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P14 Lernen (Subject) / Denkbilder (Lesson)

Begriffe aus dem Lehrmittel

This lesson was created by Eveline22457.

Learn lesson

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  • Metakognition Nachdenken über das Lernen und Denken bewusste Auseinandersetzung mit dem Lernprozess an sich
  • Voraussetzungen für metakognitive Gespräche in der Gruppe Soziale Entwicklung: Perspektivenübernahme, Sprechen und Zuhören in der Gruppe, Annehmen und Formulieren von Kommentaren Sprachentwicklung Erweiterung des vorhandenen Begriffsfeldes zum Thema Lernen und Denken in passiver und aktiver Form.  
  • Bildung als Aufbau von Kompetenzen für die Zukunft Aufbau von Reflexionsfähigkeit Lernprozesse in zunehmendem Mass selbst steuern zu können, macht eigenständig und unabhängig. Stärken und Schwächen in realistischer Form zu erkennen, stärkt das Selbst und hilft, Lernblockaden abzubauen. Der aktive Zugang zur eigenen Lernwelt ermöglicht eine gezielte Anwendung von Strategien und hilft damit, das eigene Potenzial besser nutzen zu können. Die Erfahrung, dass andere Menschen anders denken und erleben, macht sensibel für die eigene Einzigartigkeit und die des Gegenübers.
  • Handlungskompetenz entsteht aus der Vernetzung von inhaltlich-fachlichen, persönlichen, sozial-kommunikativen und methodisch-strategischen Lernbereichen befähigt SuS zu aktivem, selbst- und verantwortungsbewussten Handeln
  • Methodisch-strategischer Lernbereich strukturieren und organisieren planen visualisieren
  • Persönlicher Lernbereich Selbstvertrauen entwickeln ein realistisches Selbstbild entwickeln Wertehaltungen aufbauen, Kritikfähigkeit entwickeln (Urteilsfähigkeit entwickeln: welches Wissen und Können habe ich zur Verfügung, wo hat es Lücken?)
  • Sozial-kommunikativer Bereich Einfühlsam wahrnehmen und zuhören Argumentieren, fragen, diskutieren
  • Privilegiertes Lernen Als privilegierte Domänen gelten die Bereiche, zu denen Kinder bereits frühe intuitive, eigene Theorien entwickeln: (Erst-) Sprache, Mathematik, Physik, Biologie und Psychologie. Das Kind baut quasi 'automatisch' bestimmte Kompetenzen auf.
  • Nichtprivilegiertes Lernen "Wenn ein Kleinkind laufen oder sprechen lernt, läuft dieser Lernprozess nach biologischen Entwicklungsprogrammen ab. (...) Das Erlernen anderer Kompetenzen, z.B. Schuhebinden oder Schreiben, muss von aussen angestossen und unterstützt werden. Das Kind lernt dann nichtprivilegiert." (Achermann, 2009)
  • Spezifische Aspekte des Lernens zwischen 4 und 12 Jahren nichtprivilegiertes Lernen wird möglich bewusstes Lernen nimmt zu Selbststeuerung wird möglich zunehmend differenzierte Ursachenzuschreibung für den Verlauf von Lernprozessen Einsicht in den Zus'hang Leistung-Anstrengung wächst Verstärkung der Leistungsmotivation (Das Kind will sich vor Erwachsenen als tüchtig erweisen.) Entwicklung der individuellen und sozialen Bezugsnorm Perspektivenwechsel wird möglich zunehmendes Bewusstsein für Einflussmöglichkeiten auf das eigene Lernen Merkfähigkeit und Gedächtnisstrategien werden wichtiger
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  • Rehearsal Strategie des (inneren) Nachsprechens > ermöglicht Zeitgewinn, um Inhalt im bestehenden Wissen anbinden zu können Ist beobachtbar!  
  • Organisieren oder Kategorisieren Verbinden von bestehendem Wissen (Kategorie-Schemata) aus dem Langzeitgedächtnis und neuen Inhalten
  • Elaborieren Weiterführung des Organisierens und Kategorisierens = erfolgreiche Einordnung in bestehendes Wissen 'Da geht mir ein Licht auf!' (je grösser der Wissensbestand, desto mehr Anknüpfungsmöglichkeiten)
  • Denken, Verstehen & Wissen ... sind mentale Tätigkeiten, die auch dann funktionieren, wenn sie vom Menschen nicht bewusst gesteuert werden.
  • Metakognitive Überlegungen Es entstehen keine metakognitiven Überlegungen, wenn sich ein Individuum nicht aktiv Fragen zu seinem Wissen und Lernen stellt und sich dabei beobachtet.
  • Metakognitive Vorgänge ... sind nicht sichtbar; sie werden erst dann zu einem Erfahrungs- und Lerngegenstand, wenn sie mit Begriffen verbunden und in Worte gefasst werden. Das dazugehörige Begriffsfeld liegt für viele Kinder ausserhalb der Alltagssprache und muss deshalb mit ihnen zusammen aufgebaut werden.
  • PADUA-Prinzip Durch die Strukturierung eines Lernprozesses in Problemstellung-Aufbau-Durcharbeiten-Üben-Anwenden kann die Lehrperson Kindern helfen, Wissen immer wieder zu aktivieren.
  • Strategie zur Wissensnutzung Diese Strategie soll verhindern, dass Wissen als träges Wissen wohl aufgebaut, aber nicht aktiviert wird. Das direkte Einwirken gegen träges Wissen kann von Kindern der Schuleingangsstufe noch nicht selbstständig als Lernstrategie initiiert werden. Durch die Strukturierung eines Lernprozesses in Problemstellung-Aufbau-Durcharbeiten-Üben-Anwenden (PADUA-Prinzip) kann die Lehperson Kindern helfen, Wissen immer wieder zu aktivieren.
  • Metakognitive Bereiche Metakognitives Wissen und Bewusstsein lässt sich zwei Bereichen zuordnen: Das Wissen über die eigenen Kognitionen ist gleichbedeutend mit dem Bewusstsein darüber, was man weiss und kann bzw. was man nicht weiss. Die Selbstregulation bezeichnet das Wissen über den Prozess des Lernens, den Einsatz und die Bewertung von Strategien und Vorgehensweisen.