einen Congress Wissenschaft zwischen Erziehungs und Wirtschaftswissenschaften Es wird unterteilt in: Berufspädagogik: Handelt über die kaufmännische Berufsbildung in Schulen Betriebspädagogik: Interne Ausbildung, Personalentwicklung, alles im Betrieb Wichtig: Überschneidung und enge Bindung miteinander
  • Struktur der Erziehungswissenschaften Subdisziplinen: Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Sozialpädagogik Fachrichtungen: Betriebs-, Ausländer-, und Interkulturesse Pädagogik Praxisfelder: Schule, Friedenserziehung, Gesundheitserziehung, Verkehrserziehung,...
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  • Was steht im Vordergrund bei WiPäd - Ökonomischer / pädagogischer Aspekt? Erziehung und Bildung (Angestellt/er)   Homo educandus: Mensch, der erzogen werden soll Pädagogische Rationalität: Förderung der Persönlichkeit, des Individuums -> oberstes Ziel   Ökonomisch determinierte Lebenssituation (Chef/in)   Homo oeconomicus: Kosten/Nutzen orientierter Mensch, maximaler Gewinn, trägt zur Gewinnerzielung bei. Ökonomische Rationalität: Wirtschaftlichkeitsprinzip   Soll man einer Sekretärin nur ihr Umfeld beibringen, oder doch die gesamte Thematik, welches länger Früchte trägt?
  • Wirtschaftspädagogik als Teil eines transdisziplinären Netzes aus den Bestandteilen dieses transdisziplinären Netzwerks kann man Probleme aus vielen verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Alle Felder arbeiten zusammen. Espistemologie= Erkenntnistheorie: wie gelange ich zur Erkenntnis? Wissenschaftstheorie: wie kommen Wissenschaftler zur Erkenntnis? Nahe Felder: Lernpsychologie: Zentrale Erkenntnisse um das "Lernen". Wir brauchen Erkenntnisse darüber, wie Unterricht und Lernumgebungen geschaffen und gestaltet werden -> Wissen darüber aufbauen.  Betriebspädagogik: Was ist der Unterschied zwischen Allgemein- und Berufspädagogik? Erwachsenenpädagogik: Gestalten von Lernen von und für Erwachsene. Arbeitspädagogik: Duales Ausbildungssystem Personalwirtschaftslehre: Organisationslehre, alles was mit Personalentwicklung zu tun hat. Gesamte BWL, VWL Bereich ist wichtig, nicht nur Zulieferer von Informationen. Marketing der Schule, Personalentwicklung. Qualitätsmanagement   
  • Organisationstheorie Wie wird der Mensch zu einem organisierten Menschen, wie funktioniert das Lernen? Wie sind seine sozialen Felder aufgebaut? wie ist seine Beziehung zu Umwelt und Gesellschaft?   Recht: Wir sind in einem rechtlichen Rahmen eingebunden. Das keine „Gesetze“, aber bindende Richtlinien wie über Lehrpläne etc. Viele Erfahrungen von Schulpraktikanten beschwerten sich über „die schulische Enge“, welches in den gesetzlichen Regelungen begründet wird. Ein ganzes Netzwerk umformt und schafft unsere Organisation und Entwicklung transdisziplinäres Denken! 
  • Epistemologie   Erkenntnistheorie. Grundfrage jeglicher Wissenschaft, wie gelange ich eigentlich zur Erkenntnis? 
  • Wissenschaftstheorie   Wie Wissenschaften mit Theorie umgehen. Wie komme ich zu neuem Wissen? Wie kann der Mensch Ursachen erkennen?    Lernpsychologie: erforscht wie Menschen lernen Didaktik: Zusammenspiel von Lehren und Lernen (Methoden, Ziele, Inhalte)  Allgemeine Pädagogik: was ist das Bildungsziel? Arbeitspädagogik: duales System (=zB Lehrlingsausbildung) – wie wird gearbeitet?  Erwachsenenpädagogik: Gestaltung der Lernumgebung für Erwachsene  Organisationstheorie: Wie entwickelt sich die Organisation der Schulen weiter? Sozialisationstheorie: Wie wird Mensch zu einem anerkannten sozialen Wesen?  Organisationspsychologie: wie arbeiten Gruppen? Wann wird es effizient?   
