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Allgemeine Psychologie MLU (Subject) / Entwicklungspsychologie MLU (Lesson)

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  • Allgemeines: Aspekte der EP Gegenstandsaspekt Methodenaspekt Theorieaspekt Praxisaspekt Inhaltsaspekt differentieller Aspekt
  • Allgemeines: Vergessenskurve nach Ebbinghaus Die Anzahl der behaltenen Silben nimmt im Laufe der Zeit, in den ersten 5 Tagen drastisch, später stagnierend weniger ab.
  • Allgemeines: unabhängige Variable vs. abhängiger Variable uV: Frage, Bedingung, Ursache (wenn, je) aV: Antwort, Folge, Konsequenz (dann, desto)
  • Allgemeines: Entwicklungen sind Veränderungen im individuellen Lebenslauf, die... einen geordneten, kumulativen, gerichteten verlauf haben nach den Kriterien des Alters geordnet werden können bei denen interindividuelle Unterschiede in Rechnung zu stellen sind
  • Allgemeines: Ontogenese Entwicklung des Individuums.
  • Allgemeines: Aktualgenese Stufenweise, sich vollziehender Wahrnehmungsvorgang, ausgehend vom ersten noch diffusen EIndruck bis zur klar gegliederten und erkennbaren Endgestalt.
  • Allgemeines: Pathogenese Entstehung und Entwicklung einer Krankheit.
  • Allgemeines: Phylogenese Stammesgeschichtliche Entwicklung der Lebewesen und die Entstehung der Arten in der Erdgeschichte.
  • Allgemeines: Aufgaben der EP Beschreibung Erklärung Vorhersage Modifikation Evaluation
  • Allgemeines: Querschnittsmethode Kondndierung (Vermengung) von Alters- und Kohorteneffekt Nachteil: liefert keine direkte Infos über intraindividuelle Veränderungen, keine Generalisierung möglich Vorteil: Ökonomie
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  • Allgemeines: Längsschnitt-Methode Konfundierung von Alters- und Testzeitpunkteffekten keine Generalisierung auf auf andere Kohorten großer Aufwand direkte Infos über intraindividuelle Veränderungen
  • Allgemeines: Zeitwandel-Methode Konfundierung von Kohorten und Testzeitpunkteffekt
  • Allgemeines: Eigenschaften von Wissenschaftstheorien dienen der ordnenden Beschreibung und Erklärung von Phänomenen sind Aussagesysteme und damit kommunizierbar sind soziale Phänomene sind intern konsistent sind empirische Theorien, die prüfbar sein sollten enthalten generalisierbare Aussagen soltlen einfach und brauchbar sein
  • Allgemeines: 4 Theoriefamilien Endogenistische Theorien (Umwelt und Person passiv) Exogenistische Theorien (Umwelt aktiv und Person passiv) Konstruktivistische Theorien (Umwelt passiv und Person aktiv) Interaktiionistische Theorien (Umwelt und Person aktiv)
  • Entwicklungstheorien: Arten biologisch-reifungstheoretische Ansätze psychodynamische Sichtweisen (oral, anal, genital, Letenz-, späte genitale Phase) Behaviorismus (Konditionierungs (Pawlow, Skinner)- oder kognitiv-soziale Lerntheorie (Bandura)) universaler Konstruktivismus (kognitive Entwicklungstheorie (Piaget) sozial-kulturelle Sichtweise ökologische Systemtheorie
  • Entwicklungstheorien: Sozial-kulturelle Sichtweise (WYGOTSKY) psychische Phänomene treten in der Entwicklung zweifach auf interpsychisches Phänomen intrapsychisches Phänomen
  • Entwicklungstheorien: Ökologie der menschlichen Entwicklung [Bronfenbrenner] Mikrosystem: Muster von Tätigkeiten, Beziehungen, Rollen in Settings Mesosystem: Wechselbeziehung zw. den Settings, an denen der Mensch aktiv beteiligt ist Exosystem: Settings, an denen der Mensch nicht direkt beteiligt ist, in denen aber für ihn signifikante Ereignisse stattfinden Makrosystem: Kultur
  • Anlage & Umwelt: Allgemeines & Heriabilität extreme Anlagebedingtheit vs. extreme Umweltbedingtheit richtige Frage: Welchen Anteil haben Erbe und Umwelt an der Entstehung von Intelligenzunterschieden? VPh = VG + VU Heriabilität: Anteil der genetischen varianz an der phänotypischen Gesamtvarianz eines Merkmals
