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Psychologie (Subject) / PS 2.3 Sitzung 11: Lernerfolgsmessung (Lesson)
- Beurteilen & Bewerten Diagnose: summativ = abschließend (Klausur am Ende des Semesters) formativ = prozessbegleitend als Grundlage für weitere Gestaltung (während dem Halbjahr: Notizen, Tests) --> Möglichkeit zur Verbesserung Prognose: Vorhersage bzw. Einschätzung einer zukünftigen Entwicklung
- Bezugsnormen Einschätzung des Lernerfolges: Feststellung des Lern- oder Leistungsstands Bewertung des Lern- oder Leistungsstands Bezugsnormen dienen der Bewertung Bewertung anhand der sozialen Norm: Bezug zur Referenzgruppe sachliche Norm: Bezug zum vorher festgelegten Kriterium (Lehrziel) individuelle Norm: Bezug zu einem Indikator der Leistungsfähigkeit (meist frühere Leistung)
- standardisierte Leistungstests Einhaltung von Standards, um Gefahr eines Messfehlers möglichst gering zu halten Konstruktion von Tests: Lehrzielanalyse (Was soll geprüft werden?) Entwickeln von Testaufgaben (Items) Vorerprobung (Vorab-Revision: u.a. Verständlichkeit) Testdurchführung (min. 100 Teilnehmer) Aufgaben- & Testanalyse (u.a. Aufgabenschwierigkeit)
- Aufgabenschwierigkeit Die Aufgabenschwierigkeit gibt an, wie viele Personen eine Aufgabe richtig gelöst haben. P = Schwierigkeitsindex N(r) = Anzahl der Personen, die die Aufgabe richtig gelöst haben N = Anzahl aller Probanden P = N(r) / N
- Fehler im Prozess der Urteilsbildung werden keine standardisierte Tests verwendet, ist vor allem die Objektivität gefährdet! typische Beurteilungsfehler: Milde-Effekt: positive Voreingenommenheit --> Hinwegsehen über Fehler Großzügigkeitseffekt: falscher Maßstab, ganze Gruppe zu gut bewertet Halo- / Hof-Effekt: soziale Wahrnehmung: ein Merkmal überstrahlt andere (sehr ordentliches Heft) logischer Fehler: Verknüpfung ziehen, die nicht gegeben ist unpünktlich --> faul Tendenz zur Mitte Tendenz zu extremen Urteilen
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