  • Ökonomisches Handeln   Ziel ökonomischen Handelns ist die Überwindung von Knappheitsverhältnissen. Es geht letztlich darum, durch die ökonomische Nutzung eines Ressourcenbestandes ein Höchstmaß an menschlicher Bedürfnisbefriedigung zu erreichen.Bedürfnisse der Individuen. (Nicht nur Geld, sondern auch beispielsweise eine intakte Umwelt.) 
  • Problematik Definition "ökonomisches Handeln"   Es steht damit noch nicht fest, ob das ökonomische Handeln dem Menschen und seiner Umwelt dient. Letzteres hängt davon ab, was unter menschlichen Bedürfnissen zu verstehen ist und wie mit trade-off-Situationen bei Bedürfniskonflikten umgegangen wird. Das Ökonomieprinzip ist ein recht formales Prinzip. Die Wirtschaftspädagogik ist somit auch angehalten, die Formen des Wirtschaftens genauer zu reflektieren. Zusammenfassend kann man sagen: Ökonomische Bilder können in verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. (Arbeitnehmer – Arbeitgeber  kritischer Wirtschaftsbürger! Ökonomisch gebildeter Mensch ist fähig über die Wirtschaft nachzudenkenBetrachtung aus verschiedenen Sichtweisen!) 
  • Auch die BWL ist kein homogenes Gebilde, warum? Ökonomische Ausrichtung <->Sozialwissenschaftliche Ausrichtung (Spannungsfelder früher und heute) Unterscheidungsfelder sind insbesondere: Annahme über den Menschen (Interpretation des homo oeconomicus) Annahme über das Verhältnis Wirtschaft und Gesellschaft (shareholdervalue vs. stakeholder value) Annahme über die Funktionsweise der Wirtschaft (Rationalitätsannahme)
  • Erziehung?   Erziehen kommt vom lat. ‚educare‘: ‚herausziehen‘, ‚höherführen‘ Mhd. „ zu etwas anleiten, jemandes Geist und Charakter bilden und seine Entwicklung fördern“. Erziehungsziele sind kulturell, historisch und gesellschaftlich begründet. (Bsp.: der mündige Mensch, der selbstbestimmt handlungsfähige Mensch). Sie sind nicht als absolut anzusehen und unterliegen einem Wandel. Die Pädagogik reflektiert diese Ziele und versucht Begründungszusammenhänge aufzubauen. Eine Letztbegründung ist aber nicht möglich. Erziehung ist an anthropologische Fragestellungen gebunden. (Fähigkeit in der Welt allein zu überleben wie Arbeit und Beziehung)  Beispiele Zu Hitlerzeiten sollte man 3 Kinder kriegen zur Erhaltung der deutschen Rasse; Schule für Mädchen gibt es in Deutschland erst seit 1920; Wer übernimmt Erziehung? 1. Staat: konstruiert Lehrpläne, 2. Lehrer: setzen Lehrpläne um, 3. Eltern. Erziehung ist an anthropologische Fragestellungen gebunden. Anthropologische Fragestellung: Welches Menschenbild hat man? 
  • Anthropologie   Anthropologie ist „(...) allg. die Lehre vom Wesen des Menschen. Da der Mensch jenes Seiende ist, das sich zum Ganzen des Seienden denkend und sich entscheidend verhält, geht er wesenhaft mit ein in die Deutung aller Seinsbereiche und ihrer Einheit.“ Die Pädagogische Anthropologie ist eine wissenschaftliche Subdisziplin mit deren Hilfe die impliziten und expliziten Annahmen der Pädagogik über den Menschen reflektiert werden. Sie nutzt die neusten Erkenntnisse der Forschung (im Besonderen der Gehirnforschung) und ist bestrebt, die Erkenntnisse für die Erziehung nutzbar zu machen. Empirische Einzeldaten sollen unter einem einheitlichen pädagogischen Grundgedanken zusammengefasst werden, dazu dienen Kategorien. Fundamentalkategorien sind die Erziehung/ Bildung und die Erziehungsbedürftigkeit/ Bildsamkeit. Zu den Unterkategorien der pädagogischen Anthropologie gehört beispielsweise die Theorie des Lernens. 
  • Menschenbilder   Ichhaftes (=egoistische), reflektierendes (=nachdenkendes) Wesen Sinn verwiesenes Wesen (=sucht nach dem Sinn des Lebens) Wesen der Freiheit und der Bindung Wirtschaftendes Wesen Leib-Geist-Wesen Individual- und Sozialwesen erziehungsbedürftiges und -fähiges Wesen (wichtiger Punkt für Lehrer) transzendentes (=übernatürliches) Wesen (was passiert außerhalb des normalen Lebens?) 
