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Human Resources - Org. Behavior (Subject) / 1. Semester Prüfungsthemen (Lesson)

Prüfungsthemen Organisation Klausur 1. Semester

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  • Organisation als soziale Systeme Definition Organisation Organisationen sind alle sozialen Gebilde, die dauerhaft ein Ziel verfolgen und eine formale Struktur aufweisen, um das Verhalten der Mitglieder auf das verfolgte Ziel auszurichten.
  • Organisationen als soziale Systeme Merkmal "formale Struktur" Was ist das / Funktion formale Organisationsstruktur = alle formalen Regeln zur Festlegung der Arbeitsteilung und der Koordination Funktion: Steuerung von Leistung und Verhalten der Organisationsmitglieder Leistungssicherung und Herrschaftssicherung Nicht alle Regeln werden offiziell festgelegt, so wie kollektive Lernprozesse und Handlungsmuster
  • Unternehmen als Organisation Definition Jedes Unternehmen... ist auf Dauer angelegt verfolgt ein oder mehrere Ziele hat Mitarbeiter (=Mitglieder) weist eine formale Struktur (Hierarchie, Regeln) auf beeinflusst das Verhalten der Mitarbeiter über die formale Struktur ist eine Organisation! Jedes Unternehmen ist auch eine soziales System.
  • Organisation als soziales System Menschen in Organisationen agieren Menschen sie sind eine eigenwillige Ressource,denn sie sind: nur begrenzt rational nur bergenzt steuerbar emotional
  • Organisation als soziales System Bedeutung sozialer Prozesse und Phänomene in Organisationen Freund-, Feind- und Seilschaften Bedürfnisse und Motivation Macht und Kultur Große Relevanz für die Steuerbarkeit von Organisationen.
  • Überblick Organisationsbegriffe Unterteilung der Organisation nach.... Institution Funktion Instrument
  • Überblick Organisationsbegriffe Organisation als Institution Fragestellung / Was stellt dieser Begriff dar? Was ist eine Organisation? zielgerichtetes, offenes soziales System mit einer formalen und infomellen Struktur
  • Überblick Organisationsbegriffe Organisation als Funktion Fragestellung / Was stellt sie dar? Wie gestaltet/verändert man eine Organisation? Organisationsgestaltung zur Veränderung von Strukturen
  • Überblick Organisationsbegriffe Organisation als Instrument Fragestellung / Was stellt sie dar? Wie kann man eine Organisation nutzen? Organisationsstrukturen zur Zielerreichung
  • Aufgaben- und Arbeitsvereinigung Konfigurationsmaße zur Bestimmung Welche gibt es? Leistungsspanne Leistungstiefe Leistungsintensität
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  • Aufgaben- und Arbeitsvereinigung Konfigurationsmaße zur Bestimmung erwünschter Zweck Vergleiche ermöglichen (organisations- und branchenintern) Optimalgrößen und Maximalgrößen bestimmen
  • Aufgaben- und Arbeitsvereinigung Konfigurationsmaße Definition Leitungsspanne Die Leitungsspanne (span of control) gibt die Anzhal der einer Leitungsstelle direkt untergeordneten Personen an.
  • Aufgaben- und Arbeitsvereinigung Konfigurationsmaße Leitungsspanne / Haupteinflussgrößen qunatitative und qualitative Leitungskapazität Leitungsbedarf
  • Aufgaben- und Arbeitsvereinigung Konfigurationsmaße Leitungsspanne / Determinanten der Haupteinflussgrößen und deren Folgen Aufgabenmerkmale Qualifikation Führungskonzept Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK) Folgen: nicht für jede Hierarchiestufe gleich nicht für jede Aufgabenstellung gleich
  • Aufgaben- und Arbeitsvereinigung Konfigurationsmaße Definition Leitungstiefe Die Leitungstiefe (auch vertikale Spanne) ist die Anzahl der hierarchischen Leitungsebenen einer Organisation.
  • Aufgaben- und Arbeitsvereinigung Konfigurationsmaße Definition Leitungsintensität Die Leitungsintensität entspricht dem Verhältnis von Leitungsstellen zu Ausführungsstellen.
  • Aufgaben- und Arbeitsvereinigung Konfigurationsmaße Leitungsintensität / Was charakterisiert sie? Charakterisiert die äußere Form des Stellengefüges und auch die Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit des Leitungssystems.   Annahme: strenges Einliniensystem
  • Aufgaben- und Arbeitsvereinigung modifizierte Konfigurationsmaße Unterschiedlichkeit schränkt Vergleichbarkeit ein keine Begründung optimaler Maße möglich Abweichungen realer Organisationen von Idealtypen ---- selten den Grundtypen entsprechende Organisationsstrukturen ---- kaum symmetrische Stellengefüge
  • Aufgaben- und Arbeitsvereinigung modifizierte Konfigurationsmaße Möglicher Erkenntnisgewinn Vergleiche und Benchmarking Leitungstiefe/-spanne - maximal durchschnittlich bereichsspezifisch
  • Organisation und Umwelt Umwelt der Organisation prinzipiell alles außerhalb der Organisation
  • Organisation und Umwelt Fragestellung der Umwelt der Organisation Sind alle Teile der Umwelt für die Organisation relevant? Ist die Organisation für alle Teile der Umwelt relevant?