  • Anlage & Umwelt: Korrelation zw. Erbe und Umwelt passive Korrelation: geschieht ohne Ztun der Genomträger und ser soz. Umwelt, Verwandte leifern automatisch durch Verhalten eine Umwelt mit reaktive/avokative K.: Umwelt reagiert auf genetisch beinflusste Merkmale des Individuums aktive Korrelation: gen. bestimmte Tendenzen, bestimmte Umwelten aufzusuchen, passend zu machen oder herzustellen
  • Kindheit: Allgemeines (Grundbedürfnisse & Periodisierung) 7 Grundbedürfnisse Liebe, Sicherheit, individuelle Erfahrungen, entw.-gerechte Erfahrungen, Grenzen & Strukturen, stabile Gemeinschaft, sichere Zukunft Periodisierung pränatal: Ovum; Embryo; Fötus neugeborenes; frühes & spätes Säuglingsalter; Kleinkind; Vorschulkind; Grunschultalter
  • Kindheit: Bindungstheorie [Bowlby] Bindungssysteme bziehen sich auf das Regulationssystem einer Person zielt darauf ab, Verhalten in Bezug auf Nähe und Kontakt zu schützenden Personen zu regulieren Ziel: empfundene Sicherheit dienen wie alle Verhaltenselemente der Arterhaltung und sind Produkte der Evolution in Ortogene steigt die Komplexiotät und der EInfluss von Lernprozessen
  • Kindheit: Kriterien für das Vorhandensein von Bindung und ontogenetische Stufen Kriterien Präfenz für Bindungsfigur Nähe zur Bindungsfigur heftige Reaktion bei Trennung Verhalten bei Wiedervereinigung Bindungsfigut als sichere Basis Stufen Vorphase, Entstehung, ausgeprägte B., reziproke Beziehung
  • Kindheit: Bindungstypen unsicher-vermeidend (unsicher-distanziert) sicher-gebunden (sicher-autonom) unsicher-ambivalent (unsicher-verwickelt) desorganisiert (ungelöst) nicht klassifizierbar
  • Kognitive Entwicklung: Definition [Stern] intelligenz ist die allg. Fähigkeit eines Individuums, sein Denken bewusst auf neue Forderungen einzustellen. Sie ist allg. geistige Anpassungsfähigkeit an neue Aufgaben und Bedingungen des Lebens.
  • Kognitive Entwicklung: psychometrischer Aspekt Intelligenzorientierung Orientierung an Leistungsproduktion Antworten auf Fragen, Lösen von Aufgaben Intelligenztests, Erfassung von Stabilitäten
  • Kognitive Entwicklung: Adoleszenz-Maximum-Hypothese [Wechsler] Defizitmodell des Alters durch Intelligenzskala empirisch belegt Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit mit Zunahme des Alters
  • Kognitive Entwicklung: strukturgenetische Perspektive Denkorientierung, Fehlersystematik interessiert kognitive ENtwicklung ist durch Fortschreiten, durch immer höhere Stadien des Gleichgewichts gekennzeichnet (Aquilibrationsprinzip) Gleichgewicht, Assimilation, Ungleichgewicht, Akkomodation
  • Kognitive Entwicklung: Assimilation Prozess, durch den Menschen eintreffende Informationen in eine Form überführen, die sie verstehen können reproduktive A. (funktional durch Übung) generalisierte A. (durch Ausweitung) differenzierend-rekognitorische A. (Erkennen von Unterschieden) reziproke A. (Koordination, Sehen & Greifen)
  • Kognitive Entwicklung: Periode der sensomotorischen Intelligenz (0-2) Reflexe Erwerb über Eigenschaften von Objekten & Beziehungen Verhalten wird intentional Objektpermanenz, Nachahmungsverhalten
  • Kognitive Entwicklung: Präoperationales Denken (2-7) Generalisierung von Objekten Egozentrismus Zentrierung auf Zustände Widersrpüche werden nicht erkannt
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  • Kognitive Entwicklung: Periode der konkreten Operationen (7-11) Inklusions- & Klassifikationsprobleme werden gelöst Begriffsdefinitionen Lsg. logischer Probleme Kritikwechsel
  • Kognitive Entwicklung: Periode der formalen Operationen (ab 12) Abstraktheit Interpropotionalität Kombination und Permutation Reflexivität
  • Kognitive Entwicklung: Akkommodation Prozess, durch den Menschen vorhandene Wissensstrukturen als Reaktion auf neue Erwartungen anpassen.