  • Bildung?   Deutscher Begriff - Starke Prägung durch Wilhelm von Humboldt (1792: Über öffentliche Staatserziehung) Vorrang habe die freieste Bildung, mit möglichst wenig Rücksichten auf die gesellschaftlichen/bürgerlichen Verhältnisse. Selbstentfaltung und Selbstbestimmung als Leitgedanken. Trennung von Bildung und (beruflicher) Ausbildung Problematisierung und Kritik: Spranger, Klafki, insg. Berufs- und Wirtschaftspädagogik Das Allgemeine im Beruflichen und das Berufliche im Allgemeinen
sollte eher betont werden als eine künstliche Trennung mit unterschiedlichen Machtansprüchen aufrecht zu erhalten.
  • Bestimmungsdimension des Bildungsbegriffs Bildungsgegenstände (materiale vs. formale Bildung) Zeit/Historie Autobiographie soziale Einbettung (auch: Macht) Wissenschaftliche Dimension (praktische vs. theoretische Durchdringung von Bildung)
  • Bildungsbegriff? „Im Mittelpunkt eines heute als pädagogisch verbindlich zu bestimmenden Allgemeinen der Bildung wird, so meine ich, das stehen müssen, was uns alle und voraussehbar die nachwachsende Generation zentral angeht, mit anderen Worten: Schlüsselprobleme unserer gesellschaftlichen und individuellen Existenz.“ (Klafki, 1996: 29)  
  • Arbeitsbegriff Lt. Herkunftswörterbuch der deutschen Sprache (Duden):
Urspr. als gemeingermanisches Wort: „schwere körperliche Anstrengung, Mühsal, Plage.“ Entdeckung des sittlichen Werts der Arbeit als Beruf des Menschen in der Welt durch Luther.
„Es (das Wort Arbeit) bezeichnet nun die zweckmäßige Beschäftigung und das berufliche TäWgsein des Menschen. Das Wort bezeichnet außerdem das Produkt einer Arbeit.“ (Duden S. 46) Verschiedene Blickwinkel auf das Phänomen Arbeit in unterschiedlichen Wissenschaften
z.B.: Arbeit ...
.... als Kostenfaktor, Optimierungsgegenstand (BWL)
.... als bewusste schöpferische Auseinandersetzung des Menschen mit Natur und Gesellschaft (Philosophie)
.... als Produktionsfaktor (VWL) ... als Energiemenge (Physik)
... als Typus sozialen Handelns und zentraler Faktor der Vergesellschaftung (Soziologie)
... als Lern- und Entwicklungsfeld (Pädagogik)Berufs- und Wirtschaftspädagogik: wichtige Bezugspunkte: Theorie der Arbeitsschule (Kerschensteiner), Arbeitspädagogik (Riedel, Schelten), arbeitsorientierte Werte Exemplarik (Lisop/Huisinga) Arbeit als zentrale Kategorie der Berufserziehung (Schlieper) Arbeiten als anthropologische Grundkategorie  
  • Veränderung der Arbeit   Veränderung von Arbeitsformen und Arbeitsplätzen durch technischen Fortschritt. Abstraktionsgrad steigt, höheres kognitives Anforderungslevel Erleichterungen durch Technik (körperliche Arbeit, Arbeitsumgebung), aber teils auch Belastungen durch ständige Erreichbarkeit und Tempobeschleunigung (email, smartphones, notebooks etc.) Veränderungen in den Sozialstrukturen (z.B. auch ‘diversity’, Teamgrößen) Besserer Zugang zu Lernmitteln (insb. Computerarbeitsplätze etc.)  
  • Aktuelle Herausforderungen des arbeitsbezogenen Lernens Der Arbeitsplatz als Lernort wird immer wichtiger (Stichwort: Wissensexplosion, Wissensmanagement, Organisationales Lernen, life long learning). Die Bedeutung von Erfahrungswissen steigt. Informelles Lernen tritt in den Vordergrund. (Outputorientierung, vom Wissen zum Können) Immer deutlichere Überschneidungen zwischen Arbeit und Privatleben. Globalisierung von Arbeitsplätzen.
Projektorientierte Werte Arbeitsformen.  
