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Human Resources - Org. Behavior (Subject) / 1. Sem. Org. Beh. / Aspekte Orga-Begriff / Aspekte Orga-theorien (Lesson)
Aspekte des Organisationsbegriffes
Zentrale Ansätze der Organisationstheorie
This lesson was created by LEJ2010.
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- Klassische Ansätze der Orga-theorie Welche gibt es? Bürokratieansatz von Max Weber Scientific Management Managementlehre Betriebswirtschaftliche Organisationslehre
- Klassische Ansätze der Orga-theorie Bürokratieansatz von Max Weber Max Weber (1864-1920): Soziologe und Nationalökonom Startpunkt: soziologisches Interesse an der Funktionsweise von Bürokratien und formalen Organisationen Leitfrage: Wie wird in einer Gesellschaft Herrschaft ausgeübt? charismatische, traidionale und legale Herrschaft (Bürokratie) Merkmale von idealtypischen Bürokratien: feste Arbeitsteilung und Befehlsgewalt Amtshierarchie Technische Regeln und Normen zur Aufgabenerfüllung Aktenmäßigkeit noch heuter fester Bestandteil des Managementwissens
- Klassische Ansätze der Orga-theorie Scientific Management Frederick W. Taylor (1856-1915): Ingenieur und Unternehmensberater Startpunkt: ingenieurwissenschaftliches Interesse an effizienter Arbeitsgestaltung und -organisation Analyse von Arbeitsprozessen und Ableitung des "one best way" Rationalisierung: Produktion der Arbeiter erhöhen später Fordismus: Fließbandfertigung, Typisierung, Austauschbarkeit der Teile aktuelle Bedeutung für Akkordsysteme, Arbeitsplatzgestaltung etc.
- Klassische Ansätze der Orga-theorie Scientific Management Managementprinzipien nach Taylor Trennung von Hand- und Kopfarbeit detaillierte Zeitstudien, optimale Arbeitsabläufe Differential-Entlohnung tägliches Arbeitspensum Funktionsmeistersystem
- Klassische Ansätze der Orga-theorie Managementlehre Fayol / Gutenberg Henry Fayol (1841-1925): Aufgaben- und Abteilungsbildung sowie Koordination, allgemeine Verwaltungsprinzipien und Managementfunktion Erich Gutenberg (1897-1984): Begründer der modernen BWL: Mikroökonomische Fundierung, Trennung von dispositiven und funktionalen Faktoren
- Klassische Ansätze der Orga-theorie betriebswirtschaftliche Organisationslehre entwickelte sich zwischen 1930 und 1970 Nordsieck, Kosiol, Grochla aufteilung Aufbau- und Ablauforganisation Aufgabenerfüllung im Mittelpunkt Aufgabenträger, Aufgabenanalyse und -synthese Organisationsstruktur ist Schwerpunkt
- Verhaltensorientierte Ansätze Einbeziehung von menschlichen Akteuren führen zur verstärkten Beachtung von Fragen der Motivation und Bedürfnisbefriedigung Wendepunkt in der Forschung: Hawthornsche-Experimente: Führen zum Human-Relation-Ansatz Barnards "the functions of the executive": begründet die Anreiz-Beitrags-Theorie
- Verhaltensorientierte Ansätze Hawthorne-Experimente Hawthorne-Effekt = Gründe für das Versuchsergebnis: Arbeiter erfahren mehr Zuwendung und Aufmerksamkeit durch die Forscher - Förderung von Selbstwertgefühl und Stolz auf die Arbeit In späteren Versuchsstadien werden soziale Beziehungen zwischen Arbeitern möglich und gefördert - informelle Strukturen und Leistungsnormen entwickeln sich
- Verhaltensorientierte Ansätze Human-Relations-Ansatz Schlussfolgerungen aus den Hawthornschen Experimenten nicht nur materielle Arbeitsbedingungen relevant für die Leistung der Einfluss sozialer und psychischer Faktoren ist zumindest vergleichbar informelle Beziehungen und Normen haben großen Einfluss auf Leistungsverhalten
- Verhaltensorientierte Ansätze Anriez-Beitrags-Theorie Urheber: Chester Barnard Kernfrage: Wie können Organisationen ihre Mitglieder zu dauerhaften Kooperationen bewegen? Generelle Antwort: Durch Bereitstellung hinreichender und passender Anreize, um die die Mitglieder zu Leistung ihrer Beiträge zur Organisation zu motivieren.