  • Kognitive Entwicklung: Äquilibration Prozess, durch den Menschen Assimilation und Akkomodation ausbalancieren, um stabiles Verstehen zu schaffen.
  • Kognitive Entwicklung: These des peripheren Ursprungs [Piaget] Komplexe kognitive Funktionen leiten sich aus sensomotorischen Vorläuferkompetenzen ab (traditionelle Auffassung). Kompetenzen 1,2 und 3 bilden neue Kompetenz.
  • Kognitive Entwicklung: These des zentralen Ursprungs Komplexe kognitive Funktinen entwickeln sich aus ihren eigenen Ursprüngen (neu Auffassung, Differenzierung). Aus Kompetenz 1 entstehen Kompetenzen 1.1, 1.2, 1.3 etc.  
  • Sally-Ann-Experiment Wo ist der Ball?
  • Kognitive Entwicklung: Theory of Mind Annahme über Bewusstseinsvorgänge, von denen der gesunde Menschenverstand ausgeht, um Verhalten zu erklären.
  • Moralische Entwicklung: Heterogene Moral vs. Autonome Moral Wirkung als Kriterium vs. Intention als Kriterium Regeln als gegeben vs. Regeln als aushandelbar Egozentrismus vs. Prinzipienorientierung Strafe als Vergeltung vs. Strafe als Wiedegutmachung Gerechtigkeit der Autorität vs. Gerechtigkeit der Gleichheit Lüge als hässliches Wort vs. Lüge als Unwahrheit  
  • Kognitive Entwicklung: Theorie der Entwicklung moralischen Urteils [Kohlberg] Ebene 1 - Autoritätsorientierung -Präkonventionelles Niveau Heteronome Moral (Macht ist Recht) Individualismus (Eine Hand wäscht die andere) Ebene 2 - Konventionsorientierung - konventionelles Niveau interpersonelle Erwartungen (Was du nicht willst, was man dir...) Law and Order (Ruhe ist die erste Bürgerpflicht) Ebene 3 - Prinzipienorientierung - postkonventionelles Niveau Sozialvertrag (Grundrechte für alle) universelle ethnische Verpflichtung (kategorischer Imperativ)
  • Kognitive Entwicklung: Eigenschaften der Theorie des moralischen Urteils Stufen implizieren deutliche qualitative Unterschiede aufeinander folgende Denkformen bilden invariante Sequenz Stufen unterliegen hirarchischer Integration
  • Kognitive Entwicklung: Heinz-Dilemma falsches Handeln aus richtigem Denken heraus
  • Sprachentwicklung: semantische Merkmalstheorie CLARK Wort ist Eigenname, zufälliger Gebrauch, Erweiterung auf ähnliche Objekte, regulärer Gebrauch
  • Sprachentwicklung: Theorie des funktionalen Kerns NELSON Begriff ist primär und Wort sekundär Funktionelle Aspekte (Tätigkeiten) bilden den Kern Objekt wird zum Beispiel für eine Klasse
  • Sprachentwicklung: Prototypentheorie ROSCH innerhalb der Begriffskategorie sind manche Aspekte typischer für den Begriff as andere (Ähnlichkeitsprinzip)
  • Sprachentwicklung: Lexikalische Kontrasttheorie Clark Zuordnung von Wort und Begriff erfolgt in zwei Klassen 8Konstrast und Konventionalität)
  • Sprachentwicklung: Constraints des Worterwerbs Kinder lassen sich von Vorannahme leiten, wenn es darum geht bestimmten Objektkategorien Bezeichnungen zuzuweisen: Ganzheitsannahme (Worte beziehen sich auf das ganze Objekt) Taxonomieannahme (Worte beziehen sich auf Objekte des selben Typs) Disjunktionsannahme (Objekte haben nur eine Bezeichnung)
  • Sprachentwicklung: Outside-In-Theory Annahme genereller Lernmechanismen angeborene sprachspezifische Vorraussetzungen werden nicht angenommen kognitive Theorien, sozial-interaktive Theorien
  • Sprachentwicklung: Inside-Out-Theory Sprachlernen unterscheidet sich von anderen Lernmechanismen angeborenes Sprachwissen & angeborene sprachspezifische Fähigkeiten Universalgrammatik
  • Wahrnehmung: Definition Prozess, bei dem Sinnesrezeptoren und das NS Reizenergien aus der Umwelt empfangen und als sensorische Information dastellen. Diese Informationen werden organisiert und interpretiert und ermöglichen die Erkennung von Ereignissen und Gegenständen.