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Psychologie (Subject) / Zimbardo Kapitel 7 (Lesson)

Gedächtnis

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  • ! Was ist der Unterschied zwischen explizitem und implizitem Gebrauch des Gedächtnisses? Expliziter Gedächtnisgebrauch erfordert bewusste Anstrengung, nicht so dagegen impliziter Gedächtnisgebrauch.
  • ! Angenommen, Sie sind geübt im Jonglieren. Berhut Ihre Fertigkeit mehr auf dem deklarativem oder auf dem prozeduralen Gedächtnis? Ihre Fertigkeit resultiert mehr aus dem prozeduralen Gedächtnis.
  • ! Sie können sich plötzlich nicht mehr an das Passwort für Ihren E-Mail-Zugang erinnern. Welcher Gedächtnisprozess ist verantwortlich? Weil Sie ihr Passwort zuvor enkodiert und gespeichert haben, liegt Ihr Problem wahrscheilich im Abruf der Gedächtnisinhalte.
  • ! Warum glauben Forscher, dass das ikonische Gedächtnis eine große Kapazität besitzt? Vergleiche zwischen der Ganz- und Teilberichtsmethode deuten darauf hin, dass man für einen kurzen Augenblick Zugang zu allen Informationen eines Displays hat.  
  • ! Wie groß wird gegenwärtig die Kapazität des Kurzzeitgedächtnisses geschätzt? Forscher glauben, dass die Kapazität des Kurzzeitgedächtnisses bei etwa drei bis fünf Items liegt.
  • ! Was versteht man unter dem Begriff Chunking? Chunking ist die Gruppierung von Items in bedeutungstragende Gruppen.
  • ! Aus welchen Komponenten besteht das Arbeitsgedächtnis? (3) Das Arbeitsgedächtnis umfasst... die phonologische Schleife den visuell-räumlichen Notizblock und die zentrale Exekutive.
  • KRITISCHES DENKEN: Denken Sie an die Studie, in der die Wichtigkeit des Rehearsals für die Bewahrung von Information im Kurzzeitgedächtnis aufgezeigt wurde. Warum sollten die Probanden in Dreierschritten (zB 167, 164, 161...) statt in Einerschritten Antwort noch ergänzen ca. Seite 240
  • ! Geben die Umstände des Abrufs oder des Wiedererkennens generell mehr Hinweisreize? Das Wiedererkennen liefert im Allgemeinen mehr Hinweisreize.
  • ! Warum erinnern Sie sich auf einer Party am besten an die erste Person, mit der Sie gesprochen haben? Dies wäre ein Beispiel für den Primacy Effekt beim serial recall.
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  • ! Was bezeichnet der Begriff der transferadäquaten Verarbeitung im Hinblick auf das Gedächtnis? Transferadäquate Verarbeitung geht davon aus, dass das Sicherinnern am besten glückt, wenn die Art der Verarbeitung bei der Enkodierung zur Art der Verarbeitung beim Abruf passt.  
  • ! Sie lernen diese Woche für Ihren Englischkurs das Gedicht "Der Rabe" von Edgar Allan Poe auswendig. Danach können Sie das Gedicht der letzten Woche nicht mehr aufsagen. Ist dies ein Beispiel für proaktive oder retroaktive Interferenz? Diese Umstände geben ein Beispiel für retroaktive Interferenz, weil die neue Information es erschwert hat, sich an ältere Information zu erinnern.
  • ! Wie könnten Sie sich mithilfe der Methode der Orte an die Reihenfolge der Elemente im Periodensystem erinnern? Angefangen beim Wasserstoff würden Sie jedes Element mit einer Stelle entlang eines vertrauten Weges assoziieren.
  • ! Welche zwei Informationsarten tragen zum Gefühl des Wissens bei? Die Vertrauheit von Hinweisreizen und die Zugänglichkeit der Information, die mit dem Hinweisreiz zusammenhängt, tragen beide zum Gefühl des Wissens bei.
  • KRITISCHES DENKEN: Denken Sie an das Experiment, in dem Gerüche als Hinweisreize beim Sicherinnern dienten. Wie konnte der Experimentator wissen, welche Gerüche neuartig, angemessen oder unangemessen waren? noch beantworten..siehe ca. S. 256-258
  • Was bedeutet das "Enkdodieren"? Ist die erstmalige Verarbeitung von Informationen, die zu einer mentalen Repräsentation im Gedächtnis führt => Informationen werden ins Gedächtnis überführt
  • Was meint man mit der "Speicherung" im Gedächtnis? Das Enkodierte Material wird eine gewisse Zeit lang im Gedächtnis aufrechterhalten / aufbewahrt.
  • Was meint man mit "Abruf"? Ist die Wiedergewinnung der gespeicherten Information zu einem späteren Zeitpunkt.
  • In Welche 2 Bereiche wird das sensomotorisches Gedächtnis eingteilt? Wofür sind diese Bereiche zuständig? Ikonische Gedächtnis:(Sensorisches Gedächtnis im visuellen Bereich)- Speicherung sehr großer Informationsmengen für KURZE ZEIT (0,5 sek.) - Es ist KEIN fotografisches Gedächtnis (=eidetische Vorstellungskraft)- Ist nur dann von Nutzen, wenn die Info aus dem ikonischen schnell in ein beständigeren Speicher übermittelt wird. Echoisches Gedächtnis:(sensorisches Gedächtnis im auditiven Bereich)- Infos bleiben 5-10 Sek. bestehen, werden aber leicht durch neue Infos verdrängt- SUFFIXEFFEKT: Sensorische Erinnerungen werden leicht durch neue Infos ersetzt
  • Was sind "Rehearsal"? Durch das sogenannte Rehearsal, kann das Enkodieren von  Informationen verbessert werden. (im KZG) Man lässt die Information ständig im Kopf kreisen!
  • Was meint man mit "Chunking"? Mit dem Chunking kann man das Enkodieren von Informationen verbessern. Man fasst neue, komplexe Info zu Chunks (Brocken) zusammen, um diese besser zu merken!bsp. 1-6-4-8 => als 1648 (Ende 30.Jh Krieg) Dadurch wird auch der abruf beschleunigt
  • Im Kurzzeitgedächtniss wurden 3 Komponenten definiert. Von welchem Forscher? Um was geht es beiden 3 Komponenten? Forscher: Alan Bradeley (1986,1992, 2000) Phonologische Schleife:Diese Ressource speichert und manipuliert sprachbasierte Informationen. Große Überschneidungen mit dem KZG. Bsp. TelNr. so wiederholen, dass man sie im Kopf "hört". visuell-räumlicher Notizblock: Ähnlich wie Phonologische Schleife jedoch: Diese Ressource speichert und manipuliert visuelle und räumliche Informationen.(man baut ein mentales Bild im kopf auf, um eine bestimmte Frage zu beantworten..Wie viele Tische im Restaurant?) zentrale Exekutive:Diese Ressource ist für die Kontrolle der Aufmerksamkeit verantwortlich, sowie für die Koordination von Infos aus der phonologischen Schleife und dem visuell-räumlichen Notizblock.
  • Für was ist das Langzeitgedächtnis die "Lagerhalle"? Erfahrungen, Ereignisse, Informationen, Emotionen, Fertigkeiten, Wörter, Kategorien, Regeln und Beurteilungen,die über das sensomotorische Gedächtnis und das Kurzzeitgedächtnis angeeignet wurden.   Das LZG eines Menschen bestimmt sein gesamtes Wissen von der Welt und von sich selbst.