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Entwicklungspsychologie (Subject) / Reise durch die Lebensspanne, frühe Kindheit (Lesson)

- Körperliche Entwicklung - emotionale Entwicklung - kognitive Entwicklund - gehirnentwicklung

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  • Körperliche Entwicklung Gehirnentwicklung von Kopf zu Fuss von innen nach aussen (Rumpf vor Armen und Beinen vor Händen und Füssen) Zunahme d. Gehirngewichts von 70% auf 90% Bildung von Synapsen, myelinization, synaptic pruning setzen sich fort Fortschritte in diversen Funktionen besonders viel neuronale Aktivität in Frontallappen (Planen, Problemlösen) und generell der linken Hemisphäre (Sprache), weniger neuronale Aktivität in der rechten Hemisphäre (räumliche Informationen) fortgesetzte Lateralisierung
  • Gehirnentwicklung: - Der zerebrale Cortex (Lateralisierung links:... ,rechts:....) - Händigkeit - ab wann präferenz - Sprache wo? - Erblichkeit? Lateralisierung schon bei Geburt in geringem Ausmass vorhanden  -> läßt Spielraum für Plastizitätlinks: analytischen Prozessen (z.B. Sprache)rechts: holistischen Prozessen (z.B. räumliche Infos) Präferenz für eine Hand bei 10% d. 1-jährigen, bei 90% d. 5-Jährigen,                   = präferenz der dominanten Hirnhälfte -> Sprache bei rechtshändern rechts, bei linkshändern bilateral verankert                                                                           wenig Anzeichen für Erblichkeit -> bei Zwillingen oft gegensätzliche Hälften präferiert -> mögl. Ursache = Körperorientierung im Uterus                            kulturelle Unterschiede weisen auf Umwelteinfluss hin                                       geistig retardierte Personen öfter linkshändig -> andere Lateralisierung?
  • Gehirnentwicklung außerhalb des Cortex Cerebellum Retikuläre Formation Corpus callosum • Cerebellum: Kontrolle von Körperbewegungen (Verbindung zum Cortex effektiv)•Retik. Form.: Wachheit und Bewusstsein (Frontallappen, Aufmerksamkeit)•Corpus callosum: starke Myelini-sierung in dieser Zeit (Integration und Kommunikation zw. Hälften)
  • kognitive Entwicklung (Piaget) - Violation of expectation - Zahlenrepräsentation präoperationale Stufe Egozentrismus: Animistisches Denken Konservierungsaufgabe Inklusionsaufgabe Präferenz für das unmögliche Ereignis bereits bei 3-Monate-alten Kindern mit 5 Monaten einfache Addition und Subtraktion Make-believe-plays: Bedeutung für die kognitive und wohl auch für die soziale Entwicklung des Kindes Glaube dass Objekte lebensähnliche Qualitäten haben wie Gefühle, Wünsche oder Gedanken = egozentrische Zuordnung von menschlichen Beweggründen zu physikalischen Ereignissen (auf sich bewegende Objekte beschränkt) Volumen und Gefäß, lösbar wenn nur wenige Items präsentiert Präs blauer und gelber Blumen: mehr Glebe oder mehr Blumen?= Kategorisieren Kategoriensystem meist nicht sehr komplex  
  • Kognitive Entwicklung Aufmerksamkeit - 0-2 J - dann - Arbeitsgedächtnis - Deklaratives Gedächtnis - semantische Strukturen Aufmerksamkeit    •0-2 J Verbesserungen: kürzere Habituations-zeiten, flexiblere Aufmerksamkeit, leichteres Aufrechterhalten von Aufmerksamkeit bei Handlungen   •frühe Kindheit: weiter Zunahme im Aufrecht-erhalten von Aufmerksamkeit -> Möglichkeit für einfachere Pläne (z.B. Suchen eines Objekts) - relativ schwach (geringe Zahlenspanne, schwache komputationale Spanne) - Deklaratives Gedächtnis    •semantische Strukturen wie scripts oder Schemata    •Episodisches Erinnern von der Testart abhängig; gutes Wieder-erkennen       bei   relativ starken Defiziten im freien Erinnern   •mangelhafte Kodierung von Material (wenig semantische Kodierung, kaum   Strategiegebrauch etc.), noch kaum Gebrauch von Hinweisreizen oder gar   Abrufplänen beim Erinnern-> episodisches und semantisches Gedächtnis müssen erst noch zueinander finden - Entwicklung von Metakognition:                                                                      Fähigkeit sich und anderen mentale Zustände zuzuschreiben -> false believe task: in welchem Schrank wird Schokolade gesucht? ab 4 J korrekt •2–3J: Zählenlernen•4J: Lösung simpler arith-metischer Probleme•4–5J: Kardinalitätsprinzip (beim Zählen beschreibt letzte Zahl Menge) •Wortschatz: Zunahme von 200 auf mehrere Tausend Wörter bis 6J•Grammatik: Pluralbildung, Präpositionenbenutzung etc. beginnen ab 3J, zusammengesetzte Sätze ab 4-5J•Entwicklung von Kommunikation, ab 4J mit Anpassung der Sprache an den Gegenüber (z.B. Kinder vs. Ältere)•Sprachentwicklung vor allem von vielen sprachlichen Interaktionen abhängig, aber auch von „sanften“ Rück-meldungstechniken  
  • Emotionale Entwicklung Moralentwicklung - Ab 2 J - Ab 6 J - - Soziale Lerntheorie - - -Aggressionen - instumentell - feindliche - Familienkontext - Fernsehen •grobe Unterscheidung zwischen „gut“ und „schlecht“ (Bewertung von aggressivem Verhalten)•diverse Moralregeln manifestieren sich („Du solltest nicht meine Sachen nehmen ohne mich zu fragen!“)•Erst sehr allmähliche Entwicklung von extern kontrollierter Moral hin zu internalen Standards •Initiierung der Moralentwicklung durch Modelllernen (Beobachtung und Imitation); warme, verständnisvolle und in sich konsistente Personen als präferierte Modelle•wenig positiver Effekt von Bestrafung (bestenfalls in kleinen und konsistenten Dosen); häufige Strafen „erzeugen“ oftmals Depression und antisoziales Verhalten •instrumentelle Aggression nimmt bis zu 6J ab•„feindliche“ Aggression nimmt allmählich zu: offene Form (jemanden verletzen) versus relationale Form (sozialer Ausschluss, Gerüchte verbreiten)•zentrale Rolle des Familienkontexts (analog zu sozialer Lerntheorie der Moralentwicklung)•signifikante Rolle des Fernsehens und der Medien
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