11

Psychologie (Subject) / Sozialpsychologie (Lesson)

Klausur

This lesson was created by ohlalasasa.

Learn lesson

Advertisement
  • Theorie der sozialen Identität (4 Konzepte) Taifel & Turner Ausgangspunkt für die Entwicklung sozialer Identität ist die Kategoriesierung in Fremd-& Eigengruppe eine positive soziale Identität liegt vor bei Bevorzugung Eigengruppe und Ablehung Fremdgruppe 4 Konzepte 1.) Konzept der sozialen Kategorisierung soziale Umwelt ist in Kategorien unterteilt jeder fühlt sich einer Kategorie fremd oder zugehörig Unterschiede zwischen Klassen werden akzentuiert & Differenzen innerhalb der Klassen reduziert --> soziale Kategoriesierung beeinflusst das Verhalten & Urteilen gegenübern den Mitgliedern anderer Kategorien   2.) Konzept der sozialen Identität durch die Zuordnung von Personen zu Kategorien werden ihnen Eigenschaften & Werte zugeschrieben "soziale Identifikation" (Turner) die Summe dieser ist die "soziale Identität" (Gesamtheit der Eigenschaften & Werte die einer Kategorie zugeschirben werden) 3.) Konzept des sozialen Vergleichs dient der Selbstwerterhöhung durch sozialen Vergleich kommt es zu positiven & negativen Bewertungen der sozialen Identität --> dabei fällt die Eigengruppe entweder schlechter oder besser als Fremdgruppe aus 4.) Konzept der sozialen Distinktheit eine positive Distinktheit der Eigengruppe ist eine positive Abgrenzung der Eigengruppe von Fremdgruppe z.B. durch sozialen Wettbewerb soziale Distinktheit ist das Bedürfnis der Aufwertung der sozialen Identität durch positive Vergleiche je größer die Eigengruppen-Favorisierung + größeres Selbstwertgefühl, desto größer die Intergruppen-Distinktheit Bedeutung der Theorie oft wird soziale Diskriminierung eingesetzt um soziale Überlegenheit und positive soziale Identität zu erreichen Beispielstudie Petersen und Blank 2003: Soziale Diskriminierung in Abhängigkeit vom aktuellen Selbstwertgefühl Teilnehmer werden nach ästhätischen Präverenzen in Gruppen eingeteilt um durch eine Computersimulation einen Staat zu führen es gibt hohes SW und leichte Variante und niedriges SW und schwere Variante (Aufstand der Bevölkerung aufgrund schlechter Lebensbedingungen) Verteilung von Geld  an Mitglieder der FG und EG --> Rückmeldungen von Erfolg und Misserfolg führen zu hohem oder niedrigen SW Teilnehmer mit hohem SW bemühten sich mehr um faire Verteilung der Gelder als die mit niedrigem SW Teilnehmer mit niedrigem SW geben EG bessere Punkte --> größere Diskrimminierung --> Personen mit niedrigem SW haben eine größere Neigung zur Diskriminierung
  • Komparative Passung Metakontrast gehörend zur SCT Wann wird eine Selbstkategorisierung salient? Komparative Passung Eine Kategorie ist umso salienter, je besser sie auf die wahrgenommene Reizkonstellation passt Eine Passung ist  definiert über den Metakontrast: Soziale Einheiten werden umso eher als zugehörig zu einer sozialen Kategorie angesehn, je geringer die Unterschiede zwischen ihnen im Vergleich zu Unterschieden zu andern sozialen Einheiten die dieser Kategorie nicht angehören Eine Kategorie muss aber auch Normative Passung besitzen: Sie muss Übereinstimmen mit den Erwartungen, Normen und Ideologien der Kategorie
  • Implikationen für Prozesse Sozialer Diskrimminierung Stereotypenbildung Folge von Kategorisierungen und Ausdruck eines Prozesses der Selbstverortungdie variieren abhängig von Kontext, Normen, Zielen Salienz sozialer Kategorisierung Salienz einer Gruppenmitgliedschaft führt zu Depresonalisierung --> Eigengruppen-Favorisierung (man handelt primär im Sinne der Gruppenidentität) anstatt reactive Differentation Ähnlichkeit zwischen Gruppen soll nach der SCT die reflective Differentation die Unterschiedlichkeit zwischen Gruppen  den Metakontrast und Salienz erhöhen und zuidentitätsdienlichem Verhalten führen Distinktheitsbedrohung und Unsicherheitsreduktion soziale Kategorien dienen auch der sozialen Standortbestimmung ebenso führen sie zu einer selektiven Wahrnehmung und Akzentuierung von Ähnlichkeiten und Unterschieden erfüllen nicht ihren Zweck, wenn Unterscheidungen unklar sind Die Ähnlichkeit zu einer anderen Gruppe bedroht die Distinktheit der Eigengruppe daher die soziale Diskriminierung um Distinktheit wiederherzustellen Studie Reynolds, Turner, Haslam 2000 Soziale Diskrimminierung in Abhängigkeit vom normativen Fit positiver und negativer Bewertungsattribute Mitglieder unter Bedingungen minimaler Gruppen diskriminieren stärker mittels positiver Attribute/ Ressourcen als mittels negativer Auf Attributen die typisch für beide Gruppen waren wurde Eigengruppefavorisiert und auf Attributen die für beide Gruppen untypisch waren wurde FG favorisiert  
