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Entwicklungspsychologie (Subject) / Reise durch die Lebsspanne, Kleinkind und Säugling (Lesson)

Körperliche Entwicklung Gehirnentwicklung Lernfähigkeiten Wahrnehmungsentwicklung kognitive Entwicklung, Sprachentwicklung, emotionale Entwicklung

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  • Gehirnentwicklung - Pränatal - Postnatal - Pränatal werden Neuronen überproduziert, postnatal setzt durch äußere und innere Stimuli Synapsenbildung zwischen genutzten Nervenzellen ein, während ungenutzte absterben - Postnatal Gewichtszunahme des Gehirns durch Synapsenbildung, durch Wachsen von Gliazellen und Myelinisierung
  • Wahrnehmug akustisch - Psychrometrische Funktion - Voice Onset Time Fazit Psychometrische Funktion: Man erstellt ein Diagramm in dem Reizintensität gegen Wahrnehmung aufgetragen wird Voice onset time (VOT) ist die Zeit zwischen Konsonant und Schwingen der Stimmbänder und bestimmt, ob dieser klanghaft (d) ist, oder nicht (t) der übergang ist nicht kontinuierlich sondern diskret und kann auch von Säuglingen schon wahrgenommen werden (=kategorielle Wahrnehmung) •Präferenzen zwischen einzelnen akustischen Reizen•noch unterentwickelte Hörschwellen•kategoriale Wahrnehmung präsent
  • Kognitive Entwicklungstheorie Piaget - Schema - Assimilation - Akkomodation - Circular reactions - Schemen sind Organisationsstrukturen, die aus zufälligem konkretem Verhalten (fallen lassen, kicken eines Mobiles) auf abstrakte Dinke angewendet werden um Probleme zu lösen -> ein tritt gegen etwas kann dieses bewegen - Assimilation: abstrakte Dinge werden so verändert, dass sie in besthende Schemata passen - Akkomodation: bestehende Schemata werden so angepasst, dass sie vielfältiger anwendbar sind - circular reactions: Mittel um Schemata zu erwerben (-> zufällig etwas fallen lassen, diesen Prozess immer wieder wiederholen, dann auf andere Objekte in experimenteller, kreativer Form anwenden; z.B. werfen). Präferenz für Mutterstimme nach zwei Tagen Indiz für frühe scr
  • Violation-of-expectation method Babies werden an physikalisches Ereignis habituiertdanach wird getestet, ob Babies eher bei neuem, physikalisch möglichen Ereignis oder bei neuem, physikalisch nicht möglichen Ereignis dishabituieren:-> wenn Dishabituierung bei unmöglichem = Überraschung -> korrektes Wissen über bestimmte Aspekte der Umwelt Präferenz für das unmögliche Ereignis bereits bei 3-Monate-alten Kindern Widerspruch zu Piagetscher Einteilung; Vielleciht suchen Kinder nicht nach versteckten Gegenständen weil sie keine effektiven Such-Strategien haben  (Frontallappen)aktive vs. passive Objektpermanenz
  • - Fähigkeiten die Erwachsenen qualitativ ähnlich sind - Veranlagung von Mechanismen, die später zum Einsatz kommen - Entwicklung auf neuronaler, motorische, sensorischer Ebene - Schon mit wenigen Wochen und Monaten zeigen die Säuglinge viele Fähigkeiten, die denen von Erwachsenen qualitativ sehr ähnlich sind (kategoriale Wahrnehmung etc.)•Viele grundlegende Mechanismen sind vorhanden, die zwar jetzt noch nicht viel gebraucht werden, aber bald verstärkt zum Einsatz kommen (instrumentelles Konditionieren etc.)•Entwicklung, sowohl auf neuronaler Ebene als auch auf sensorischer und motorischer Ebene, schreitet mit enormer Geschwindigkeit voran
  • - Klassisches Konditionieren - instrumentelles Konditionieren - Habituation klassisch: -> nicht alle Reize sind Konditionierbar (muss biologisch relevant sein) -> nicht in der ersten Lebensjahrhälfte möglich instrumenell: -> Handlung wird durch Belohnung verstärkt -> bei Säuglingen beschränkt, weil wenig Handlungsspielraum Habituation -> schon im 3. Trimester der Schwangerschaft funktionsfähig -> stärkere Reaktion auf neue Dinge in Umgebung, bei Wiederholter Darbietung senken der Herzfrequenz
