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Modul 1 - 03435 Kulturelle Vielfalt (Subject) / Kapitel 8 (Lesson)

Migration im Arbeitskontext USA und Dtl., Diversity Management in Unternehmen, Interkulturelle Trainings, Diskriminierung im Bewerbungsverfahren

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  • Integration Kulturation: Migranten erwerben Kenntnisse und Fähigkeiten, um am Leben der neuen Gesellschaft teilzuhaben Platzierung: Migranten erwerben in entscheidenden gesellschaftlichen Bereichen (Bildung, Arbeitsmarkt etc) eine bestimmte soziale Position Interaktion: Aufbau interethnischer sozialer Beziehungen (Nachbar- /Freundschaft, Ehe) Identifikation: Mentale und emotionale Verbundenheit mit der Aufnahmegesellschaft - Gefühle von Loyalität und Zugehörigkeit
  • Discrimination-and-Fairness Approach Grundsätzliche Ablehnung jeglicher Art von Diskriminierung Instrument zur Förderung von Gleichberechtigung und Chancengleichheit von Minderheiten, vor allem bei Personaleinstellungen 1968 USA: Gleichstellungsgesetzgebung - Verstöße gegen Anti-Diskriminierung werden juristisch geahndet
  • Access-and-Legitimacy Approach Gewinn- und marktorientiert, bedingt durch Internationalisierung der Kunden in den USA Kulturelle Unterschiede werden nicht nur herausgestellt, sondern auch anerkannt und wertgeschätzt (zur Performance-Optimierung Karriere- und Förderprogramme für Mitarbeiter unterschiedlicher Kulturen Unternehmen versuchen, ihre Mitarbeiterstrukture der ihrer Kunden anzupassen
  • Learning-and-Effectiveness-Approach Ziel: Aktive Hebung der in der ethnischen Vielfalt verborgenen Chancenpotentiale durch vollständige Anerkennung aller Partikularidentitäten und Erschließung unternehmensintern vorhandener Unterschiede Ähnlichkeiten und Unterschiede gleichberechtigt nebeneinander Vielfältige Ziele auf vielfältigen Ebenen, z.B. soziale Verantwortlichkeit, Innovation, Kundenorientierung etc Langfristige UND kurzfristige Auswirkungen werden betrachtet
  • Interkulturelle Trainings kulturspezifisch vs. kulturübergreifend (inhaltlicher Aspekt) didaktische vs. erfahrungsbasierte (methodischer Aspekt) Erhöhte Wirksamkeit von Trainings: Unterstützung durch das Top-Managements, Einbettung in übergeordnete Diversity-Strategie, Verknüpfung mit weiteren Maßnahmen
  • Reasons for Resistance against Diversity Discussions Resistance because of negative experiences in a past diversity workshop (that was based on "blame & shame" rather than "teach and embrace) Taboo about discussing differences in mixed groups (avoiding talk because of the fear of creating tensions) Denial of prejudice Thinking dichotomously (people fear being labelled "good" or "bad") Myth of meritocracy (Belief that anyone who works hard enough, can make it to the top) Inability to see ourselves as members of a dominant group and as a part of the system For excluded groups: minimizing the effect of discrimination can be a survival strategy
  • Strategies to avoid Resistance against Diversity Management Focus on commonalities of participants rather than differences Use photos with directed questions during workshops Print media and videos with the questions "How does it impact you?", "What did you learn?", "What actions can I take?" Role playing, case studies, dramatic presentations Philosophy of Appreciative Inquiry
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