  • Beruf? Unterscheidung? Typisch v.a. für die deutschsprachigen Länder: berufsförmige Organisation von Arbeit Insb. in der Lehrlingsausbildung: Orientierung an genau definierten Berufsbildern (siehe Ausbildungsordnungen) Unterscheidung   Die innere (subjektive) Seite des Berufes Kompetenzen des Individuums (Haltung, Werte)  Die äußere (objektive) Seite des Berufs Erwerbsberuf, Arbeitsprofil, Prägung durch wirtschaftliche, technische und soziokulturelle Anforderungen Der Berufsbegriff ist umstritten in seiner Funktion als Leitkategorie für die Berufserziehung z.B. aufgrund folgender Entwicklungen: - Patchwork-Arbeitsbiographien prägen zunehmend die Realität, Abkehr von der Vorstellung des Lebensberufs - Starrheit und geringe Anpassungsfähigkeit z.B. Modularisierung der Berufsfelder - eher: Qualifikationsbündel
- idealisierend (Beruf als Berufung)
- Entwicklung von der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft, zunehmender Anteil an Wissensarbeit
- Zertifizierungsglaube wird unterstützt, Anerkennungen erschwert, Flexibilitätshindernis - Individualisierung der Gesellschaft, Abkehr von kollektiven Schutzmechanismen Trotzdem wird Beruflichkeit in einer moderneren Fassung weiterhin als wichtige Kategorie berufspädagogischen Denkens betrachtet. Zunehmend wird der erwerbs- biographische Aspekt der Beruflichkeit stärker betont (Stichwort: employability).    
  • Profession Merkmale einer Profession: Wissenschaftliches Wissen als Basis der Berufsausübung einhergehend mit hochschulischer Bildung
Expertenschaft
Handlungsautonomie Standesorganisationen
Kollektives Bewusstsein und Habitus (ethische Standards, Wir-Gefühl) Hohe Bedeutung der subjektiven Seite des BerufsàIdentität  
  • Zusammenspiel Arbeit-Beruf-Profession Arbeit (als Tätigkeit unabhängig von der Ausbildung) Beruf (als Arbeit , die eine spezialisierte Berufsbildung voraussetzt) Profession (als Systematisierung und Verwissenschaftlichung des Berufswissens)
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  • Dialektik Eine Form des Dialogs, bei dem über die Konfrontation einer These mit einer Antithese eine Synthese (Gegensatz wird damit aufgehoben) gebildet wird -> dialektische Bewegung (=Aufbau höherer Einsichten - Erfahrungsaufbau) Wilhelm Hegel und Karl Marx greifen diese Idee in der Kritischen Theorie auf. (eigenständiges Paradigma - Programm zur Verbesserung der Welt) Denken in Gegensätzen und in dialektischen Bewegungen - höher Stellenwert in Erziehungswissenschaften. 
  • Phänomenologie Wissenschaft von den Erscheinungen - die Grundstruktur der Lebenswelt erkennen  Edmund Husserl und Martin Heidegger - philosophisch - Wesensschau (eidetische Reduktion) Hegel: Lebenswelt wird durch subjektive Eindrücke, Traditionen usw. wahrgenommen. Diese beseitigen, dann erfasst man die Wirklichkeit richtig und entwickelt Strukturvorstellungen. Max Weber: Konzept der verstehenden Soziologie: Wie konstruieren Menschen ihre Lebenswelt? (individuelle Vorstellungen - subjektive Deutungsmuster)  
  • Ziel der Phänomenologie Deutungsmuster erfassen -> Konstruktion 2. Grades/objektivierte Strukturvorstellung = Struktur der Lebenswelt Bsp für phänomenologische Methode: lerntheoretische Didaktik Paul Heimann Didaktische Strukturvorstellung aus der Beobachtung von Unterricht: bestimmte Erscheinungen wiederholen sich -> stabile Struktur bestimmbar empirische Beobachtungen haben immer einen phänomenologischen Anteil.  
