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Zoologie (Subject) / Altfragen (Lesson)
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- Schwämme - Hexactinellida Glasschwämme z.B Gieskannenschwamm - Calcarea, Kalkschwämme z.B. Sycon - Demospongine (80-90% der Schwämme) mit Kieselspicula und Spongin als Skelettelemente z.B. Badeschwamm
- Zelltypen bei Porifera * Archaeocyten : totipotent ( aus einer totipotenten Zelle kann in geeigneter Umgebung wieder ein ganzes Individuum heranwachsen) * Amoebocyten: Transport * Collencyten: bilden das Mesohyl * Scleroblasten: bilden das Skelett * Choanocyten: Kragengeisselzellen, erzeugen Wasserstrom, Abgrenzung nach Innen * Pinacocyten: Epithelgrenzschicht nach außen und in Kanälen * Gonocyten: Geschlechtszellen (Oocyten, Spermatocyten)
- Choanocyten bei Schwämmen. Bilden Gastrodermis und grenzen den Schwamm nach Innen ab. Sie treiben mit ihren Geißeln den Wasserstrom an, der die Nahrung durch die Ostien im Pinacoderm in die Kanäle zu den Verdauungszellen bringt und zur Ausscheidung der Abfallprodukte in die Porenkammern und zuletzt durch größere Öffnungen (Osculae) dient
- Skelettelemente bei Porifera * Spongin bei Demospongia: kollagenartiges Protein, welches im Mesohyl ausgebildet wird und stark vernetzt ist. Stabilität und Form (bleibt als einziges beim Austrocknen zurück) *Spiculae: Produkte der Sklerocyten, aus Kalk oder Kieselsäure. Die Struktur und Gestalt dieser Elemente ist für die Systematik von sehr großer Bedeutung
- Unterschied zwischen Porifera gegenüber aller Metazoa Schwämme haben *keinen Mund *keinen Verdauungstrakt *keine speziell differenzierten Muskelzellen *keine echten Organe *kein Blutgefäßsystem *keine basale Matrix *Verdauung findet intrazellulär statt
- Lebensraum der Porifera etwas 8000 rezente Arten , sessil am Grund (durch Stockbildung festgesetzt) aller Meergewässer der Erde (Tiefsee bis hin zu Korallenriff) wenige im Süßwasser bilden Kolonien und bevorzugen strömungstarke Stellen
- Eumetazoa alle Tiere mit echtem Gewebe beinhalten die Organisationsstufe der Coelenterata und die der Bilateria
- Martix gelartige Struktur, die bei tierischen Geweben die Räume zwischen den Zellen ausfüllt. Dies ist vor allem bei Bindegewebe der Fall, wo die Zellen in die e.M. eingebettet sind.
- Unterschiede der Eumetazoa gegenüber den Parazoa * echte Epithelgewebe mit basaler Matrix und bandförmige Zell-Zell-Verbindungen => genauere Kontrolle des Innenmillieus * Symmetrieverhältnisse: radiär z.T. auch bilateral * Entstehung eines Darmsystems durch Gastrulation, d.h. in der Embryonalentwicklung ensteht ein Keim mit Ectoderm und Entoderm (Gastrula)=> diploblastische Eumetazoa * Evolution von Nerven- und Muskelgewebe * Enstehung von Sinneszellen, ,Sinnesorganen * Mund, Gastrovascularraum (Verdauungsraum)
- Vier Gewebetypen * Epithelgewebe * Stütz- und Bindegewebe * Muskelgewebe * Nervengewebe
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- Somatische Zelle (Körperzelle) sind im Aufbau des vielzelligen Organismus beteiligt und geben ihr genetisches Material nicht an die Folgegeneration weiter. Entwicklung in einer Sackgasse, die mit Tod der Zelle endet
- Generative Zelle (Keimzellen) dienen der Vermehrung und sind potentiell unsterblich, da sie ihr genetisches Material an die nächste Generation weitergeben. Dazu gehören neben den weiblichen und männlichen Geschlechtszellen auch asexuelle Stammzellen (diese bewerkstelligen die vegetative Vermehrung)
- Cnidaria (Beutefang) (Nesseltiere) * besitzen Nesselzellen (Cnidocyten oder Nematocyten) mit Nesselkapseln (Cnidocysten), die in den Bildungszellen (Cnidoblasten) gebildet werden. * Nesselkapseln bestehen aus einer doppelwandigen Blase mit Operculum. Die Öffnung setzt sich nach innen in einem aufgerollten Schlauch (Nesselfaden) fort. Bei Reizen reagieren starre Borsten an der Zelloberseite und bewirken das blitzartige Hinausstülpen des Nesselfadens. Dabei tritt der flüssige Inhalt der Nesselzelle aus (oft sehr starkes Gift) und lähmt die Feinde
- Funktionelle unterteilung der Nesselzellen Volventen: umwickeln Beute Glutinanten: Haftkapseln, dienen z.T. auch zum Transport Penetranten: stechen durcch die Haut des Opfers, Gift wird injiziert
- Ctenophora (Beutefang) Klebezellen. Diese bestehen u.a. aus einem Klebekopf, der bei Berührung auf die Beute geschleudert wird und dort anhaftet
- Diploblastisch/Triploblastisch Diploblastisch bzw. triplobl. Körperorganisation bedeutet, dass der grundsätzliche Aufbau des Organismus aus zwei bzw. drei Zellschichten hervogeht. Während die radiärsymm. Coelenterata diploblastisch organisiert sind (nur zwei Keimblätte Ectoderm und Entoderm) kommt bei den bilateralsymm. Tieren ein drittes Keimblatt hinzu, das Mesoderm. => höheres Maß an Komplexität des Körperbaus.
