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Tierernährung u -gesundheit 4.Sem (Subject) / FMK allgemein (Lesson)
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- Futterwert summe der gebrauchswerteig eines FMs für praktische fütterung wesentlich bestimmt durch energiekonz,gehalt spez NST,verzehrsbestimmende eig,hygienische qualität
- nXP am Duodenum 2 szenarien futter energiearm und XPreich: pansenflora gewinnt E aus XP, wenig nXP an Duodenum und viel NH3 im Pansen futter energiereich und nXParm: pansenflora bildet AS aus NH3, viel nXP am Duodenum, Pansen wird NH3 entzogen
- einteilung FM nach...8 art und herkunft: grünfutter, wurzeln/knollen+nenebprodukte, samen/öle/fette, proteinreiche FM tier herkunft, min FM wassergehalt: flüssigfutter in flüssigem milieu suspendiert, saftfutter 40-90%, halbfeucht bis 30, trocken bis 14 konsistenz: rauhfutter >20%XF hauptinhaltsstoffe: energiereiche FM (KF) >6MJ NEL, XPreich >30%XP, proteinkonzentrat >44%XP i TS, mineralMF >40% XA in TS zahl der komponenten: einzelFM, MischFM verwendungszweck: alleinFM, ergänzungsFM, DiätFM betriebswirtschaftl pkt: betriebseigen=wirtschaftseigen, zzukaufs-FM, handels-FM
- lufttrockensubstanz bei wasserreichen proben vortrocknung bei 60°, bis auch stärkere stängelteile leicht brechen
- TS trocknung bei 105° bis gewichtskonstanz (3h)
- rohasche herstellung,inhalt 5 bis 6 std muffelofen 600° reinasche (mengen+spurenelemente)+sand
- rohprotein XP=Nx6,25 reinprotein+NPN (harnstoff,nitrit,nitrat)
- rohfett reinfett+andere (wachse,harze,org.säuren,farbstoffe)
- rohfaser bestandteile zellulose zellwandmatrix: hemizellulose, pentosane, pektine, lignin cutin cave: unbekannt hoher anteil hemizellulose und lignin gehen bei lösung verloren
- n-freie extraktstoffe stärke,zucker,andere?
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- bestimmung zucker reduktionstechniken einzelzucker nach chrom oder enzym verfahren
- stärke bestimmung..4 polarimetrisch, partiell enzym aufschluss, enzym aufschluss, schnellmethoden
- GF oberirdische teile von pflz, die wachstum noch nicht abgeschlossen gräser,kräuter,leg dauerGL und Ackerfutter
- dauerGL wiesen: obergräser,leg+kräuter - mähnutzung weiden: untergräser, leg+kräuter - weidenutzung
- ackerfutter produkte ackerfutterbau: haupt,zwschen,zweitfrüchte nebenprodukte marktfruchtbau: zuckerrübenblatt,nebenprod gemüseverarbeitung
- pflanzengesellschaften DauerGL..5 obergräser (langes halmwachstum,wenig blattmasse): wiesenschwingel,wiesenlieschgras,wiesenfuchsschwanz,knaulgras,glatthafer,rohrglanzgras untergräser (mehr blatt als halm, vermehrung über rhizome): dt weidelgras, weisenrispengras,gemeines rispengras,rotschwingel leg: weißklee,wiesenrotklee,bastardklee,schwedenklee,gelbklee,vogelwicke kräuter mit FW: löwenzahn,spitzwegerich,möhre,pastinak,schafgarbe, wiesenkerbel kräuter ertragsmindernd: hornkraut
- ziele bestandeszusammensetzung 60-70% wertvolle gräser: massebildnr, energieträger, konservierbarkeit 15-20% leg: Nsammler,eiweißträger,mineralstoffe(ca) und schmackhaftigkeit 15-20% wertvolle kräuter: energie,eiweiß,mineralstoffe,wirkstoffe,schmackhaftigkeit
- bedeutsame produkte ackerfutterbau hauptfutterflächen: grünmais,rotklee,luzerne,kleegras,topinambur zwischen/zweitfruchtbau: stoppelklee,sommerraps,stoppelrübe,ölrettich,senf,wicke,erbse,lupine,sonnenblume,winterraps
- faktoren mit einfluss auf FW mais vegstadium kolbenanteil an gesamtpflz genetik/sorteineinflüsse (passend zu standort? kolben/kornanteil, reifung restpflz) ernteverfahren (scnitthöhe)
- vegstadium mais..5 vor blüte: grünmais blüte: kolben(weibl blüte) ohne korn milchreife: milchiges korn teigreife: teigiges,wachsartiges korn druschreife: hartes korn
- restpflanze:kolbenanteil vegstadium mais blüte 90:10 mittlere teigreife 52:48 fast druschreife 46:54
- XA Grünfutter Ca,mg,k stark von botanischer zusammensetzung abhängig konzentrationen mit reife abnehmend idR wenig Na hoher Verschmutzungsgrad möglich
- XP Grünfutter mittlere Konz (mit reife abnehmend) stark von bot. zusammensetzung abhängig 65-75% reinprotein (mit pflanzenreife zunehmend), daneben nitrat+AS+säureamide
- XL grünfutter nur geringer beitrag zum energiegehalt (ausnahme mais mit ausgereiftem korn) viele wachse vorhanden
