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Tierernährung u -gesundheit 4.Sem (Subject) / Tiergesundheit (Lesson)

Haltungs-/TransportVO, Zoonosen, ...

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  • faktorenkrankheit faktoren krankheit, welche durch vorhandensein mehrerer begünstigender begleitumstände (faktoren) ausgelöst wird erregerseitige F: virulenz, pathogenität, tenazität umwelt: stallklima, aufstallungsform vektorseitig: vektorendichte wirtsseitig: empfänglichkeit, disposition, immunität
  • inkubationszeit zeitraum zwischen eindringen des erregers in wirtskörper und auftreten erster klinischer symptome, also ausbruch der krankheit
  • wodurch schädigen pilze, parasiten, viren, bakterien pilze: gewebeverdrängung, mykotoxine, allergene, antibiotika parasiten: NSTentzug, giftige stoffwechselprodukte, gewebezerstörung, hautverletzung, ernährung vom wirt viren: auslösen von kraknheiten/krebs, kaum medikamentöse bekämpfungsmöglichkeiten bakterien: auflösen zellwände und zerstörung zelle, verstopfung von gefäßen, schwächung immun
  • zoonose zwei virosen, mykosen, parasitosen, bakteriosen krankheiten+infektion,welche auf natürl wege zw mensch und tier übertragen werden virose: tollwut, influenza mykose: trichophytie, histoplasmose bakteriose: pest, salmonellose, listeriose parasitose: echinokokkose, toxoplasmose
  • verhaltensgerechte unterbringung schwein gruppe, bei einzel sichtkontakt alter entsprechende T liegebereich, fressbereich (alle gleichzeitig, trocken) beschäftigugnsmaterial für erkundungsverhalten (veränderbar, untersuchen, bewegen)
  • verhaltensgerechte unterbringung legehenne mind 2,5m² für art- und bedürfnisgerechte bewegung sitzstangen, nester, bodenbeschaffenheit, fress/trinkvorrichtung, licht, belüftung unterschlupf bei freilandhaltung
  • verhaltensgerechte unterbringung rinder stallboden gruppenhaltung mindestgrößen boxen
  • transport lw nutztiere einhufer,rinder,schafe,ziegen,schweine: bestimmte gruppengrößen mindestbodenfläche, stabilität lichte raumhöhe männl rinder einhufer bis 5 erwachsene, 25kälber/6 rinder quer/8 rinder gruppe,50 schafe/ziegen, schweine nach gewicht, 5 sauen innerstaatliche transportdauer 8h, zugelassene transportmittel, zulassung transportunternehmen, unvorhergesehene ereignisse, einhalten verschiedener vorgaben unmittelbar nach ankunft abladen kälber unter 14 tagen eintagsküken 60std nach schlupf, T von 25-30
  • transport von tieren (ausstattung, umgang, management) verletzung, leiden, schäden beförderungsdauer, keine verzögerungen transportmittel/ver+entladevorrichtungen (sicherheit, leiden) bodenfläche, standhöhe schulung/qualifizierung, keine gewalt o.ä. tiere sind transportfähig kontrolle wohlbefinden, essen u trinken, ruhen behutsames treiben treibgänge ohne verletzung und ausnutzung herdentrieb treibhilfen nur zum lenken und kurze zeit
  • verladung von tieren ausrüstungen/anlagen/Treibwege rutschfester bodenbelag, verletzungen, eventuell seitliches schutzgeländer ladebrücken, rampen, laufstege mit seitenwänden, geländer, schutzvorrichtungen geringes gefälle spalten/stufen
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  • infektionskrankheit entstehung durch erreger hervorgerufen phasen kontamination, infektion (haften, eindringen, vermehren), infektionskrankheit (klinische symptome) ausgang: genesung, keimträgertum, tod
  • einflüsse überlebensfähigkeit MO (8) T, feuchtigkeit, pH, nährstoffe, chemische substanzen, antibiotika, strahlung, osmotischer druck
  • anzeigepflichtige tierseuchen 5 wirtschaftl+gesundheitliche bedeutung für allgemeinheit TierSeuchAnzV anzeigepflicht für besitzer oder vertreter, mit aufsicht beauftragter, berufsmäßig mit tierbeständen zu tun jeder verdacht bekämpufng mit staatl mitteln
  • meldepflichtige tierseuchen 3 TkrMeldpflV meldepflicht für tierärzte und untersuchungseinrichtungen werden nicht staatl bekämpft, nur überblick soll gewahrt bleiben
  • risiko zoonose abhängig von 3 gesellschaftl rahmenbedingungen alter geschlecht
  • bestandteile food web 6 LM, FM, pflanze, tier, mensch, umwelt
  • tollwut 4 tödlich bei impfung schutz garantiert inkubationszeit wirtsspezifisch vermehrt sich in nervenrzellen, v.a. gehirn/speichel
  • klinische stadien tollwut 4 inkubation, 18-60 mon, keine symp prodromalstadium, 2 bis10, fieber/kopf/brennen+jucken bisswunde exzitationsstadium, 2 bis7, angst/unruhe/krämpfe/wasserscheu/abwechselnd depressiv und aggressiv paralyse, 0 bis14, nachlassen krämpfe und unruhe, lähmungen, tod