  • Organisation und Umwelt Umweltbestandteile Stakeholder-Konzept "A stakeholder in an organization is (by definition) any group or individual who can affect or ist affected by the achievement of the organizations objectives" Der Stakeholder-Ansatz ist ein Konzept, nach dem die Unternehmensführung nicht nur die Interessen der Shareholder (Anteilseigner), sondern aller Anspruchsgruppen, ohne deren Unterstützung das Unternehmen nicht überlebensfähig wäre, zu berücksichtigen hat. Die Gruppe der Stakeholder ist somit sehr heterogen und umfasst u.a. Eigentümer Mitarbeiter Manager Staat und Gesellschaft ....
  • Organisation und Umwelt Stakeholder einer Organisation Parteien Aktionäre Banken Umweltschutzgruppen Abnehmer Verbraucherverbände Gewerkschaften Kommunalverwaltung Industrieverbände Wettbewerber Lieferanten Regierung
  • Organisation und Umwelt Eine Organisation = eine Umwelt? unterschiedliche Organisationsteile tauschen sich mit unterschiedlichen Umweltbereichen aus ...der F&E Bereich mit Wissenschaft und Forschung ... die Verwaltung mit Bürokratien ... der Vertreb mit den Kunden.....
  • Organisation und Umwelt eine Organisation = eine Umwelt? Die einzelnen Umweltbereiche... ...stellen ggf. unterschiedliche Anforderungen an die Organisation ... haben oft unterschiedliche formale und informelle Regeln und Normen
  • Organisation und Umwelt eine Organisation = eine Umwelt? mögliche Proplemfelder widersprüchliche Anforderungen an die Organisation Anpassung an jeweilige Umweltsegmente führt zu starker Differenzierung innerhalb der Organisation
  • Organisation und Umwelt Zentrale Fragen der Abhängigkeit Wird die Organisation durch die Umweltanforderungen determiniert? Wird die Abhängigkeit Organisation - Umwelt von der Organisation interpretiert?
  • Organisation und Umwelt Art der Abhängigkeit Reale Beeinflussbarkeit der Umwelt reicht nicht aus! das Management muss um Einflussmöglichkeiten wissen Relevanz von Umweltinterpretation und angewendeter Organisationstheorie Einige Theorien gehen von reiner Anpassung der Organisation aus (Mikroökonomische Ansätze, situativer Ansatz)
  • Organisation und Umwelt Handlungsoptionen der Organisation reine Anpassung an Anforderungen der Stakeholder Beeinflussung der Stakeholder-Ansprüche
  • Organisation und Umwelt Handlungsoptionen der Organisation reine Anpassung an Anforderungen der Stakeholder Relevanz der Stakeholder bestimmen Anforderungen der relevanten Stakeholder erfüllen ggf. Problem widersprüchlicher Anforderungen
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  • Organisation und Umwelt Handlungsoptionen der Organisation Beeinflussung der Stakeholder-Ansprüche Ausnutzung der eigenen Macht über die Stakeholder Einbindung der Stakeholder in die Organisation Beeinflussung von Gruppen, die für die Stakeholder relevant sind
  • Organisation und Umwelt Beeinflussung von Stakeholdern Beispiele für: Ausnutzung der eigenen Macht über die Stakeholder Mitarbeiter eines Pflegedienstes fordern den Verzicht auf geteilte Arbeitsschichten Unternehmen wehrt die Forderung mit Verweis auf Kostendruck und ökonomische Effizienz ab
  • Organisation und Umwelt Beeinflussung von Stakeholdern Beispiele für: Einbindung der Stakeholder in die Organisation Mitarbeiter beschweren sich über die mangelnde Berücksichtigung von Verbesserungsvorschlägen durch das Management Beschwerdeführer werden in einen neugegründeten Qualitätszirkel eingeladen
  • Organisation und Umwelt Beeinflussung von Stakeholdern Beispiele für: Beeinflussung von Gruppen, die für die Stakeholder relevant sind in einem Arbeitskampf stellt die Gewerkschaft sehr hohe Lohnforderungen Öffentlichkeitskampagne der Arbeitgeber, die auf drohende Arbeitsplatzverluste und das bereits hohe Lohnnieveau verweist
  • soziale Prozesse in Organisationen / Macht Begriff Macht nach Max Weber Macht bedeutet jede Chance, innerhlab einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht.