  • Theorie der Selbstkategorisierung (SCT) auch genannt Theorie der Gruppenformierung und sozialen Selbstdefinition SCT nimmt an das sich Personen durch soziale Kategoriesierung sebst begreifen und Selbstkategorien bestandteil des Selbstkonzepts gehören als Teil einer sozialen Klasse sozialer Einheiten fühlt man sich austauschbar, gleich, identisch im Unterschied zu anderes Klasse sozialer Einheiten Kategorisierungen finden auf unterschiedlichen Abstarktionsniveaus statt positiv interdependent Wahrnehmung/Bwertung von Untschieden zwischen Klassen of hohem Niveau --> Akzentuierung von Ähnlichkeiten innerhalb und Unähnlichkeiten außerhalb Kategorien negativ interdependent Unterschiede werden Kategorisiert damit alternative Kategorisierung auf höherem Niveau gehemmt Durch Selbstkategorisierung stereotypiert man sich selbst --> es kommt zur Depersonalisierung (Kernprozess aller Gruppenphänomene unterliegt): Stereotypisierung Gruppenkohäsion (Gruppenmitglieder werde als Teil des Selbst betrachtet) intergruppale Attraktion (je prototypischer ein Mitglied desto attraktiver) Führerschaft (Mitglied das Prototyp am besten entspricht) Kollektivverhalten (geteilte Sicht koordiniert Verhalten) Sozialen Einfluss (prototypische Position der gruppe wird als richtig angesehn)
  • Wann wird eine Selbstkategorisierung salient? wird wirksam durch: Komperative Passung Kategorie ist umso dalienter, je besser sie auf wahrgenommene Reizkonstellation passt diese Passung wird definiert über Metakontrast: soziale Ienheiten werden umso eher als Teil der Kategorie gesehn, je geringer die Unterschiede zwischen ihnen in Relation zu Unterschieden zu andern sozialen Einheiten sind Normative Passung Übereinstimmung in Ewartungen an Kategorie, Ideologien, Normen
  • Theorie relativer Deprivation Wahrnehmung einer Diskrepanz zwischen berechtigtem Anspruch und Status quo --> Wahrnehmung & Erleben weniger zu haben als einem zusteht Runciman Subjekt der Benachteiligung kann Gruppe oder Idividuum sein negative Situation wird als individuelle Benachteiligung empfunden, wenn man sich als Individuum in der Situation versteht Vergleicht man sich auf Gruppenebene , sieht man sich als Kollektiv benachteiligt Crosby wahrgenommene Diskrepanz zwischen Anspruch und tatsächlicher Situation  
  • Woher kommen die Standards mit denen eine Benachteilung wahrgenommen wird? (RD) durch soziale Vergleiche (Personen/Gruppen können zum Standard werden) Vergleich mit Standards aus rein Vorgestelltem, Erinnertem, Idealisiertem
  • RD Modell nach Folger 3 Werte an denen Situation bewertet wird Gegebene Situiation negative Bewertung wenn man sich was besseres vorstellen kann und positive Bewertung wenn man sich was schelchteres vorstellen kann Prozeduren als ungerecht bewertet wen einem gerehctere einflallen und als gerecht bewertet wenn einem schlechtere einfallen Zukunftserwartungen eine ungüstige Situation wird eher akzeptiert wenn man eine Verbesserung in der Zukunft erwartet. Wiederum stärkt sich ein Gefühl der Benachteiligung wenn man Stillstand oder Verschlechterung erwartet
  • Kognitive & emotionale Komponenten der RD Unterscheidung zwischen kognitiver und affektiven Komponente kognitiv ist die Wahrnehmung der RD affektiv ist das Gefühl von Benachteiligung
  • Emotionen die sich aus der Bewertung einer Situation ergeben (RD) 4 Zieldiskrepanz Legitimität Erreichbarkeit Verantwortlichkeit
  • Advertisement
  • Messung von Stereotypen 3 Dimensionen System von Thomas Eckes 1.) Zentrale Dimensionen direkte Messverfahren Individuen werden nach ihren Stereotypen befragt um Stereotypinhalte zu erfassen indirekte Messverfahren erfassen individuelle Prozesse der Verarbeitung sterotypbezogener Info 2.) Messverfahren Erfassung konsensueller sozial geteilter Stereotype Erfassung individueller Stereotype 3.) Messung Frage ob Messung Struktur des Stereotypwissens zum Ziel hat oder wird Wissen als unstrukturierte Merkmalsliste dargestellt?