61
Bankmanagement (Subject) / Lektion 1 (Lesson)
Seiten 1 - 10
This lesson was created by KarinM.
This lesson is not released for learning.
Advertisement
- Bankgeschäfte Einlagengeschäft, Kreditgeschäft, Diskontgeschäft, Finanzkommissionsgesetz, Depotgeschäft, Investmentgeschäft, Handel mit Darlehen, Garantiegeschäft, Girogeschäft, Emissionsgeschäft, Anlagevermittlung, Sortengeschäft, Eigenhandel, Kreditkartengeschäft...
- Finanzunternehmen Leasinggeschäft, Unternehmensberatung, Erteilung von Handelsauskünften, Schließfachverwaltung
- Finanzinstrumente im Sinne des BWG Wertpapiere Derviate Geldmarktinstrumente Devisen oder Rechnungseinheiten
- institutionelle vs funktionale Sichtweise institutionell: rein beschreibend funktionale: knüpft an den betrieblichen Produktionsfunktionen an (Intermediationsansatz vs Produktionsansatz)
- Aktiva und Passiva der Bank Aktiva: Forderungen an den Kunden (Kredite) Passiva: Verbindlichkeiten an den Kunden (Einlagen)
- Intermediationsansatz Einlagen als Input/Produktionsfaktor, Kredite als Output
- Produktionsansatz Kapital und Arbeit als Input, Einlagen und Kredite als Output
- Bankmanagement ist die zielgerichtete Führung einer Bank unter Rendite-/Risikogesichtspunkten und Beachtung der relevanten Rahmenbedingungen oder Die nachhaltige Sterigerung der Werthaltigkeit einer Bank unter Beachtung relevanter Rahmenbedingungen
- Nationale und internationale Finanzsysteme kapitalmarktorientiertes Finanzsystem (UK, US) bankorientiertes Finanzsystem (D,J, A,F)
- Erklärungsansatz für Entwicklung Gesetzgebung/Rechtssprechung --> institutionelle Grundausrichtung potenzielle Leistungsfähigkeit abhängig von der Wettbewerbssituation
- Advertisement
- Bankenrolle aus makroökonomischer Sicht reibungslose Versorgung der Wirtschaft mit Zahlungsmittel Aufrechterhaltung des gesamtwirtschaftlichen Geldkreislaufs Unterstützung der optimalen Allokation von Ressourcen in der VWL durch Lenkung des Kapitals in seine optimale Verwendung
- Bankenrolle aus mikroökonomischer Sicht Angebot von Finanzierungsleistungen Angebot von Anlagenleistungen Angebot von Zahlungsverkehrsleistungen Sonstige Dienstleistungen der Kreditinstitute (z.B. Depotverwaltung, Bürgschaften)
- Österreichische Finanzsystem Bankensystem Universalbanken und Spezialbanken
- einstufiger Sektor Aktienbanken/Bankiers; Landes-Hypothekenbanken; Bausparkassen, Sonderbanken (z.B. OeKB)
- zweistufiger Sektor 1) Sparkassensektor - Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG als Sputzeninstitut - Sparkassen als zweite Ebene 2) Voksbankensektor - Österreichische Volksbanken AG als Spitzeninstitut - Volksbanken als zweite Ebene
- dreistufiger Sektor Raiffaisensektor - Raiffeisen Zentralbank Österreich AG als Spitzeninstitut - Raiffaisenbundesbanken als zweite Ebene - Raiffaisenbanken als dritte Ebene
- Börsensystem Gesetzliche Marktsegmente Amtlicher Handel, Geregelter Freiverkehr und sonstiger Wertpapierhandel
- Aufsichtsstruktur relevante Gesetze Bankwesengesetz Börsengesetz Kapitalmarktgesetz
- Aufsichtsstruktur Bankenaufsicht unabhängige Finanmarktsaufsichtsbehörde (FMA) gem. mit OENB
- Aufsichtsstruktur Börsenaufsicht unabhängige Finanzmarktaufsichtsbehörde Die FMA umfasst Bankenaufsicht, Versicherungsaufsicht, Wertpapieraufsicht, Pensionskassenaufsicht
- Institutionen des internationalen Finanzsystems EZB/ESZB , Nationale Zentralbanken