  • soziale Prozesse in Organisationen / Macht Funktion von Macht Selektivität einer anderen Person steuern und nicht die Wahlmöglichkeiten - wie bei Zwang - gänzlich zu eliminieren
  • soziale Prozesse in Organisationen / Macht Macht Macht ist nicht vornehmlich ein Wirken gegen möglichen Widerstand oder ein Zwang, eine bestimmte Handlung zu vollziehen beruht häufig auf Einverständnis ist Vorrausetzung für die Ausübung von Zwang, aber nicht damit gleichbedeutend
  • Soziale Prozesse in Organisationen / Macht Grundlagen von Macht nach French/Raven durch Bedrohung / Bestrafung durch Belohnung durch Persönlichkeit / Charisma durch Expertenwissen durch Legitimation soziale Legitimation Akzeptanz der Einflussausübung des Mächtigen durch die Anderen formale Legitimation Weisungsbefugnis aufgrund der Stelle bzw. Position in der Hierarchie - Expertenwissen und Charisma können auch formal nicht mächtige Mitarbeiter einsetzen - Macht verteilt sich nicht nur entlang der Hierarchie
  • Soziale Prozesse in Organisationen / Macht Gegenseitige Beeinflussung der Machtgrundlagen je stärker die Machtgrundlagen, desto größer ist das verfügbare Machtpotential bestimmte Persönlichkeitsstrukturen beinhalten Präferenzen für einzelne Machtgrundlagen und -kombinationen sowie für die Bereitschaft, diese anzuerkennen situationale Aspekte spielen für die Auswahl und das Nutzungsausmaß der Machtgrundlagen eine wichtige Rolle (individuelles Wertesystem, Unternehmenskultur) konkrete Aufgaben-/Problemkonstellationen erfordern/ ermöglichen unterschiedliche Machtkombinationen  
  • Soziale Prozesse in Organisationen Unternehmenskutlur = Grundgesamtheit gemeinsamer Werte, Normen und Einstellungen, welche das Verhalten der Organisationsmitglieder steuern Organisationen werden als Sinn-Systeme verstanden - mit Überzeugungen, Werten, Symbolen Entscheidungen resultieren wesentlich aus Orientierungsmustern, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben
  • soziale Prozesse in Organisationen Unternehmenskultur Definition Werte Werte sind bewusste oder unbewusste Vorstellungen des Gewünschten, die sich auf die Wahl von Handlungsalternativen auswirken.
  • soziale Prozesse in Organisationen Unternehmenskultur Definition Norm Eine Norm ist ein Verhaltensstandard (Verhaltensgleichförmigkeit, soziale Verhaltensbewertung und verbindliche Forderung).
  • Führung und Koordination Führung durch Unternehmenskultur symbolische Führung Ausnutzung bzw. Veränderung der Unternehmenskultur zur Beeinflussung der Gefährten reine Symbolik nutzlos: Kultur und Struktur lassen sich kaum trennen
  • Führung und Koordination Führung durch Unternehmenskultur Ziel der symbolischen Führung Normen, Verhaltensstandards und ggf. Basisannahmen so zu gestalten, dass die Geführten sich gemäß den Organisationszielen verhalten Schwierigkeit: nur die symbolische Ebene ist direkt beeinflussbar
  • Führung und Koordination Führung durch Unternehmenskultur Grundlegende Anforderungen an die symbolische Führung Konsistenz des Handelns Glaubwürdigkeit des Handelns
  • Führung und Koordination Führung durch Unternehmenskultur Vorteile symbolischer Führung Motivation und Arbeitszufriedenheit werden verbessert nachhaltige Kulturen erzeugen Vertrauen = weniger opprtunistisches Verhalten Vorteilhaft bei abteilungsübergreifenden Projekten und Innovationen Komplexität kann besser bewältigt werden
  • Führung und Koordination Führung durch Unternehmenskultur Nachteile symbolischer Führung Mobilität des Einzelnen wird verringert Anpassungsfähigkeit der Organisation kann beeinträchtigt werden: von der Kultur nicht legitimierte Aktivitäten lassen sich nur schwer umsetzen
  • Organisation als soziale Systeme Merkmal "formale Struktur" Vorteile einer formalen Struktur höhere Wirtschaftlichkeit höhere Qualität höhere Transparenz verbesserte Koordination geringere Abhängigkeit von einzelnen Personen
  • Organisation als soziale Systeme Merkmal "formale Struktur" Nachteile einer formalen Struktur verringerte Anpassungsfähigkeit verringerte Selbstständigkeit verringerte Motivation
  • Organisation als soziale Systeme Formale vs. Informale Gruppen Informale Gruppen: nicht über die Unternehmensstruktur implementiert unterschiedlich stabil