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Psychologie (Subject) / ABO Psychologie: Belastung und Beanspruchung (Lesson)

I HATE MYSELF

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  • Welche Rolle spielen die daily hassles im Stressmodell von Karasasek und was sind die betrieblichen Möglichkeiten, diese zu reduzieren? -Stressmodell von Karasek: Job-Demand-Control-Modell: -zwei wichtige Parameter zur Bestimmung dieser Faktoren in den Raum: die Arbeitsanforderungen und der Handlungsspielraum -Stress entsteht dann wenn die Arbeitsanforderungen hoch sind und der Handlungsspielraum gering: daily hassles + Kontrollverlust -hohe Arbeitsanforderungen führen zu einem Zustand mit starker Handlungsenergie; -das Ausmaß, in dem nun der Arbeitende Entscheidungen treffen kann, moduliert bzw. transformiert die Freisetzung der entstandenen Energie! -keine Handlung wegen fehlender Autonomieàmental strain -mehr Autonomie den Arbeitenden zugestehen
  • Betrachten Sie die organisationale Umstrukturierungen in Großunternehmen unter dem Gesichtspunkt der Stresstheorie von Lazarus mit Stressreduktionsmaßnahmen! Stresstheorie von Lazarus: -ein bestimmt geartetes Organismus-Umwelt-Verhältnis -Stress entsteht dann, wenn individuelle Handlungsvoraussetzungen und situative Handlungsbedingungen im Ungleichgewicht stehen -Eu-Dis-Hyper-Hypo; Konsequenz: Arbeitspausen -Stärke des Stress: abhängig vom Ausmaß und der persönlichen Bedeutung des jeweiligen Ungleichgewichts -Stress= jedes Ereignis, in dem äußere oder innere Anforderungen (oder beide), die Anpassungsfähigkeit eines Individuums, eines sozialen Systems oder eines organischen Systems beanspruchen oder übersteigen -Stress= umfassendes Konzept, das sich auf ein soziales, individuelles oder organisches System beziehen kann -transaktionales Modell, da ein Bewertungsprozess zwischen Stressor und Stressreaktion zwischengeschaltet ist -Modell: UmweltàWahrnehmungsfilteràprimäre Bewertung (Interpretation des Stressors: positiv, gefährlich, irrelevant)àsekundäre Bewertung (Analyse der verfügbaren Ressourcen: Mangel oder ausreichend)àwenn Mangel, dann StressàStressbewältigung (problemorientiert vs. Emotionsorientiert)àNeubewertung der Situation -Bewertung der Stresstheorie von Lazarus: Nachteile: spezifische Vorhersagen sind nur begrenzt möglich, Handlungsorganisation Vorteile: unterschiedliche Reaktionen auf identische Belastungen erklärbar, Belastung wird nicht a priori als negativ erlebt, Prozessmodell
  • Welche Rolle spielen die persönlichen Ressourcen im Stressmodell von Lazarus? Mit welchen betrieblichen Möglichkeiten kann man sie fördern? -große Rolle: sekundäre Bewertung; entscheidend ob Ereignisse als stressig empfunden werden, (wenn Mangel dann Stress) -Kompetenzentwicklung: Aufbau von Ressourcen bzw. Stärkung, Problem-löse-training, Fokusgruppen etc.
  • Definieren Sie Burn-Out anhand der Symptome, beschreiben Sie unter welchen Arbeitsbedingungen es häufiger auftritt und welche Präventionsmaßnahmen man treffen kann! Symptome des Burn-Out: -großer Widerstand täglich zur Arbeit zu gehen -nach dem MBI: a) emotionale Erschöpfung (Betroffene fühlt sich ausgebrannt, ausgelaugt, frustriert und von der Arbeit müde) b) Depersonalisation/Zynismus: Klienten werden zu Objekten c) reduzierte persönliche Leistungsfähigkeit Präventionsmaßnahmen: -kulturorientierte Maßnahmen: work-life-balance in Unternehmensleitlinien, gelebte Werte (Führung als Vorbild), Führungsgrundsätze beinhalten Gesundheitsförderung, Personalauswahl/Beurteilung, Kultur des Kümmerns um ganzheitlich gesunde Organisation und Mitarbeiter -Struktur/Organisationsorientierte Maßnahmen: Urlaubszwang, Sabbatjahr, Arbeitsbelastungsanalyse, Arbeitsschutzmanagement, Gesundheitsförderung, realistische Zielvereinbarungen und Kontrollen, Erfolge realisieren und „feiern“, Rollenkonflikte reduzieren, Personalentwicklung für Soft Skills, Erweiterte Entscheidungs- und Handlungsspielräume, Rollenkonflikte reduzieren -Betriebsrats- und Führungsrat: Unterscheidung von hoch gefährdeten und hoch belastenden Mitarbeitern, konstruktive Lösungsvorschläge zur Delegation von Arbeit, Einbeziehung des Arbeitsteams in die Lösung, nicht Problematisierung der Person, Gesundheits-Sicherheitsförderungskonzept Teamorientierte Maßnahmen: Erfahrungsaustausch, Gesundheitszirkel, Teamdiagnose, Soziogramm, Teamentwicklung Personenorientierte Maßnahmen: Entspannungsmethoden, Gespräch zum Thema suchen, Motivierung zur Prioritätensetzung und Einhaltung, Coaching, Nein-Sagen können, Stressbewältigungstraining, Sport Erholung Ablenkung, Stärkung des Familien-Arbeitslebens,
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