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Entwicklungspsychologie (Subject) / 8. Kulturtechniken (Lesson)
Lesen und Schreiben
Mathematik
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- Was bedeutet SÖS? Häusliche Umgebung
- Was sind Phoneme? T, R, AU, B, E
- Was sind Anlaut- Reime? TR, AU, BE
- Was sind die beiden Modelle des Schriftspracherwerbs? 1. Ältere Sichtweise: Hierarchie von Teilleistungen (visuelle oder auditive Wahrnehmung) Teilleistungen wirken beim Lesen- und Schreiben lernen zusammen Sie sollten separat diagnostiziert werden 2. Neuere Sichtweise: Prozessmodell mit qualitativen Entwicklungsstufen probierender Umgang -> wachsende Einsicht in Funktion und Logik Familiäre Einbettung des Schriftspracherwerbs
- Welche 3 Lesestrategien gibt es? - Logographische Strategie - Alphabetische Strategie - Orthographische Strategie
- Was ist die Logographische Lesestrategie? - rein visuell, identifizieren von unmittelbar bekannten Wörtern - Kind erkennt Wortbild - episodisches Gedächtnis, wann/wo kam das Wort vor
- Definition von Vorläuferfertigkeiten Fähigkeiten und Fertigkeiten, die einem spontanen Entwicklungsprozess unterliegen, die das Kind in der aktiven Auseinandersetzung mit seiner (sprachlichen bzw. mathematischen) Umwelt entdeckt, und die spezifische Vorhersagekraft für die Kulturtechniken haben
- Was ist die phonologische Informationsverarbeitung? Nutzung von Informationen über die Lautstruktur bei der Auseinandersetzung mit gesprochener bzw. geschriebener Sprache 1. phonologische Bewusstheit 2. phonologisches Arbeitsgedächtnis (kurzzeitiges Behalten und Manipulieren von sprachlicher Information) 3. Abruf aus dem Langzeitgedächtnis: Fähigkeit, sich über die Rekodierungschriftlicher Symbole in lautliche Entsprechungen Zugang zum semantischen Lexikon (LZG) zu verschaffen
- Wichtig für das Leseverständnis sind... Verbale Intelligenz + Arbeitsgedächtnis -> Frühe Buchstabenkenntnis und Phonologische Bewusstheit + Arbeitsgedächtnis -> Lexikalischer Zugriff
- Wichtig für das Rechtschreiben sind... Phonologische Bewusstheit, Lexikalischer Zugriff, Frühe Buchstabenkenntnis
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- Was ist die Alphabetische Strategie? -Zuordnung von Lauten zu Buchstaben -Wort wird von links nach rechts analysiert und lautsprachlich zugeordnet
- Was ist die Phonem-Graphem Korrespondenz? Die Übereinstimmung von Buchstabe und Laut. In Griechisch, Deutsch, Finnisch sehr hohe Korrespondenz. Englisch sehr schwach ausgeprägte P-G Korrespondenz
- Was ist die Orthographische Strategie? -automatische analyse von Wörtern in grössere Einheiten (Silben, Morpheme, Buchstabensequenzen) -stützt sich auf intuitive Wortbildungsregeln -im Endstadium: automatischer und unbewusster Abruf der "Gedächtnisbilder" -"überlesen" von Wörtern mit hoher Auftretensw'keit (bspw. Artikel) -manche erreichen diese Strategie nie! Vs. Schnellleser
- Hängt eine Lese u. Rechtschreibstörung immer mit den IQ zusammen? Nein, kann deutlich unter IQ sein. Kommt in unterschiedlichen Ausprägungen vor und bringt schwerwiegende sekundäre Folgen durch Schluversagen -> psychosomatisch, motivationsbezogen, Depression, Sozialverhalten
- Wie äussert sich eine Lesestörung? -langsames Lesen -auslassen, ersetzen, verdrehen von Wörtern -verlieren der Zeile im Text -eingeschränktes Leseverständnis
- Symptomatik der Rechtschreibstörung? -Verdrehungen im Wort -Reihenfolgefehler -Auslassung von Buchstaben -Regelfehler (Gross- Kleinschreibung) -> kein wirklich qualitativ spezifisches Fehlermuster, nur quantitativer Unterschied
- Eine wichtige Rolle im Entwicklungsprozess des Mathematik Lernens.. ...-kognitive Basiskompetenzen in Infoverarbeitung -Vorläuferfertigkeiten -Symbolfähigkeiten -Gesellschaftliche/kulturelle Konventionen
- Habn Säuglinge bereits mathematische Fähigkeiten? Ja! Bereits mit 5-8 Monaten können sie einfache Addition- und Subtraktionsaufgaben bewältigen
- Was sind Vorläuferfertigkeiten in Mathematik? -Mengenvergleiche -Zählfertigkeiten -Subitizing = Menge auf einen Blick erfassen und Zahlwort zuordnen -Zahlenstrahl -Einer Ziffer die richtige Menge zuordnen
- Basiskompetenzen für Mathematik sind? -Wahrnehmungsprozesse -Reaktivität unseres Nervensystems auf versch. Stimuli (Farben, Material, Mengen..) -SFON = spontaneous focusing on numerosity -> SFONing sagt frühe Zählfertigkeiten voraus
- Strategien für Addition und Multiplikation Finger zählen, Weiterzählen, Abruf = retrieval (Ergebnis der beiden Zahlen auswendig gelernt), Min-Strategie (2+7 = 7+2 = 9)
- Ist das Arbeitsgedächtnis ein früher Prädiktor für mathematische Leistungen? Ja. Besonders für Textaufgaben -> mehr Lesen und Übersetzung in Rechenmodell