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Entwicklungspsychologie (Subject) / 6. Entwicklung von Strategien und Metakognitionen (Lesson)
Entwicklung von Strategien und Metakognitionen
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- Definition: Strategie Potentiell bewusste, absichtliche und kontrollierbare kognitive Aktivität, die eingesetzt wird mit dem Ziel, die Leistungen in Gedächtnisaufgaben zu verbessern -> Unterscheidung nach Zeitpunkt der Anwendung: 1. Enkodierstrategien (Einspichern von Info: Art, Ort) 2. Abrufstrategien
- Wie geht man vor, bei der Erfassung strategischen Verhaltens? 1. Präsentation der Aufgabe 2. Instruktion 3. Lernzeit 4. Intervall 5. Abrufphase 3,4 und 5 -> Erfassung des strategischen Verhaltens
- Was ist die Enkodierstrategie? Sie wird während des Lernens eingesetzt. 1. Wiederholen (rehearsal): einzeln oder kumulativ 2. Organisieren/ Kategorisieren: Thematisch oder taxonomisch (nach Oberbegriffen) 3. Elaborieren: bildhafte, sprachliche oder thematische Assoziationen bilden
- Was ist die Abrufstrategie? Sie werden während der Wiedergabe eingesetzt. 1. interne Abrufhilfe nutzen 2. externe Abrufhilfe nutzen
- Ist die Organisationsstrategie eine Abruf- oder eine Enkodierstrategie? Eine Enkodierstrategie.
- Beschreibe die 3 typischen Schritte des Entwicklungsverlaufs beim Erwerb von Strategien 1. Mediationsdefizit: Kinder können zwar instruiert werden, eine bestimmte Strategie zu benutzen, sie verbessert aber nicht ihre Gedächtnisleistung. 2. Produktionsdefizit: Kinder können instruiert werden Strategie effizient zu nutzen, setzen sie aber nicht spontan ein. 3. Nutzungdefizit: Kinder setzen eine Strategie spontan ein, verbessern dadurh aber nicht ihre Gedächtnisleistung.
- Warum ist die Organisationsstrategie besonders gut für Forschungszwecke? -sie lässt sich gut untersuchen -das Ausmass der Stategienutzung ist quantifizierbar -kaum Vorwissenseffekte -Kinder machen es gerne -entwickelt sich spontan in den Grundschuljahren
- Wei nemmt man den Strategieeinsatz beim Lernen und beim Abruf? (englisch) Beim Lernen: sorting beim Abruf: clustering
- Was ist wichtig für die Verbesserung der Gedächtnisleistungen mit Strategien? -kontinuierlicher Einsatz -> Übung im Gebrauch, Automatisierung -multipler und flexibler Strategiegebrauch Strategien brauchen kognitive Ressourcen
- Was sind die Unterstufen der Metakognition? -Wissen über mentale Zustände: Theory of mind (Glauben, Wünsche..) -Metagedächtnis: ->Deklaratives Metagedächtnis und ->Prozedurales Metagedächtnis
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- Was ist das Metagedächtnis? Kognitive, gedächtnismässige Prozesse, deren Inhalt das Gedächtnis oder eine Gedächtnisaufgabe selbst ist. Hat IMMER mit Lernen und Behalten zu tun = spezieller Teil von Metakognitionen
- Was sind typische Phänomene bei Erwachsenen betreffend ihres Metagedächtnisses? -sie haben eine zu optimistisch Einstellung (glauben sich sicher richtig zu erinnern) -diese überoptimistische Einschätzung ist schwer zu verändern -nutzen inverstierte Lernzeit nicht optimal (kein Lernfortschritt trotz investierter Zeit) -gutes Metagedächtnis geht mit besseren Leistungen einher -> Selbstregulation des Lernens, Selbstgesteuertes Lernen
- Was ist das deklarative Metagedächtnis? Faktenwissen über das Gedächtnis bezüglich: Personenmerkmale, Aufgabencharakteristika, einsetzbare Strategien
- Was ist das prozedurale Metagedächtnis? Wissen, wann welche Gedächtnisaktivität gebraucht wird, diese einsetzen, steuern, anpassen (Überwachungs- und Kontrollprozesse)
- Nenne die 3 Überwachungsprozesse (Monitoring) 1. Vor dem Lernen: (ease-of-learning judgement) Einschätzung wie leicht der Stoff zu lernen wird 2. Während des Lernens: (judgment of learning) Einschätzung was man schon wie gut kann 3. Bei der Wiedergabe: (confidence judgement) Einschätzung wie sicher man ist, dass die gegebene Antwort richtig ist
- Nenne die 3 Steuerungs- bzw. Kontrollprozesse - Vor dem Lernen: Lernart und -from festlegen/auswählen - Während des Lernens: Lernzeiteinteilung - Bei der Wiedergabe: Korrekturen, Auslassungen, "ich weiss nicht" Antworten
- Besitzen kleine Kinder bereits Abstufungen in der Sicherheits/ Unsicherheits Einschätzung? Nein, sie sind sich entweder total sicher oder total unsicher. Abstufungen entwickeln sich erst später durch Erfahrungen
- Was ist früher vorhanden, Kontrollstrategien oder Überwachungsfähigkeiten? Überwachungsfähigkeiten