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Psychologie (Subject) / ABO Psychologie: Motivation + Arbeitszufriedenheit (Lesson)

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  • Beschreiben Sie detailliert die Arbeitsmotivationstheorie von Hackman und Oldham und wenden Sie es auf eine Arbeitssituation im öffentlichen Dienst an. Welche Konsequenzen ergeben sich für die Arbeitsgestaltung? MPS=(AV+AG+W)/3 x Aut x R MPS=Motivationspotential AV=Aufgabenvielfalt AG=Aufgabengeschlossenheit                                Kerndimensionen der Arbeit W=Wichtigkeit Aut=Autonomie R=Rückmeldung AV+Ag+WàBedeutsamkeit AutonomieàVerantwortlichkeit für die Arbeit Rückmeldung durch die ArbeitàWissen und Erfahrung Arbeitssituation im öffentlichen Dienst: Herr S. arbeitet an einer kleinen Universität als Architekt. Ihm obliegen die gesamten Liegenschaften der Universität, und er ist der einzige der dafür verantwortlich ist. Obwohl er nur als Sachbearbeiter besoldet wird muss er täglich irgendwelche Millionenbeträge verwalten und wichtige Gespräche mit den Ministerien führen. Herr S. ist überfordert, aber motiviert. Lediglich die Rückmeldung leidet ein wenig! Arbeitsergebnisse: allgemeine Arbeitszufriedenheit, intrinsische Arbeitsmotivation, Zufriedenheit mit Entfaltungsmöglichkeit, Absentismus und Fluktuation, Qualität der Arbeitsleistung
  • Verbinden Sie Herzbergs Motivationstheorie mit Gesundheitsschutz und –förderung. Herzberg 2- Faktoren-Theorie: Motivatoren: Leistung, Anerkennung, Arbeitstätigkeit, VerantwortungàGesundheitsförderung Hygienefaktoren: Firmenpolitik und –leitung, interpersonelle Beziehungen zu Vorgesetzten, Kollegen etc., Gehalt, physische ArbeitsbedingungenàGesundheitsschutz
  • Arbeitszufriedenheit nach Bruggemann! Arbeitszufriedenheit als Ergebnis individueller Anspruchs-Regulation: àErgebnis kognitiver Vergleichsprozesse àModell bildet ab, wie unterschiedliche Qualitäten von Arbeitszufriedenheit oder Arbeitsunzufriedenheit zustande kommen. àPerson vergleicht eigene Bedürfnisse und Erwartungen (Soll) und die Möglichkeiten ihrer Realisierung in der Arbeitssituation (Ist) kontinuierlich miteinander -          Erstes Resultat: diffuse Unzufriedenheit oder stabilisierende Zufriedenheit -          Weitere Regulationsbemühungen der Person, die nun mit ihren verfügbaren Strategien versucht, den gegebenen Ist-Zustand oder das eigene Anspruchsniveau zu verändern àFixierte Arbeitsunzufriedenheit: negative Differenz zwischen Anspruch und Ist-Zustand: Person hält an den eigenen Ansprüchen fest, unternimmt aber keinen Versuch die Situation zu verbessern   1.      Ist-Soll-Vergleich 2.      Günstiges Ergebnis: Erhöhung: progressiv; Beibehaltung: stabilisierte 3.      Ungünstiges Ergebnis: Senkung: resignativ, Beibehaltung: a) Verfälschung der Situation, b) Verharren ohne Problemlöseversuche, c) Neue Problemlöseversuche