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Psychologie (Subject) / Vorurteile Psychologie (Psychoanalyse) (Lesson)

Klausurvorbereitung Q4, Land Berlin

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  • Das Vorurteil , Definition ( Duden) Ohne Prüfung der objektiven Tatsachen voreilig gefasste oder übernommene, meist von feindseligen Gefühlen gegen etwas oder jemanden geprägte Meinung.
  • Merkmale eines Vorurteils ( 6 Stück) - das Urteil ist falsch - voreilig - generalisierend - besitzt den stereotypen Charakter eines Klischees - enthält neben einer Beschreibung auch eine Bewertung - auch wenn es sich als falsch erweist, wird an ihm festgehalten
  • Apodiktisch nicht widerlegbar, unbedingt richtig, ohne weitere Begründung unmittelbar gewiss, keinen Widerspruch duldend
  • Stereotype Feststehend, unveränderlich
  • Entstehung von Vorurteilen nach dem 3 Instanzen Modell ->bzw. Selbstbehauptungsfunktion (6 Punkte) - Abwehrmechanismen stärken das schwache "Ich"   - Triebwünsche müssen verdrängt werden   - "Projektion" projiziert eigene Triebe und Wünsche auf Andere und - "Rationalisierung" rechtfertigt durch Logik die Vorurteile   - Selbstverkennung des Individuum - und daraus folgend falsche Fremdeinschätzung
  • Die Funktionen von Vorurteilen ( 5 Punkte) - Orientierungsfunktion (psychisches Unbehagen tritt ein, wenn man sich  jedes Mal neu auf Situationen im Alltag einstellen muss. Kategorisierung: nat. Ökonomie) - Anpassungsfunktion (Konformitätsstudie, kognitiver Konflikt) - utilitaristische Funktion ( überlegene Gruppe beutet die Unterlegene aus) - Selbstdarstellungsfunktion ( wenn man keine eigene Meinung hat, bedient  man sich Vorurteilen um nicht als "meinungslos" dazustehen - Selbstbehauptungsfunktion ( siehe 3 Instanzen) .....Stabilisierung
  • Orientierungsfunktion (Kognit.) (4 Punkte) Vorurteil : - dient der Verarbeitung von emotionalen Spannungen - dient der Kategorisierung Beispiel: - "Halo- Effekt" -> von einem Aspekt auf Andere schließen:    "wer lügt, der stiehlt" - stereotype Formulierungen ohne emot. Beteiligung helfen die Welt zu verstehen  
  • Selbstbehauptungsfunktion ( 4 Punkte) (Psychoana.) - hängt Person an stereotypen Vorurteilen, betont dies die Abwehrfunktion - Person leistet emotionale & kognitive Widerstände - da sonst psychischer Stütze und Selbstbehauptung beraubt - ähnelt neurot. Symptom -> weil schwer aufzugeben
  • Projektion (2 Punkte) (Psychoana.) - eigene Triebwünsche werden auf andere projiziert und an diesen verurteilt - Schutz für schwaches "Ich"
  • Kognitivismus (Ursache, Abbau), (2 Punkte) Ursache: kognitive Informationsverarbeitung Abbau: neue Informationen annehmen, in die "Schublade" zulassen
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  • Gemeinsamkeiten Kogn.& Psychoana. innerpsychisches Phänomen
  • Vorurteil -> Kognitivismus Verzerrung der Realität durch begrenzte menschliche Fähigkeit zur Infoverarbeitung
  • Kategorien ( 5 Punkte) ( Kogn.) - subjektiv wichtige werden von unwichtigen Infos getrennt - dadurch wird Infoflut verringert, Mensch bleibt handlungsfähig - sind durch Erziehung gelernt - enthalten Wertung, die auf kategorisierte Person übertragen wird - z.B.Geschlecht, Alter, Nationalität  
  • Entstehung kognitiver Dissonanz Wenn zwei zugleich bestehende Kognitionen einander widersprechen oder ausschließen.
  • Möglichkeiten der Dissonanzreduktion - Nichtwahrnehmung - Leugnen von Infos - Änderung von Verhalten/ Einstellung - selektive Beschaffung dissonanzreduzierender Infos ( Raucher wurde 96J.)