  • Motorische Entwicklung Einflüsse auf Explorationsverhalten auf soziale Beziehungen auf Kognition Greifen: besondere Rolle für kognitve Entwicklung; willentliches Greifen befinnt mit 3 Monaten, Halten mit einer Hand mit 7. Abhängig von Stimulation
  • visuelle Wahrnehmung schlecht ausgeprägt bei Neugeborenen mit 2 Monaten: Fokusierung und Farbwahrnehmungmit 6 Monaten: Scharfsehen und Augenbewegungeninsgesamt mit 6 Monaten schon qualitativ recht ähnlich zu Erwachsenen -> Verschiedene Tests zu Kontrast-, Farb-, und Musterwahrnehmung -> Tiefenwahrnehmung; visual cliff; ab 2. - 3. Monat
  • zerebraler Kortex 2 Hemisphären -> links: rechts: Gehirnstruktur mit der längsten Wachstumsphase, am längsten für Umwlteinflüsse empfänglich, 85% des Gehirngewichts, zuletzt: frontal lobe; Denken, Bewusstsein..) 2 Hemisphären (schon bei Geburt vorhanden, aber mit Spielraum für Plastizität) -> Sprache fördert Lateralisierung, ist zunächst sehr breit angelegt und wird dann von Arialen übernommen (Hirnschädigung in den ersten 6 Monaten beeinträchtigt Sprachentwicklung, egal in welchem Hirnarial, kann aber bis zum 5. J kompensiert werden) -> weniger plastizität bei räumlich-visuellen Verschaltungen, vermutlich weil schon bei Geburt stärker lateralisiert; Hirnschädugung in den ersten 6 M führt zu stärkeren Einbußen bei r-v Aufgaben als bei sprachlichen links: Fokus auf eher analytische Prozesse (Sprache..)
  • körperliche Entwicklung - 50% bis 1. J - 75% bis 2. J - Gewichtsverdopplung 6 M - Verdreifachung 2 J -> In kleinen Schüben Wachstum von oben nach unten, von innen nach außen; Kopf vor Rumpf vor Armen.. bestimmung der individuellen reife d. körperl. Wachstums über Skelettalter; wann wird us Knorpel Knochen (Mädchen früher als Jungen)
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  • Kognitive Entwicklung Mentale Repräsentati - 6 Wochenon - wenige Monate - 10 - 12 M - 12-18 Monate -> core Knowledge - zeigen noch nach Tagen verzögerte Imitationen wenn sie mit derselben Person konfrontiert werden - Gedächtnisleistungen über einen Tag hinaus - Problemlösen durch Analogie - Fülle von sensomotorischen Fähigkeiten die auf Modelllernen zurückgehen (Blumen giessen, Putztätigkeiten), über Monate anhalten und in verschiedenen Kontexten realisiert werden -> angeborenes Wissenssystem was schnelles Verständnis von Ereignissen erlaubt
  • kognitive Entwicklung Informationsverarbeitungsansatz; Korrekturen d. piagetschen Sichtweise Zahlenrepräsentation • viele kognitive Veränderungen passieren viel früher als gedacht•viele kognitive Veränderungen sind graduell und kontinuierlich• verschiedene Aspekte der kindlichen Kognition entwickeln sich verschieden schnell, aufgaben- und erfahrungsabhängig mit 5 Monaten einfache Addition und Subtraktion
  • kognitive Entwicklung Gedächtnis Habituationsmethode Instrumentelles Konditionieren mit 3 Monaten erinnern über 24 Stundenam Ende des ersten Jahres über mehrere Tage,bei Gesichtern gar über mehrere Wochen mit 3 Monaten erinnern über 1 Wochemit 6 Monaten erinnern über 2 Wochen,mit 18 Monaten erinnern über 13 Wochen
  • kognitive Entwicklung Kategorisierung Habituationsmethode 7-12 M 3 M mit 7-12 Monaten bereits Kategorien wie Nahrung, Möbel, Tiere, aber auch Kategorien wie Geschlecht und AlterKategorien zunächst perzeptuell (Fokus auf Aussehen), am Ende des ersten Jahres dann auch konzeptuell (Küchenutensilien; Einteilung von Personen nach Geschlecht und Alter) -> mit 3 Monaten: Austausch der Symbole am Mobile vermindert die Kickfrequenz
  • kognitive Entwicklung - Piagets Theorie - Experimentelle Befunde zeigen - nach Piaget lernen Kinder nur durch ausprobieren/mit Erfahrung gerade in der Sensomotorischen Phase. Entwicklungsprozesse laufen Stufenweise ab, bestimmte Fähigkeiten werden in den jeweiligen Stufen erlangt. - Experimentelle Befunde zeigen teils eine Weitaus schnellere und kontinuierlichere Entwicklung und deuten auf einen Informationsverarbeitungsansatz hin, in dem ein core-knowledge die Kinder zum weiteren Lernen befähigt
