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FLP (Subject) / Führen und Leiten (Lesson)
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- 52. Nennen sie mindestens fünf positive Funktionen von Konflikten! Weiterentwicklung Unterschiede verdeutlichen Verhindert Stagnation weisen auf Probleme hin Erweitern Handlungsspielräume Erhöhen die Kreativität Lösung festgefahrener Strukturen
- 53. Nennen sie die einzelnen Schritte des Konfliktphasenmodells nach Glasl Phase 1: Stufe 1: Verhärtung Stufe 2: Debatte und Polemik Stufe 3: Taten statt Worte Phase 2: Stufe 4: Images und koalitionen Stufe 5: Gesichtsverlust Stufe 6: Drohstrategien Phase 3: Stufe 7: Begrenzte Vernichtungsschläge Stufe 8: Zersplitterung des Feindes Stufe 9: Gemeinsam in den Abgrund
- 54. Nennen sie mindestens fünf Möglichkeiten, um Konflikte zu vermeiden! mögliches Störungspotenzial erkunden z.B. Aufdecken von Missverständnissen, Nachfrage bei Unklarheiten Quadratische Klarheit anstreben (die vier Seiten einer Nachricht) Gelassenheit und Wachsamkeit gegenüber Konflikten Prophylaxe durch qualifizierte Planung, Organisation, Personal einsatz, Führung, Kontrolle Organisatorische Klarheit (Klarheit in den Zielen, Aufgaben, Rollenverteilung und ein entsprechender Informationsfluss)
- 55. Um angemessen auf einen Konflikt reagieren zu können, ist es hilfreich zu Wissen, mit welcher konfliktart man es zu tun hat. Bitte nennen sie ihnen bekannte Konfliktarten, die gerade in Teams auftreten können1 Untergruppenkonflikte Herrschaftskonflikte Rangkonflikte: Bewertungskonflikte, Beurteilungskonflikte, Verteilungskonflikte, Beziehungskonflikte
- 59.Unter welchem Aspekt wird das gruppendynamische Modell von Tuckmann hauptsächlich betrachtet? Vom ich zum wir. Teams entstehen nicht von heute auf morgen. Sie entwickeln sich allmählich und durchlaufen dabei bestimmte Phasen. Forming Storming Norming Performing Diese Phasen durchläuft jedes Team, nicht immer linear
- 60. Weche Phasen beschreibt das Modell von Tuckmann? Forming: Orientierungsphase kennen lernen, Vertrauensbasis schaffen, Orientierung geben Storming: Konfliktphase Basis für die Konfliktfähigkeit legen, Teamregeln einführen Führungsstil: autoritär (Bindung entsteht) Norming: Organisationsphase (das Team fängt an sich zu finden) Kooperativer Führungsstil, in Anteilen Autoritär, Eigenverantwortung fördern Performing: Integrationsphase Team hat den Höhepunkt erreicht! Delegieren, Beraten, unterstützen, koordinieren Kooperativer und Laisser fairer FS
- 61. Stellen sie sich vor, sie stehen als FK einem neuen Team vor, in welcher Phase wird sich das Team höchstwahrscheinlich befinden und weshalb? In der Stormingphase, da das Team sich schon kennt und ich als FK neu dazu komme. Ich muss klare Teamregeln vorgeben.
- 62. Was ist generell das Ziel von Kontrolle? Kontrolle bietet die Möglichkeit den Arbeitsprozess sicherzustellen, Fehler rechtzeitig zu erkennen und zu korrigieren sowie gute Leistungen anzuerkennen
- 63. Was bedeutet die Formel SMART in Bezug auf die Formulierung von Zielen? Ziele sollen so formuliert sein, dass sie: S = simple (einfach) M = messurable (messbar) A = action triggert (von einer bestimmten Situation ausgehend, akzeptabel) R = realistic (realistisch) T = time focussed (einen zeitlichen Rahmen einhaltend, terminiert)
- 64. Benennen sie zwei Kontrollarten! begleitende Kontrolle Stichprobe Ergebnis- Kontrolle
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- 65. Mit welchen Grundsätzen setzen sie Kontrollinstanzen ein? Offenheit Klarheit Sachlichkeit Takt
- 66. Was sind generelle Ziele bei Delegation? Entlastung des Vorgesetzten Erhöhung der Motivation der MA Ausschöpfen von Fähigkeiten
- 67. Was kann man deligieren? Die Führungskraft überträgt nicht nur Aufgaben, sondern auch Entscheidungsfreiheit - und Spielräume sowie Verantwortung
- 68. Weshalb fällt es Vorgesetzten manchmal schwer zu deligieren? Sorge überflüssig zu sein Angst vor Machtverlust die Aufgabe macht der FK Spaß zusätzliche Belastung für MA mangelndes Vertrauen in den MA Aufgabe kann selbst schneller erledigt werden
- 69. Weshalb fällt es MA manchmal schwer, Delegation anzunehmen? Angst vor Versagen Bequemlichkeit gestört Leistungeinschätzung wird möglich Eigeninitiative und Verantwortung wird gefordert Entschuldigungsmöglichkeiten sinken
- 70. Kontrollen sollten nach den Grundsätzen Offenheit, Klarheit und Takt ausgeübt werden. Erläutern sie diese Grundsätze. Offenheit: offen kontrollieren, keine Heimlichkeiten Keine kontrolle ohne vorherige Vereinbarung was erreicht werden soll Keine Vereinbarung, was erreicht werden soll, wenn es keine Kontrolle gibt Ansonsten werden kontrollen für den MA sinnlos, sind wenig hilfreich und vor allem nicht notwendig Abweichungen anerkennen - auch die Positiven Klarheit: Festlegung sachlicher, angemessener normen, die einheitlich und jedem bekannt sind Beschränkung auf das Wesentliche - keine unnötige Pingeligkeit Takt: Persönliche Kontrolle freundlich und sachlich MA Gelegenheit geben Fehler selbst zu finden- Lösungen vorzuschlagen Dem MA menschliche Achtung und Selbstverantwortung signalisieren