- Cnidaria welche großen Taxa * Hydrozoa meist Polyp, auch Meduse * Scyphozoa, Scheibenqualle meist Meduse, kleine Polypen (die Mehrzahl der Quallen) * Cubozoa Würfelqualle Meduse, kleine Polypen (die giftigsten Quallen z.B Seewespe) * Anthozoa, Blumenpolypen nur Polyp (viele Korallentypen) - Hexacorallia - Octocorallia
- Cnidaria Polyp sessile oft Koloniebildende Grundform, kommt in allen vier Klassen vo, wenn auch bei Scyphozoa und Cubozoa stark reduziert. (Anthozoa Polyp der einzige Formtyp) Meistens an der Fußscheibe an den Meeresgrund gebunden besitzen eine Körperöffnung, die mit Tentakeln umgeben ist zylinderförmig Fortpflanzung asexuell durch Knospung oder Sprossung
- Cnidaria Meduse (Qualle) * Freischwimmender, glockenförmiger Organismus * dicke Mesogloea zwischen Epidermis und Gastrodermis * Tentakelkranz an der Unterseite * Mundöffnung in der Mitte mündet in den Gastralraum, der meist zu einem Manubrium ausgezogen ist * Meduse durch Knospung (Hydrozoa), Strobilation (Scyphozoa) oder Metamorphose der Polypen (Cubozoa) gebildet * meist getrenntgeschlechltich, bilden sexuell Larve, die sich als Polypen wieder am Boden festsetzen
- Cnidaria Zellform (Charakteristik) Cnidocyte (Nematocyte, Nesselzelle) In einer Nesselzelle befindet sich eine Nesselkapsel, die aus einer doppelwandigen Blase besteht, deren Öffnung mit einem Operkulum bedeckt ist. Diese Öffnung setzt sich nach innen in einem spiralförmig aufgewickelten Schlauch fort. Dieser wird bei Berührung (Reize werden durch Borste an der Zelloberseite, die Cnidocile aufgenommen) nach außen geschleudert und perforiert die Haut der Beute, so kann der flüßige Inhalt die Beute lähmen oder töten
- Gastralraum (Polypen) * Hydrozoa: Gastralraum ohne Unterteilung * Scyphozoa: Gastralraum mit 4 Septen (Ausstülpungen des Gastrodermis, die zum Mittelpunkt des Zylinders verlaufen) * Cubozoa: Gastralraum mit unregelmäßigen Längsfalten * Anthozoa: Gastralraum mit Schlundrohr (Pharynx), Septen und Gastraltaschen
- Fortpflanzung Meduse sexuell getrenntgeschlechtlich die von männlichen gebildeten Keimzellen verschmelzen mit den weiblichen Keimzellen bei der Befruchtung zur Zygot, die sich zur Planula-Larve ausbildet. Diese setzt sich am Meeresboden ab und bildet ein Polypen aus. Aus ihm entstehen vegetativ wieder Polypen oder auch Medusen (durch Strobilation, Metamorphose oder Knospung). Die ökologischen Bedingungen spielen für die Fortpflanzung eine sehr große Rolle und haben einen großen Einfluss auf en Sexualdimorphismus
- Strobilation Asexuelle Fortpflanzung durch spontane Abschnürung in Körpersegmente bei bestimmten Polypen der Coelenteraten. Der obere Teil des Polyps wird nach oben hin abgeschnürrt und schwimmt als Meduse weiter, während sich mehrere Medusen "in der Warteschleife" sich befinden
- Larventyp der Cnidaria Planula-Larve Sie ist das bewimperte Gastrula-Stadium, entwickelt sich aus der befruchteten Eizelle der Meduse. Sie kann Tage (auch Wochen) im freiem Wasser überleben, bevor sie sich mit ihrem aboralem Pol festsetzt und einen Polypen ausbildet.
