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Entwicklungspsychologie (Subject) / Reise durch die Lebensspanne, Erwachsene (Lesson)

Biologisches Altern Kognitives Altern

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  • Biologisches Altern wear-and-tear Theorie DNA-level: programmierte Effekte DNA-Level: random-events Theorie Alterungsprozesse beginnen ab etwa dem 30. Lebensjahrasynchrones Altern mit grossen individuellen Unterschiedenmultidimensionale Entwicklung Gebrauch läßt Körper altern; aber: verschiedene Reparaturmechanismen; harte Arbeit verlängert das Leben eher als dass es dieses verkürzt programmierte Effekte spezifischer Gene (Verkürzung der Telomere etc.); partielle, jedoch geringe Stütze durch Familiendaten allmähliche Schädigung der DNA durch zufällige oder external verursachte Veränderungen
  • Biologisches Altern Nervensystem Tod von Neuronen, Zunahme von Ventrikeln abgeschwächter Blutfluss, vor allem im Frontallappen trotzdem auch Bildung von neuen Synapsen und Neuronen; weiter verteilte neuronale Aktivitäten bei „fitten“ Älteren
  • kognitives Altern Kristalline Intelligenz: Fluide Intelligenz: Fertigkeiten, die von akkumuliertem Wissen, Erfahrung, Urteilsvermögen und sozialen Konventionen abhängen (kulturell - product), recht stabil über die Lebens-spanne grundlegende Informations-verarbeitungsfähigkeiten; Beziehungen zwischen Reizen finden, Verarbeitungsgeschwindigkeit, Arbeits-gedächtniskapazität (biologisch - process), recht baldigem abruptem Abfall
  • kognitives Alter Informationsverarbeitung 1. Verarbeitungsgeschwindigkeit 2. Aufmerksamkeit -> Kompensationsmöglichkeiten 3. Gedächtnis: -> Kompensationsmöglichkeiten: 4. Bewusste Verarbeitung von Reizen: - Verlsut an... - vorallem bei... - 2. deutlich reduziert; kein negative priming, Probleme mit dem gleichzeitigen Durchführen von komplexen Aufgaben, Anfälligkeit für divided-attention Aufgaben                                                                                                             -> viel Erfahrung macht zu einem gewissen Grad resistent gegenüber solchen Defiziten (z.B. Autofahren, Schachspiel), Training 3. deutliche Abnahme im episodischen Erinnern; Defizite bei relationaler Kodierung und auch Abruf; Strategie- und Inhibitionsdefizite                   Abnahme im prospektiven Gedächtnis; zeitbasiertes prospektives Gedächtnis stärker anfällig als ereignisbasiertes prospektives Gedächtnis                                           -> Verwendung verschiedener Formen von Hinweisreizen, externale cues als zentrale Hilfe 4. Informations-verarbeitung oftmals auf der Basis der Vertrautheit (familiarity) von Reizen und seltener auf der Basis von deren bewusster Verarbeitung (recollection); remember-know-Prozedur, elektrophysiologische Ableitungen      Erhöhte Anfälligkeit für Falscherinnerungen - Verlust an kognitiver Geschwindigkeit und an kognitiver Kontrolle- vor allem Aufmerksamkeit, Strategiegebrauch und Inhibition zeigen substantielle Defizite mit dem Alter- Frontallappendegeneration als wahrscheinliches neurobiologisches Korrelat
  • kognitive Veränderung -> generelles Muster Demenzen - -> - - - Nervernsystem kognitive Veränderung relativ mild wenn alternde Person nicht erkrankt, sich körperlich fit hält durch gute Ernährung und ausreichend Bewegung insgesamt sind die Einbussen zwar qualitativ mit den Fortschritten in den jüngeren Lebensjahren z.T. vergleichbar, quantitativ unterscheiden sie sich jedoch enorm Menge von Störungen bei denen viele kognitive und Verhaltensaspekte so stark beeinträchtigt sind, dass sie die täglichen Aktivitäten empfindlich beeinflussen1% der 60-Jährigen50% der 85-Jährigen - Alzheimersche Krankheit (kortikale Regionen) -> Schrumpfen des Gehirns aufgrund von Degeneration und Tod von Neuronen   zudem starke Reduktion in Aktivitäten und Blutfluss- zerebrovaskuläre Demenz (kortikale Regionen)- Parkinsonsche Krankheit (subkortikale Regionen) Tod von Neuronen, Zunahme von Ventrikeln abgeschwächter Blutfluss, vor allem im Frontallappen trotzdem auch Bildung von neuen Synapsen und Neuronen; weiter verteilte neuronale Aktivitäten bei „fitten“ Älteren
  • kognitives Altern anti aging Substanzmissbrauch: Ernährung: Bewegung: wenig Rauchen, wenig Alkohol Vermeidung von Übergewicht durch fettarme Ernährung; vitaminreiche Ernährung Reduktion von Körperfett, Erhöhung der Widerstandskraft gegen Krankheiten (Erkältung, Diabetes, Krebs, Herzkrankheiten; Depression),                Tierexperimente: aerobische Aktivitäten beeinflussen Stoffwechsel und neurochemische Aktivitäten im Gehirn positiv experimenteller Test der Hypothese dass aerobische Fitness die kognitiven Fähigkeiten bei älteren Personen positiv beeinflussen (Planen, Problemlösen, Inhibition): 124 „gerne sitzende“ Testpersonen 6 Monate lang aerobisches Fitnessprogramm (Gehen) oder anaerobisches Fitnessprogramm (Dehnübungen) -> Verbesserung in kognitiven Kontrollfuktionen und in Gedächtnisaufgaben, wenn diese Kontrollfunktionen ansprechen
  • kognitives Altern Die Rolle von mentaler Fitness - - - - Was genau verbessert sich bei den kognitiven Fähigkeiten? - - •Das Training von kognitiven Leistungen im Alter ist effektiv, zumindest kurz- und mittelfristig•Trainingseffekte sind oftmals stark auf die jeweils trainierte Aufgabe beschränkt•Intellektuelle Stimulation ist generell förderlich für kognitive Leistungen•All diese Effekte schützen jedoch nicht vor einem altersbedingten Abfall in den kognitiven Fähigkeiten, der jenseits des 70. Lebensjahres auch stärker sein kann als ohne Training und mit wenig Stimulation •Auf neuronaler Ebene können sich neue Neurone und/oder neue Synapsen bilden und die Verarbeitung kann verteilter werden•Auf kognitiver Ebene haben die Zuwächse meist wenig mit einer Zunahme in der Informations-verarbeitungsgeschwindigkeit oder Inhibitions-funktionen zu tun, sondern meist mit dem Erwerb von Strategien
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