- Institutionen des internationalen Finanzsystems Aufgaben und Status Geldversorgung, Geldpolitik, Zahlungsverkehr Status: hochgradig vom politischen Tagesgeschäft unabhängige Institutionen
- Institutionen des internationalen Finanzsystems Instrumente Hauptrefinanzierungsgeschäfte (einmal wöchentlich, Laufzeit: 3 Monate) längerfristige Refinanzierungsgeschäfte (monatlich, Laufzeit: 2 Wochen) Spitzenrefnanzierungsfazilität, Einlagefazilität, Feinsteuerungsoperationen, Mindestreserven
- Bank für internationalen Zahlungsausgleich BIZ Gründung, Organe, Tätigkeiten Gründung: 1930 als AG in Basel, sie ist dem Völkerrecht unterworfen, "Zentralbank der Zentralbanken" Organe: Generalversammlung, Verwaltungsrat, Präsident und Direktion Tätigkeiten: Clearer in internationalen Zahlungsvereinbarungen, Verwaltung von Währungsreserven, Gewährung von Zahlungsbilanzkrediten, Kooperationszentrum in allen Zentralbankfragen (bspw. Baseler Ausschuss)
- Internationaler Währungsfond (IWF engl. IMF) Gründung, Verrechnungseinheit Gründing: 1944 im Zuge der Konferenz von Bratton Woods zur Aufrechterhaltung der Dollar-Gold Konvertibilität und des sog. Paritäten Systems (bis 1973) mit Sitz in Wahington DC. Mitglieder: ende der 90er 182 Verrechnungseinheit: Sonderziehungsrechte die einen Währungskorb darstellen
- Internationaler Währungsfond (IWF engl. IMF) Aufgaben Förderung der internationalen Währungspolitischen Kooperation Unterstützung des Wachstums und des Welthandels Förderung der Wechselkursstabilität Unterstützung der Herbeiführung eines international freien Zahlungssystems Bereitstellung von Hilfen bei vorübergehenden Zahlungsbilanzproblemen (unter Auflagen) Antizipierte Hilfe vom IWF kann Moral Hazard induzieren
- Weltbank/Weltbankgruppe Gründung und Institutionen der Weltbank im Zuge der Konferez von Bratton Woods 1944 mit Sitz in Washington D.C. International Bank of Reconstruction and Development (IBRB),Weltbank) International Finance Corporation (IFC) International Development Association (IDA) Multilateral Investment Guarantee Agency (MIGA)
- Weltbank /Weltbankgruppe Aufgaben Kreditvergabe an Mitgliedsländer für qualitativ hochwertige Projekte, die keine prvaten Geldergeber finden und der wirtschaftlichen Entwicklung dienen (Bsp: Infrastrukturprojekte, Umweltschutzprojekte, Umschuldungsprogramme, auch Kofinanzierungsprojekte werden angestrebt
- Weltbank/Weltbankgruppe Kreditempfänger Regierungen und stattliche Institutionen in den betreffenden Ländern
- Sonstige Internationale Organisationen Interamerikanische Entwicklungsbank Afrikanische Entwicklungsbank Asiatische Entwicklungsbank Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung Europäische Investitionsbank Pariser Club (verbund öffentlicher Gläubiger) Londoner Club (Verbund privater Banken)
- Advertisement
- Globalisierung/Internationalisierung/Regionalisierung Was ist Globalisierung? Dead of Distance, Intensivierung des Wettbewerbs (insb. im Bereich Arbeitskräfte)
- Globalisierung/Internationalisierung/Regionalisierung Rolle der Banken Katalysatorfunktion
- Globalisierung/Internationalisierung/Regionalisierung 2 grundlegende Strategien von Banken im Rahmen der Globalisierung - globale Präsenz (Citigroup, HSBC, Deutsche Bank) - regionale Präsenz (Hypo Tirol Banken, Erste Sparkasse)
- Globalisierung/Internationalisierung/Regionalisierung Probleme der Globalisierung im Finanzbereich Gefahr von Instabilitäten wächst (Stichwort: Asienkrise, Russlandkrise, Latenamerikakrise, Suprimekrise, Staatsschuldenkrise)
