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Psychologie (Subject) / Diagnostik_Kapitel 8 (Lesson)
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- aus was besteht der diagnostische Prozess? - Fragestellung - Beantwortung der Fragestellung - dazwischen liegen Hauptstadien der Urteilsbildung und Gutachten
- was ist ein diagnostischer Prozess? Als diagnostischer Prozess wird die Abfolge von Maßnahmen zur Gewinnung diagnostisch relevanter Informationen bezeichnet psychodiagnostisches Handeln ist ein sozialkommunikativer Vorgang
- was ist ein psychologisches Gutachten? Aufgabe/Verantwortung des Diagnostikers aufgrund wissenschaftlicher Methoden und Kriterien wird nach feststehenden Regeln Daten gewonnen und interprtetiert und so eine Aussage zu einer Fragestellung gemacht. Liegt in der Verantwortung des Diagnostikers welches Verfahren er heranzieht, welchen Umfang der Datenerhebung angemessen ist und welche Informationen er Preis gibt und welche aus Sicherheitsgründen zurückhält. Muss Objektivität bewahren, Freiwlligkeit respektieren und Datenschutz achten
- was ist ein psychologischer Befund? Definition und was wird als Befund bezeichnet Die Feststellung und Beschreibung von Tatsachen die durch Sinneseindrücke oder wissenschafltichen Methoden gewonnen wurden Als Befund wird bezeichnet: - Ergebnisse ärztliche Untersuchungen - Bewertungen von Vorbefunden - Inhalte von Gerichts- oder Behördenakten - protokollierte Beobachtungen vom Verhalten des Klienten - Fragen und Antworten während eine Exploration - schriftliche oder mündlich protokollierte Mitteilungen - Testscores von standardisierten Tests - Antworten auf Fragebögen-Fragen - Reaktion des Klienten auf projektive Verfahren
- Welche Informationen braucht ein Gutachter zur Nachvollziehung? - im Rahmen welcher Untersuchungsdurchführung die vorliegenden Daten entstanden sind - wurde die Auswertung automatisch, duch den Untersucher, Hilfskraft vorgenommen - welche Testnormen der Auswertung zugrunde liegen - sind bei der Auswertung Korrekturen erfolgt - welche unterschiedliche Auswertungsverfahren führen gegebenfalls zu unterschiedlichen Ergebnissen
- Was ist besonders wichtig bei Gutachten außer der Dokumentation? Bewertungen und Interpretation müssen stattfinden. Diese sollen nicht nach subjektiven Bewertungsmaßstäben erfolgen, sonden vorgegebenen Standards folgen --> Testwerte werden in Normwerte umgewandelt
- Was muss bei der Formulierung der Fragestellung für einen diagnostischen Prozess beachtet werden? Präzisierungsalgorithmus muss vorgenommen werden --> nicht wissenschaftliche Fragestellung muss so präzisisert werden, dass sie im weiteren Prozess überprüfbar werden kann Die mit der Fragestellung verbundenen Strategien müssen antizipiert werden. Hier kommen Konzepte wie Modifikation, Selektion, Platzierung, Mischstrategien, adaptive Strategien und Klassifikation Je nach Umfang der Fragestellung, entweder Erstellung eines Persönlichkeitsbildes (bei zivil, straf oder versicherungsrechtliches Gutachten) oder einzelne relevante Aspekte (bei klinischem Gutachten) Wem muss man Antwort geben?