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- Verhaltensorientierte Ansätze Anreiz-Beitrags-Theorie Urheber: Chester Barnard Kernfrage: Wie können Organisationen ihre Mitglieder zu dauerhaften Kooperationen bewegen? Generelle Antwort: Durch Bereitstellung hinreichender und passender Anreize, um die die Mitglieder zu Leistung ihrer Beiträge zur Organisation zu motivieren.
- Verhaltensorientierte Ansätze Anreize in der Anreiz-Beitrags-Theorie mögliche Ziele der Orga-mitglieder vielfältig und vielschichtig gute Anreizgestaltung verlangt genaue Kenntnis dieser Ziele materielle und immaterielle Anreize relevant Entlohnung Stolz auf die eigene Arbeit Einfluss auf die Arbeitsumgebung Gelegenheit zum Ausdruck ästhetischer Gefühle
- Verhaltensorientierte Ansätze Herausforderungen für das Management bei der Anreiz-Beitrags-Theorie Anreizgestaltung für die Mitarbeiter und Verfolgung der Orga-ziele gleichzeitig zu gewährleisten Ziele/Interessen der Mitarbeiter kennen (zunehmende Bedeutung von Menschenbildern)
- Verhaltensorientierte Ansätze Menschenbilder = vereinfachte, standardisierte Formen zur Beschreibung menschlichen Verhaltens Verhaltensorientierung führt zum Wandel in der Organisationstheorie
- Verhaltensorientierte Ansätze Pessimistische Menschenbilder Der Mensch ist undankbar und heuchlerisch. (Machiavelli) Der Mensch ist selbstsüchtig. (Smith) Der Mensch überlebt nur, wenn er tüchtig ist. (Darwin/Spencer) Der Mensch ist wie ein Teil der Maschine. (Taylor)
- Verhaltensorientierte Ansätze Optimistische Menschenbilder Der Mensch ist vernünftig. (Locke) Der Mensch ist von der Gesellschaft geprägt. (Fromm) Der Mensch hat hochwertige Motive. (Maslow/McGregor)
- Verhaltensorientierte Ansätze XY-Theorie nach McGregor McGregor untersucht Menschenbilder, die Managementhandeln bestimmen (1960) dominierend ist ein pessimistisches Bild (Theorie X) alternativer Ansatz: optimistische Bild (Theorie Y)
- Verhaltensorientierte Ansätze XY-Theorie Theorie X Der Durchschnittsmensch ist träge und geht der Arbeit so weit wie möglich aus dem Weg.
- Verhaltensorientierte Ansätze XY-Theorie Y-Theorie Arbeitsunlust ist nicht von Natur aus angeboren durch Belohnung und Möglichkeit zur Persönlichkeitsentfaltung werden die UN-ziele am ehesten erreicht
- Verhaltensorientierte Ansätze Human-Ressourcen-Ansatz Integration von verhaltensorientierten und strukturorientierten Ansätzen Grundlage postives Menschenbild Kernfragen: Welche Auswirkungen haben bestimmte Organisationsstrukturen auf die Leistungsbereitschaft, Eigeninitiative von Mitarbeitern? Wie sollten Organisationen strukturiert sein, um Individualziele und Organisationsziele gleichermaßen zu erreichen? These Hierarchische und bürokratische Strukturen sind demotivierend Förderung von Offenheit, Vertrauen und Austausch sinnvoll Organisationsentwicklung
- Verhaltensorientierte Ansätze Was gehört alles dazu? Human-Relation-Ansatz Anreiz-Beitrags-Theorie Menschenbilder XY-Theorie Human-Ressourcen-Ansatz
- Entscheidungsorientierte Ansätze Gruppen Entscheidungslogisch-orientierte Ansätze Entscheidungsprozess-orientierte Ansätze
- Entscheidungslogisch-orientierte Ansätze Ziel: Bestimmung optimaler Entscheidungen in Organisationen Anzahl der Hierarchieebenen Abteilungsgliederungen formale Analyse des Einflusses von Organisationsstrukturen auf Entscheidungsprozesse oft stark mathematisch formalisiert können organisationale Komplexität nur begrenzt abbilden
- Entscheidungsprozess-orientierte Ansätze Ziel: Verständnis der realen Entscheidungsprozesse verhaltenswissenschaftliche Orientierung Zentrale Aspekte: Organisationen sind Handlungssysteme, in denen Entscheidungen von Individuen koordiniert werden müssen Entscheidungen so steuern, das Organisationsziele erreicht werden: Gestaltung des Entscheidungsumfeldes Organisationsstruktur nur Umfeld für Individuen Abkehr von Neoklassik: Unvollständige Informationen und begrenzte Rationalität