  • Hermeneutik & Unterschied zwischen Exegese und Hermeneutik Kunstlehre des Verstehens (Friedrich Schleiermacher) Wilhelm Dilthey: Vorgang, in welchem aus Zeichen, die von außen sinnlich gegeben sind, ein Inneres erkannt wird = Verstehen Exegese bezieht sich auf den Sinn eines Werkes/Textes - Hermeneutik auf die Wirkung auf den Rezipienten/Betrachter in einer spezifischen historischen Situation Kulturelle Produkte sind Lebensäußerungen einer Epoche = Der Betrachter erkennt den Sinn nicht in der Erscheinung selbst, sondern darin, was das Objekt in ihm auslöst. ------> in der geisteswissenschaftlichen Pädagogik geht es folglich um  das Verstehen als eine hermeneutische Erfahrung Begegnung individuellen Bewusstsein mit dem objektiven Geist als Sitte, Recht, Religion und Philosophie Objektiver Geist meint die Objektivierung des individuellen Geistes  
  • Hermeneutische Zirkel / zirkuläre Struktur des Verstehens Das Ganze kann nur aus einzelnen Teilen, jedes Teil jedoch nur aus dem Verstehen des Ganzen heraus verstanden werden. zirkuläre Struktur des Verstehens -> mit dem hermeneutischen Vorverständnis erschließt sich ein Text, während man sich mit dem Text beschäftigt, ändert sich das Vorwissen. (=Aneignungsprozess gedeutet) Inhalte, die sich Lernende im Bildungsprozess aneignen sollen, sind Ausdruck objektivierter Lebensäußerungen (i.S. des objektiven Geistes). Bildung zielt auf die Erschließung des objektiven Geistes ab und konstituiert diesen im Bildungsprozess.
  • Moderne Hermeneutik Hans-G. Gadamer – dialogische Struktur des Verstehensprozesses im Mittelpunkt Die Interpretation von Texten ist ein Kommunikationsprozess – der Interpret sucht sich die Antworten im Text -> simulierte Kommunikation.
  • Das geisteswissenschaftliche Paradigma Wirklichkeitsverständnis Empiriebegriff Deutungspraxis Applikation Diskurs
  • Wirklichkeitsverständnis Empirisch-analytische Forschung: Realitätskonzept (Welt exisitiert real und kann mit Hilfe von Theorien abgebildet werden) Geisteswissenschaft: Wirklichkeitskonzept (Lebenswelt und Sinnkonstruktion der Subjekte werden in ihrer Wirkung auf den Betrachter wahrgenommen) Um die Strukturen der Lebenswelt zu erfassen, finden Objektivierungen statt. („Konstruktion zweiten Grades“, Schütz) In der modernen Hermeneutik (Gadamer) werden einzelne Fälle als Anwendungsfall allgemeiner Prinzipien angesehen und gedeutet.
  • Empiriebegriff Lebenswelten von Menschen = subjektive Sinnkonstruktionen Zugang zu diesen Konstruktionen durch       Teilhaben an diesen Lebenswelten und      Wahrnehmung von lebensweltlichen Phänomenen Dieser Zugang wird i. S. der alten Hermeneutik: als affirmatives Nachleben verstanden i. S. Hans-G. Gadamers: als produktive Kommunikation begriffen  empirischer Zugang der Geisteswissenschaft = Erfahrung der Lebenswelt durch Teilhabe und/ oder durch Rekonstruktion (Lebensäußerungen -> Texte oder andere kulturelle Produkte)
  • Deutungspraxis Hans Georg Soeffner (1983): Versprachlichung des Alltags – soziale Wirklichkeit über Texte vermittelt (Sozialwissenschaft ist eine Textwissenschaft, Soeffner) Subjekte produzieren Texte (Lebensäußerungen), darin manifestiert sich Sinn. => Produktion und Rezeption von Texten Texte sind auszulegen -> Deutungs- und Auslegungspraxis Soeffner: hermeneutische Praxis: Einzelfälle dienen der schrittweisen Entdeckung allgemeiner Strukturen sozialen Handelns  Textauslegung immer regelgebunden -> Danner, angelehnt an Klafki:  Interpretationsregeln, um einer willkürlichen subjektiven Deutung vorzubeugen
  • Applikation Gadamer (1972): Anwendung des Allgemeinen im besonderen Fall – es geht um Beobachtung von Beispielen für eine Theorie nicht um affirmatives Erleben (Mitleiden oder Mitleben) des Einzelfalles