- Effizienzmarktparadigma der Finanzierungstheorie Hypothese Die Marktpreise spiegeln alle verfügbaren Informationen korrekt wieder
- Effizienzmarktparadigma der Finanzierungstheorie Unterscheidung in 3 einzelne Informationseffizienz Allokationseffizienz Operationale Effizienz
- Effizienzmarktparadigma der Finanzierungstheorie Informationseffizienz Maß an Fähigkeit eines Marktes, Infos zu verarbeiten und diese in den Preisen bzw. Kursen von Gütern oder Wertpapieren zu verarbeiten
- Effizienzmarktparadigma der Finanzierungstheorie Allokationseffizienz Faktoreinsatz der bei bestmöglichen Abstimmung auf die Präferenzen der Wirtschaftssubjekte zu einem Maximum an Gütern führt
- Effizienzmarktparadigma der Finanzierungstheorie Operationale Effizienz wenn Transaktionskosten beim Austausch von Vermögensgegenständen minimal sind --> bestmögliche Technologie
- Effizienzmarktparadigma der Finanzierungstheorie Rolle der Bank in einem effizienten Markt Abwicklung des Zahlungsverkehrs und Portfoliomanagement-Leistungen: keine realtwirtschaftlichen Effekte
- Einfluss asymmetrischer Informationsverteilungen Definition Ein Partner in einer Austauschbeziehung hat einen systematischen Informationsvorsprung
- Einfluss asymmetrischer Informationsverteilungen Wirkung Qualitätsunsicherheit führt generell zu Marktversagen bis hin zum Marktzusammenbruch In Finanzmärkten reduzieren Informationsasymmetrien die Liquidität
- Einfluss asymmetrischer Informationsverteilungen Möglichkeiten zur Überwindung Screening Signaling: Das von B verbreitete Signal uss die Eigenschaft haben, dass es nur von Anbietern guter Qualität kostenlos oder zu geringeren Kosten gesendet werden kann (.B. Garantie von Gebrauchtwagen) Self Selection: A konstruiert den Vertrag so, dass er nur von Bs akzeptiert wird, die die von A gewünschte Qualität aufweisen.
- Agency Probleme /Moral Hazard Definition Die Gefahr, dass ein Vertragspartner größere Risiken eingeht, als ohne Vertrag, weil der Vertrag die eventuellen Folgen dem anderen Vertragspartner aufbürdet Im Rahmen einer Auftragsbeziehung weicht der Auftragnehmer von den Weisungen des Auftraggebers ab
- Agency Probleme /Moral Hazard Anreiz zum Moral Hazard aus dem Eigennutzprinzip Vorteile privatisieren, Nachteile sozialisieren Moral Hazard: Abweichungen vom Auftrag ist nicht eindeutig beobachtbar, so dass der Agent nicht direkt zur Rechenschaft gezogenw erden kann
- Agency Probleme /Moral Hazard Möglichkeiten zur Überwindung des Risikoanreizproblems Kontrolle Anreizkompatible Gestaltung der Austauschbeziehung
- Leistungsspektrum von Banken Qualitative Transformation von Ansprüchen: Laufzeit, Teilbarkeit, Verfügbarkeit, Risiko Vermittlungsleistungen (Brokerage): Transaktionsleistungen, Beratung, Sichtung und Zertifizierung, Anbahnunh, Emission
- Transformationsleistungen von Banken Losgrößentransformation Fristentransformation/Liquiditätstransformation Risikotransformation Informationstransformation
- Losgrößentransformation Finanzmarkt bringt Kapitalbedarf der Schuldner mit Einlagen von Sparern in Einklang
- Fristentransformation /Liquiditätstransformation Bank bringt verschiedene Laufzeitinteressen von Schuldner und Gläubiger in Einklang Liquiditätsrisiken: Bindungsdauer von Kapitalbedarf weicht von Bindungsdauer von Investition ab Zinsänderungsrisiko: Dauer, für die Zinsen dir für den Kapitalbedarf festgelegt wurden, weicht von Dauer der Zinsen des invest. Kapitals ab