- XF grünfutter konzentration und lignifizierungsgrad der gerüstsubstanzen mit pflanzenreife zunehmend (ausnahme mais)
- XX (nfreie e.) Grünfutter speicherKH, v.a. mono/disaccharide, fructane (mais: stärke im korn)
- vitamine grünfutter vit K, B-vitamine (außer b12), carotinoide reich vorhanden vit D nur in teigreifem silomais B12 nur in tier. produkten oder durch MO synthetisiert
- einflüsse auf energie+nst-gehalt grünfutter von dauerGL..4 pflanzengesellschaft (die beeinflusst durch nutzungsart-mähen,weiden) boden,klima vegstadium düngung
- beeinflussung pflanzengesellschaft auf dauerGL durch düngung --> ungedüngt, pk, npk (tendenzen) ertragserhöhung reduzierung der artenvielfalt einseitige förderung von gramineen
- silierreife grünfutter immer vor dem blühen 21-23% XF
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- energiedichte und energieertrag gräser im vegverlauf energieertrag zunehmend energiedichte abnehmend
- fruct(os)ane oligo-und polysaccharide bis 40frc einheiten reserveKH in veg pflanzenteilen gräser, korbblüter (sonnenblume,kamille,topinambur) wichtige vertreter: inulin aus topinambur, graminin aus roggen
- adlerfarn (waldwiese u waldrand) thiaminase, cyanogene glycoside rind: hämaturie, knochenmarkschädigung pferd: ataxie, krämpfe, unruhe übergang in milch möglich
- sumpfschachtelhalm (feuchte wiese, weide, gräben) alkaloide, thiaminase rind: diarrhoe, bittere milch pferd: zentralnervale störung, b1 mangel kein abbau der alkaloide durch konservierung
- hahnenfuß (feuchte wiesen,weiden,gräben) ranunculin, saponine diarrhoe, störung zns, atemlähmung und tod abbau toxischer stoffe durch trocknung und silierung
- kreuzkraut (trockene wiese,wegrand) pyrrolizidin-alkaloide unruhe,blutige diarrhoe,leberschäden giftstoffe auch in heu und silage
- wolfsmilch (trockene wiese,wegrand) phorbolester diarrhoe,krämpfe,hautreizung schadstoffe auch im heu
- johanniskraut (trockene wiese,wegrand) photosensibilisierende substanzen, alkaloide photodermatitis wirkung bleibt in heu
- blauer eisenhut (mittelgebirge,voralpen) diterpen-alkaloide tobucht,atemlähmung,tod
- weißer germer (mittelgebirge,voralpen) alkaloide der steroidgruppe diarrhoe,kolik,lähmung anteil alkaloide nimmt mit zunehmender höhenlage ab
- herbstzeitlose (mittelgebirge, voralpen) ca 20 alkaloide erbrechen,atemnot,herz/atemlähmung gift auch in heu und silage, ebenso in milch
- notwendigkeit futterkonservierung..5 ernteprodukte original oft nicht lagerfähig (verderb) saisonaler aufwuchs (winter) überschuss in vegperiode leistungsorientierte tierproduktion erfordert gleichbleibende qualis nicht lagerfähige wertvolle nebenprodukte aus industrieller verarbeitung fallen oft zu kampagnen an
- konservierung ablauf trocknung,kühlung,säuerung,erhöhung osmolalität (mehr TS),konservierugnsmittel,sterilisierung
- konservierugnseffekte durch luftabschluss(heulage) ph senkung durch milchsäuregärung (silage) ts silage<heulage<heu
- prinzipien bei silierung..7 schaffung anaerober verhältnisse förderung fakultativ anaerober keime, v.a. milchsäurebildner milchsöurebildung durch milchsäurebakterien ph wert senkung unterdrückung der vermehrung unerwünschter mo senkung energieverluste konservierung
- pflanzenseitige voraussetzungen für kons.erfolg z/pk - zucker für milchsäurebildende bakterien, pk gibt menge an milchsäure zur säuerung auf ph4 an ts-gehalt - mit mehr ts ist weniger biologisches säuerungspotential notwendig
- kritischer pH bei dessen unterschreitung kann buttersäuregärung verhindert werden ph4=stabile silage mehr ts=wasseraktivität sinkt=chlostridien empfindlicher
- wasseraktivität dimensionslos, zwischen 0 und 1 wasserverfügbarkeit für MO
- eignung verschd. gf-arten zur silierung leicht vergärbar: silierreifer mais, angewelktes gras, futterrübenblatt, kohlarten, ganzpflanzen (gerste) mittelschwer: wiesengras, klee und kleegrasgemenge, ackerbohnen schwer: eiweißreiche herbstfrüchte (leguminose,raps,senf), eiweißreiche winterzwischenfrüpchte (grünroggen,wickroggen)
- abläufe silageherstellung..9 ggf anwellken/zerkleinern siliergut verdichtung luftdichter abschluss veratmung rest-O abtötung lebender pflanzenzellen und aerober MO lactatbildung durch anaerobe MO absenken pH abbau durch MO kommt zum erliegen resultat: stabile silage