  • Diskurs Gadamer (1972): Hermeneutik = diskursiver Prozess (dialektische Hermeneutik) Sinnkonstruktionen im jeweiligen Rezeptionshorizont des Forschers ausgedeutet Ein produktiver Akt – eine „wieder-erfindung“ (Satre, 1974) bzw Prozess des „gelenkten Schaffens“ Deutungshoheit beim Interpreten  Diskurs = Ort der Auseinandersetzung von Normen und Regeln Normative Pädagogik: Setzung materialer Normen und der Deduktion von Teilnormen (materiale Normensetzung) Diskurs: Festlegung der Regeln, um über Normen miteinander sprechen zu können (formales Prinzip) Jürgen Habermas (1981) Geisteswissenschaftlich geprägte Diskurstheorie: Regeln der Normenbegründung Empirische Pädagogik: Beschreibung von Normen als zulässige wissenschaftliche Vorgehensweise
  • Umsetzung: Programme qualitativer Forschung Handlungsforschung Objektive Hermeneutik Phänomenologische-textwissenschaftliche Verfahren
  • Handlungsforschung action research – späte 60er Jahre in Deutschland – Interventionsforschung – Veränderung gesellschaftlicher Strukturen eher dem Paradigma der kritischen Theorie zugehörig aber mit geisteswissenschaftlichen Aspekten Idee: Forscher und Praktiker führen Diskurse - > darauf aufbauend werden Aktionsprogramme entwickelt und umgesetzt  Heinz Moser (1983): Aufarbeitung von Alltagspraxis
  • Objektive Hermeneutik Forschergruppe um Ulrich Oevermann (1979) Über Interviews werden Sinnkonstruktionen der Befragten erfasst – latente Sinnstrukturen fließen unbewusst in den Text ein -> Interviewprotokolle sind Textprodukte, die gedeutet werden Produktionshorizont: fließt in die Textproduktion ein Rezeptionshorizont: Ort der Sinnproduktion Deutung des Textes übernimmt Forschergruppe (extensive Auslegung, Interpretationsvarianten und Textprüfung)
  • Phänomenologisch-textwissenschaftliches Verfahren Hans-Georg Soeffner (1983) wissenschaftliches Arbeiten = organisierte und reflektierte Bearbeitung von Alltagserfahrungen – soziale Wirklichkeit vermittelt sich über Texte (Sozialwissenschaft = Textwissenschaft) – Alltag sei textförmig strukturiert Sozialforschung immer Interpretation von Texten, die im Alltag erzeugt werden Phänomenologisches Vorgehen – wertfrei   Wissenschaft produziert Texte durch Interviews, Befragungen, usw. Texte, die die Praxis produziert sind Protokolle, Aktennotizen, Stellungnahmen, usw  
  • Wissenschaftlehre und Gesellschaftslehre Ansichten und Einsichten entwickeln sich in der Auseinandersetzung mit bereits vorliegenden Ideen und Gedanken => auch Kritischer Rationalismus KR – Karl R. POPPER und Hans ALBERT KR: ·       Wisschenschaftslehre – Regelwerk, das wissenschaftliches Arbeiten anleiten wolle ·       Gesellschaftslehre – Vorstellung, wie moderne Gesellschaften strukturiert sein sollten (Problem der Machtausübung, der Rechtsetzung und der Güterverteilung zu lösen und gesellsch Praxis der Konfliktregelung zu gestalten) Kritische Auseinandersetzung mit versch Staatslehren; Plädoyer gegen Irrationalismus Wichtig: argumentativen Hintergrund und Umfeld betrachten, um tieferes Verständnis für diese Aussagen zu erhalten
  • Kritischer-Rationalismus klassischer Rationalismus kl R: lösbare der Wissenschaft: endgültige, unbezweifelbare Wahrheiten zu finden und zureichende Gründe für ihre Geltung anzugeben <-> KR: alle irgendwann für unbestreitbar wahr gehaltene Aussagen zu einem späteren Zeipunkt als falsch oder unzulänglich erkannt; jede Begründung sei ihrerseits wiederum begründungsbedürftig (undurchführbarer Begründunsregress)   KR: Rationalitätsprinzip (Gründe und Gegengründe stets abzuwegen) nur akzeptabel in konsequenter Verbindung mit dem Kritikprinzip (Zweifel als Programm)  
  • Kritischer Rationalismus Positivismus Po: Welt ist tatsächlich so, wie sie uns erscheint, unseren Wahrnehmungen kann unkritisch vertraut werden KR: fordert „kritisches“ umgehen mit Wahrnehmung; irren ist möglich hinsichtlich der Wahrnehmung aber auch hinsichtlich der Annahmen (unseres Denkens); diese Skepsis = Fallibilismus
  • Kritischer Rationalismus Platonismus Pl: alle Wörter unserer Sprache bezeichnen etwas real Existierendes KR: als kritische Realisten bejahen KR, es gibt eine Welt außerhalb unseres Bewusstseins (von Idealisten und Konstruktivisten bestritten bzw. angezweifelt), aber sparsamer Umgang mit Annahmen darüber, was existiert (Lehre vom Seienden, Ontologie)