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Entwicklungspsychologie (Subject) / 7. Die Entwicklung der Intelligenz (Lesson)

Intelligenz

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  • Nenne die 3 Perspektiven der Intelligenzentwicklung -Psychometrischer Ansatz -Transaktionaler Ansatz (Genetische & Umwelt Einflüsse) -Informationsverarbeitungsansatz
  • Definition von Intelligenz nach Sternberg ...Mentale Aktivitäten, die notwendig sind, um sich and Umwelt anzupassen, sie zu beeinflussen oder auszuwählen... Intelligenz ist nicht nur reaktiv in Bezug auf die Umwelt sondern auch aktiv bei ihrer Ausformung beteiligt. Sie ermöglciht Menschen, flexibel auf herausfordernde Situationen zu reagieren...
  • Was ist der Psychometrische Ansatz? -Intelligenz als multifaktorielles Konstruk -Einzelne Faktoren können isoliert und durch Tests abgebildet werden -Tests messen individuelle Unterschiede in kognitiven Fähigkeiten, die mit solchen Faktoren gemeint sind
  • Ab welchem Alter sind IQ Messungen erst genau und vorhersagekräftig? Ab 10-12 Jahren
  • Was sind transaktionale Zugänge? -Genetische Ausstattung -Umwelt -Anlage-Umwelt Interaktion
  • Was ist der Genotyp? Genetische Ausstattung
  • Die Umwelt von Geschwistern wird in geteilte und nicht-geteilte Einflüsse Unterschieden. Welche sind welche? Geteilte Einflüsse: sozioökonomischer Status (Einkommen, Ausbildung, Arbeitssituation der Eltern), häusliche Umgebung, Familienklima, Nachbarschaft, Beziehung der Eltern, Fördermöglichkeiten -> Effekte sind kumulativ über die Lebensspanne Nicht-geteilte Einflüsse: Schwangerschaftsverlauf, kindsspezifisches Elternverhalten, Freizeit, Geschwister, Krankheiten, Schulunterricht
  • Wie stehen Genotyp, Phenotyp und Umwelt zueinander? Der Genotyp sind die gegebenen genetischen Anlagen, je nach Umwelteinflüssen auf den Genotyp sieht der Phenotyp dann anders aus.
  • Die 3 wichtigsten Punkte beim Zusammenspiel von Genen und Entwicklungskontexten 1. Genetische Expression variiert je nach Entwicklungskontext (genetische Ausstattung legt die oberen und unteren Grenzen der Entwicklung fest) 2. Die Umwelt hat Einfluss auf die Art und Weise und das Ausmass der Genexpression (gute Umwelt-> höherer IQ, schlechte Umwelt -> eher Alkoholismus, gute Umwelt -> trotz gen. Austattung weniger Ängstlich) 3. Gen-Umwelt Korrelationen = genetische Einflüsse sind nicht unabhängig von der Umwelt sondern hängen zusammen -passive G-U-Korrel.: Kind ist passiv, nutzt Gene nicht speziell -evokative G-U-Korr.: Genetische Unterschiede provozieren andere Umweltreaktionen -aktive G-U-Korr.: Kind sucht sich Freunde/ Hobbys passend zur genetischen Anlage  
  • Was hat grösseren Einfluss auf die Intelligenz, geteilte oder nicht-geteilte Einflüsse? Geteilte Einflüsse
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  • Welcher Einfluss dominiert, gemeinsame Gene oder gemeinsame Umwelt? Gemeinsame Gene. Wichtig: mit zunehmendem Alter wird genetischer Einfluss höher, Umwelteinfluss nimmt ab. Das heisst auch adoptierte Kinder werden umso älter sie werden immer ähnlicher ihren biologischen Eltern.
  • Ist der IQ trotzdem durch Umweltfaktoren beeinflussbar? Ja! Vorschulische Förderprogramme wirken sich positiv aus, auch langfristig
  • Ist die Dauer der Umwelteinflüsse auch von Bedeutung? Ja! Je länger ein Kind in schlechten Verhältnissen lebt, desto weniger hoch ist der IQ
  • Kritik am psychometrischen und transaktionalen Ansatz? - IQ Tests sagen wenig über die zurundeliegenden Mechanismen für das Abschneiden aus -Aufgaben haben immer Zeitlimit -> Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit mitenthalten - Aufgaben sind in einem bestimmten kulturellen Kontext entstanden: ethn. Minderheiten schneiden eher schlechter ab - Zwillings und Adoptionsstudien gehen kaum über Populationsschätzungen hinaus - Anwendung der Ergebnisse auf Individuen problematisch
  • Was ist der Informationsverarbeitungsansatz? -Bietet die Möglichkeit, die kognitiven Prozesse anzuschauen, die bei der Lösung von Aufgaben beteiligt sind -Individuelle Unterschiede in solchen Prozessen geben Aufschluss über die Qualität von Intelligenz, mehr als über Unterschiede in der Quantität -Unterscheide: Kognitive Basiskompetenzen und höher geordnete kognitive Prozesse
  • Was sind die kognitiven Basiskompetenzen? 1. Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit: Kinder mit Lernstörungen sind langsamer 2. Arbeitsgedächtnis: Hochbegabte haben ein extrem gutes Arbeitsgedächtnis
  • Was sind höher geordnete kognitive Prozesse? 1. Strategien: Kinder mit Lernstörungen.. -schneiden bei strategischen Aufgaben schlechter ab als bei nicht-str. -profitieren aber überproportional von einer Strategieinstruktion &Training -> Hochbegabte entdecken sie schneller, kennen mehr und setzen sie flexibler ein als normalbergabte 2. Vorwissen: schwache Schüler schneiden in IQ-Tests schlechter ab, da ihnen Wissen fehlt oder nicht genug elaboriert ist 3. Metakognitive Prozesse: Hochbegabte.. -haben ausgeprägteres metakognitives Wissen -können Gedächtnisleistungen genauer überwachen/einschätzen -steuern ihr Lernverhalten präziser
  • Was sind die 3 Subtheorien der neueren Intelligenztheorie nach Sternberg? 1. Kontext 2. Erfahrungen 3. Komponenten Diese 3 stehen in ständig wechselnder, wechselseitiger Beziehung zueinander
  • Was ist mit der Subtheorie Kontext gemeint? Nenne auch die 3 Prozesse Intelligente Leistungen sind im Konext zu verstehen. Je nach Umwelt, andere Anforderungen, andere Intelligenz 3 Prozesse: - Adaption an die vorhandene Umwelt - Selektion einer besser passenden Umwelt - Formung der Gegebenheiten für eine bessere Anpassung
  • Was ist die Subtheorie "Erfahrungen"? - frühere Erfahrungen beeinflussen jetzige Intelligenz - Umgang mit Neuem ist genereller Aspekt von Intelligenz - Schnelligkeit von Automatisierungsprozessen - Grosse Bedeutung in Berufswelt
  • Was ist mit der Subtheorie "Komponenten" gemeint? —Hier sind im wesentlichen Prozesse aus dem Informationsverarbeitungsansatz integriert: —Metakomponenten —Leistungskomponenten —Wissenskomponenten