  • Kognitive Entwicklung Sprachentwicklung - Behaviorismus -> contra - Nativismus -> pro -> contra - Interaktionismus - Wie jedes Verhalten wird Sprache durch instrumentelles Konditionieren gelernt; die Laute, die am meisten nach Sprache klingen werden verstärkt -> Kinder kreieren Phantasie-Worte - Sprache ist angeboren weil zu kompliziert um entdeckt zu werden -> anfängliche Sensitivität, Verlauf bei allen Kindern ähnlich -> scheint diverse Lernprozesse zu beinhalten Interaktionen zwischen internalen Fähigkeiten und Umwelteinflüssen sind zentral für Spracherwerb; besondere Rolle des sozialen Kontexts -> unklar, wieviel und was genau angeboren istz.B. sind es spezielle Sprachfertigkeiten oder sind es ganz allgemeine kognitive Fähigkeiten die beim Lernen von Grammatik relevant sind
  • Kognitive Entwicklung Sprachentwicklung 2-4 Monaten dann: 6 M 7 Monaten 1 J 2 J zweiten Hälfte vokalähnliche Laute die allmählich mit Konsonanten angereichert werden (Plappern) - universelle Eigenschaft von Kindern für die weitere Entwicklung ist das Hören von Sprache notwendig Verstehen erster Wörter viele Laute die in der Erwachsenensprache vorkommen Sprechen erster Worte over- and underextension (z.B. Opa, Bär)Asymmetrie zwischen Sprachverständnis und Sprachproduktion 1-3 neue Worte pro Monat 10-20 neue Worte pro Woche ab 200 Wörtern: aneinander reihen  
  • Emotionale Entwicklung Prägung muss bestimmtes kognitives, emotionales oder soziales Verhalten während bestimmter Zeitperioden gelernt werden? beeinflusst die Bindung zwischen Mutter und Kind in den ersten Wochen und Monaten die spätere Intelligenz des Kindes?
  • Emotionale Entwicklung Bindung 4 Bindungsphasen 1 2 3 4 Einflussfaktoren - - - - emotionale Bendung an best. Pers. 2. Hälfte erstes Jahr Bindung hängt nicht von Nahrungsgabe ab •1 (0-6W): Signale des Säuglings (Lachen, Schreien) erzeugen Kontakt zu anderen Personen ohne jedoch zu Bindung zu führen•2 (6W–6M): Unterscheidung zwischen vertrauten und fremden Personen; mehr Plappern und schnelleres Beruhigen bei vertrauten Personen; Vertrauensbasis; noch keine Trennungsangst•3 (6-18M): vertraute Person als eine sichere Basis für Explorieren; Trennungsangst•4 (18M-2J): besseres Verständnis möglicher Abwesenheiten und der Rückkehr von Eltern; arrangieren mit kurzer TrennungAufbau einer länger andauernden emotionalen Bindung •Gelegenheit Bindung aufzubauen: emotionale Entwicklung zurückgeblieben falls keine Gelegenheit existiert um Bindung zu einer Bezugsperson aufzubauen (Heimkinder)•Qualität der Interaktionen: interactional synchrony (adäquate Reaktionen, emotionale Übereinstimmung) vs. overstimulation vs. inkonsistente Behandlung vs. Ignorieren•Kindereigenschaften: Krankheit, Geburtskomplikationen; insge-samt aber wenig Einfluss•Familienkontext: Stressfaktoren wie Arbeitslosigkeit, Schei-dung, Geldnöte interferieren oftmals mit adäquatem Verhalten
  • Emotionale Entwicklung Bindung Messung obwohl fast alle Kinder nach dem Ende des 2. Jahres an Bezugspersonen gebunden sind, unterscheiden sich die Kinder z.T. deutlich in der BindungsqualitätBestimmung der Bindungsqualität über die Fremdensituation:8 Phasen die in einer Laboruntersuchung sukzessiv durchlaufen werden und insgesamt grob 20 min dauern
  • Emotionale Entwicklung 4 Bindungstypen •sichere Bindung: Eltern als sichere Basis; eventuell Weinen wenn Eltern weg sind, Freude wenn sie wieder da sind (65%)•unsicher vermeidende Bindung: kaum Effekt der Trennung, Vermeidung der Person nach Rückkehr (20%)•unsicher ambivalente Bindung: vor Trennung Wunsch nach Nähe; danach oftmals zornig, Kontakt vermeidend (10-15%)•Desorganisation/Desorientierung: verwirrtes Verhalten nach der Wiedervereinigung, z.B. Schreien nach Beruhigung (5-10%)