- 1. Schritt für die Erstellung eines Untersuchungsplan Hypothesen müssen gebildet werden und ein Verfahren ausgewählt werden => Operationslisierung
- 2 Ansätze bei der Hypothesenbildung in Bezug auf Persönlichkeitstheorien 1. für Persönlichkeitsbeurteilung wird eine geschlossene Theorie herangezogen. Lässt diese Theorie die Frage nicht beantworten, muss der Auftrag zurück gegeben werden 2. meistens verwendet --> elektrischer Kompromiss --> verwendung unterschiedlicher Messinventare denen unterschiedliche theorien zugrunde liegen. dafür muss man großes wissen über einzelne Theorien haben und sie müssen vergleichbar sein
- Welche psychodiagnostischen Methoden können eingesetzt werden? - psychodiagnostisches Gespräch (Exploration und Anamnese) --> durch Leitfaden oder frei --> um etwas über Verlauf, momentanes Befinden und Entstehungsbedingungen zu erfragen - Verhaltensbeobachtung --> entweder frei oder mit bestimmten Kategorien
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- Was beinhaltet die Durchführung der Untersuchung für Punkte? - Methodenapplikation (Fragebogen, Tests, Psychographie, etc.) - Befunderhebung - Auswertung - Interpretation --> beinhaltet einige Störfaktoren
- Prozess der Urteilsbildung Daten liegen vor und es erfolgte eine Verdichtung der Informationen durch die statistische oder kasuistische Urteilsbildung Informationen werden zu einem Urteil integriert und sollen diagnostische oder prognostische nutzbar sein
- Wie wird das Urteil eines diagnostischen Untersuchung mitgeteilt? entweder schriftliche (oft unverständlich für Laien) wie es oft bei Institutionen vorkommt oder mündlich
- Sprachebene des psychologischen Gutachtens? Sachprosa, also gezielte Information
- terminale Entscheidung nach Abschluss des diagnostischen Prozesses wird dem Diagnostikant eine Behandlung zugeführt
- investigatorische Entescheidung vorläufige Entscheidung über den Fortgang der Untersuchung (wenn Informationen für eine terminale Entscheidung nicht ausreichen)
- warum braucht jedes diagnostische Urteil eine Begründung? um die Urteile so gut wie möglich von der mittwirkenden Subjektivität des Diagnostikers zu befreien
- Welche 3 Komponenten hat die diagnostische Urteilsbildung als wissenschaftliche Erklärung? E: Explanandum: Aussage, die den zu erklärenden Sachverhalten G: Explanans: Aussagen, die eine gesetzmäßige Beziehung zwischen mind. 2 Sachverhalten unterstellt --> muss sehr gut empirisch bestätigt sein, um die vollzogenen Schlussfolgerungen abzustützen A: Ausgangbedingunge --> Randbedinung Handelt sich um eine statistische Gesetzeshypothese --> also gibt Wahrscheinlichkeiten an
- Wie kann ein Diagnostiker seinem Urteil Geltung verschaffen? muss beim Auftraggeber eine Meinungs- oder sogar Einstellungsveränderung bewirken
- Von was hängt es ab, ob eine diagnostische Aussage geglaubt wird? - Expertentum: Alter des Diagnostikers sozialer Status und seine Position Ähnlichkeit mikt dem Auftraggeber - Vertrauenswürdigkeit: ob beim Diagnostiker die Tendenz zur Manipulation entdeckt wurde ob man eine Abhängigkeit vermutet ob man ihm gefühlsmäßige Aufrichtigkeit zubilligt --> die beiden zusammen machen die Glaubwürdigkeit aus
- impression managment --> mit diesem Begriff grenzt man sich von unbewussten, psychodynamischen Abwehrmechansiemn der Selbsttäuschung, Verdrängung, Leugnung, ... ab bei Bearbeitung von Persönlichkeitsfragebogen oder Gespräch wird ein bewusster Versuch unternommen sich besser (Simulation) oder schlechter (Dissimulation) darzustellen). oder auch faking good oder faking bad
- Social Desirability bewusst soziale erwünschte Eigenschaften in diagnostischen Situation vortäuschen
- Social Undesirability Versuch sich auf sozial erwünschte Eigenschaften schlechter zu machen (z,.B.: will nicht ins Militär
- Simulation und Aggravation bei bei neuropsychologischen Gutachten Simulation --> zeilgerichtete Vortäuschung nicht vorhandener Symptome Aggravation --> bewusste Übertreibung tatsächlicher Symptome
- response set situationsspezifisches Verhalten aufgrund einer kurzzeitigen Einstellung, im Sinne von impression managment, also bewusste Täuschung des Diagnostikers
- Response style breite Disposition zu soziale erwünschten Verhaltensweisen
- conscious, puposeful deception of others allgemein die Tendenz soziale wünschenswerte Reaktionen zu zeigen. muss man als Persönlichkeitsmerkmal auffassen. Bestreben nach sozialer Anerkennung, Lob, Billigung
- aus welchem Grund verfälschung der Ergebnisse? hängt vom Untersuchungsanlasse ab --> ob instiutionelle Prüfung oder von sich aus zur Untersuchung kommt, dann hat man meist die Bereitschaft der Selbsterforschung