  • tollwut vorgehen exposition 1: belecken intakter haut, berühren impfköder itnakte haut - keine impfung 2: knabbern unbedeckte haut, belecken nicht intakte haut, kontakt mit impfköder nicht intakte haut - impfung 3: bisse, kratzwunden, kontamination von schleimhäuten mit speichel, schleimhäute frische verletzungen + impfflüsigkeit - impfung und passive immunisierung mit tollwut-immunglobulin
  • zecken 4 widerstandsfähig pheromone, körperT allergische rk, asthma krankheitsüberträge (borreliose, fsme)
  • salmonellen 4 geflügel, schwein durchfall meist kontaminierte LM rel Tresistent
  • e.coli toxine produzieren, absterben darmpartien, innere blutungen ubiquitär, außerhalb körper empfindlich schnelle vermehrung nur bestimmte typen mit pathogenen eig bekämpfung durch unterbrechung infektionsketten infektiöse faktorenkrankheit
  • parasitozoonosen durch protozoen zestoden (bandwurm) trematoden (saugwurm) nematoden (rundwurm) arthropoden
  • echinokokkose wirte: kleinsäuger wie fuchs aufnahme eier, bandwurmfinnen mit metazestoden, welche tumorartig in leber/lunge/gehirn wachsen inkubation 10 bis 15 jahre
  • maul/klauenseuche blasen im maul, entzündete klauen nach krankheir virusträger, ausscheidung schon 9 std nach infektion übertragung direkt, indirekt, belebte und unbelebte vektoren, aerogen, produkte tier. herkunft
  • 3 mykosen dermatomykose, endomykose, mykotoxikose
  • trichophytie glatzflechte durch zoophilen hochdifferenzierten dermatophyt mit hoher virulenz jahrelange tenazität boden problem: scheuern/kratzen eintrittspforte sekundär infekt
  • fasciolose wirte, krankheitsbild, prophylaxe, bekämpfung saugwürmer in leber, stationärer permanenter parasit hauptwirte rinder und schafe, auch reh/hirsch/wildschwein möglich zwischenwirt leberegelschnecke leberfunktionsstörung, leberzirrhose, entzündung gallengänge, verkalkung/vrschluss gallengänge leistungs/wachstumsstörung, anämie, beim schaf tod, leber-verwurf prophylaxe: standortwahl weide, weidehygienische maßnahmen, schneckenbekämpfung medikamentöse behandlung spätherbst und 4wo vor austrieb, weidehygienische maßnahmen, silierung oder heugewinnung: verfütterung erst nach 6 mon
  • ethische prämissen tier-mensch 4 menschen,tiere,pflz alle eine welt macht über tiere verantwortung mensch für umwelt menschl macht einschränken, weil tier keine chance: mitgeschöpflichkeit
  • umgang mit tier (nach eth. prämissen) 4 reichhaltigkeit natur nicht weiter mindern mensch für bedarfsgerechte existenz tier verantwortlich, wenn er macht über sie ausübt haltungsbedingungen nach natürlichen bedürfnissen erbmaterial: selbstständige lebensfähigkeit in natürl. umgebung
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  • haben tiere würde? geschöpfl würde interessen, wohl und wehe streben nach wohlbefinden gibt leben selbstzweck und eigenwert auch ohne mensch natürl integrität tier ist gewahrt, solange trotz nutzung und züchterischer eingriffe selbstständige lebensfähigkeit in natürl umgebung gewahrt bleibt
  • grundrechte tiere 7 recht auf leben tiere können schmerzen und interessen haben - im umgang berücksichtigen recht auf verschonung vor menschl gewalt vitale basisfunktionen sind zu achten unterscheidung in freizeit/wild/nutztiere und schädlinge mit folge unterschiedlicher rechte ist abzulehnen alle tierarten haben recht, in ihrer art zu existieren wildlebende tierarten nur in notwehr töten und vor beeinträchtigung durch zivilisation schützen
  • wirtschaftl genutzte tiere 3 nutztierhaltung durch konkurrenz und ökonom druck gekennzeichnet keine nutzung mehr,wenn sie nur noch unter schmeren/leiden/schäden/angst möglich beeinträchtigung wohlbefinden nur, wenn nutzen in angemessenem verhältnis
  • dt regelungen TS 4 1933 erstes tierschutzgesetz 1972 tierschutzgesetzt brp 1988 aufnahme in GG TS Ländersache!! TSG bildet nur rahmen
  • gesetz 20.08.90 tiere keine sachen! tiere ohne erwerbszweck keine pfändung
  • schutzgüter tsg 3 ethischer,individueller,unmittelbarer TS schützt leben,wohlbefinden,freiheit von s-l-s also artgemäße ernährung, arttypischem verhalten entsprechende umwelt, artgemäße bewegung
  • tsg zweck was drin? zweck: leben und wohlbefinden tier schützen strafvorschriften, bußgeldvorschriften