- Quallen, die für den Menschen tödlich sind * Würfelquallen (Cubozoa), die tödliche Quallenarten vorweisen. würfelförmig und haben sehr starke Neurotoxine in den Nesselzellen ihrer bis zu 4m langen Tentakel gespeicher, die Herz- oder Kreislaudversagen verursachen können. Vorwiegend in tropischen Gewässern (Behandlung mit Haushaltsessig) * Staattsquallen (eig. keine Quallen sondern Hydrozoa) für den Menschen sehr gefährlich. Die aus Polypenkolonien bestehenden Nesselfäden, die an dem von Polypen gebildeten Schwimmkörper hängen können bis zu 50 m lang werden und beeinhalten an ihren Nessezellen sehr starke Toxine
- Octocorallia 8 Septen, die den Gastralraum in Gastraltaschen unterteilen 8 Tentakel Weichkorallen
- Hexacorallia 6 Septen und 6 Tentakel Hartkorallen, Anemonen
- Ahermatypische Korallen A. Korallen leben in tiefen bis zu 6000 m nicht riffbildend
- hermatypisch H. Korallen Symbiose mit Zooxanthellen und somit auf die obersten durchlichteten Meeresschichten angewiesen (bis zu 50 m) => riffbildende Korallen (relativ kleinen gehäuften Flächen vorkommen. Zudem sehr empfindliche Bioindikatoren)
- Hermatypische Korallen Ansprüche: * sauberes sauerstoffreiches Wasser * Strömung * Salinität (Salzgehalt) * Temperatur über 20° * hohe Strahlungsintensität Sehr empfindlich gegen: * Temperaturschwankungen * Salinitätsschwankungen * Wasserverschmutzungen
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- Rifftypen * Strand- oder Saumriff: viele km lang, aber nur ca 100 m breit * Lagunenriff: küstennahe Erosion vom Saumriff kann die Ausbildung einer Lagune bewirken * Barrierrief: ähnelt dem Lagunenriff, nur sehr viel größer. Nicht auf Abtragung zurückzuführen , sondern durch Meeresspiegelanstieg oder Absinken des Grundes * Atollriff: Saumriff bildet sich um einen neu enstandene Insel aus, und wenn diese wieder absinkt bildet sich ein kreisförmiges Riff um eine Flache Lagune in der Mitte
- Bilateria (Großtaxa) * Deuterostomia * Protostomia: - Spiralia (Spiralfurcher) - Nemathelminthes (Schlauchwürmer) - Tentacula
- Arthropoda (Gliederfüßer)1 mio. bekannte Arten3/4 aller bekannten Arten
- oral bei der Mundöffnung gelegen
- caudal hinten, beim Schwanz gelegen
- distal vom Körper weg gelegen/verlaufend vom Körperstamm weg gerichtet
- proximal zum Körper hin gelegen/verlaufend
- lateral zur Seite hin
- dorsal rückenwärts
- ventral bauchseitig
- anterior/posterior am Rumpf vorne/hinten
- rostral schnauzwärts
- aboral vom Mund weg gelegen
- Pseudocoel wird weder vom Mesoderm gebildet, noch ist es von einem Peritoneum umgeben
- echtes Coelom wird vom Mesoderm gebildet und ist ebenso wie die darin liegenden Organe von einem Peritoneum umgeben
- Peritoneum kleidet das Coelom aus und umgibt auch die im Coelom liegenden Organe, sodass im Prinzip kein Organ einfach so im Coelom liegt
- Pseudocoel (unterschied zwischen echtem Coelom) (Großtaxon) P. tritt bei etlichen Nemathelminthes auf. Auch bei Arthropoda. HIer bezeichnet man es allerdings häufig als Mixocoel oder Hämocoel. Die Entstehung von P. ist häufih unterschiedlich, jedoch im adulten Stadion nicht mehr zu unterscheiden. bei Hämo- oder Mixocoel sind häufig noch Rudimente des Coeloms erhalten vom echtem Coelom unterscheidet es sich dadurch, dass es nicht die gesamte Leibeshöhle auskleidet (nicht von einem echtem Epithel umgeben) und unterschiedlich in der Entstehung ist. Das echte Coelom ist vom Coelothel (echtes Epithel) umgeben, welches vom Mesoderm gebildet wird
- Nervensystem ventral Spiralia Bildung eines Orthogon ( ursprüngliche Form des Nervensystem bei Plattwürmern (Plathelminthes))
- Nervensystem dorsal Deuterostomia rohrförmige Verlagerung in die Tiefe
- Atmung - Hautatmung: Gasaustausch über die Haut - Kiemenatmung: * Wirbellose: dünnhäutige Ausstülpung der Körperoberfläche * Wirbeltiere: Kiemen am Vorderdarm angelegt, Kiemspalten - Luftatmung: in den Körper eingestülpt, * Wirbellose: ectodermale Einstülpung Landschnecken und Krebse Kiemenhöhle wird zur "Lungen"höhle Spinnen, Insekte, Taußendfüßer Tracheen * Wirbeltiere: entodermal vom Darm ausgebildet Vergrößerung der Lunge durch Septen, Kammern Alveolen