  • wohlbefinden3 physische und psychische harmonie in sich und mit umwelt freiheit schmerzen und leiden anzeichen: gesundheit und in jeder beziehung normales verhalten
  • leiden5 gemütszustand, eventuell durch stress oder disstress ausgelöst physischer schmerz/disstress mit intensität u/oder dauer können zu leiden führen je größer intensität, desto schneller leiden leiden, wenn schmerz/disstress nich mehr tolerierbar, schmerztoleranzschwelle, disstress nicht mehr zu bewältigen leiden verursacht durch der wesensart des tieres zuwiderlaufende, instinktwidrige und als lebensfeindlich empfundene einwkrungen und durch beeinträchtigung des wohlbefindens
  • schmerz subjektive sensorische und emotionale erfahrung ausgelöst durch tatsächliche oder potentielle gewebeschädigung
  • faktoren mit einfluss auf schmerzbewertung 5 art des schmerzes, bedeutung des schmerzes für tier, situation in der sich tier befindet, momentane verfassung, individuelle einstellung dem schmerz gegenüber (vorerfahrung, prägung)
  • kriterien schmerzempfindlichkeit7 schmerzrezeptoren, gehirnstrukturen analog menschl großhirnrinde, nervenbahnen für verbindung rezeptor-gehirnstruktur, opioidrezeptoren im zns, reaktion auf analgetika, meideverhalten/versuch der minimierung schädl einflusses, länger anhaltende rk auf schmerzhafte prozeduren und fähigkeit neutrale vorkommnisse mit schmerz in verb zu bringen
  • sichtbare schmerzerkennung 10 haarkleid,fell: struppig, glanzlos, ungepflegt, gesträubt augen,ohren,grimassen: lider geschlossen,glasig,eingesunnken,ohren flach angelegt, verzerrtes gesicht, zusammengepresste lippen - reduziertes sensorium haltung: aufgezogenes abdomen, gekrümmter rücken, gesenkter kopf, lagerung zusammengekauert, nur auf einer seite ode rbrust, blick zur schmerzenden stelle, gliedmaßenentlastung sonstige: schwllung, unübliche lage vokalisation: gellende schreie, wimmern, heulen, tonloses stöhnen, zähneknirschen futter/tränkeverhalten: wählerisch, lustloses herumstochern, vollständige verweigerung temperament: gegenteil sonst, aufgeregt(ruhelos, apathisch/depressiv/desinteressiert, abwendung vom beobachter motorische aktivitöt: aufstehen/niederlegen, hin und herlaufen, wälzen, bewegungsvermeidung, lecken/kratzen/beißen wundbereich oder andere körperteile sozialverhalten: absonderung von gruppe, rückzug von kontaktperson, übermäßges verlangen nach kotnakt tachypnoe, schweißsekretion, piloerektion
  • schmerz physiologisch nicht erkennbar2 sympathikusaktivierung: erhöhung herzfrequenz u blutdruck, gastrointestinale motalitätsstörung, hämostasestörung ausschüttung hormone: adrenalin, insulin, testosteron
  • angst erregungszustände durch konfliktsituationen des tieres mit umwelt problem: angst kann nicht durch artgemäßes fltuchtverhalten liquidiert werden folge: verhaltensstörung
  • ausdrucksmittel angst verhalten: fluchtvorhaben, unnormales zusammendrngen,häufiges absetzen harn und kot, harnträufeln und schreckurinieren, massierem mamma, entfremdete verhaltensabläufe, laute vokalisation und warngehabe äußere erscheinung: schweißausbruch, hautblässe, zittern, sträuben haare, weites öffnen augen/mund/nasenlöcher, pupillenerweiterung
  • verhaltensgerechte unerbringung wenn angeborene und arteigene und essentielle verhaltensweisen nicht so ienschränkt werden,dass dadurch s-l-s an tier selbst oder durch ein so gehaltenes tier an einem anderen entstehen haltungsssystem artgerecht,wenn tier erhält, was für selbsterhalt und selbstaufbau benötigt und wenn durch adäquates verhalten bedarfssdeckung und vermeidung von schäden ermöglicht werden
  • verhaltesnkategorien,7 narungsaufnahme,ausscheidung,sozial,fortpflanzung,spielverhalten,erkundung,komfort
  • es ist verboten..11 leistungen, denen nicht gewachsen oder kräfte übersteigen maßnahmen im training oder sportliche wettkämpfe verbunden mit sls oder doping krankes tier was nur unter sls weiterleben würde zu anderen zwecken als zur unverzüglichen schmerzlosen tötung zu veräußern oder zu erwerben aussetzen wildlebendes gezüchtetes tier aussetzen,was nich auf nahrungsaufnahme vorbereitet und an klima angepasst ist an anderem tier auf schärfe abrichten oder prüfen tier auf anderes hetzen,außer jagd tier aggresives verhalten ausbilden zangsfütterung futter mit sls gerät mit direkter stormeinwirkung und sls
  • töten von tieren3 wirbeltiere nur mit betäubung nur mit kenntnissen und fähigkeiten gewerblich beruflich sachkundenachweis